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April 2004: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

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Wir wollen Ihnen einen Kalender vorstellen, der Ihnen helfen soll durch den Monat April 2004 zu kommen. In diesem Kalender wird Ihnen an jedem Tag Vorschläge gemacht. Es handelt sich hierbei um:

Eine spirituelle Aussage aus:

Osho / Intuition
Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 3-453-86883-8

Eine Meditation des Tages aus:

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.

Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.

 

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1. April

Wissen

Einsicht ist ein Zustand des Nicht-Denkens, ohne Gedanken. Sie ist eine Lücke, ein Zwischenraum im Prozess des Denkens, und in dieser Lücke taucht die Wahrnehmung auf, die Wahrheit.
Das englische Wort für leer, empty, stammt von einer Wurzel ab, die 'in Muße' bedeutet, 'nicht beschäftigt'. Es ist ein wunderschönes Wort, wenn man zu seiner Wurzel geht. Die Wurzel ist gehaltvoll: Sie bedeutet in Muße, nicht aktiv'. Wann immer man nicht aktiv ist, nicht beschäftigt, voller Muße, ist man leer, Und denkt daran, das Sprichwort, das besagt, Müßiggang sei aller Laster Anfang, ist reiner Unsinn. Das Gegenteil ist wahr. Aktivität ist aller Laster Anfang! Müßiggang ist der Anfang aller Tugenden, nicht aller Laster. Doch ihr müsst verstehen, was ich mit 'leer' und 'müßig' meine - in Ruhe, entspannt, nicht unter Spannung, nicht in Bewegung, nicht voller Wünsche, nicht auf dem Weg irgendwohin, einfach nur hier, vollkommen hier. Ein leerer Verstand ist reine Präsenz. Und alles ist möglich in dieser reinen Präsent, weil die ganze Existenz aus dieser reinen Präsenz entstanden ist.

(OSHO / Intuition, S. 69)

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Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:

Sexuelle-Energie-Meditation

Mach es Dir bequem. Schließ die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich in jenen innersten Ort in Deiner Mitte hinein. Fühle, wie die kosmische Energie aus dieser Mitte heraus pulsiert und Deinen ganzen Körper durchströmt. Wisse, dass sich diese Energie sexuell und leidenschaftlich äußert. Betrachte Deinen sexuellen Ausdruck als feurige Energie des Universums, die durch Dich zu andern fließt. Stell Dir vor, wie Du diese Leidenschaft Deinen Geliebten und Freunden gegenüber, in Deiner Arbeit und in Deinen schöpferischen Plänen zum Ausdruck bringst. Wisse, dass diese Kraft in Dir unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch ist, dass Du der Energie vertrauen kannst, die Dich durchströmt und dass Du Dich in aller Sicherheit ausdrücken kannst.

Die Kraft in mir ist unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch.

(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)

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2. April

Wissen

Wenn der Verstand nicht mir der Realität beschäftigt ist - mit Dingen, mit Gedanken -, dann ist nur das, was ist. Und das, was ist, ist die Wahrheit. Nur in der Leere geschieht eine Begegnung, eine Verschmelzung. Nur in der Leere öffnest du dich der Wahrheit, und die Wahrheit kann eintreten. Nur in der Leere wirst du schwanger mit der Wahrheit.

(OSHO / Intuition, S. 70)

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Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:

Meditation: Du bist wie eine goldene Sonne

Setz oder leg Dich bequem hin. Lass Deinen Körper sich völlig entspannen. Atme tief und langsam. Stell Dir ein Licht in Deinem Herzen vor - glühend, strahlend und warm. Spüre, wie es sich ausbreitet und größer wird, wie es stärker und stärker aus Dir hervorleuchtet, bis Du wie eine goldene Sonne bist, die Liebesenergie auf alles und alle um Dich herum ausstrahlt. Sage Dir: "Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich und leuchten aus mir auf alles um mich herum." Wiederhole das immer wieder, bis Du Deine spirituelle Energie wirklich spürst.

Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich.

(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)

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3. April

Wissen

3 Zustände des Verstandes

Dies sind die drei Zustände des Verstandes: Der erste ist Inhalt und Bewusstsein. Du hast immer Inhalte im Verstand - ein Gedanke rührt sich, ein Verlangen taucht auf, Ärger, Gier, Ehrgeiz. Du hast immer irgendeinen Inhalt im Verstand; der Verstand ist niemals unterbeschäftigt. Der Verkehr fließt ständig, tagein, tagaus. Er ist da, während du wach bist, und er ist da, während du schläfst. Den Inhalt während des Wachseins nennt ihr Denken, den Inhalt während des Schlafs nennt ihr Träumen - doch es ist derselbe Vorgang. Träumen ist ein wenig primitiver, das ist alles - denn der Traum denkt in Bildern. Er verwendet keine Begriffe, er verwendet Bilder. Er ist primitiver - so wie kleine Kinder in Bildern denken. Aus diesem Grund befinden sich in Büchern für kleine Kinder große, bunte Bilder, denn sie denken in Bildern. Durch Bilder lernen sie Worte. Nach und nach werden diese Bilder kleinen und kleiner, und dann verschwinden sie.
Der primitive Mensch denkt ebenfalls in Bildern. Die ältesten Sprachen sind Bildersprachen. Das Chinesische ist eine Piktogramm-Sprache; sie hat kein Alphabet. Es ist die älteste Sprache. Auch in der Nacht werdet ihr wieder primitiv, ihr vergesst die Komplexität, die ihr tagsüber entwickelt habt, und beginnt wieder in Bildern zu denken- doch es ist dasselbe.
Und die Einsicht der Psychoanalyse ist wertvoll - dass sie eure Träume betrachtet. In ihnen ist mehr Wahrheit enthalten, denn darin seid ihr primitiver; ihr versucht nicht, jemand zu täuschen, ihr seid nicht authentischer. Am Tag tragt ihr eine Persönlichkeit mit euch herum, die euch verbirgt - Schichten über Schichten von Persönlichkeit. Es ist schwierig, den wirklichen Menschen darunter zu finden. Man muss dabei ziemlich tief graben, was wehtut, sodass der Mensch Widerstand leistet. Doch in der Nacht legt ihr eure Persönlichkeit ab, so wie ihr eure Kleider ablegt. Sie wird nicht gebraucht, weil ihr mit niemandem kommuniziert, weil ihr allein im Bett seid. Ihr befindet euch nicht in der Welt, ihr seid vollkommen in eurem eigenen, privaten Bereich. Es gibt keine Notwendigkeit, etwas zu verbergen und jemandem etwas vorzumachen. Darum versucht die Psychoanalyse in eure Träume vorzudringen, weil sie sehr viel klarer zeigen, wer ihr seid. Doch es handelt sich um dasselbe Spiel, nur in einer anderen Sprache; das Spiel selbst unterscheidet sich nicht. Das ist der gewöhnliche Zustand des Verstandes: Verstand und Inhalt, Bewusstsein plus Inhalt.

(OSHO / Intuition, S. 70 - 71)

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Schwerelosigkeits-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus --> etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, dass Ihr Gewicht genauso leicht wie Baumwolle ist. Sie verlieren Ihr Gewicht und durchbrecht die Gravitationskraft der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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4. April

Wissen

3 Zustände des Verstandes

Der zweite Zustand des Verstandes ist Bewusstsein ohne Inhalt; das ist Meditation. Man ist vollkommen wach, und es entsteht eine Lücke, ein Zwischenraum. Kein Gedanke ist anzutreffen, kein Gedanke ist vorhanden. Man schläft nicht, man ist wach - doch da ist kein Gedanke. Das ist Meditation. Er erste Zustand ist Verstand, der zweite Zustand ist Meditation.

(OSHO / Intuition, S. 71)

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Meditation: Im Fluss schwimmen

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, Sie sind an einem großen Fluss. Gehen Sie in Gedanken in den Fluss und beginnen dort zu schwimmen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 43; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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5. April

Wissen

3 Zustände des Verstandes

Und dann gibt es noch einen dritten Zustand. Wenn der Inhalt verschwunden ist, das Objekt verschwunden ist, kann auch das Subjekt nicht mehr lange bestehen - denn sie existieren gemeinsam. Sie erschaffen sich gegenseitig. Wenn das Subjekt alleine ist, kann es nur noch eine kleine Weile bestehen, nur aus dem Schwung der Vergangenheit heraus. Ohne Inhalt kann das Bewusstsein nicht lange bestehen; es wird nicht mehr gebraucht, denn Bewusstsein ist immer ein Bewusstsein von etwas. Wenn man sagt: 'Bewusst', kann man fragen: "Wessen bewusst?" Man sagt: "Ich bin mir dessen bewusst, dass ... " Das Objekt wird gebraucht, es ist ein Muss, damit das Subjekt existieren kann. Sobald das Objekt verschwunden ist, wird auch das Subjekt bald verschwinden. Erst verschwindet der Inhalt, dann das Bewusstsein.
Dieser dritte Zustand wird als samadhi bezeichnet - kein Inhalt, kein Bewusstsein. Doch denkt daran, dieser Zustand ohne Inhalt und ohne Bewusstsein ist kein Zustand von Bewusstseinslosigkeit. Es ist ein Zustand des Überbewusstseins, des transzendentalen Bewusstseins. Das Bewusstsein ist sich nun nur noch seiner selbst bewusst. Das Bewusstsein hat sich auf sich selbst gerichtet; der Kreis ist vollendet. Man ist nach Hause gekommen. Das ist der dritte Zustand, samadhi, und dieser dritte Zustand ist das, was Buddha mit shunyata meint.
Zuerst lasst also den Inhalt los - dann seid ihr halb leer. Dann lasst das Bewusstsein los - und ihr werdet vollkommen leer. Und diese vollkommene Leere ist das Wunderbarste, was geschehen kann, der größte Segen.

(OSHO / Intuition, S. 71 - 72)

 

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

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6. April

Intellekt

Ich bin nicht absolut gegen den Intellekt. Er hat seine Verwendungsmöglichkeiten - doch sie sind begrenzt und man muss diese Grenzen verstehen. Wenn man als Wissenschaftler arbeitet, muss man den Intellekt einsetzen. Er ist ein wunderbarer Mechanismus, doch er ist nur dann wunderbar, wenn er ein Sklave bleibt und nicht zum Herrn wird. Der Verstand als Sklave des Bewusstseins ist ein wunderbarer Diener; der Verstand als Herr des Bewusstseins ist ein gefährlicher Meister.
Das Ganze ist eine Frage der Betonung. Ich bin nicht absolut gegen den Intellekt - ich verwende ihn selbst, wie könnte ich da gegen ihn sein? Jetzt im Augenblick, da ich zu euch spreche, setze ich ihn ein. Doch ich bin der Herr; er ist nicht mein Meister. Wenn ich ihn einsetzen möchte, setze ich ihn ein. Wenn ich ihn nicht einsetzen möchte, hat er keine Macht über mich. Doch euer Intellekt, euer Verstand, euer Denkprozess hört nie auf, ob ihr es wollt oder nicht. Er kümmert sich nicht um euch - so als wärt ihr überhaupt nicht da -, er macht immer weiter; selbst wenn ihr schlaft, arbeitet er weiter. Er hört überhaupt nicht auf euch. Er ist schon so lange an der Macht, dass er vollkommen vergessen hat, dass er nur ein Diener ist.
Wenn du einen Spaziergang machst, setzt du deine Beine ein. Doch wenn  du sitzt, besteht kein Grund, die Beine weiter zu bewegen. Die Leute fragen mich immer: "Osho, zwei Stunden lang sprichst du zu uns von deinem Stuhl aus, in derselben Haltung. Du bewegst deine Beine nicht ein einziges Mal." Warum soll ich mich bewegen? Ich bin doch nicht am Gehen! Doch ich kenne euch - selbst wenn ihr auf einem Stuhl sitzt, sitzt ihr nicht wirklich. Ihr bewegt die Beine, verändert die Haltung, die Position, tut tausend verschiedene Dinge, bewegt euch ständig, voller Unruhe und Rastlosigkeit. Dasselbe gilt für euren Verstand.

(OSHO / Intuition, S. 72 - 73)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

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7. April

Intellekt

Wenn ich zu euch spreche, setze ich den Verstand ein. In dem Augenblick, in dem ich innehalte, hält auch mein Verstand inne, im selben Augenblick! Wenn ich nicht zu euch spreche, muss mein Verstand nicht weiterarbeiten, er verfällt einfach in Schweigen. Genau so sollte es sein - das sollte normal sein. Wenn ich schlafe, träume ich nicht; es besteht keine Notwendigkeit dafür. Ihr träumt nur, weil während des Tages so viel Arbeit liegen geblieben ist, dass der Verstand sie nun erledigen muss. Das sind Überstunden; ihr habt es nicht geschafft, das während des Tages zu Ende zu bringen.
Und wie könntet ihr etwas zu Ende bringen? Ihr macht tausend Dinge gleichzeitig. Nichts wird jemals beendet; alles bleibt unvollständig - und bleibt für immer unvollständig.  Ihr werdet sterben, und nichts wird abgeschlossen sein. Nicht einmal in einer einzigen Richtung wird eure Arbeit abgeschlossen sein, denn ihr rennt in alle Richtungen. Ihr seid in viele einzelne Teile zersplittert, ihr seid nicht integriert. Der Verstand zieht euch in die eine Richtung, das Herz in eine andere, der Körper möchte euch in wieder eine andere Richtung führen, und ihr seid ständig verwirrt - auf wen sollt ihr hören? Und außerdem habt ihr nicht nur einen Verstand, ihr habt viele - ihr seid multiple Persönlichkeiten, in euch findet sich eine Vielzahl von Verstandesvarianten. Es herrscht keine Einheit, keine Harmonie, Ihr seid kein Orchester - nichts ist im Einklang. Alles läuft getrennt und für sich ab; kein Teil hört auf den irgendeinen anderen - ihr erzeugt einfach nur Lärm, keine Musik.
Der Intellekt ist gut, wenn er als Diener des Ganzen funktioniert. Nichts ist schlecht, wenn es sich am richtigen Platz befindet, und alles ist schlecht, wenn es am falschen Platz ist.

(OSHO / Intuition, S. 73 - 75)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie diese während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

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8. April

Intellekt

Intellekt ist nur ein Teil der Intelligenz. Intelligenz ist ein weitaus größeres Phänomen; es enthält weit mehr als nur den Intellekt, denn das Leben ist nicht nur intellektuell, es ist auch intuitiv. Intelligenz enthält auch Intuition. Viele große Entdeckungen wurden nicht durch den Intellekt gemacht, sondern durch die Intuition. Tatsächlich wurden alle wirklich großen Entdeckungen durch die Intuition gemacht.
In euch existiert etwas sehr viel Tieferes. Das solltet ihr nicht vergessen. Der Intellekt befindet sich nur an der Peripherie, an der Oberfläche, er ist nicht das Zentrum eures Wesens. Das Zentrum eures Wesens ist Intuition.

(OSHO / Intuition, S. 76 - 77

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

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9. April

Politik

Der Politiker auf der instinktiven Ebene ist nur ein wildes Tier. Er glaubt an nichts außer an den Sieg. Was auch immer notwendig ist, um zu gewinnen, er wird es tun. Das Ziel heiligt seine Mittel, wie hässlich sie auch sein mögen. Adolf Hitler sagt in seiner Autobiographie: "Die Mittel spielen keine Rolle; was wichtig ist, ist nur das Ergebnis. Wenn man Erfolg hat, ist alles richtig, was man getan hat; wenn man scheitert, ist alles falsch, was man getan hat. Man lügt, doch wenn man Erfolg hat, wird es zu Wahrheit. Man kann alles tun, wenn man nur darauf achtet, dass man am Ende erfolgreich ist. Der Erfolg macht alles im Nachhinein richtig. Und eine Niederlage ... man mag alles richtig gemacht haben, doch eine Niederlage macht alles falsch".

(OSHO / Intuition, S. 112)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

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10. April

In einer besseren Welt würden die Menschen mit Intuition diejenigen führen, die sie intellektuell verstehen können. Und die intellektuellen Politiker - die Politikwissenschaftler, die Professoren, die Theoretiker - würden die instinktiven Politiker führen. Nur auf diese Weise kann die Welt im Frieden leben.

(OSHO / Intuition, S. 115)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

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11. April

Die Zwiebel schälen

Das Wesen des Menschen ist einfach, doch seine Persönlichkeit ist es nicht; die Persönlichkeit ist komplex. Die Persönlichkeit ist wie eine Zwiebel - sie hat viele Schichten von Konditionierung und Korruption, und hinter diesen vielen Schichten ist das einfache Wesen des Menschen verborgen. Es liegt hinter so vielen Filtern, dass man es nicht sehen kann - und wenn man hinter diesen vielen Filtern verborgen ist, kann man auch die Welt nicht sehen, denn was immer zu einem vordringt, wird durch diese Filter beeinträchtigt, bevor es einen erreicht.
Nichts erreicht euch jemals so, wie es ist; ständig verfehlt ihr es. Es liegen so viele Übersetzer dazwischen. Du siehst etwas - und zuerst wird es von deinen Augen und deinen Sinnen verfälscht. Dann kommen deine Ideologie, deine Religion, deine Gesellschaft, deine Kirche und verfälschen es. Dann deine Gefühle - auch sie verfälschen es. Und so weiter und so fort ... Wenn es dich erreicht, ist fast nichts mehr vom Ursprünglichen vorhanden oder so wenig, dass es keine Rolle spielt. Ihr könnt nur das sehen, was eure Filter zulassen, und diese Filter lassen nicht viel zu.
Die Wissenschaftler sagen dasselbe; sie sagen, dass wir nur zwei Prozent der Realität wahrnehmen - nur zwei Prozent! Achtundneunzig Prozent gehen verloren. Wenn ihr mir zuhört, hört ihr nur zwei Prozent von dem, was gesagt wird. Achtundneunzig Prozent gehen verloren, und wenn achtundneunzig Prozent verloren gehen, sind die restlichen zwei Prozent aus dem Zusammenhang gerissen. Es ist, als hättet ihr aufs Geratewohl zwei Seiten aus einem Roman herausgenommen, eine von hier, die andere von dort, und würdet nun versuchen, den ganzen Roman aus diesen zwei Seiten zu rekonstruieren. Doch achtundneunzig Seiten fehlen! Ihr habt keine Ahnung, was auf ihnen stand; ihr wisst nicht einmal, dass sie existierten. Ihr habt nur zwei Seiten und rekonstruiert daraus den ganzen Roman. Diese Rekonstruktion ist eure Erfindung. Es ist keine Entdeckung der Wahrheit, es ist eure Einbildung.
Und es gibt eine innere Notwendigkeit, die Lücken zu füllen. Wann immer ihr wahrnehmt, dass zwei Dinge nicht miteinander verknüpft sind, verspürt der Verstand einen inneren Drang, sie zu verbinden; sonst fühlt er sich unwohl. Also erfindet ihr eine Verbindung. Ihr befestigt diese losen Dinge mit einer Verbindung, ihr überbrückt sie und ihr erfindet eine Welt, die gar nicht vorhanden ist.
George Gurdjeff bezeichnet diese Filter als 'Puffer'. Sie schützen euch gegen die Realität. Sie schützen eure Lügen, sie schützen eure Träume, sie schützen eure Projektionen. Sie erlauben euch nicht, mit der Realität in Kontakt zu kommen, denn solch ein Kontakt würde alles zerstören, wäre ein Schock. Der Mensch lebt in einer Welt der Lügen.
Friedrich Nietzsche soll gesagt haben: 'Nehmt der Menschheit nicht ihre Lügen, denn sonst wäre der Mensch nicht fähig zu leben. Der Mensch lebt nur durch Lügen. Nehmt ihm nicht seine Fiktionen, zerstört ihm nicht seine Mythen. Sagt ihm nicht die Wahrheit, denn der Mensch kann mit der Wahrheit nicht leben.' Und was 99.9 Prozent der Menschen betrifft, hat er Recht - doch was für eine Art von Leben ist das, ein Leben voller Lügen? Es wird selbst eine einzige große Lüge. Und welche Art von Glück ist durch Lügen möglich? Es gibt keine Möglichkeit für Glück; daher lebt der Mensch im Elend. In der Wahrheit liegt Glückseligkeit; durch Lügen gibt es nur Elend und nicht anderes. Doch wir schützen weiter diese Lügen.
Diese Lügen sind bequem, doch sie schirmen euch auch von der Seligkeit, von der Wahrheit, vom Leben ab.
Der Mensch ist genau wie eine Zwiebel. Und die Kunst besteht darin, die Zwiebel zu schälen und zu ihrem innersten Kern vorzudringen.

(OSHO / Intuition, S. 119 - 121)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

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12. April

Die Zwiebel schälen

1. Die körperlichen Sinne

Die erste Schicht besteht aus beeinträchtigten Körpersinnen. Denkt nicht einen einzigen Augenblick lang, dass eure Sinne so sind, wie sie sein sollten - sie sind es nicht. Sie sind erzogen worden. Ihr seht nur die Dinge, die eure Gesellschaft euch erlaubt, ihr hört nur die Dinge, die eure Gesellschaft euch erlaubt. Ihr berührt nur die Dinge, die eure Gesellschaft euch zu berühren erlaubt.
Der Mensch hat viele seiner Sinne verloren - zum Beispiel seinen Geruchsinn. Der Mensch hat den Geruchsinn beinahe vollständig verloren. Schaut euch nur mal einen Hund an und seine Fähigkeit zu riechen - wie sensibel seine Nase ist! Der Mensch scheint dagegen sehr minderbemittelt zu sein. Was ist mit der Nase des Menschen passiert? Warum kann er nicht so gut riechen wie ein Hund oder wie ein Pferd? Ein Pferd kann Gerüche auf eine Entfernung von Kilometern wahrnehmen. Ein Hund hat ein enormes Gedächtnis für Gerüche; der Mensch hat praktisch kein Gedächtnis dafür. Etwas blockiert seine Nase.
Diejenigen, die sich sehr intensiv mit diesen Schichten beschäftigt haben, sagen, dass der Geruchssinn aufgrund der Unterdrückung der Sexualität verloren gegangen ist. Körperlich ist der Mensch so geruchsempfindlich wie jedes andere Tier - doch psychologisch ist seine Nase beeinträchtigt. Der Geruchsinn ist einer der am stärksten sexuell geprägten Zugänge zum Körper. Über den Geruchssinn nehmen Tiere wahr, ob ein Männchen bei einem Weibchen ankommt oder nicht; der Geruch ist ein subtiler Hinweis. Wenn das Weibchen begattungsbereit ist, sendet es bestimmte Duftstoffe aus. Durch diesen Duft erkennt das Männchen, ob es willkommen ist. Wenn dieser Duft nicht ausgesandt wird, zieht sich das Männchen zurück; es weiß, dass es nicht willkommen ist.
Der Mensch hat den Geruchssinn unterdrückt, weil es schwierig wäre, eine so genannte kultivierte Gesellschaft aufzubauen, solange der Geruchssinn normal funktioniert. Stell dir vor, du gehst eine Straße entlang, und eine Frau sendet ihren Duft aus und gibt dir damit ein Signal sexueller Bereitschaft. Sie ist die Frau eines anderen Mannes und ist mit ihrem Ehemann zusammen unterwegs - und sie sendet das Signal aus, dass sie bereit für dich ist. Was würdest du tun? Es wäre sehr peinlich! Oder stell dir vor, deine Frau geht neben dir, und ihr Körper sendet keinen Duft aus, und plötzlich kommt ein Mann vorbei, und sie sendet das Signal aus - und das sind unbewusste Signale; man kann sie nicht kontrollieren. Dann würde dir bewusst werden, dass sie an dem anderen Mann interessiert ist, dass sie den anderen Mann willkommen heißt. Das würde für ziemliche Probleme sorgen! Über die Jahrhunderte hinweg hat der Mensch also seinen Geruchsinn vollkommen unterdrückt.
Es ist kein Zufall, dass in zivilisierten Ländern viel Zeit damit verschwendet wird, den Körper von allen Arten von Gerüchen zu befreien. Der Körpergeruch muss mit Deodorants und Seifen vollkommen beseitigt werden. Er muss mit Schichten von Parfüm, mit starken Düften, überdeckt werden. Das sind alles Verkleidungen; es sind Versuche, eine Realität zu vermeiden, die immer noch da ist. Geruch ist stark sexuell geprägt, daher haben wir die Nase zerstört, haben wir sie vollkommen blockiert.

(OSHO / Intuition, S. 121 - 123)

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Wurzelchakra-Meditation: (Das Wurzelchakra ist an der Unterseite des Rückgrates an der Stelle des Po. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Wurzelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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13. April

Die Zwiebel schälen

1. Die körperlichen Sinne

Wenn du auf dem Gras sitzt, schließe die Augen und werde Gras - werde grasähnlich. Fühle, dass du das Gras bist, fühle das Grün des Grases, fühle seine Feuchtigkeit. Fühle den subtilen Duft, den das Gras ausströmt. Fühle die Tautropfen auf dem Gras, spüre sie auf dir selbst. Fühle die Sonnenstrahlen, die auf dem Gras spielen. Verliere dich einen Augenblick lang darin, und du wirst ein neues Körpergefühl entdecken. Und tu das in allen möglichen Situationen: in einem Fluss, in einem Swimmingpool, wenn du am Strand in der Sonne liegst, wenn du nachts den Mond betrachtest, wenn du mit geschlossenen Augen auf dem Sand liegst und ihn fühlst. Es gibt Millionen von Gelegenheiten, deinen Körper wieder lebendig werden zu lassen. Doch nur du selbst kannst es tun. Die Gesellschaft hat ihr Werk der Unterdrückung vollbracht, jetzt muss du es wieder rückgängig machen.

(OSHO / Intuition, S. 127 - 128)

 

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Nabelchakra-Meditation: (Das Nabelchakra ist an der Stelle des Bauchnabels. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Nabelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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14. April

Die Zwiebel schälen

2. Konditionierungen

Die zweite Schicht besteht aus Konditionierungen - sozialen, politischen, religiösen, ideologischen Glaubensystemen. Glaubenssysteme machen dich unkommunikativ. Wenn du ein Hindu bist und ich ein Mohammedaner bin, hört sofort jede Kommunikation auf. Wenn du ein Mensch bist und ich ein Mensch bin, ist Kommunikation möglich, doch wenn du ein Kommunist bist und ich ein Faschist bin, hört die Kommunikation auf. Alle Glaubenssysteme sind der Kommunikation abträglich. Und dabei ist das ganze Leben nichts als Kommunikation - Kommunikation mit Bäumen, mit Flüssen, mit der Sonne und dem Mond, mit Menschen und Tieren. Alles ist Kommunikation; Leben ist Kommunikation.
Jeder Dialog verschwindet, wenn du mit Glaubenssystemen belastet bist. Wie kannst du dann noch wirklich im Dialog sein? Du bist voll von deinen Ideen und denkst, sie sind die absolute Wahrheit. Wenn du dann einem anderen zuhörst, bist du einfach nur höflich; aber eigentlich hörst du nicht wirklich zu. Du weißt bereits, was richtig ist, du wartest nur, bis der andere aufhört, und dann stürzt du dich auf ihn. Ja, es kann eine Debatte geben und eine Diskussion und eine Argumentation, doch es kann kein Dialog stattfinden. Zwischen zwei Glaubenssystemen gibt es keine Möglichkeit des Dialogs. Glaubenssysteme zerstören Freundschaft, zerstören Menschlichkeit, zerstören echten Austausch.
Wenn du wirklich sehen und hören und zuhören willst, musst du alle Glaubenssysteme loslassen. Dann darfst du kein Hindu sein, kein Mohammedaner und kein Christ. Dann kannst du dir diese Art von Unsinn nicht leisten; du musst so vernünftig sein, kein Glaubenssystem zu haben. Wenn du in deinem eigenen System eingesperrt bist, bist du für den anderen nicht verfügbar und der andere ist nicht verfügbar für dich.

(OSHO / Intuition, S. 128 -129)

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Solarplexuschakra-Meditation: (Das Solarplexuschakra ist unterhalb der Rippen, dort, wo die Rippen in der Mitte zusammenkommen und eine Mulde ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Solarplexuschakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 63; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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15. April

Die Zwiebel schälen

2. Konditionierungen

Die Menschen laufen herum wie Häuser ohne Fenster. Ja, ihr kommt euch nahe, manchmal rennt ihr auch ineinander - doch ihr begegnet euch niemals. Manchmal berührt ihr euch sogar, doch ihr begegnet euch niemals. Ihr redet, doch ihr kommuniziert nicht. Jeder ist in seinen eigenen Konditionen eingeschlossen; jeder trägt sein eigenes Gefängnis mit sich herum. Dieses Gefängnis muss man fallen lassen.
Glaubenssysteme lassen ein Art von Überheblichkeit entstehen und setzen dem Forschen ein Ende, weil man anfängt, Angst zu bekommen. Vielleicht begegnet einem etwas, das den eigenen Überzeugungen widerspricht - und was dann? Es würde das ganze System durcheinander bringen. Daher ist es also besser, nicht weiterzuforschen - in einer dumpfen, toten, definierten Welt eingeschlossen zu bleiben und sich niemals hinauszubewegen.

(OSHO / Intuition, S. 129 - 130)

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Herzchakra-Meditation: (Das Herzchakra ist auf der Höhe des Herzens, aber in der Mitte des Körpers und nicht links. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Herzchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 65; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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16. April

Die Zwiebel schälen

2. Konditionierungen

Du hast eine bestimmte politische Ideologie, eine bestimmt religiöse Ideologie und tausend andere Dinge in deinem Kopf, alles wild durcheinander. Sie sind so sehr ein Teil von dir geworden, dass du sie nicht mehr als getrennt von dir wahrnimmst. Wenn du von deinem Glauben sprichst, sagst du nicht etwa: 'Ich hänge einem Glauben an, der als Hinduismus bezeichnet wird', o nein. Du sagst: 'Ich bin ein Hindu.' Du identifizierst dich mit dem Hinduismus. Wenn der Hinduismus in Gefahr ist, denkst du, dass du selbst in Gefahr bist. Wenn jemand einen Tempel niederbrennt, denkst du, dass du in Gefahr bist. Oder wenn du ein Mohammedaner bist, dann denkst du, dass du in Gefahr bist, wenn jemand den Koran verbrennt.
Diese Glaubenssysteme muss man fallen lassen. Dann kann sich Verstehen entwickeln; dann entsteht eine Bereitschaft zu forschen, dann taucht Unschuld auf. Dann bist du umgeben von einem Gefühl von Mysteriums, der Ehrfurcht, des Staunens. Dann ist das Leben nicht mehr etwas Altbekanntes, dann ist es ein Abenteuer. Es ist so geheimnisvoll, dass du immer weiter forschen kannst; es gibt kein Ende. Und du stellst niemals Glaubenssysteme auf, du bleibst in einem Zustand des Nicht-Wissens. Auf diesen Zustand des Nicht-Wissens legen die Sufis sehr viel Wert, und ebenso die Zen-Meister.
Bleibe ständig im Zustand des Nicht-Wissens. Wenn du zufällig etwas weißt, mache keinen Glaubensatz daraus. Lass es immer wieder fallen, wirf es immer wieder weg. Lass nicht zu, dass es dich umgibt, sonst wird es früher oder später zu einer harten Kruste werden, und dann bist du nicht mehr für das Leben verfügbar.
Bleibe immer kindlich - dann wird Kommunikation möglich, dann wird ein Dialog möglich. Wenn zwei Menschen miteinander sprechen, die in einem Zustand des Nicht-Wissens sind, dann findet eine Begegnung statt - dann entsteht Nähe. Denn es gibt nichts, was im Weg steht. Ihr könnt mich nur verstehen, wenn ihr in einem Zustand des Nicht-Wissens seid, da ich mich ständig in diesem Zustand befinde. Wahre Nähe zu mir ist nur möglich, wenn ihr eure Glaubenssysteme fallen lasst, sonst werden sie euch im Weg stehen.

(OSHO / Intuition, S. 131 - 133)

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Halschakra-Meditation: (Das Halschakra ist an der Stelle, an welcher der Kehlkopf ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Halschakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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17. April

Die Zwiebel schälen

3. Rationalisierungen

Der dritte Filter, die dritte Schicht, besteht aus Pseudovernunft, aus Rationalisierungen, Erklärungen, Entschuldigungen. Sie alle sind geborgt. Keine einzige ist deine eigene authentische Erfahrung, doch sie geben dir eine Art von Befriedigung: Du Denkst, du bist ein sehr rationales Wesen.
Man wird nicht rational, indem man geborgte Argumente und Beweise ansammelt. Wahre Vernunft entsteht nur, wenn man intelligent ist - und denkt daran, es gibt einen Unterschied zwischen einem Intellektuellen und dem, was ich einen intelligenten Menschen nenne. Der Intellektuelle versteckt sich hinter Pseudovernunft. Seine Argumentation mag logisch sein, doch sie ist niemals vernünftig. Seine Vernunft ist pseudo, sie erscheint nur wie Vernunft.

(OSHO / Intuition, S. 133)

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Ajnachakra-Meditation: (Das Ajnachakra, oder auch das dritte Auge genannt, ist zwischen den Augenbrauen auf der unteren Stirnseite. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Ajnachakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 67; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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18. April

Die Zwiebel schälen

4. Sentimentalität

Die vierte Schicht ist Emotionalität, Sentimentalität. Es sind Pseudogefühle, viel Lärm um Nicht, viel Getue. Der weibliche Verstand ist darin Experte. Es ist etwas Leeres, es ist nur an der Oberfläche. Es ist ohnmächtige Sympathie, sie bewirkt nichts. Wenn jemand krank ist, sitzt du daneben und weinst. Das Weinen wird nicht helfen. Das Haus steht in Flammen und du weinst - auch das wird nicht helfen. Dieses pseudomäßige Gefühl gilt es zu entdecken, sonst wirst du niemals wissen, was wirkliches Fühlen ist.
Wirkliches Fühlen bedeutet Anteilnahme, Verpflichtung. Es bedeutet Empathie, nicht nur Sympathie. Es bedeutet Handeln. Wann immer du etwas wirklich in deinem Herzten fühlst, verwandelt es dich unmittelbar; es wird zu Handlung. Das ist das Kriterium - das Gefühl wird zu Handlung. Wenn das Gefühl nur ein Gefühl bleibt und niemals zu einer Handlung wird, dann weißt du genau, dass es nur pseudo ist. Dann täuschst du dich selbst oder den anderen.
Man kann niemals gegen sein Herz handeln. Wenn du doch gegen dein Herz handelst, musst du ein Pseudoherz haben - eines, das nur so tut, als ob. So wie die dritte Schicht eine männliche Domäne ist, ist die vierte Schicht eine Domäne der Frauen.

(OSHO / Intuition, S. 136 - 137)

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Scheitelchakra-Meditation: (Das Scheitelchakra ist in der Mitte auf Ihrem Kopf etwa dort wo sich der Mittelscheitel befindet. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Scheitelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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19. April

Die Zwiebel schälen

5. Unterdrückung

Die fünfte Schicht sind verzerrte, vergiftete, unterdrückte Instinkte.
Gurdjeff pflegte zu sagen, dass alle eure Chakren sich gegenseitig überlagern, dass sie falsch liegen und sich gegenseitig beeinträchtigen, dass sie ihre Grenzen überschreiten und dass ihr nicht wisst, was eigentlich was ist. Jedes Chakra ist in seiner Funktion wunderbar, doch wenn es ein anderes zu beeinträchtigen beginnt, entstehen Probleme. Dann wird das ganze System neurotisch.
Wenn zum Beispiel das Sexualchakra als Sexualzentrum funktioniert, ist es vollkommen in Ordnung. Doch die Menschen haben es so sehr unterdrückt, dass es bei vielen nicht mehr in den Genitalien liegt, sondern sich in den Kopf verlagert hat. Das ist es, was Überlagerung in diesem Zusammenhang bedeutet. Jetzt machen sie Sex mit dem Kopf - daher die große Bedeutung von Pornographie, von visuellen Darstellungen. Selbst wenn manche Männer mit ihrer Frau schlafen, denken sie vielleicht an eine attraktive Schauspielerin und stellen sich vor, dass sie mit ihr Sex haben. Nur dann sind sie plötzlich daran interessiert, Sex mit ihrer Frau zu haben. Tatsächlich ist die eigene Frau dabei gar nicht existent. Es ist eine Art von Masturbation. Man hat eigentlich nicht Sex mit ihr, sondern mit jemand anderem, der gar nicht da ist. Man hat dabei irgendwelche Fantasievorstellungen im Kopf.

(OSHO / Intuition, S. 137)

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Wiedererleben-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Jetzt denken Sie an ein sehr schönes Erlebnis aus der Vergangenheit und beginnen, es noch einmal zu erleben.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 97; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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20. April

Die Zwiebel schälen

5. Unterdrückung

Der Kopf sollte nur zum Denken da sein, zu nichts sonst. Habt ihr schon einmal beobachtet? Manche Menschen sagen: 'Ich glaube, ich liebe dich.' Ich glaube, ich liebe dich? Liebe hat nichts mit glauben zu tun, hat nichts mit denken zu tun. Wie kann man glauben, dass man jemand liebt? Doch diese Menschen wissen nicht wie man direkt aus dem herzen heraus funktioniert; selbst das Herz muss übe den Kopf gehen. Sie können nicht einfach sagen: "Ich liebe dich."
Wenn man vom Herzen aus spricht, sind keine Worte notwendig. Wenn man vom Kopf aus spricht, kann man nur Worte verwenden; es gibt keine andere Möglichkeit, etwas auszudrücken.
Seid aufmerksam und beobachtet es. Lasst den Kopf in Bezug auf den Verstand funktionieren, das Herz in Bezug auf die Gefühle und das Sexualzentrum in Bezug auf Sex. Lasst alles in seiner jeweils eigenen Weise funktionieren. Lasst nicht zu, dass sich die verschiedenen Mechanismen miteinander vermischen, denn das führt nur zu verzerrten Instinkten.
Wenn der Instinkt natürlich funktioniert, ohne Tabus, spontan, ohne jede Unterdrückung, herrscht Klarheit im Körper, herrscht Harmonie im Körper. Im Organismus ist so etwas wie ein Summen zu vernehmen.
Die fünfte Schicht der Unterdrückung ist ebenfalls eine männliche Domäne.

(OSHO / Intuition, S. 139 - 140)

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Jagdin-Meditation:
Dies ist eine Meditation, um Euch selbst zu schützen.
"Es ist eine Übung für Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Diese Übung wurde von den Buddhisten übernommen, denn es ist ebenfalls eine sehr gute Übung. Sie nannten sie Jadgin. Es bedeutet, dass man nichts tut, dass man nur sitzt. Aber die originale Tantra-Übung sagt, Ihr könnt sitzen oder liegen und Ihr sollt daran denken, wie die Gnade Gotte auf Euch kommt." (S. 115)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Nun denken Sie daran, dass die allumfassende Gnade Gottes zu Ihnen kommt.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 115; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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21. April

Die Zwiebel schälen

6. verschüttete Intuition

Die sechste Schicht ist verschüttete Intuition.
Wir sind uns des Phänomens, das als Intuition bezeichnet wird, beinahe nicht mehr bewusst. Wir wissen gar nicht mehr, dass so etwas wie Intuition existiert - denn Intuition ist erst die sechste Schicht. Die ersten fünf Schichten sind so dicht, dass man gar nicht so weit kommt, die sechste wahrzunehmen.
Intuition ist ein Phänomen, das sich vollkommen vom Verstand unterscheidet. Der Verstand argumentiert; der Verstand verwendet einen Prozess, um eine Schlussfolgerung zu erreichen. Die Intuition springt - sie ist ein Quantensprung. Sie kennt keinen schrittweisen Prozess. Sie erreicht die Schlussfolgerung ganz einfach ohne einen Prozess.
Es gab immer schon Mathematiker, die in der Lage waren, ein mathematisches Problem zu lösen, ohne einem Prozess zu folgen. Sie funktionieren auf einer intuitiven Ebene. Man nennt ihnen einfach das Problem, und bevor man noch damit fertig ist, kommt von ihnen schon die Lösung. Dazwischen besteht überhaupt keine zeitliche Lücke. Man hat das Problem ausgesprochen, und sobald man damit fertig ist oder noch bevor man damit fertig ist, ist schon die Lösung da. Rationale Mathematiker waren von solchen außergewöhnlichen Phänomenen immer irritiert. Diese Menschen - wie machen sie das? Wenn ein Mathematiker dieses Problem lösen sollte, würde es drei Stunden oder zwei Stunden oder mindestens eine Stunde dauern. Selbst ein Computer würde wenigstens ein paar Minuten dafür benötigen, doch diese Menschen brauchen dafür nicht einmal einen Augenblick. Man nennt das Problem und sofort ... In der Mathematik ist Intuition also eine anerkannte Tatsache.
Wenn der Verstand versagt, kann nur die Intuition weiterhelfen. Und alle großen Wissenschaftler waren sich dessen bewusst, dass alle ihr großen Entdeckungen nicht über den Verstand gemacht wurden, sondern mithilfe der Intuition. Madame Curie arbeitete schon drei Jahre lang an einem bestimmten Problem und versuchte, es von vielen Richtungen aus zu lösen. Keine führte zu einem Ergebnis. Eines Abends ging sie vollkommen erschöpft zu Bett und beschloss ... es war fast so wie das, was mit Buddha geschah. An diesem Abend beschloss sie: 'Jetzt ist es genug. Ich habe drei Jahre daran verschwendet. Es scheint eine vergebliche Suche zu sein. Ich muss es aufgeben.' An diesem Abend gab sie es auf und ging schlafen.
Mitten in der Nacht stand sie im Halbschlaf auf, ging zu ihrem Schreibtisch und schrieb die Antwort nieder. Dann ging sie zurück ins Bett und schlief wieder ein. Am Morgen konnte sie sich nicht mehr daran erinnern, doch die Antwort lag da auf dem Schreibtisch. Und niemand anderer war im Raum gewesen, und selbst wenn jemand da gewesen wäre, hätte er unmöglich die Antwort wissen können. Sie hatte drei Jahre lang daran gearbeitet und sie gehörte zu den größten Geistern jener Zeit. Doch da war niemand anderer gewesen, und die Antwort war trotzdem da. Dann schaute sie genauer hin: Es war ihre eigene Handschrift! Da tauchte plötzlich der Traum auf. Sie erinnerte sich, als hätte sie in der vorangegangenen Nacht einen Traum gehabt, in dem sie am Schreibtisch saß und etwas aufschrieb. Und dann tauchte Stück für Stück alles auf. Sie war durch eine andere Tür, nicht durch den Verstand, zu der Schlussfolgerung gekommen. Es war Intuition gewesen.

(OSHO / Intuition, S. 140 - 142)

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Feuer-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer mehr aus.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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22. April

Die Zwiebel schälen

6. verschüttete Intuition

Buddha bemühte sich sechs Jahre lang, die Erleuchtung zu erlangen, doch es gelang ihm nicht. Eines Tages ließ er die ganze Idee einfach fallen. Er ruhte sich unter einem Baum aus, und am Morgen war es geschehen. Als er die Augen öffnete, befand er sich in Samadhi. Doch zuerst musste der Verstand sich erschöpfen. die Intuition funktioniert nur, wenn der Verstand erschöpft ist.
Intuition kennt keinen Prozess; sie springt einfach vom Problem zur Antwort. Sie ist eine Abkürzung. Sie ist ein Blitz.
Wir haben unsere Intuition verschüttet. Die Intuition des Mannes ist beinahe vollständig verschüttet. Die Intuition der Frau ist nicht so stark verschüttet - darum haben Frauen manchmal so etwas wie eine Ahnung. Eine Ahnung ist einfach nur eine fragmentarische Intuition. Sie lässt sich nicht beweisen. Du planst, irgendwo hinzufliegen, und deine Frau sagt einfach nur, sie wird nicht mitfliegen und sie will auch nicht, dass du mit diesem Flugzeug fliegst. Sie hat das Gefühl, es könnte etwas passieren. Nun, das ist absurd - du hast viel zu tun, alles ist geplant, und du musst fliegen, aber deine Frau lässt es nicht zu. Und am nächsten Tag liest du in der Zeitung, dass das Flugzeug entführt wurde oder dass es abgestürzt ist und alle Passagiere dabei umgekommen sind. Deine Frau wird dir nicht sagen können, woher sie es gewusst hat. Ganz unmöglich. Es war einfach nur eine Ahnung, einfach nur ein ungutes Gefühl im Bauch. Aber auch das ist verschüttet, und darum taucht es nur wie ein Blitz auf.

(OSHO / Intuition, S. 142 - 143)

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Wasser-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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23. April

Die Zwiebel schälen

6. verschüttete Intuition

Wenn alle anderen fünf Schichten aufgelöst sind und ihr eure fixen Ideen aufgegeben habt - denn man hat euch beigebracht, dass der Verstand die einzige Tür zu irgendwelchen Schlussfolgerungen ist -, wenn ihr diese Fixierung losgelassen habt, diese Fixierung auf den Verstand, dann beginnt die Intuition zu erblühen. Dann ist sie nicht mehr nur wie ein kurzer Blitz, sondern wird zu einer ständig verfügbaren Quelle. Dann könnt ihr die Augen schließen und euch hineinbegeben, und sie wird euch immer die beste Richtung weisen. Wenn diese fünf Schichten aufgelöst sind, taucht etwas in euch auf, das man als inneren Führer bezeichnen könnte. Ihr könnt euch dann immer auf die intuitive Ebene begeben und werdet dort stets die richtigen Hinweise finden. Im Osten hat man diese Instanz als den inneren Guru bezeichnet, den inneren Meister. Sobald die Intuition zu funktionieren beginnt, muss man nicht mehr zu irgendwelchen äußeren Gurus gehen und sie um Rat fragen.

Intuition bedeutet, im Einklang mit sich selbst zu sein, vollkommen im Einklang mit sich selbst. Und aus diesem Einklang heraus können Lösungen wie aus dem Nichts auftauchen.

(OSHO / Intuition, S. 143)

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Luft-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom Baum usw.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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24. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Der Zen-Meister Goso Hoyen pflegte zu sagen:

Wenn die Leute mich fragen, was Zen ist, erzähle ich ihnen immer folgende Geschichte:
Als der Sohn eines Einbrechers bemerkte, dass sein Vater langsam alt wurde, bat er ihn, ihm sein Handwerk beizubringen, damit er die Familientradition fortsetzen konnte, nachdem sein Vater sich zur Ruhe gesetzt hatte. Der Vater willigte ein, und in der folgenden Nacht brachen sie zusammen in ein Haus ein.
Der Vater öffnete eine große Truhe und befahl dem Sohn, hineinzusteigen und die Kleidung einzupacken. Doch sobald der Junge drinnen war, verschloss der Vater die Truhe und machte eine Menge Lärm, sodass das ganze Haus aufwachte. Dann stahl er sich leise davon.
Der Junge, der in der Truhe eingesperrt war, war wütend und erschrocken und fragte sich, wie er da wieder herauskommen sollte. Da tauchte plötzlich eine Idee in ihm auf - er miaute wie eine Katze.
Die Familie befahl dem Hausmädchen, eine Kerze zu nehmen und die Truhe zu untersuchen.
Als der Deckel geöffnet wurde, sprang der Junge heraus, blies die Kerze aus, zwängte sich an dem überraschten Hausmädchen vorbei und lief weg. Die Leute rannten im nach.
Als der Junge einen Brunnen am Straßenrand bemerkte, warf er einen großen Stein hinein und versteckte sich dann in der Dunkelheit. Seine Verfolger versammelten sich rund um den Brunnen, um den Einbrecher zu sehen, der darin ertrunken war.
Als der Junge nach Hause kam, war er wütend auf seinen Vater und versuchte ihm die Geschichte zu erzählen. doch der Vater sagte nur: 'Gib dir keine Mühe, die Einzelheiten zu erklären. Du bist da - du hast die Kunst erlernt.'

(OSHO / Intuition, S. 144 - 145)

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Erde-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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25. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Das Sein ist eins, die Welt ist viele ... und zwischen den beiden befindet sich der geteilte Verstand, der duale Verstand. Er ist wie ein großer Baum, eine alte Eiche: Er hat einen einzigen Stamm, doch dann verzweigt sich der Baum in zwei Hauptäste - die erste Verzweigung, aus der tausend weitere Verzweigungen wachsen. Das Sein ist wie der Baumstamm - einheitlich, nicht dual -, und der Verstand ist die erste Verzweigung, an der sich der Baum in zwei Äste aufteilt, dualistisch wird, dialektisch wird: These und Antithese, Mann und Frau, Yin und Yang, Tag und Nacht, Gott und Teufel, Yoga und Zen. Alle Dualitäten der Welt sind im Grunde genommen in der Dualität des Verstandes begründet - und unter der Dualität liegt die Einheit des Seins. Wenn man sich dorthin begibt, unter die Dualität, findet man Einheit - ob man es nun Gott nennt, Nirwana oder was auch immer.
Wenn man höher geht, durch die Dualität hindurch, kommt man zur millionenfachen Welt der Erscheinungen.
Das ist eine der grundlegendsten Einsichten - dass der Verstand nicht eins ist, sondern dual. Daher wird alles, was man durch den Verstand wahrnimmt, zweigeteilt. Es ist wie bei einem weißen Lichtstrahl, der auf ein Prisma trifft; er wird sofort in sieben Farben aufgespalten, und ein Regenbogen entsteht. Bevor er auf das Prisma traf, war er eins; durch das Prisma wird er aufgespalten, und die weiße Farbe löst sich in die sieben Farben des Regenbogens auf.
Die Welt ist ein Regenbogen, der Verstand ist ein Prisma, und das Sein ist der weiße Lichtstrahl.

(OSHO / Intuition, S. 145 - 146)

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Universum-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können Sie leicht in das universelle Bewusstsein (Buddha-, Christusbewusstsein) kommen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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26. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Die moderne Forschung hat eine wichtige Tatsache herausgefunden, eine der wichtigsten, die im zwanzigsten Jahrhundert entdeckt wurden, und zwar, dass wir nicht einen einzigen Verstand haben - wir haben zwei. Das Gehirn ist in zwei Hemisphären unterteilt, die rechte und die linke Hemisphäre. Die rechte Hemisphäre ist mit der linken Hand verbunden, und die linke Hemisphäre ist mit der rechten Hand verbunden - über Kreuz. Die rechte Hemisphäre ist intuitiv, unlogisch, irrational, poetisch, platonisch, fantasievoll, romantisch, mythisch, religiös; die linke Hemisphäre ist logisch, rational, mathematisch, aristotelisch, wissenschaftlich, kalkulierend.
Diese zwei Hemisphären sind ständig miteinander in Konflikt - die grundlegende Politik der Welt befindet sich in euch, der größte politische Konflikt der Welt findet in euch selbst statt. Ihr seid euch dessen vielleicht nicht einmal bewusst, doch sobald es euch bewusst wird, geht es darum, aus der Mitte zwischen diesen beiden Gehirnhälften heraus zu wirken.
Die linke Hand ist mit der rechten Gehirnhälfte verbunden - Intuition, Imagination, Mythologie, Poesie, Religion --, und die linke Hand wird meistens unterdrückt und schlecht gemacht. Die Gesellschaft besteht aus lauter Rechtshändern - und die rechte Hand steht für die linke Gehirnhälfte. Zehn Prozent der Kinder werden als Linkshänder geboren, doch sie werden gezwungen, mit der rechten Hand zu schreiben. Kinder, die als Linkshänder geboren werden, sind im Innersten irrational, intuitiv, nicht mathematisch, nicht euklidisch - sie sind gefährlich für die Gesellschaft, deshalb werden sie auf jede nur mögliche Art und Weise gezwungen, Rechtshänder zu werden. Es ist nicht nur eine Frage der Hand, es ist eine Frage der inneren Politik: Das linkshändige Kind arbeitet mit der rechten Hemisphäre - was die Gesellschaft nicht erlauben kann, denn es ist gefährlich; also muss das Kind daran gehindert werden, bevor die Dinge zu weit gehen.

(OSHO / Intuition, S. 146 - 147)

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Meditation:

Segnung der Erde mit Herzens-Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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27. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Wenn man zum Beispiel die Bourgeoisie und das Proletariat vergleicht, handelt das Proletariat immer aus der rechten Gehirnhälfte heraus. Arme Leute sind stärker intuitiv. Geht zu den Primitiven und ihr werdet feststellen, dass sie stärker intuitiv sind. Je ärmer ein Mensch, desto weniger intellektuell ist er - und das ist vielleicht der Grund für seine Armut. Weil er weniger intellektuell ist, kann er sich in der Welt des Verstandes nicht durchsetzen. Er ist weniger gewandt, wenn es um Sprache geht, wenn es um den Verstand geht, wenn es ums Kalkulieren geht - er ist in diesen Bereichen beinahe ein Dummkopf. Das ist vielleicht der Grund für seine Armut.
Ein reicher Mensch handelt aus der linken Gehirnhälfte heraus; er ist stärker kalkulierend, in allem stärker arithmetisch, schlau, gewitzt, logisch - und er plant. Das ist vielleicht der Grund dafür, dass er reich ist.

(OSHO / Intuition, S. 147 - 148)

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Meditation:

Segnung der Erde mit göttlicher Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Kronenchakra. Ihr Kronenchakra stellt die Verbindung dar zu Ihrer göttlichen Energie. Stellen Sie sich vor, wie ein strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie damit die Erde mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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28. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Bourgeoisie und Proletariat werden nicht durch eine kommunistische Revolution verschwinden, o nein, denn die kommunistische Revolution geht von derselben Art von Menschen aus. Der Zar herrschte über Russland; er herrschte mit der linken Gehirnhälfte. Dann wurde er durch Lenin ersetzt, der vom selben Typ war. Lenin wurde schließlich durch Stalin ersetzt, der sogar noch stärker diesem Typ entsprach. Die Revolution ist nicht echt, weil im Grunde genommen immer noch derselbe Typ Mensch herrscht - die Herrscher und die Beherrschten sind immer noch dieselben, und die Beherrschten sind die, die aus der rechten Gehirnhälfte heraus funktionieren. Was immer man in der äußeren Welt auch tun mag, es bewirkt keinen wirklichen Unterschied, es bleibt nur an der Oberfläche.
Dasselbe gilt für Männer und Frauen. Frauen sind Menschen der rechten Gehirnhälfte, und Männer sind Menschen der linken Gehirnhälfte. Die Männer haben seit Jahrhunderten über die Frauen geherrscht. Jetzt rebellieren ein paar Frauen, doch das Erstaunliche daran ist, dass es sich immer um einen bestimmten Typ von Frauen handelt. Tatsächlich sind sie fast wie Männer - rational, argumentativ, aristotelisch. Möglicherweise gelingt es eines Tages, so wie die kommunistische Revolution in Russland und China erfolgreich war, dass die Frauen irgendwo, vielleicht in Amerika, erfolgreich sind und die Männer aus ihrer Position vertreiben. Doch wenn es erst einmal so weit ist, dass die Frauen erfolgreich sind, werden sie keine Frauen mehr sein, werden sie Menschen der linken Gehirnhälfte sein. Denn um zu kämpfen, muss man wie die Männer sein, genauso aggressiv. Diese Aggressivität zeigt sich überall auf der Welt in der Emanzipationsbewegung der Frauen. Frauen, die Teil dieser Befreiungsbewegung sind, sind sehr aggressiv, sie verlieren jede Anmut, alles, was aus der Intuition heraus entsteht. Denn wenn man mit Männern kämpft, muss man sich dieselben Tricks aneignen; wenn man mit Männern kämpft, muss man mit denselben Methoden kämpfen.
Es ist gefährlich, mit anderen zu kämpfen, denn dabei wird man selbst wie der Feind. Das ist eines der größten Probleme der Menschheit. Sobald man mit jemandem kämpft, muss man nach und nach dieselben Methoden und dieselben Vorgehensweisen anwenden. Dann wird der Feind vielleicht irgendwann geschlagen, doch inzwischen ist man zu seinem eigenen Feind geworden. Stalin ist zaristischer als jeder Zar; gewalttätiger als jeder Zar. Natürlich muss das so sein: Um einen Zar zu stürzen, braucht es äußerst gewalttätige Menschen, solche, die gewalttätiger sind als der Zar selbst. Nur sie können zu Revolutionären werden, nur sie können an die Spitze gelangen. Und wenn sie dort angekommen sind, sind sie selbst zu Zaren geworden, und die Gesellschaft läuft einfach auf dieselbe Art und Weise weiter. Die oberflächlichen Einzelheiten mögen sich verändern; doch in der Tiefe bleibt derselbe Konflikt bestehen.

(OSHO / Intuition, S. 148 - 150)

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Meditation:

Segnung der Erde mit Herzens- und göttlicher Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra und gleichzeitig auf Ihr Kronenchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und gleichzeitig strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zur Erde strömt. Segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie sowie gleichzeitig mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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29. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Der Konflikt liegt im Menschen selbst. Wenn er dort nicht aufgelöst wird, kann er nirgendwo sonst aufgelöst werden. Die Politik befindet sich in jedem Einzelnen von euch; sie findet zwischen den beiden Teilen eures Gehirns statt.
Es existiert eine schmale Brücke. Wird diese Brücke zerstört, durch einen Unfall, einen physiologischen Defekt oder etwas anderes, ist der Mensch gespalten; aus der einen Person werden zwei Personen, und das Phänomen der Schizophrenie oder gespaltenen Persönlichkeit tritt auf. Wenn die Brücke zerstört wird - und sie ist sehr empfindlich -, werden aus dir zwei Personen, benimmst du dich wie zwei Personen. Am Morgen bist du liebevoll, wunderschön; am Abend bist du wütend, vollkommen anders. Du kannst dich nicht an den Morgen erinnern - wie könntest du dich erinnern? Zu diesem Zeitpunkt war ein anderes Gehirn in Aktion - und aus dem einen Menschen werden zwei Menschen. Wenn diese Brücke dagegen so sehr verstärkt wird, dass die beiden Gehirnhälften nicht mehr als zwei agieren, sondern eins werden, dann entsteht Integration, Kristallisation. Was George Gurdjieff die 'Kristallisation des Wesens' nannte, ist nichts anderes, als dass die beiden Gehirnhälften eins werden, der innere Mann und die innere Frau sich begegnen, Yin und Yang sich begegnen, links und rechts, Logik und Irrationalität, Plato und Aristoteles sich begegnen.
Wenn ihr diese grundlegende Verzweigung im Baum eures Geistes versteht, könnt ihr alle Konflikte in euch und rings um euch herum verstehen.

(OSHO / Intuition, S. 150 - 151)

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Meditation des Verzeihens:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Ganz langsam erinnern Sie sich jetzt an Menschen, denen Sie Schmerz oder Schaden zugefügt haben, eomotional oder körperlich. Bitten Sie sie um Vergebung. Spüren Sie die Freude, dass Ihnen vergeben wird.
Ganz sanft erinnern Sie sich nun an Menschen, von denen Sie verletzt wurden, emotional oder körperlich. Vergeben Sie Ihnen. Spüren Sie die Freude zu vergeben.

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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30. April

Die Zwiebel schälen

Aus dem Weiblichen heraus leben

Der weibliche Verstand besitzt Anmut, der männliche Effizienz. Und wenn es einen beständigen Kampf gibt, wird auf die Dauer natürlich der anmutige Teil unterliegen, und der effiziente Teil wird siegen, denn die Welt versteht die Sprache der Mathematik, aber nicht die Sprache der Liebe. Doch in dem Augenblick, in dem die Effizienz über die Anmut siegt, hast du etwas ungeheuer Wertvolles verloren: Du hast den Kontakt zu deinem eigenen Wesen verloren. Du magst vielleicht sehr effizient werden, doch du bist kein wirklicher Mensch mehr. Du wirst zu einer Maschine, zu einem roboterähnlichen Ding.

(OSHO / Intuition, S. 152)

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Liebes-Friedens-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben. Einen Moment, in dem Sie jemand geholfen haben. Einen Moment, in dem Sie verliebt waren. Einen Moment, in dem Sie sich Gott nahe fühlten. Genießen Sie diesen glücklichen Moment mit einem Lächeln.
Übertragen Sie dieses Glücksgefühl zu jedem Menschen, der Ihnen gerade einfällt. Senden Sie das Glück auch zu Regionen, die Ihnen wichtig sind, z.B. dort, wo Ihre Angehörigen wohnen oder Sie wohnen. Senden Sie dieses Glücksgefühl auch an Ihr Land und überall dorthin, wo es Ihnen gerade einfällt.
Wünschen Sie allen Liebe und Frieden. Schicken Sie allen Staaten im Krieg und in Auseinandersetzungen Liebe und Frieden.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation),

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Eine spirituelle Aussage aus:

Osho / Intuition
Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 3-453-86883-8

 

Eine Meditation des Tages aus:

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.

Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.

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