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Wir wollen Ihnen einen Kalender vorstellen, der Ihnen helfen soll durch den Monat Mai 2001 zu kommen. In diesem Kalender wird Ihnen an jedem Tag Vorschläge gemacht. Es handelt sich hierbei um:
Ein esoterisches Thema wird besprochen und zur besseren Umsetzung auch eine Affirmation in kursiver Schrift beigefügt
Eine Meditation des Tages
esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden
Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg,
Tel: 0761-70820.
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
Lass die Frau in Dir die Führung übernehmen
Wir alle, ob Mann oder Frau, haben einen männlichen und einen weiblichen Teil, eine Frau und einen Mann in uns. Die Frau in Dir spielt die Rolle Deiner Intuition, sie ist die Pforte zu Deiner Intelligenz. Der Mann in Dir hört auf sie und handelt so, dass er ihre Gefühle unterstützt. Die eigentliche Aufgabe der männlichen Energie ist die, in allem absolut klar, direkt und leidenschaftlich stark zu sein, was das Universum, das sich durch die Frau in Dir bemerkbar macht, will, dass Du tust.
Wenn Du harmonisch und schöpferisch leben willst, so müssen beide, sowohl Deine weibliche als auch Deine männliche Energie, voll ausgebildet sein und gut zusammenspielen. Um das Männliche und das Weibliche in Dir vollkommen zu integrieren, musst Du der Frau in Dir, Deiner Intuition, die Führung überlassen.
Der Mann in mir handelt jetzt so, dass er die Frau in mir unterstützt.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Begib Dich aus der Angst ins Vertrauen
Die weibliche Kraft, die Kraft des Geistes, ist immer in uns. Von unserer männlichen Energie, dem Ego, hängt es ab, wie wir mit dieser Kraft umgehen. Wir können sie bekämpfen, sie blockieren, versuchen, sie unter Kontrolle zu halten oder uns von ihr abzuspalten, oder wir können uns dieser Kraft öffnen und ihr vertrauen, lernen, ihr Steine aus dem Weg zu räumen und mit ihr zu gehen. Wir sind einzeln und gemeinsam dabei, unsere Angst und Kontrolle abzulegen und Hingabe und Vertrauen in die Intuition zu entwickeln.
Der Mann in mir unterstützt, liebt und äußert meine weibliche Intuition voll und ganz.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Innere Ganzheit
Wir sind uns möglicherweise nicht bewusst, dass die Grundfunktionen der männlichen und weiblichen Energie in jedem Menschen vorhanden sind. Gewöhnlich bringen wir die männliche und weibliche Energie nur mit dem entsprechenden Geschlecht in Verbindung. So gesehen wäre jeder Mensch bloß ein halber Mensch und von der anderen Hälfte abhängig, um überhaupt existieren zu können. Da wir ohne die ganze Bandbreite der männlichen und weiblichen Energien nicht wirksam in der Welt leben können, hat bisher jedes Geschlecht geglaubt, für sein Überleben hoffnungslos vom anderen abhängig zu sein. Jetzt aber kann das tiefe Gefühl der Ganzheit in jedem einzelnen Einzug halten, wenn wir uns sowohl der männlichen wie der weiblichen Eigenschaften in uns bewusst werden.
Ich nehme sowohl die männliche wie weibliche Energie in mir an; ich fühle mich ganz.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Drücke Deine Stärke direkt aus
Unsere weibliche Stärke kann sich nicht direkt in der physischen Welt ausdrücken, wenn die männliche Handlung sie nicht unterstützt. Ohne diese Handlung wird unsere Stärke unterdrückt und muss indirekt zutage treten, etwa durch Verhaltensmuster, durch die andere manipuliert werden, körperliche Symptome oder auch auf plötzliche und unkontrollierte Art und Weise, etwa durch Gefühlsausbrüche, manchmal auch gewalttätige Handlungen. Wenn wir uns darin üben, unsere Gefühle und Bedürfnisse direkt auszudrücken, fällt die Notwendigkeit dahin, andere zu manipulieren, und wir nehmen unsere innere Stärke immer mehr wahr.
Jetzt anerkenne ich meine Stärke und äußere sie direkt.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Alte, herkömmliche Ansichten verändern
Wir sind dabei, die Art und Weise zu verändern, wie wir die Welt bisher gesehen haben. In unserem Kulturkreis haben wir unsere männliche Energie, unsere Fähigkeit zu denken und zu handeln, dazu eingesetzt, unsere weibliche Intuition zu unterdrücken und unter Kontrolle zu halten, anstatt sie zu unterstützen und ihr zum Ausdruck zu verhelfen. Ich nenne diese herkömmliche Art, männliche Energie einzusetzen, die 'alte' männliche Art; diese ist gleichermaßen in Mann und Frau vorhanden. Jetzt können wir anfangen, unsere männliche Energie anders einzusetzen, indem wir damit unsere weibliche Intuition unterstützen und auf sie hören.
Ich setze jetzt meine männliche Energie dazu ein, meiner intuitiven Führung Ausdruck zu verleihen.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Geborgenheit aus dem Innern
Üblicherweise sind die Männer bisher von ihrer weiblichen Energie abgeschnitten gewesen, und damit abgeschnitten vom Leben, von der Kraft und von der Liebe.
Die Männer waren da draußen in der Welt und haben sich insgeheim hilflos, allein und leer gefühlt, auch wenn sie vorgeben mussten, die Fäden in der Hand zu halten und stark zu sein. Sie haben bisher bei Frauen nach Geborgenheit gesucht; wenn sie jedoch mit der Frau in sich selbst in Berührung kommen, erfahren sie ihre wunderbare Liebe aus sich selbst.
Die Frau in mir nährt mich mit unendlicher Liebe.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Unterstützung von innen
Die Frauen sind von alters her in Berührung mit ihrer weiblichen Energie - mit ihrer Intuition und ihren Gefühlen - gewesen, ohne dieser jedoch mit ihrer männlichen Energie Rückendeckung zu geben. Viele haben es vermieden anzuerkennen, was sie intuitiv wissen. Sie verhielten sich, als seien sie machtlos, während sie in Wirklichkeit sehr stark waren. Sie haben bei Männern nach äußerer Unterstützung und Wertschätzung gesucht. Wenn die Frauen sich auf den Mann in sich berufen und ihn ihre weibliche Energie unterstützen lassen, fühlen sie sich sowohl weiblich als auch stark.
Der Mann in mir unterstützt und bestärkt mich.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Uns selbst anerkennen
Wir alle, Mann und Frau, haben lange nach Achtung und Wertschätzung in der Welt draußen gesucht, anstatt uns selbst zu schätzen, was wir wissen und wer wir sind. Wenn wir lernen, die weibliche Intuition und die männliche Tatkraft ins Gleichgewicht zu bringen, tun wir den Schritt von einer hilflosen zu einer starken Ausgangslage. Dann sind wir nicht mehr von der Wertschätzung anderer abhängig, weil wir sie uns selbst entgegenbringen.
Ich anerkenne den, der ich bin.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Anerkenne Dich selbst
Hier ist eine Übung, die Dir helfen soll, Dich selbst zu schätzen und zu würdigen.
Stell Dich vor einen Spiegel und schau Dir gerade in die Augen. Sage Dir mit klarer, fester Stimme: "(Dein Vorname), etwas, was ich wirklich an Dir mag, ist ... ", und Du beendest den Satz mit etwas, was Du an Dir selbst schätzt. Es kann sich dabei um eine Charaktereigenschaft handeln oder um etwas an Deinem Aussehen oder auch um etwas, was Du getan hast und worauf Du stolz bist. Wiederhole den Vorgang mindestens zehnmal und nenne jedesmal ein anderes positives Merkmal.
Führe diese Übung wenn möglich täglich während einer Woche durch, und danach einmal jede Woche.
Ich mag mich
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Deine Beziehung zu Dir
In Beziehungen im Stil der 'alten Welt' lag der Schwerpunkt auf dem Partner und der Beziehung an sich, Du teiltest Dich mit, um Dich dem Partner verständlich zu machen und ihn dazu zu bewegen, Dir mehr von dem zu geben, was Du brauchtest. In Beziehungen der 'neuen Weil' liegt der Schwerpunkt darum, Deine Beziehung mit Dir und dem Universum aufzubauen. Du teilst Deine Gefühle vorwiegend mit, um den Kanal in Dir reinzuhalten, damit die Lebenskraft weiterhin ungehindert durch Dich fließen kann.
Ich stelle jetzt eine liebende Beziehung zu mir und dem Universum her.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Opfer sind nicht nötig
Die meisten Menschen meinen, Opfer und Kompromisse seien nötig, um eine Beziehung aufrecht zuhalten. Das kommt daher, dass wir das Wesen des Universums missverstehen. Das Wesen des Universums ist Liebe und Überfluss und wir können alles, was wir brauchen, ohne Opfer haben. Wenn wir lernen, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und uns und den Menschen gegenüber, die wir lieben, ehrlich und deutlich zu äußern, hören wir nach und nach ganz von selbst auch besser auf die Bedürfnisse anderer. Oberflächlich betrachtet scheinen unsere und die Wünsche anderer einander oft in die Quere zu kommen, wenn wir aber Geduld haben und ehrlich sind, entdecken wir eine Wahrheit dahinter, innerhalb derer die Bedürfnisse aller Beteiligten erfüllt werden können.
Ich äußere meine Bedürfnisse ehrlich, höre auf die Bedürfnisse anderer und suche nach der tiefsten Wahrheit.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Alles an uns lieben
Es ist wichtig, dass wir all unsere Gefühle annehmen, einschließlich der sogenannten negativen, ohne sie verändern zu wollen. Gleichzeitig können wir uns gleichsam mit neuen Augen betrachten, indem wir alles an uns annehmen und lieben, nicht bloß das, was wir sowieso an uns mögen. Wenn wir unsere Gefühle annehmen und ausdrücken, knüpfen wir eine nahe und liebende Beziehung mit uns selbst an.
Ich nehme alle meine Gefühle an und lerne sie kennen.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Drücke Dich spontan aus
Wenn Du immer nur darauf wartest, das zu sein, zu tun oder zu haben, was Du sein, tun oder haben möchtest, wird Deine Energie blockiert. Dein Körper kann das durch Übergewicht oder andere körperliche Probleme spiegeln. Drücke Dich spontan aus. Setz im Umgang mit anderen klare Grenzen und tue, was Du tun musst, um Dir gut Sorge zu tragen. Dann fließt die Energie ungehindert Durch Deinen Körper, und dieser Energiefluss löst jedes etwaige Übergewicht auf. Je bereiter Du bist, zu Dir selbst zu stehen, desto weniger Essen wirst Du brauchen, um mangelnde Fürsorge zu ersetzen. Du wirst die selbstverständliche Geborgenheit des Universums erfahren.
Es ist gesund, mich klar und direkt auszudrücken.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Wir fordern unsere Stärke zurück
Wenn wir unsere natürliche Fähigkeit unterdrücken, uns zu äußern und Entscheidungen zu treffen, weil wir zulassen, dass andere Menschen übermäßig viel Macht über uns erlangen, fühlen wir uns hilflos und ihnen preisgegeben. Dann werden wir wütend. Weil wir aber Angst vor unserer Wut haben, neigen wir dazu, die Wut zu unterdrücken, wodurch wir auch unsere anderen Gefühle zum Schweigen bringen. Bei vielen Menschen, die den Weg der Bewusstwerdung gehen, ist es ein sehr gutes Zeichen, wenn Sie mit Ihrer Wut in Berührung kommen. Es bedeutet, dass Sie Ihre Stärke zurückfordern.
Wenn ich meine Wut spüre, fordere ich meine Stärke wieder für mich zurück.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Herrschaft über unser Leben
Wenn Du wütend bist, dann unternimm alle praktischen Schritte, die nötig sind und Dir gut tun und womit Du Deine Bedürfnisse ausdrücken oder Grenzen setzen kannst. Konzentriere Dich jedoch nicht zu sehr auf die äußeren Schwierigkeiten. Lass vielmehr die Erkenntnis zu, dass es eigentlich die Einbuße Deiner Stärke ist, über die Du wütend bist. Wenn wir mit unserer inneren Kraft stärker in Verbindung treten und sie gerade und bestimmt ausdrücken, fühlen wir uns nicht mehr hilflos und sind nicht mehr wütend. Vielmehr übernehmen wir die Herrschaft über unser Leben.
Ich bin Herr(in) meines Lebens
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Wut in einem sicheren Rahmen ausdrücken
Oft haben Menschen große Angst vor ihrer Wut. Sie befürchten, sie würde sie dazu verleiten, Schaden anzurichten. Wenn Du diese Angst hast, dann such Dir einen sicheren Rahmen, in dem Du Deine Wut äußern kannst, alleine, mit einem Therapeuten oder einem(r) Freund(in). Erlaube Dir, Deine Wut durch Worte auszudrücken, zu schreien, auf Kissen einzuschlagen, was immer Dir gut tut. Wenn Du das einmal in einem geschützten Rahmen getan hast, wird Deine Gefühlsladung sich um einiges vermindert haben und Du kannst hinter die Wut blicken und herausfinden, wie Du sorgsamer mit Dir umgehen kannst. Wie jede Emotion ist Wut eine wertvolle Hilfe, die uns lehrt, wer wir sind und wie wir uns fühlen.
Ich schaffe mir jetzt einen sicheren Rahmen und Situationen, um meine Wut zu äußern.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Lerne, für dich einzustehen
Du wandelst Deine Wut in persönliche Stärke um, indem Du lernst, für Dich selbst einzustehen. Lerne, um das zu bitten und zu tun, was Du willst, ohne übermäßig von anderen Menschen beeinflusst zu werden. Wenn Du aufhörst, anderen Menschen Macht über Dich zu geben, wirst Du nicht mehr diese Wut verspüren. Statt dessen wirst Du das Gefühl haben, klar, stark und ehrlich zu sein.
Heute sage ich, was ich sagen will, und tue, was ich tun will.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Suche das verletzte Kind
Bist Du ein Mensch, der in seinem Leben viel Wut und Ärger verspürt und ausgedrückt hat, dann suche jetzt nach dem Schmerz, der hinter Deiner Wut liegt und äußere die damit zusammenhängenden Gefühle. Du brauchst die Wut nicht mehr als Verteidigungsmechanismus, um Verletzbarkeit zu vermeiden. Willst Du Deine Wut heilen, so suche und finde das verletzte Kind in Dir. Lerne, diese kleine Kind zu lieben, zu hegen und zu beschützen.
Es ist ungefährlich für mich, verletzbar zu sein.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Drücke Deine verletzte Gefühle offen aus
Schmerz ist ein Ausdruck von Verletzbarkeit. Wir neigen dazu, ihn durch defensives Verhalten und Vorwürfe zu tarnen. Es ist wichtig, Gefühle der Verletztheit direkt und ohne Vorwürfe offen zum Ausdruck zu bringen. "Es hat mich wirklich verletzt, als Du mich nicht darum batest, Dich zu begleiten", anstatt: "Du nimmst keine Rücksicht auf meine Gefühle."
Das Wagnis, uns unseren wahren Gefühlen auszusetzen, auch Gefühlen der Verletzlichkeit oder Traurigkeit, kann beängstigend sein, aber gerade dadurch werden die Offenheit, das Miteinander-Teilen und die Nähe geschaffen, nach denen wir uns sehnen.
Ich nehme meine Verletzbarkeit an und äußere sie.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Erlaube Dir traurig zu sein
Gram ist eine intensive Traurigkeit, die im Zusammenhang mit dem Tod eines Menschen oder dem Ende von etwas steht. Es ist sehr wichtig, dass wir Trauer voll zulassen und den Prozess nicht unterbrechen. Dieser kann manchmal sehr lange dauern oder über lange Zeit immer wiederkehren, Nimm die Trauer an und schenke Dir soviel Zuwendung, wie Du brauchst, wann immer sie Dich überkommt. Es ist paradox, dass wir nichts wirklich freigeben oder beenden können, wenn wir nicht darum trauern. Die Tränen fließen durch uns hindurch, waschen uns rein und schaffen Raum für Neues.
Wenn ich mir zugestehe, zu trauern, heile ich meine Trauer und schaffe Raum für Neues.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Eine neue Ebene des Aufgebens
Manchmal führen verletzte Gefühle und Gram zu Hoffnungslosigkeit. Hoffnungslosigkeit kann dazu führen, dass man aufgibt. Wenn Du hoffnungslos bist, gibt Deine Ego auf und Du erkennst, dass all Deine alten Verhaltensweisen nichts mehr bewirken. Wenn Du dieses Gefühl des Aufgebens und der Hoffnungslosigkeit ganz zulässt, wirst Du eine ganz neue Dimension der Hingabe an das Universum erlangen, die Frieden und neue Hoffnung mit sich bringt.
Ich gebe mich dem Universum hin.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Zuerst die kleinen Dinge
Wenn Du erst gerade dabei bist zu lernen, wie Du Deiner Intuition vertrauen und nachkommen kannst, wirst Du wohl kaum von einem Gebäude springen wollen und einfach hoffen, dass Du fliegen kannst. Es ist wichtig, am Anfang kleine Schritte zu machen. Übe, Deiner Intuition in alltäglichen Dingen zu folgen, indem Du jeden Moment Deinem Grundgefühl vertraust und danach handelst, so gut es Dir gelingt. Wenn Du lernst, Dir in kleinen Dingen zu vertrauen, baust Du Kraft und Vertrauen auf, größere Risiken einzugehen und mit den wichtigeren Dingen in Deinem Leben erfolgreich umzugehen.
Schritt für Schritt baue ich Vertrauen in mich und das Universum auf.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Geld ist ein Spiegel
Geld ist ein Spiegel der Energie, dir durch den Kanal fließt, den Du bildest. Je besser Du lernst, aus dem Vertrauen in Deine Intuition in der Welt zu handeln, desto stärker wirst Du als Kanal und desto mehr Geld steht Dir zur Verfügung. Das Geld in Deinem Leben entsteht aus Deiner Fähigkeit, auf Deine innere Führung zu hören und zu wagen, danach zu handeln. Es fließt Dir leicht und mühelos zu und macht Freude, weil kein Opfer daran geknüpft ist. Du hängst auch nicht mehr daran. Stattdessen erlebst Du, welche Freude es macht, einfach mit der kosmischen Energie gehen zu lernen. Geld ist in diesem Prozess einfach ein zusätzliches Geschenk
Wenn ich mir vertraue, fließt Geld mir mühelos zu.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Ein ausgeglichenes Konto
Was das Geld anbelangt, so ist Ausgewogenheit hier genauso wichtig wie in irgend einem anderen Lebensbereich. Wenn Du bisher sehr sorglos und nachlässig mit Geld umgegangen bist, es abgelehnt hast, Dich darum zu kümmern oder so getan hast, als sei es gar nicht wichtig, dann wird es wohl nötig sein, dass Du Dich etwas darum kümmerst, wie Du mit Geld umgehst. Lerne, ein ausgeglichenes Konto zu haben und teile Dein Geld nach einem Ausgabenplan ein. Wenn Du diese Übung als Hilfe betrachtest, ein besserer Kanal für Geld zu werden, dann wirst Du sie auch interessant finden. Sie wird Deine Freuden nicht mindern, sondern den Weg dafür öffnen, dass mehr Energie und Geld in und durch Dein Leben fließen.
Ich freue mich darüber, wie der sorgfältige Umgang mit Geld mir gelingt.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Werde lockerer!
Wenn Du immer sparsam gewesen bist und achtgegeben hast, wie Du mit Deinem Geld umgehst, musst Du lernen, nach Deiner Intuition zu gehen und mehr aus dem Moment heraus auszugeben. Kauf etwas, wenn Du es gerade liebend gern haben möchtest. Werde lockerer! Du verdienst es. Wenn Du Dich auf Deine Intuition verlässt, wirst Du dabei nicht verarmen. Vielmehr wird es mehr Wohlstand, Überfluss und Freude in Deinem Leben bewirken.
Ich verdiene, mein Geld für Dinge auszugeben, die ich haben möchte.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Berufliche und finanzielle Risiken eingehen
Sei bereit, einige Risiken im beruflichen und finanziellen Bereich einzugehen. Wenn wir immer nur tun, was wir glauben tun zu sollen, um Geld zu verdienen und uns Sicherheit zu verschaffen, dann haben wir kein Ohr für unsere innere Stimme, die uns ermuntert, etwas Neues auszuprobieren, schöpferischer zu sein oder zum nächsten Schritt auf unserem Weg überzugehen. Hören wir aber auf unsere Intuition und gehen wir einige Risiken ein, dann sind wir nicht mehr allein. Das Universum unterstützt und belohnt uns dafür, dass wir in seinem Namen etwas riskieren!
Das Universum belohnt mich dafür, dass ich neue Dinge versuche.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Die ideale Situation
Schreib alle Deine Vorstellungen im Arbeitsbereich, über Deine Laufbahn, Deine kreativen Bestätigungen oder Freizeitbeschäftigungen auf. Beschreibe eine ideale Situation für Deine Arbeit oder Laufbahn, so, wie Du sie Dir wünschst. Schreib in der Gegenwart und beschreibe alles bis in jede Einzelheit, damit es wirklichkeitsnah wird. Mach dann die Augen zu und erlebe, wie es sich anfühlt, wenn sich Deine Phantasievorstellung oder ideale Situation verwirklicht. Sieh Dich im Besitz all dessen, was Du haben wolltest, und nimm wahr, wir Dein Körper auf diese Möglichkeit reagiert. Erinnere Dich im Laufe des Tages an diese Gefühle, und die Schritte, die zur Verwirklichung Deiner idealen Situation nötig sind, werden sich einer nach dem anderen weisen.
Meine Träume werden wahr.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Du sollst haben, was Du wirklich wünscht
Im Universum herrscht ein natürlicher Überfluss. Alles, was Du wirklich brauchst oder willst, ist da, Du brauchst nur darum zu bitten. Glaube daran, dass Du haben kannst, was Du willst, wünsche es Dir wirklich, und sei bereit, es zu empfangen.
Ich glaube an Überfluss, ich sehne mich nach Überfluss, ich bekomme den Überfluss.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Das Gesetz der Anziehung
Energie einer bestimmten Qualität oder Schwingung neigt dazu, Energie einer ähnlichen Qualität und Schwingung anzuziehen. Gedanken und Gefühle besitzen ihre eigene magnetische Energie; diese ziehen ähnliche Energie an. Wir können beispielsweise die Wirksamkeit dieses Prinzips erkennen, wenn wir 'zufällig' jemand begegnen, an den wir gerade gedacht haben oder 'rein' zufällig ein Buch in die Hand bekommen, das genau die Information enthält, die wir in diesem Moment benötigen.
Ich ziehe jetzt alles an mich, was ich brauche.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Erwarte das Beste
Wenn wir negativ und furchtsam, unsicher und ängstlich sind, dann neigen wir dazu, gerade jene Erfahrungen, Situationen oder Menschen anzuziehen, die wir zu vermeiden suchen. Wir ziehen diese Erfahrungen an, um uns unserer verborgensten Ängste bewusst zu werden und sie zu heilen. Wenn wir eine positive Einstellung haben, wenn wir Freude, Befriedigung und Glückseligkeit erwarten und uns diese Seelenzustände vorstellen, dann werden wir Menschen, Situationen und Ereignisse anziehen oder so gestalten, dass sie mit unseren positiven Erwartungen übereinstimmen. Je intensiver wir uns also das Allerbeste vorstellen und je besser wir es annehmen können, desto stärker und öfter manifestiert es sich in unserem Leben, und desto stärker und freier fühlen wir uns.
Heute erwarte ich Freude und Erfüllung
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Setze Dir monatliche Ziele
Schreibe Dir einmal im Monat fünf oder sechs wichtige Ziele in Deinem Leben auf, Dinge, in die Du Deine Energie gleich jetzt oder in der nahen Zukunft stecken möchtest. Manche davon können kurzfristige, manche langfristige Ziele sein, es geht jedenfalls um die, die Dir im Augenblick am wichtigsten sind. Sei bei den kurzfristigen Zielen realistisch, bei den langfristigen aber überschwenglich und idealistisch. Sie können sich von Monat zu Monat verändern. Der Zweck beim Aufschreiben Deiner Zeile ist einmal, dass Du Deine Vorstellungskraft weckst und erweiterst, außerdem soll es Dir aber auch helfen, Dich auf die Dinge zu konzentrieren, die Dir wirklich wichtig sind.
Ich weite jetzt meine Vorstellungskraft aus.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden
Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg,
Tel: 0761-70820.
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3