Homepage
   Esoterik
   Bücher / Berichte
Kalender
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai
- Juni
- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
   Meditation
   Pranaheilung
   Guruji Mohan
   Download
   Links
   E-Mail
   E-Shop
   Schulung
   Impressum
   Haftung

 

August 2001: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Mo Di Mi Do Fr Sa So
    01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Wir wollen Ihnen einen Kalender vorstellen, der Ihnen helfen soll durch den Monat August 2001 zu kommen. In diesem Kalender wird Ihnen an jedem Tag Vorschläge gemacht. Es handelt sich hierbei um:

Der Spruch des Tages

Eine Meditation des Tages

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele
Wilhelm Heyne Verlag München
ISBN 3-453-09097-7

zurück zum Seitenanfang

 

Mittwoch, 1. August

RECHNUNGEN

Es ist kein Problem für mich, meine Rechnungen zu zahlen

Die Macht, die uns erschuf, hat uns mit allem ausgestattet, was wir zum Leben brauchen. Es liegt an uns, ob wir dieses Geschenk akzeptieren und uns seiner würdig erweisen. Was wir jetzt besitzen, ist das, was wir akzeptiert haben. Wenn wir etwas anderes oder mehr oder weniger wollen, bekommen wir es nicht, indem wir uns beklagen. Etwas anderes bekommen wir nur, indem wir unser Bewusstsein erweitern. Heißen Sie alle Rechnungen liebevoll willkommen, und bezahlen Sie sie in dankbarer Freude, in dem sicheren Wissen, dass das, was Sie aussenden, vielfach zu Ihnen zurückkehrt. Bauen Sie ein positives Gefühl in diesem Bereich auf. Rechnungen sind tatsächlich etwas wunderbares. Sie bedeuten, dass jemand bereit ist, Ihnen seine Waren und Dienstleistungen zu überlassen im Vertrauen darauf, dass er von Ihnen das ihm zustehende Geld bekommen wird.

Rechnungen sind eine Bejahung meiner Zahlungsfähigkeit.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Donnerstag, 2. August

REISEN

Ich bin ein friedlicher Reisender

Während des Tages prüfe ich immer wieder, ob mein Körper entspannt ist. Wo ich auch bin, nehme ich mit die Zeit, mich für einen Moment still hinzusetzen, tief durchzuatmen und alle Verspannungen zu lösen. Ich bin in völliger Harmonie mit dem Leben. Mein inneres Streben und meine äußeren Aktivitäten transportieren mich von Erfahrung zu Erfahrung. Alles ist gut. Alle Transportmittel, die ich benutze, sind sicher - Flugzeuge, Züge, Busse, Autos, Schiffe, Fahrräder -, einfach alle. Wenn ich eine Reise unternehme, bereite ich mich geistig vor, indem ich mir bewusstmache, dass ich stets beschützt und in Sicherheit bin. Ich sorge dafür, dass alle meine persönlichen Dinge gut verpackt und griffbereit sind, und breche voller Vorfreude zu meinem Reiseziel auf.

Schicken Sie Liebe voraus, wenn Sie reisen. Dann erwartet sie Sie, wohin Sie auch gehen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Freitag, 3. August

RELIGION

Ich verbünde mich mit jener Macht, die mich erschuf.

Ich gewinne Standhaftigkeit und Sicherheit aus meiner Verbindung mit der einen unendlichen Intelligenz, jener ewigen Kraft, von der ich und alles andere im Universum erschaffen wurde. Ich fühle diese Kraft in mir. Jede Zelle meines Körpers erkennt diese Kraft als gut. Was immer bestimmte Religionen auch behaupten mögen, mein wahres Wesen ist stets mit dieser Kraft verbunden. Mein Erlöser ist in mir. Indem ich mich so, wie ich bin, akzeptiere, öffne ich mich der heilenden Kraft meiner eigenen Liebe. Die Liebe des Universums umgibt mich und wohnt in mir. Ich verdiene diese Liebe. Liebe durchströmt jetzt mein Leben. Entwickeln Sie eine Vorstellung von Gott, die Ihnen Halt und Kraft gibt.

Meine Religion basiert auf der Liebe.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Samstag, 4. August

SAFER SEX

Ich liebe mich genug, um ungeschützten Sex zu verweigern.

Seit Hunderten, wenn nicht Tausenden von Jahren lag die Verantwortung für den Schutz vor ungewollter Schwangerschaft und Infektionen beim Geschlechtsverkehr ausschließlich auf der Seite der Frauen. Heute, durch Aids, erkennen auch die Männer, besonders homosexuelle Männer, wie wichtig es ist, sich beim Sex zu schützen. Wenn unser Körper von der Hitze der Leidenschaft erfasst ist, neigen wir oft dazu, die Stimme der Vernunft zu überhören, die uns rät, uns zu schützen. Was sagen Sie jemandem, der sich weigert, ein Kondom zu benutzen? Das hat immer etwas mit Ihrer Selbstachtung zu tun. Wenn Sie sich lieben und über eine gesunde Selbstachtung verfügen, werden Sie sich weigern, ungeschützten Sex zu haben. Ist Ihre Selbstachtung dagegen nur gering, werden Sie möglicherweise nachgeben in der Hoffnung, es werde schon nichts passieren. Wie sehr lieben Sie sich? In welchem Maße lassen Sie sich von anderen benutzen oder missbrauchen.  Dazu werden Sie immer weniger bereit sein, je mehr Ihre Selbstliebe wächst. Menschen, die sich lieben, missbrauchen weder sich selbst noch andere.

Ich besitze eine gesunde Selbstachtung, und ich bin stets sicher und geborgen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Sonntag, 5. August

SCHMERZ

Ich ersetze Gedanken der Selbstbestrafung durch Gedanken der Vergebung

Mein höheres Selbst zeigt mir den Weg zu einem schmerzfreien Leben. Ich lerne jetzt, Schmerz als Warnsignal zu betrachten, das mich dazu ermahnt, von meiner inneren Weisheit Gebrauch zu machen. Wenn ich Schmerzen habe, beginne ich sofort mit geistiger Arbeit. Oft ersetze ich das Wort "Schmerz" durch das Wort "Empfindung". Mein Körper hat ständig viele "Empfindungen". Diese etwas andere Bezeichnung hilft mir, mich auf die Heilung zu konzentrieren und sie dadurch zu beschleunigen. Ich weiß: Wenn ich die Ausrichtung meines Bewusstseins nur ein klein wenig ändere, ändert sich dementsprechend auch der Zustand meines Körpers. Ich liebe meinen Körper, ich liebe meinen Geist, und ich bin dankbar, dass sie so eng miteinander verbunden sind.

Die Liebe vertreibt immer den Schmerz.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Montag 6. August

SCHÖNHEIT

Schönheit erweckt und heilt mich.

Schönheit ist überall. Natürliche Schönheit leuchtet aus jeder kleinen Blume, sie offenbart sich im auf dem Wasser glitzernden Sonnenlicht und in der stillen Kraft alter Bäume. Die Natur begeistert, verjüngt und erfrischt mich. In den einfachsten Dingen des Lebens finde ich Entspannung, Freude und Heilung. Wenn ich die Natur in einem liebevollen Licht sehe, fällt es mir leicht, auch mich selbst in einem solchen Licht zu sehen. Ich bin Teil der Natur, daher bin auch ich auf meine einzigartige Weise schön. Wohin ich auch blicke, sehe ich Schönheit. Heute schwinge ich im Einklang mit aller Schönheit des Lebens.

Wie die Blumen sind auch die Menschen, jeder auf seine Weise, schön, und immer wieder erblühen sie neu.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Dienstag 7. August

SELBSTHILFEGRUPPEN

Es gibt immer Menschen, die bereit sind, mir zu helfen.

Selbsthilfegruppen sind inzwischen weit verbreitet. Es gibt solche Gruppen für jedes Problem, das Menschen zu schaffen machen kann. Es gibt Gruppen zur Persönlichkeitsentwicklung, spirituelle Gruppen und Zwölf-Stufen-Programme. Diese Selbsthilfegruppen bringen viel mehr als das Zusammenhocken in irgendwelchen Kneipen. Wir lernen dort, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind und nicht für immer in unseren ungesunden Gewohnheiten verharren müssen. Wir können uns einer Gruppe von Menschen mit den gleichen Problemen anschließen und gemeinsam positive Lösungen erarbeiten. Wir fühlen miteinander und helfen uns gegenseitig. So lernen wir, den Schmerz der Vergangenheit hinter uns zu lassen. Wir sitzen nicht untätig herum, ergehen uns nicht in Selbstmitleid und spielen nicht das "Alles ist ja so schrecklich"-Spiel. Statt dessen finden wir gemeinsam Wege der Vergebung und schauen nach vorn. Ich helfe Dir, Du hilfst mir, und zusammen werden wir gesund.

Gemeinsam können wir wahre Quantensprünge des Bewusstseins vollbringen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Mittwoch, 8. August

SELBSTLIEBE

Meine Liebe ist stark.

Ich behandele mich wie jemanden, der sehr geliebt wird. Was auch geschieht, meine Liebe zu mir bleibt bestehen. Das ist keine Eitelkeit oder Selbstgefälligkeit. Eitle oder selbstgefällige Menschen, die andere spüren lassen, dass sie sich für etwas Besseres halten, tragen in Wahrheit eine Menge Selbsthass mit sich herum. Selbstliebe bedeutet indes, dass ich das Wunder meines Daseins dankbar anerkenne. Wenn ich mich wirklich liebe, achte ich darauf, dass ich mir selbst oder anderen Menschen keinen Schmerz zufüge. Für mich ist bedingungslose Liebe der einzige Weg zum Weltfrieden. Sie beginnt damit, dass man sich selbst akzeptiert und liebt. Ich muss nicht erst warten, bis ich perfekt bin, um mich selbst lieben zu können. Ich akzeptiere mich genau so, wie ich jetzt und hier bin.

Die Liebe hält meine Welt in Schwung.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Donnerstag, 9. August

SELBSTWERTGEFÜHL

Ich kann!

Je mehr ich mich liebe und akzeptiere, desto wertvoller fühle ich mich. Ein gesundes Selbstwertgefühl ist etwas sehr Wohltuendes. Es bewirkt, dass ich offen für positive Entwicklungen bin und Chancen erkenne, die ich früher gar nicht wahrgenommen habe. Es bewirkt, dass mein Leben sich in neuen, interessanten Bahnen bewegt. Ich gehe über das hinaus, was ich bislang für möglich hielt. Ich fühle mich wertvoll genug, um die Gesamtheit meiner Möglichkeiten ins Auge zu fassen. Dadurch wird mein Leben plötzlich sehr aufregend. Ich erkenne, dass es mein Recht ist, mein Leben so zu leben, wie ich es gerne möchte. Mag sein, dass ich dafür einiges ändern und ein paar alte Glaubenssätze über Bord werfen muss, aber ich kann es! JA! Ich bin ein wertvoller Mensch. Ich verdiene ALLES GUTE!

Ich habe ein gesundes Selbstwertgefühl.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Freitag, 10. August

SEXUALITÄT

Ich bin im Frieden mit meiner Sexualität.

Ich glaube, dass wir uns, bevor wir in ein neues Leben hineingeboren werden, selbst unser Geburtsland, unsere Hautfarbe, unser Geschlecht und die idealen Eltern aussuchen, die genau den Aufgaben entsprechen, die wir uns für dieses Leben gestellt haben. Wie es scheint, komme ich in den aufeinanderfolgenden Inkarnationen immer abwechselnd als Frau und als Mann auf die Welt. In vielen Leben bin ich heterosexuell, in anderen homosexuell. Jede Form der Sexualität besitzt ihre eigenen Herausforderungen und ihre eigenen Möglichkeiten der Erfüllung. Manchmal billigt die Gesellschaft meine Form der Sexualität und manchmal nicht. Dennoch bin ich immer ich selbst - vollkommen, heil und erfüllt. Meine Seele ist geschlechtslos. Nur meine Persönlichkeit ist sexuell orientiert. Ich liebe und achte alle Teile meines Körpers, einschließlich meiner Genitalien.

Ich bin vollkommen, so wie ich bin. Körperlich, sexuell, geistig und spirituell.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Samstag, 11. August

SPIRITUELLE GESETZE

Die Gesetze der Energie sind immer wirksam.

Ich verfüge über den besten Versicherungsschutz der Welt: mein Wissen um die universalen Gesetze und meine Freude, in allen Bereichen meines Lebens mit ihnen zu arbeiten. Den richtigen Umgang mit den spirituellen Gesetzen erlernt man auf die gleiche Weise, wie man sich mit einem Computer oder einem Videorecorder vertraut macht. Wenn ich mir die Zeit nehme, die Bedienung eines Computers sorgfältig Schritt für Schritt zu erlernen, funktioniert er wunderbar. Mache ich dagegen meine Hausaufgaben nicht und halte mich nicht genau an die Bedienungsregeln, dann funktioniert der Computer entweder überhaupt nicht oder nicht so, wie ich es gerne hätte. Der Computer ist da unerbittlich. Meine Frustration kümmert ihn nicht. Er wartet geduldig, bis ich die Gesetzmäßigkeiten seiner Bedienung begriffen habe, und erst dann vollbringt er seine Wunder für mich. Bis es soweit ist, muss ich geduldig üben. Und genauso verhält es sich mit dem Erlernen der spirituellen Gesetze.

Sie können die spirituellen Gesetze nicht an Ihr altes Denkschema anpassen. Vielmehr müssen Sie die neue Sprache erlernen und ihre Regeln befolgen, dann werden in Ihrem Leben Wunder geschehen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Sonntag, 12. August

SPIRITUELLES WACHSTUM

Ich bin offen für Veränderungen.

Spirituelles Wachstum geschieht oft auf seltsamen Wegen. Das kann eine zufällige Begegnung oder ein Unfall, eine Krankheit oder der Verlust eines geliebten Menschen sein. Etwas in mir drängt mich, neue Wege einzuschlagen, oder ich werde durch äußere Ereignisse mit Macht daran gehindert, mein Leben in den bisherigen Bahnen fortzusetzen. Das ist bei jedem Menschen ein bisschen anders. Ich wachse spirituell, wenn ich die Verantwortung für mein Leben übernehme. Das verleiht mir die innere Kraft, die nötigen persönlichen Veränderungen zu vollziehen. Beim spirituellen Wachstum geht es nicht darum, andere Menschen zu ändern. Spirituelles Wachstum vollzieht sich in einem Menschen, der bereit ist, sich nicht länger als Opfer zu fühlen, der Vergebung praktiziert und offen für ein neues Leben ist. Nichts davon geschieht über Nacht. Es handelt sich um eine schrittweise Entwicklung. Wenn ich beginne, mich selbst zu lieben, öffnet dies die Tür. Und meine Bereitschaft, mich zu verändern, ist dabei ebenfalls eine große Hilfe.

Wenn wir bereit sind, spirituell zu wachsen, tun sich wunderbare Wege für uns auf.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Montag 13. August

SUCHT

Indem ich mir selbst vergebe, befreie ich mich.

Jede übermäßige Abhängigkeit von einer Sache oder Person ist eine Sucht. Ich kann abhängig von Drogen und Alkohol, Von Sex und Tabak sein, doch Abhängigkeit kann sich auch darin äußern, dass ich mir oder anderen ständig Vorwürfe mache, Vorurteile pflege, häufig krank bin, Schulden mache, das unschuldige Opfer spiele oder mich immer wieder zurückgewiesen fühle. Aber ich kann das alles überwinden. Süchtig zu sein bedeutet, dass ich meine persönliche Macht an eine chemische Substanz oder eine Gewohnheit abgebe. Ich kann mir meine Macht jederzeit wieder zurückholen. Ich kann sie mir jetzt, in diesem Moment, zurückholen! Ich lege mir jetzt die positive Gewohnheit zu, mir ständig bewusst zu sein, dass das Leben für mich da ist. Ich vergebe mir und gehe weiter. Ich besitze einen ewigen Geist, der immer bei mir war und der auch jetzt bei mir ist. Ich entspanne mich und lasse los. Während ich ruhig und tief atme, trenne ich mich von alten Gewohnheiten und lege mir neue, positive zu.

Ich vertraue auf meine persönliche Kraft und überwinde meine Grenzen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Dienstag 14. August

TOD

Jeden Tag lebe und sterbe ich.

Wir alle betreten die Szenerie mitten im Film und verlassen sie auch wieder mitten im Film. Es gibt keine günstige oder ungünstige Zeit, nur unsere Zeit. Der Tod bedeutet keine persönliche Niederlage. Vegetarier sterben, und Fleischesser sterben. Menschen, die fluchen, sterben, und Menschen, die meditieren, sterben. Gute Menschen sterben, und Schurken sterben. Jeder von uns muss irgendwann gehen. Das ist ein normaler, natürlicher Vorgang. Wenn sich die Tür dieses Lebens für uns schließt, öffnet sich die Tür unseres nächsten Lebens. Die Liebe, die wir mitnehmen, erwartet uns auf der anderen Seite. Der Tod ist der Vorgang des Loslassens, auf den die Geburt in eine neue Phase des immerwährenden, ewigen Lebens folgt. Ich weiß, dass ich immer und überall geliebt werde und dass das Leben mich stets beschützt und trägt.

Der Tod ist die Tür zu einem neuen Leben.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Mittwoch, 15. August

TRAUER

Das Trauern hilft mir, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten.

Der Trauerprozess dauert mindestens ein Jahr, denn ich muss die jährlichen Feiertage und Feste, die ich mit diesem Menschen verbrachte, alle zum erstenmal ohne ihn oder sie erleben. Ich nehme mir die Zeit und den nötigen Freiraum für diesen normalen und natürlichen Prozess. Ich gehe dabei sanft mit mir um. Ich muss den Schmerz zulassen und ihn wirklich durchleben. Nach einem Jahr verschwindet er allmählich. Ich bin mir bewusst, dass ich niemanden verlieren kann, weil mir niemand wirklich gehört oder je gehört hat. Und nach einer Zeitspanne, die mir später wie ein Augenblick vorkommen wird, werde ich mit dieser Seele wieder vereint sein. Ich fühle jetzt, dass ich von Liebe umgeben bin, und ich umgebe alle, die von mir gegangen sind, mit Liebe, wo immer sie sein mögen. Alles stirbt. Bäume, Tiere, Flüsse, sogar Sterne werden geboren und sterben. Und so ergeht es auch mir. Und das alles vollzieht sich immer zur rechten Zeit und am rechten Ort.

Zwischen mir und den geliebten Menschen, die von mir gegangen sind, herrscht Frieden.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Donnerstag, 16. August

TRÄUME

Mein Bett ist ein sicherer Ort.

Schauen Sie sich bitte vor dem Schlafengehen keine Fernsehnachrichten an, und hören Sie auch keine Nachrichten im Radio. Nachrichtensendungen sind oft eine einzige Aufzählung von Katastrophen, die Sie nicht mit in Ihre Träume nehmen sollten. Im Traumzustand findet eine Menge geistiger Reinigungsarbeit statt. Auch können Sie darum bitten, im Traum Hinweise für ein akutes Problem zu erhalten. Oft wissen Sie dann am nächsten Morgen die Lösung. Bereiten Sie sich aufs Schlafen vor, indem Sie etwas tun, das Ihnen hilft, innerlich ruhig zu werden. Sie können zum Beispiel die folgende Affirmation verwenden: Meine Welt ist bis in die hintersten Winkel sicher und behütet. Auch in der nächtlichen Dunkelheit, wenn ich schlafe, bin ich in Sicherheit. Ich weiß, der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Ich träume gut und fühle mich, wenn ich aufwache, sicher und geborgen. Ich wache gern auf. Wenn ich aus einem Traum erwache, bitte ich den Traum, mir seine Bedeutung mitzuteilen. Schon bevor Sie morgens die Augen öffnen, können Sie damit beginnen, Ihre geistigen Fähigkeiten zu trainieren, indem Sie für Ihr behagliches Bett und Ihre vielen Segnungen Dank sagen.

Meine Träume sind fröhlich und voller Liebe.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Freitag, 17. August

TUN

Leicht und mühelos fließe ich mir dem Leben.

Wenn ich mit dem Leben in Harmonie bin, werden mir mehr Segnungen zuteil, als ich mir je hätte träumen lassen. Man kann so unendlich viel tun. Wenn wir heute eine schwere Arbeit vollbracht haben, freuen wir uns. Wenn wir heute nur ein bisschen gearbeitet haben, freuen wir uns auch. Und wenn wir heute einmal richtig gefaulenzt haben, freuen wir uns trotzdem. Was immer wir tun, es ist im Moment genau das Richtige. Es gibt wirklich nichts, das wir tun 'müssen'. Es gibt Dinge, die wir sinnvollerweise tun sollten, doch wir haben immer Wahlmöglichkeiten. Das Leben ist ein Abenteuer, und das Universum ist immer auf unserer Seite.

Bei allem, was ich tue, habe ich ein gutes Gefühl.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Samstag, 18. August

UNBEGRÜNDETE ÄNGSTE

Sanft lenke ich meine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge des Lebens.

Sicher und behütet gehe ich durch mein Leben auf diesem Planeten, in dem Wissen, dass ich stets mit einem grenzenlosen und mir wohlgesonnenen Universum verbunden bin. In der Dunkelheit meines Geistes erschreckten mich angstmachende Gedanken. Immer wieder beschäftigte ich mich mit längst vergangenen Ängsten aus meiner Kindheit. Oder ich malte mir voller Furcht aus, welche Unfälle mir oder nahestehenden Menschen zustoßen könnten. Jetzt weiß ich, dass ich die Macht habe, von diesen Ängsten abzulassen und mir statt dessen vorzustellen, dass mir Gutes widerfährt. Ich wähle ein lebendiges, positives Bild aus, das ich mir jedesmal ins Gedächtnis rufe, wenn ich merke, dass mein Denken sich in angstvollen Bahnen bewegt. Ich habe die Kontrolle über meine Gedanken, und ich lasse nicht zu, dass mich angstmachende Gedanken überwältigen. Ich bitte die universale Liebe, mir bei der Lösung aller meiner Probleme zu helfen. Ich bin in Sicherheit. Alles ist gut.

Meine Gedanken tragen zu meiner Sicherheit bei.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Sonntag, 19. August

UNTERBEWUSSTSEIN

Ich programmiere mein Unterbewusstsein mit liebevollen Botschaften.

Mein Unterbewusstsein ist ein Lagerhaus für Informationen. Es speichert alles, was ich denke und sage. Wenn ich es mit Negativem füttere, bringt es Negatives hervor. Speise ich es dagegen mit Positivem, erziele ich positive Resultate. Daher entscheide ich mich bewusst dafür, positive, liebevolle und ermutigende Botschaften in meinem Unterbewusstsein zu speichern, damit es angenehme Erfahrungen für mich erzeugt. Ich löse mich jetzt von allen Ideen und Überzeugungen, die mich einengen und meine Entwicklung behindern. Ich programmiere mein Unterbewusstsein mit neuen Glaubenssätzen, die Freude und Wohlergehen in mein Leben bringen.

Ich mache mein Unterbewusstsein bewusst zu meinem Verbündeten.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Montag 20. August

UNTERSTÜTZUNG

Das Leben unterstützt mich.

Das Universum lässt mich nie im Stich. Alles Leben unterstützt mich Tag und Nacht. Was ich für ein erfülltes Leben brauche, steht mir jederzeit zur Verfügung. solange ich lebe, gibt es genug Luft zum Atmen für mich. Die Erde versorgt mich mit einer Fülle von Nahrungsmitteln. Es gibt Millionen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten kann. Ich werde auf jede erdenkliche Weise unterstützt. Jeder meiner Gedanken spiegelt sich in meinen Erfahrungen wieder. Das Leben sagt immer 'Ja' zu mir. Alles, was ich dafür tun muss, ist, diese Schätze und diese Unterstützung dankbar und freudig anzunehmen. Ich trenne mich jetzt von allen Denkmustern und Glaubenssätzen, die mich daran hindern, alle guten Dinge freudig zu akzeptieren. Ich werde vom Leben selbst geliebt und unterstützt.

Ich entspanne mich, denn ich weiß, das Leben unterstützt mich immer und überall.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Dienstag 21. August

VERANTWORTUNG

Freudig akzeptiere ich meine Verantwortung

Wenn wir zum erstenmal hören, wir seien für unsere Erfahrungen selbst verantwortlich, empfinden wir das meistens als Vorwurf. Und Vorwürfe und Kritik bewirken, dass wir uns schuldig und schlecht fühlen. Doch es ist keinerlei Vorwurf damit verbunden. Zu begreifen, dass wir selbst verantwortlich sind, ist ein großes Geschenk. Denn jede Kraft, die uns hilft, unsere Erfahrungen zu erzeugen, kann uns auch helfen, diese zu verändern. Statt uns den Unständen hilflos ausgeliefert zu fühlen, werden wir zu Menschen, die in der Lage sind, ihr Leben auf positive Weise zu gestalten. Wenn wir lernen, unsere Gedanken schöpferisch zu nutzen, verleiht uns das Stärke. Es gibt uns die Kraft, Schwierigkeiten zu meistern, notwendige Veränderungen zu vollziehen und unsere Lebensqualität zu steigern.

Ich bin selbst für mein Leben verantwortlich.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Mittwoch, 22. August

VERBESSERUNG

Jeden Tag achte ich auf innere Eingebungen, die mir sagen, wie sich meine Lebensqualität steigern lässt.

Ich bin ein einfacher Mensch mit einem verblüffend komplizierten Geflecht von Glaubenssätzen. Ich lerne jetzt, wie ich zu der Liebe gelangen kann, die sich hinter jedem meiner persönlichen Probleme verbirgt. Ich bin geduldig und sanft zu mir, während ich lerne und reife und mich verändere. Das Leben wird viel leichter, wenn ich Frieden mit mir selbst schließe. Es ist wichtig zu wissen, dass Veränderungen auch ohne Selbstvorwürfe und Kritik möglich sind. Viel zu lange glaubte ich, mich nur zu Veränderungen anspornen zu können, indem ich mich selbst herabsetzte und kritisierte. Doch das ist nicht wahr, im Gegenteil, positive Veränderungen werden durch Selbstvorwürfe sehr erschwert. Praktiziere ich dagegen liebevolle Selbstannahme, stellen sich die gewünschten Veränderungen viel leichter ein. Änderungen zum Besseren sind schließlich etwas völlig Natürliches.

Die Arbeit an uns selbst erhöht immer unsere Lebensqualität.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Donnerstag, 23. August

VERDAUUNG

Das Leben ist für mich leicht verdaulich

Meine Assimilation, Verdauung und Ausscheidung der Lebensenergie funktioniert bestens. Meine Zellen und Organe wissen genau, was sie zu tun haben, Und ich trage durch gesunde Ernährung und klares, positives, liebevolles Denken meinen Teil zu ihrer Arbeit bei. Für jeden meiner Körperteile gibt es ein entsprechendes mentales Muster. Der Magen ist jener Teil von mir, wo Ideen verdaut und aufgenommen werden. Wenn ich mit neuen Erfahrungen konfrontiert werde, habe ich manchmal Schwierigkeiten, sie zu verarbeiten. Und doch kann ich auch inmitten großer Veränderungen stets Gedanken wählen, die meinem ewigen Wesenskern angemessen sind. Ich bin eine göttliche, wunderbare Manifestation des Lebens.

Ich nehme nur Gutes auf und lasse es sich in meinem Leben verwirklichen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Freitag, 24. August

VERDIENST

Ich verdiene wunderbare Erfahrungen

Alle Menschen verdienen ein glückliches, erfülltes Leben. Wie die meisten Menschen glaubte ich, dass ich nur ein kleines bisschen Glück verdient hätte. Nur wenige Menschen glauben, sie hätten ALLES GLÜCK verdient. Schränken Sie Ihr Glück nicht ein. Die meisten von uns wurden dazu erzogen, dass man Glück nur erwarten darf, wenn man seinen Spinat isst, sein Zimmer aufräumt, sich die Haare kämmt, seine Schuhe putzt, keinen Lärm macht und so weiter. Obgleich es wichtig sein mag, diese Dinge zu lernen, haben sie doch nichts mit einer gesunden Selbstachtung zu tun. Wir müssen erkennen, dass wir jetzt bereits gut genug sind und, ohne etwas an uns zu ändern, ein wunderschönes Leben verdienen. Ich öffne meine Arme weit und erkläre liebevoll, dass ich ALLES GLÜCK verdiene und annehme.

Ich verdiene das Beste im Leben.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Samstag, 25. August

VERGEBUNG

Ich bin bereit zu vergeben.

Ich genieße das Gefühl der Freiheit, das sich einstellt, wenn ich meinen schweren Mantel aus Kritik, Angst, Schuldgefühlen, Groll und Scham ablege. Dann kann ich mir und anderen vergeben. Dadurch werden wir alle befreit. Ich bin bereit, einen Schlussstrich unter alte Konflikte zu ziehen. Ich will nicht länger in der Vergangenheit leben. Ich vergebe mir, dass ich diese alten Lasten so lange mit mir herumtrug. Ich vergebe mir, dass ich nicht wusste, wie ich mich selbst und andere lieben sollte. Jeder Mensch ist für sein Verhalten selbst verantwortlich, und jeder bekommt vom Leben das zurück, was er selbst gibt. Es gibt daher für mich keinen Grund, andere zu bestrafen. Wir leben alle unter dem Gesetz unseres eigenen Bewusstseins. Statt anderen Vorhaltungen zu machen, bemühe ich mich, mich von negativen Gedanken zu befreien, damit die Liebe in mein Bewusstsein einziehen kann. Dann bin ich geheilt.

Vergebung ist das Heilmittel, das ich immer mit mir führe.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Sonntag, 26. August

VERGLEICHE

Ich bin unvergleichlich!

Ich bin hier, um zu lernen, mich und andere bedingungslos zu lieben. Obgleich ich wie jeder Mensch über messbare körperliche Merkmale wie Größe und Gewicht verfüge, bin ich doch viel mehr als meine körperliche Erscheinungsform. Und es ist gerade der nicht messbare Teil von mir, in dem meine wirkliche Macht liegt. Wenn ich mich mit anderen Menschen vergleiche, fühle ich mich entweder über- oder unterlegen, nie jedoch gerade richtig, so wie ich bin. Was für eine Vergeudung von Zeit und Energie! Jeder von uns ist auf seine Wese ein einzigartiges Geschöpf. Ich schaue jetzt nach innen und verbinde mich mit dem einzigartigen Ausdruck jenes ewigen Einsseins, das ich bin und wir alle sind. Alles in der physischen Welt wandelt sich. Während ich harmonisch mit diesen Veränderungen fließe, bleibe ich doch immer verbunden mit jenem Zentrum tief in mir, das allen Wandel überdauert.

Seit Anbeginn der Zeiten hat es nie einen Menschen wie Sie gegeben. Daher brauchen Sie sich mit nichts und niemandem zu vergleichen oder zu messen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Montag 27. August

VERLORENHEIT

Es gibt nur eine Intelligenz.

Wenn ich mich selbst allein oder verloren fühle oder mir etwas verlorengegangen ist, versenke ich mich, statt in Panik zu geraten, in meine mir innewohnende Intelligenz, die weiß, dass im göttlichen Geist niemals etwas verloren geht. Diese Intelligenz ist überall. Sie ist in allem, was mich umgibt. Sie ist auch in dem, wonach ich suche. Sie ist hier und jetzt in mir. Ich bejahe und bekräftige, dass diese eine Intelligenz jetzt mich und das, was ich suche, zur rechten Zeit und am rechten Ort zusammenführt. Es gibt immer einen Weg. Während des Tages öffne ich immer wieder bewusst meinen Geist und erinnere mich daran, wer ich wirklich bin - eine göttliche, wunderbare Ausdrucksform des Lebens, erschaffen von einer liebevollen und unendlichen Intelligenz. Alles ist gut.

Ich bin niemals allein oder verlassen, denn ich wohne in der göttlichen Intelligenz.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

Dienstag 28. August

VERLUST

Ich richte meine Aufmerksamkeit auf das Gute in meinem Leben

Ich weiß, dass überall und zu jeder Zeit Gutes zu finden ist und sogar noch die schlimmste Situation ihre guten Seiten hat. Wenn ich meine Arbeit oder einen geliebten Menschen verliere oder krank werde, konfrontiert mich das mit meinen größten Ängsten. Es ist normal und natürlich, dass die Natur das Vakuum scheut. Wenn etwas geht, dann wird etwas Neues seinen Platz einnehmen. Also atme ich einmal - oder auch ein paarmal - tief durch und vertraue darauf, dass das Leben immer gut für mich sorgt. Ich lerne jetzt zu vertrauen. Das Leben liebt mich und wird mich nie im Stich lassen. Alles, was ich jetzt erlebe, geschieht ausschließlich zu meinem Besten.

Neue, wundervolle Erfahrungen bereichern jetzt mein Leben. Ich bin immer behütet und geborgen.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Mittwoch, 29. August

VERSTÄNDNIS

Ständig vertiefe ich mein Verständnis der Welt.

Ich bin lernfähig. Jeden Tag nehme ich die göttliche Weisheit in mir deutlicher wahr. Ich freue mich, am Leben zu sein, und bin sehr dankbar für das Gute, das mir zuteil wurde. Das Leben ist für mich eine Schule. Jeden Tag öffne ich, wie ein Kind, meinen Geist und mein Herz, entdecke neue Menschen, sammle neue Eindrücke und begreife auf neue Weise, was in mir und um mich herum geschieht. Oft versteht mein menschlicher Verstand die Dinge nicht auf Anhieb. Um zu verstehen, sind manchmal eine Menge Liebe und Geduld nötig. Meine neuen geistigen Fähigkeiten helfen mir dabei, die vielen Anforderungen dieser unglaublichen Schule des Lebens auf dem Planeten Erde zu meistern.

Je mehr ich verstehe, desto größer wird meine Welt.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie sie während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Donnerstag, 30. August

VERTRAUEN

Ich vertraue mir.

Die Welt ist ein Kunstwerk, und das bin ich auch. Damit ich meinen Beitrag zu diesem unaufhörlichen Schöpfungsprozess leisten kann, muss ich dem Leben Vertrauen entgegenbringen. Wenn die Lage schwierig wird, wende ich mich vertrauensvoll nach innen und verankere mein Denken fest in der Wahrheit und der Liebe. Ich bitte das Universum um Führung, so dass ich mich auf stürmischer See ebenso geborgen fühle wie bei ruhigem, schönen Wetter. Meine Aufgabe besteht darin, mich in der Gegenwart zu zentrieren und klare, einfache, positive Gedanken und Worte zu wählen. Ich bin mir bewusst, dass es unnötig und auch gar nicht möglich ist, auf alles eine Antwort zu wissen. Eines weiß ich aber sicher: Ich wurde als wunderschöne und vertrauensvolle Seele geboren. Ich nehme mir jetzt einen Augenblick Zeit, um den geheimnisvollen und unsichtbaren Lebensprozess zu würdigen, der mich erschafft und erhält.

Wir vertrauen darauf, dass immer genug Luft für unseren nächsten Atemzug da ist. Vertrauen wir darauf, dass auch andere Dinge immer in ausreichender Menge für uns alle vorhanden sein werden.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

Freitag, 31. August

VOLLKOMMENE ORDNUNG

Das Universum befindet sich in vollkommener Ordnung.

Die Sterne, der Mond, die Sonne bewegen sich alle in vollkommener, göttlicher rechter Ordnung. Ihren Bahnen liegen eine Ordnung, ein Rhythmus, ein Sinn zugrunde. Ich bin Teil des Universums, daher weiß ich, dass auch meinem Leben eine Ordnung, ein Rhythmus, ein Sinn zugrunde liegen. Manchmal scheint in meinem Leben das totale Chaos zu herrschen, und doch weiß ich, dass auch hinter solchen chaotischen Situationen eine göttliche Ordnung steht. Wenn ich meine Gedanken ordne und die Lektion lerne, die gerade ansteht, verschwindet das Chaos, und es kehrt wieder Ordnung in mein Leben ein. Alles ist gut in meiner Welt.

Auf einer tiefen, spirituellen Ebene ist mein Leben immer in Ordnung.

(Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele)

zurück zum Seitenanfang

Machen Sie nach dem Aufwachen eine Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Louise L. Hay/Meditationen für Körper und Seele
Wilhelm Heyne Verlag München
ISBN 3-453-09097-7

zurück zum Seitenanfang