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September 2004: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

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Wir wollen Ihnen einen Kalender vorstellen, der Ihnen helfen soll durch den Monat September 2004 zu kommen. In diesem Kalender wird Ihnen an jedem Tag Vorschläge gemacht. Es handelt sich hierbei um:

Eine spirituelle Aussage aus:

Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1
Wilhelm Goldmann Verlag, München
ISBN 3-442-30737-6

Eine Meditation des Tages aus:

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.

Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.

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Mittwoch, 1. September

Ich meine, dass ihr dieses Spiel nicht verlieren könnt. Ihr könnt nicht fehlgehen. Das gehört nicht zum Plan. Es gibt keine Möglichkeit, nicht dorthin zu kommen, wohin ihr unterwegs seid. Es gibt keine Möglichkeit, euer Ziel zu verfehlen. Wenn Gott euer Ziel ist, dann habt ihr Glück, weil Gott so groß ist, dass ihr ihn nicht verfehlen könnt.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 141)

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Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:

Sexuelle-Energie-Meditation

Mach es Dir bequem. Schließ die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich in jenen innersten Ort in Deiner Mitte hinein. Fühle, wie die kosmische Energie aus dieser Mitte heraus pulsiert und Deinen ganzen Körper durchströmt. Wisse, dass sich diese Energie sexuell und leidenschaftlich äußert. Betrachte Deinen sexuellen Ausdruck als feurige Energie des Universums, die durch Dich zu andern fließt. Stell Dir vor, wie Du diese Leidenschaft Deinen Geliebten und Freunden gegenüber, in Deiner Arbeit und in Deinen schöpferischen Plänen zum Ausdruck bringst. Wisse, dass diese Kraft in Dir unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch ist, dass Du der Energie vertrauen kannst, die Dich durchströmt und dass Du Dich in aller Sicherheit ausdrücken kannst.

Die Kraft in mir ist unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch.

(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)

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Donnerstag, 2. September

Ihr verfügt über die Macht und die Fähigkeit, in dieser Minute dem Hunger in der Welt ein Ende zu setzen, in diesem Moment Krankheiten zu heilen. Was, wenn ich dir sagte, dass euer eigener schulmedizinischer Berufsstand Heilmethoden zurückhält, sich weigert, alternative Heilmittel und Heilverfahren zuzulassen, weil sie den Beruf des 'Heilens' in seiner Struktur bedrohen? Was, wenn ich dir sagte, dass die Regierungen der Welt den Hunger überhaupt nicht beseitigen wollen? Würdest du mir glauben?

Das fiele mir schwer. Ich weiß, das ist eine häufig vertretene Ansicht, aber ich glaube nicht, dass sie wirklich zutrifft. Kein Arzt möchte sich einer Heilungsmöglichkeit verweigern. Niemand möchte seine Landsleute sterben sehen.

Kein einzelner Arzt, das ist wahr, Kein bestimmter Landsmann, das ist richtig. Aber die ärztliche Versorgung und das Politikmachen sind institutionalisiert worden, und es sind die Institutionen, die gegen diese Dinge ankämpfen. Manchmal sehr subtil, manchmal sogar unbewusst, aber sie tun es unweigerlich, weil es für sie eine Sache des Überlebens ist.
Und so, um dir nur ein einfaches und sehr offensichtliches Beispiel zu geben, bestreiten die Ärzte im Wesen die Wirksamkeit der östlichen medizinischen Heilmethoden, denn wenn sie diese akzeptieren, müssten sie zugeben, dass gewisse alternative Vorgehensweisen ebenfalls zur Heilung führen können, und dies würde im Gebäude der Institution, so wie sie sich strukturiert hat, Risse verursachen.
Das ist kein böser Wille, doch es ist hinterhältig. Der Berufsstand handelt nicht so, weil er verdorben ist. Ihn veranlasst die Angst dazu.
Jeder Angriff ist ein Hilferuf.

Das habe ich in Ein Kurs in Wundern gelesen.

Ich habe dafür gesorgt, dass es da drinsteht.

Du hast aber auch auf alles eine Antwort.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 142 - 143)

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Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:

Meditation: Du bist wie eine goldene Sonne

Setz oder leg Dich bequem hin. Lass Deinen Körper sich völlig entspannen. Atme tief und langsam. Stell Dir ein Licht in Deinem Herzen vor - glühend, strahlend und warm. Spüre, wie es sich ausbreitet und größer wird, wie es stärker und stärker aus Dir hervorleuchtet, bis Du wie eine goldene Sonne bist, die Liebesenergie auf alles und alle um Dich herum ausstrahlt. Sage Dir: "Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich und leuchten aus mir auf alles um mich herum." Wiederhole das immer wieder, bis Du Deine spirituelle Energie wirklich spürst.

Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich.

(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)

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Freitag, 3. September

Das Leben ist eine Schöpfung, nicht eine Entdeckung.
Ihr lebt nicht, um zu entdecken, was jeder Tag für euch bereithält, sondern um ihn zu erschaffen. Ihr erschafft eure Realität jede Minute und wahrscheinlich ohne es zu wissen.
Hier folgt nun, warum das so ist und wie es funktioniert.

  1. Ich habe euch nach dem Ebenbild Gottes erschaffen.
  2. Gott ist der Schöpfer.
  3. Ihr seid drei Wesen in einem. Ihr könnt diese drei Aspekte benennen, wie ihr wollt: Vater, Sohn und Heiliger Geist; Körper, Geist und Seele; Überbewusstsein, Bewusstsein, Unterbewusstsein.
  4. Die Schöpfung ist ein Prozess, der von diesen drei Bereichen eures Körpers ausgeht. Anders ausgedrückt: Ihr erschafft auf drei Ebenen, Die Instrumente der Schöpfung sind: Gedanke, Wort und Tat.
  5. Alle Schöpfung beginnt mit dem Gedanken ("geht vom Vater aus"). Alle Schöpfung geht dann über zum Wort ("Bittet, dann wird euch gegeben, sprecht und es wird euch getan werden"). Alle Schöpfung erfüllt sich in der Tat ("Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt").
  6. Das, woran ihr denkt, worüber ihr aber danach nie sprecht, erschafft auf einer Ebene. Das, woran ihr denkt und worüber ihr sprecht, erschafft auf einer anderen Ebene. Das, woran ihr denkt, worüber ihr sprecht und es tut, manifestiert sich in eurer Realität.
  7. Es ist unmöglich, dass ihr an etwas denkt, es aussprecht und tut, wenn ihr dieses Etwas nicht wirklich glaubt. Deshalb muss der Schöpfungsprozess Glaube oder Wissen beinhalten. Das ist der absolute Glaube. Dies geht über das Hoffen hinaus. Das ist das Wissen um eine Gewissheit ("Durch euren Glauben sollt ihr geheilt werden"). Deshalb beinhaltet der Teil des Tuns beim Schöpfungsakt immer Wissen. Dies ist eine tiefe innere Klarheit, eine absolute Gewissheit, das totale Akzeptieren von etwas als Realität.
  8. Dieser Ort des Wissens ist ein Ort innigster und unglaublicher Dankbarkeit. Es ist eine Dankbarkeit im voraus. Und das ist vielleicht der bedeutsamste Schlüssel für das Erschaffen: dankbar sein vor der und für die Erschaffung. Dieses für-selbstverständlich-Nehmen wird nicht nur entschuldigt, es wird dazu sogar ermuntert. Das ist das sichere Zeichen der Meisterschaft. Alle Meister wissen im voraus, dass die Tat vollbracht ist.
  9. Feiere und freue dich an allem, was du erschaffst, erschaffen hast. Einen Teil davon ablehnen, heißt einen Teil von dir ablehnen. Erkenne  als dein eigen an, beanspruche, segne, sei dankbar für das, was immer sich dir im Moment als Teil deiner Schöpfung zeigt. Verdamme es nicht ("Gottverdammt noch mal!"), denn es verdammen heißt dich selbst verdammen.
  10. Wenn es einen Aspekt der Schöpfung gibt, der dir nicht gefällt, dann segne und ändere ihn einfach. Triff eine neue Wahl. Ruf eine neue Realität herbei. Denk einen neuen Gedanken. Sag ein neues Wort. Tu etwas neues. Mach es hervorragend, und der Rest der Welt wird dir folgen. Bitte sie darum. Ruf sie an. Sag: "Ich bin das Leben und der Weg, folge mir."

So manifestiert sich Gottes Wille "wie im Himmel so auf Erden".

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 143 - 145)

 

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Schwerelosigkeits-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus --> etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, dass Ihr Gewicht genauso leicht wie Baumwolle ist. Sie verlieren Ihr Gewicht und durchbrecht die Gravitationskraft der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Samstag, 4. September

Wenn das alles so einfach ist und es nur dieser zehn Schritte bedarf - warum funktioniert das bei den meisten von uns nicht so?

Es funktioniert so, bei allen von euch. Manche benutzen das "System" bewusst, in vollem Gewahrsein, und manche benutzen es unbenutzt, ohne überhaupt zu wissen, was sie tun.
Manche von euch gehen ihren Weg in aller Wachheit, während manche schlafwandeln. Doch ihr alle erschafft eure Realität - ihr erschafft sie, ihr entdeckt sie nicht-, benutzt die Macht, die euch von mir verliehen wurde, und wendet den Prozess an, den ich gerade beschrieben habe.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 146)

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Meditation: Im Fluss schwimmen

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, Sie sind an einem großen Fluss. Gehen Sie in Gedanken in den Fluss und beginnen dort zu schwimmen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 43; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Sonntag 5. September

Du hast gefragt, wann dein Leben "abheben" wird, und ich habe dir nun die Antwort gegeben.
Dein "Leben" wird "abheben", wenn du als erstes darüber nachdenkst und dir sehr klar darüber wirst. Denk darüber nach, was du sein, tun und haben willst. Denk oft darüber nach, bis du dir völlig im klaren darüber bist. Wenn du diese Klarheit gewonnen hast, dann denk über nichts anderes nach. Stell dir keine anderen Möglichkeiten vor.
Verbanne sämtliche negativen Gedanken aus deinen mentalen Gebäuden. Verliere jeglichen Pessimismus. Entlasse alle Zweifel. Sag dich von allen Ängsten los. Diszipliniere deinen Geist und bring ihn dazu, am ursprünglichen schöpferischen Gedanken festzuhalten.
Wenn deine Gedanken klar und beständig sind, dann fang an, sie als Wahrheit auszusprechen. Formuliere sie laut. Bediene dich des großen Befehls, der die schöpferische Macht aufruft: Ich bin. Mach diese Aussagen des "Ich bin" auch anderen gegenüber. "Ich bin" ist die stärkste schöpferische Aussage im Universum. Was immer du denkst, was immer du sagst, die entsprechende Erfahrung werden nach den Worten "Ich bin" in Gang gesetzt, herbeigerufen, zu dir gebracht.
Das Universum kennt keine andere Weise des Funktionierens. Es kennt keine andere Route, die es nehmen kann. Das Universum reagiert auf das "Ich bin" wie der Geist in der Flasche.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 146 - 147)

 

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

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Montag 6. September

Du sagst "Entlasse alle Zweifel, sag dich von allen Ängsten los, verliere allen Pessimismus" so, als ginge es darum, einen Laib Brot zu holen. Aber diese Dinge sind leichter gesagt als getan. "Verbanne sämtliche negativen Gedanken aus deinen mentalen Gebäuden" könnte genauso gut heißen: "Erklimme den Everest - vor dem Mittagessen." Das ist eine ziemlich gewaltige Anforderung.

Die Zähmung deiner Gedanken, die Kontrolle über sie ist nicht so schwierig, wie es vielleicht erscheint (übrigens, was das angeht, auch nicht das Erklimmen des Everest). Es ist alles eine Sache der Disziplin, eine Frage der Absicht.
Der erste Schritt besteht darin, dass du lernst, deine Gedanken zu überprüfen; über das nachzudenken, worüber du nachdenkst.
Wenn du dich dabei ertappst, dass du negative Gedanken hegst - Gedanken, die deine höchste gedankliche Vorstellung von etwas negieren -, dann denk noch einmal! Ich möchte, dass du das tust, buchstäblich. Wenn du denkst, dass du eine Depression hast, in der Patsche sitzt und nichts Gutes dabei herauskommen kann - denk noch einmal! Wenn du denkst, dass die Welt ein grässlicher Ort ist, voller negativer Ereignisse - denk noch einmal. Wenn du denkst, dass dein Leben auseinander bricht und du es anscheinend nie wieder zusammensetzen kannst - denk noch einmal.
Du kannst dich dazu trainieren. (Schau, wie gut du es dich beigebracht hast, es nicht zu tun!)

Ich danke dir. Der Prozess wurde mir noch nie so klar und deutlich erklärt. Ich wollte, es wäre alles so leicht getan wie gesagt, aber jetzt verstehe ich zumindest besser - denke ich.

Na gut. Falls du eine Repetition der Lektion brauchst - wir haben ja noch einige Leben.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 147 - 148)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

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Dienstag, 7. September

Was ist der wahre Weg zu Gott?
Ist es der Weg der Entsagung, wie manche Yogis glauben? Und wie steht es mit dem, was man Leiden nennt? Sind Leiden und Dienen der Weg, der zu Gott führt, wie viele Asketen behaupten? Verdienen wir uns den Weg in den Himmel dadurch, dass wir "gut sind", wie so viele Religionen lehren? Oder sind wir frei zu tun, wie es uns beliebt, können wir jede Regel brechen oder ignorieren, irgendwelche traditionellen Lehren beiseite lassen, uns hemmungslos in alles mögliche stürzen und ins Nirwana eingehen, wie viele New-Age-Anhänger meinen? Wie ist es nun? Strenge moralische Prinzipien oder tu, wie dir beliebt? Traditionelle Werte oder schaff sie dir selbst, so wie es sich eben ergibt? Die Zehn Gebote oder die Sieben Schritte zur Erleuchtung?

Du hast ein großes Bedürfnis danach, dass es entweder so oder so sein soll, nicht wahr ... Könnte es nicht alles das sein?

Ich weiß nicht. Ich frage dich.

Dann will ich dir so antworten, wie du es am besten verstehen kannst, obwohl ich dir jetzt auch sage, dass die Antwort in deinem Innern liegt. Ich sage das allen Menschen, die meine Worte hören und meine Wahrheit suchen.
Jedem Herz, das ernsthaft die Frage nach dem Weg zu Gott stellt, wird die Antwort gezeigt. Ein jeder erhält eine tief im Herzen empfundene Wahrheit. Kommt zu mir auf dem Weg eures Herzens, nicht über eine Verstandesreise. Ihr werdet mich nie in eurem verstandesmäßigen Bewusstsein finden
Um Gott wirklich zu erkennen und zu erfahren, müsst ihr euren Verstandesbereich verlassen.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 149 - 150)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie diese während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

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Mittwoch, 8. September

Doch deine Frage verlangt eine Antwort, und ich werde mich der Vehemenz deiner Befragung nicht entziehen.
Ich werde mit einer Aussage beginnen, die dich bestürzen und vielleicht viele Menschen in ihren Empfindungen verletzen wird: So etwas wie die Zehn Gebote gibt es nicht.

Was, es gibt sie nicht?

Nein. Denn wem sollte ich gebieten? Mir selbst? Und warum wären solche Gebote erforderlich? Was immer ich will, das ist. Oder etwa nicht? Wie sollte es da also nötig sein, irgend jemandem zu gebieten?
Und würden Gebote, wenn ich sie erließe, nicht automatisch befolgt werden? Wie könnte ich so sehr wünschen, dass etwas so sein soll, dass ich es gebiete - um dann dazusitzen und mir anzusehen, dass es nicht so ist?
Welcher König würde das tun? Welcher Herrscher?
Und doch sage ich euch dies: Ich bin weder ein König noch ein Herrscher. Ich bin einfach - und ehrfurchtgebietend - der Schöpfer. Doch der Schöpfer herrscht nicht, er erschafft nur, erschafft und erschafft immerfort.
Ich habe euch erschaffen - euch gesegnet - nach meinem Ebenbild. Und ich habe euch gewisse Versprechen gegeben, bin euch gegenüber gewisse Verpflichtungen eingegangen. Ich habe euch in einfachen und klaren Worten erklärt, wie es sich mit euch verhalten wird, wenn ihr mit mir eins werdet.
Du bist wie Moses ein ernsthaft Suchender. Auch Moses stand wie du jetzt vor mir und bat um Antworten. "O Gott meiner Väter!" rief er. "Gott meines Gottes, lass dich herab und zeig dich mir. Gib mir ein Zeichen, damit ich meinem Volk davon berichten kann! Woran können wir erkennen, dass wir auserwählt sind?"
Und ich kam zu Moses, so wie ich jetzt zu dir gekommen bin, mit einem göttlichen Bund - einem immerwährenden Versprechen - mit einer sicheren und gewissen Verpflichtung. "Wie kann ich sicher sein?" fragte Moses klagend.
"Weil ich es dir gesagt habe", antwortete ich. "Du hast das Wort Gottes".
Und das Wort Gottes war kein Gebot, sondern ein Bund. Und dies nun sind die ...

                                                                                  ... ZEHN VERPFLICHTUNGEN

Ihr werdet wissen, dass ihr den Weg zu Gott genommen habt, und ihr werdet wissen, dass ihr Gott gefunden habt, denn es wird diese Zeichen, diese Hinweise, diese Veränderungen in euch geben:

  1. Ihr werdet Gott mit eurem ganzen Herzen, mit eurem ganzen Geist und mit eurer ganzen Seele lieben. Und ihr werdet keinen anderen Gott über mich stellen. Ihr werdet nicht länger menschliche Liebe oder Erfolg oder Macht oder irgendein Symbol davon anbeten. Ihr werdet alle diese Dinge aufgeben, so wie ein Kind sein Spielzeug ablegt. Nicht, weil diese Dinge nichts wert sind, sondern weil ihr ihnen entwachsen seid. Und ihr werdet wissen, dass ihr den Weg zu Gott genommen habt, weil
  2. ihr den Namen Gottes nicht missbrauchen werdet. Und ihr werdet mich auch nicht um nichtiger Dinge willen anrufen. Ihr werdet die Macht des Wortes und der Gedanken verstehen und nicht daran denken, den Namen Gottes auf gottlose Weise auszusprechen. Ihr werdet meinen Namen nicht vergeblich gebrauchen, weil ihr es nicht könnt. Denn mein Name - das große "Ich Bin" - wird nicht und kann niemals vergeblich (das heißt ergebnislos) gebraucht werden. Und wenn ihr Gott gefunden habt, werdet ihr dies wissen. Und ich will euch auch diese anderen Zeichen geben:
  3. Ihr werdet daran denken, mir einen Tag vorzubehalten, und ihr werdet ihn heilig nennen. Das, damit ihr nicht lange in eurer Illusion verharrt, sondern euch dazu bringt, euch daran zu erinnern, wer und was ihr seid. Und dann werdet ihr bald jeden Tag einen Sabbat und jeden Augenblick heilig nennen.
  4. Ihr werdet eure Mutter und euren Vater ehren - und ihr werdet wissen, dass ihr Gotteskinder seid, wenn ihr euren Gottvater/eure Gottmutter in allem, was ihr sagt oder tut oder denkt, ehrt. Und so wie ihr Gottvater/Gottmutter und euren Vater und eure Mutter auf Erden ehrt (denn sie haben euch Leben gegeben), werdet ihr ein jedes Wesen ehren.
  5. Ihr wisst, dass ihr Gott gefunden habt, wenn ihr darauf achtet, dass ihr nicht mordet (das heißt, willentlich ohne Grund tötet. Denn obgleich ihr versteht, dass ihr keinesfalls das Leben eines anderen beenden könnt (alles Leben ist ewig!), werdet ihr euch doch nicht dazu entscheiden, ohne allerheiligsten, gerechtfertigsten Grund irgendeiner bestimmten Inkarnation eine Ende zu setzen oder irgendeine Lebensenergie von einer Form in eine andere zu verwandeln. Eure neue Ehrfurcht vor dem Leben wird euch dazu veranlassen, alle Lebensformen - einschließlich der Pflanzen, Bäume und Tiere - zu achten und nur dann auf sie einzuwirken, wenn es dem höchsten Gut dient. Und diese anderen Zeichen will ich euch auch schicken, damit ihr wisst, dass ihr auf dem Weg seid:
  6. Ihr werdet die Reinheit der Liebe nicht durch Unehrlichkeit oder Täuschung entweihen, denn das ist ehebrecherisch. Ich verspreche euch, dass ihr, wenn ihr Gott gefunden habt, diesen Ehebruch (diese Unkeuschheit) nicht begehen werdet.
  7. Ihr werdet kein Ding nehmen, das euch nicht gehört, noch werdet ihr betrügen, ein Komplott schmieden, einem anderen schaden, um etwas zu bekommen, denn das hieße stehlen. Ich verspreche euch, dass ihr, wenn ihr Gott gefunden habt, nicht stehlen werdet. Noch werdet ihr ...
  8. ... etwas Unwahres sagen und so falsches Zeugnis geben. Noch werdet ihr ...
  9. ... eures Nächsten Gefährtin/Gefährten begehren, denn warum solltet ihr eure Nächsten Gefährtin/Gefährten haben wollen, wenn ihr wisst, dass alle anderen eure Seelengefährten sind? Noch werdet ihr ...
  10. ... eures Nächsten Güter begehren, denn warum solltet ihr eures Nächsten Güter haben wollen, wenn ihr wisst, dass alle Güter die euren sein können und alle eure Güter der Welt angehören?

Ihr werdet wissen, dass ihr den Weg zu Gott gefunden habt, wenn ihr diese Zeichen seht. Denn ich verspreche euch, dass keiner, der wahrhaft Gott sucht, noch länger diese Dinge tun wird. Es wäre unmöglich, solche Verhaltensweisen fortzusetzen.
Dies sind eure Freiheiten, nicht eure Beschränkungen. Das sind meine Verpflichtungen, nicht meine Gebote. Denn Gott kommandiert nicht herum, was von ihm erschaffen worden ist - Gott sagt Gottes Kindern nur: Auf diese Weise werdet ihr wissen, dass ihr nach Hause kommt.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 150 - 154)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

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Donnerstag, 9. September

Moses fragte ernsthaft: "Wie kann ich wissen? Gib mir ein Zeichen." Moses stellte die gleiche Frage wie du jetzt, jene Frage, die alle Menschen allerorten seit Anbeginn der Zeit gestellt haben.
Meine Antwort ist gleichermaßen ewig gültig. Aber es gab nie und wird nie ein Gebot geben. Denn wem soll ich gebieten? Und wen soll ich bestrafen, wenn meine Gebote nicht eingehalten werden?
Es gibt nur mich.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 154)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

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Freitag, 10. September

Also muss ich die Zehn Gebote nicht einhalten, um in den Himmel zu kommen.

So etwas wie "in den Himmel kommen" gibt es nicht. Es gibt nur ein Wissen, dass du schon dort bist. Es gibt ein Akzeptieren, ein Verstehen, es gibt kein dafür Arbeiten, kein Hinstreben.
Du kannst nicht dorthin gehen, wo du schon bist. Dazu müsstest du den Ort, wo du bist, verlassen, und das würde den ganzen Zweck der Reise zunichte machen.
Ironischerweise denken die meisten Menschen, dass sie von dort, wo sie sind, weggehen müssen, um dahin zu kommen, wo sie hinwollen. Und so verlassen sie den Himmel, um in den Himmel zu gelangen - und gehen durch die Hölle.
Erleuchtung ist das Verstehen, dass ihr nirgendwohin gehen müsst, nichts tun müsst und niemand sein müsst, außer genau der Mensch, der ihr jetzt seid.
Ihr seid auf einer Reise nach nirgendwohin.
Der Himmel - wie ihr ihn nennt - ist nirgendwo. Er ist jetzt, und er ist hier.

Alle Welt sagt das - jedermann! Es macht mich verrückt!

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 154 - 155)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

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Samstag, 11. September

Wie kommt es, dass wenn der "Himmel jetzt und hier ist", ich ihn nicht sehen kann? Warum fühle ich ihn nicht? Und warum ist die Welt ein solcher Schlamassel?

Ich verstehe deine Frustration. Es ist fast ebenso frustrierend zu versuchen, all das zu verstehen, wie zu versuchen, jemanden dazu zu bringen, das zu verstehen.

Halt! Moment mal! Willst du mir zu verstehen geben, dass Gott frustriert sein kann?

Wer, glaubst du, hat die Frustration erfunden? Und bildest du dir ein, dass du etwas erfahren kannst, das ich nicht erfahren kann?
Ich sage euch dies: Jede Erfahrung, die ihr macht, mache ich auch. Seht ihr nicht, dass ich mein Selbst durch euch erfahre? Wozu sonst, denkt ihr, findet das alles statt?
Ich könnt mich ohne euch nicht selbst erfahren. Ich habe euch erschaffen, damit ich erfahren kann, Wer-Ich-Bin.
Nun will ich ja nicht alle deine Illusionen über mich in einem einzigen Kapitel zerstören, weshalb ich dir sage, dass ich in meiner erhabensten Form - also jener, die  ihr Gott nennt - keine Frustration erfahre.

Na, das ist schon besser. Du hast mich für einen Moment ganz schön erschreckt.

Aber das ist nicht so, weil ich es nicht könnte. Es ist ganz einfach so, weil ich mich dagegen entscheide. Und diese Wahl könnt ihr übrigens ebenfalls treffen.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 155 - 156)

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Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

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Sonntag 12. September

Nun, frustriert oder nicht - ich frage mich immer noch, wie es sein kann, dass der Himmel genau hier ist und ich ihn nicht erfahre.

Ihr könnt nicht erfahren, was ihr nicht wisst. Und ihr wisst nicht, dass ihr hier und jetzt im "Himmel" seid, weil ihr ihn nicht erfahren habt. Für euch ist das ein Teufelskreis. Ihr könnt nicht erfahren - habt noch keinen Weg dorthin gefunden -, was ihr nicht wisst, und ihr wisst nicht, was ihr noch nicht erfahren habt.
Erleuchtung verlangt von euch, etwas zu wissen, was ihr nicht erfahren habt, und es somit zu erfahren. Wissen öffnet die Tür zur Erfahrung - und ihr stellt euch vor, dass es andersherum ist.
Tatsächlich wisst ihr sehr viel mehr, als ihr erfahren habt. Ihr wisst einfach nicht, dass ihr wisst.
Ihr wisst zum Beispiel, dass ein Gott existiert. Aber unter Umständen wisst ihr nicht, dass ihr dies wisst. Also wartet ihr weiterhin auf die Erfahrung. Doch die ganze Zeit über habt ihr sie schon. Ihr habt sie, ohne es zu wissen - was damit gleichbedeutend ist, sie gar nicht zu haben.

Jetzt bewegen wir uns aber im Kreis.

Ja. Und statt ständig im Kreis herumzugehen, sollten wir vielleicht der Kreis selbst sein. Dies muss kein Teufelskreis sein. Es kann ein sublimer Kreis sein.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 156 - 157)

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Wurzelchakra-Meditation: (Das Wurzelchakra ist an der Unterseite des Rückgrates an der Stelle des Po. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Wurzelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Montag 13. September

Gehört Entsagung zu einem wahrhaft spirituellen Leben?

Ja, weil letztendlich jeglicher reine Geist dem entsagt, was nicht wirklich ist; und nichts im Leben, das ihr führt, ist wirklich - außer eurer Beziehung zu mir. Doch die Entsagung im klassischen Sinn von Selbstverleugnung ist nicht erforderlich.
Ein wahrer Meister "gibt nicht irgend etwas auf". Er legt es nur beiseite, wie er mit allem verfahren würde, das er nicht länger brauchen kann.
Da gibt es jene, die sagen, dass ihr alle eure Begierden und Wünsche überwinden müsst. Ich sage, ihr müsst sie einfach ändern. Erstere Praxis nimmt sich wie eine rigorose Disziplin aus, die zweite ist eine freudvolle Übung.
Da gibt es jene, die sagen, dass ihr alle irdischen Leidenschaften überwinden müsst, um Gott zu erkennen. Doch es reicht aus, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Etwas, dem ihr euch widersetzt, das bleibt bestehen. Das, was ihr anschaut, das verschwindet.
Diejenigen, die ernsthaft versuchen, alle irdischen Leidenschaften zu überwinden, arbeiten oft so hart daran, dass man sagen könnte, dies sei zu ihrer Leidenschaft geworden. Sie leben in einer "Leidenschaft für Gott", einer Leidenschaft, ihn zu erfahren. Aber Leidenschaft ist Leidenschaft, die nicht dadurch ausgelöscht wird, dass ihr die eine durch die andere ersetzt.
Deshalb sollt ihr nicht über das richten, wofür ihr eine Leidenschaft empfindet. Nehmt es lediglich zur Kenntnis und schaut euch dann an, ob es euch gemessen an dem, wer und was ihr zu sein wünscht, dienlich ist.
Denkt daran, dass ihr euch ständig selbst erschafft. Ihr entscheidet in jedem Moment, wer und was ihr seid. Ihr entscheidet das weitgehend durch die Wahl, die ihr hinsichtlich derjenigen und jener Dinge trefft, für die ihr eine Leidenschaft verspürt.
Oft sieht es so aus, als hätte eine Person, die sich auf dem so genannten spirituellen Weg befindet, aller irdischen Leidenschaften entsagt, allem menschlichen Begehren. Doch sie verstand zwar, erkannte die Illusion und legte die ihr nicht dienlichen Leidenschaften ab, liebt aber weiterhin die Illusion für das, was sie ihr gab: die Chance, völlig frei zu sein.
Leidenschaft ist die Liebe, das Sein in Handlung zu verwandeln. Sie treibt die Maschine der Schöpfung an. Sie verwandelt Vorstellungen in Erfahrung.
Leidenschaft ist das Feuer, das uns beflügelt, dem Ausdruck zu geben, wer wir wirklich sind. Verweigere dich nie der Leidenschaft, denn das heißt, dich dem verweigern, wer-du-bist und wer-du-wirklich-sein-willst.
Entsagung verwehrt sich nie der Leidenschaft - Entsagung verweigert sich einfach dem Anhaften an Resultaten. Leidenschaft ist eine Liebe zum Tun. Tun ist erfahrenes Sein. Doch was wird oft als Bestandteil des Tuns erschaffen? Erwartung.
Dein Leben ohne Erwartung zu leben - ohne Bedürfnis nach bestimmten Resultaten -, das ist Freiheit. Das ist Göttlichkeit. Das ist, wie ich lebe.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 157 - 159)

 

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Nabelchakra-Meditation: (Das Nabelchakra ist an der Stelle des Bauchnabels. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Nabelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Dienstag, 14. September

Du bist nicht irgendwelchen Resultaten verhaftet?

Absolut nicht. Meine Freude liegt im Erschaffen, nicht in den Nachwirkungen. Entsagung ist nicht die Entscheidung, sich dem Handeln zu verweigern. Entsagung ist eine Entscheidung, sich dem Bedürfnis nach einem bestimmten Resultat zu verweigern. Das ist ein riesengroßer Unterschied.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 12, S. 159)

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Solarplexuschakra-Meditation: (Das Solarplexuschakra ist unterhalb der Rippen, dort, wo die Rippen in der Mitte zusammenkommen und eine Mulde ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Solarplexuschakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 63; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Mittwoch, 15. September

Könntest du erklären, was du mit der Aussage meinst: "Leidenschaft ist die Liebe, das Sein in Handlung zu verwandeln"?

Das reine Sein ist die höchste Daseinsform von Existenz, die reinste Essenz. Es ist der "Jetzt-/Nicht-Jetzt-", der "Alles-/Nicht-Alles-", der "Immer-/Niemals"-Aspekt Gottes. Reines Sein ist reines Gottsein.
Doch es war uns nie genug, nur einfach zu sein. Wir haben uns immer danach gesehnt, zu erfahren, was-wir-sind - und das verlangt einen ganz anderen Aspekt der Göttlichkeit, genannt das Tun.
Sagen wir, ihr seid im Kern eures wunderbaren Selbst der Aspekt der Göttlichkeit, der Liebe genannt wird (was übrigens der Wahrheit über euch entspricht).
Nun ist es eine Sache, Liebe zu sein - und eine ganz andere, eine Liebestat zu vollbringen. Die Seele verlangt danach, etwas mit dem, was sie ist, zu tun, um sich selbst im Kontext ihrer eigenen Erfahrung kennen lernen zu können. Also ist sie bestrebt, ihre höchste gedankliche Vorstellung durch die Handlung zu verwirklichen.
Dieser Drang zum Tun wird Leidenschaft genannt. Töte die Leidenschaft, und du tötest Gott. Leidenschaft ist Gott, der "hallo" sagen möchte.
Aber schaut, wenn Gott (oder Gott-in-euch) erst einmal diese Liebestat vollbracht hat, hat Gott sich selbst verwirklicht und braucht nichts weiter.
Der Mensch hingegen hat oft das Gefühl, dass sich seine Investition auszahlen sollte. Wenn wir jemanden lieben, schön - aber wir sollten doch etwas Liebe zurückbekommen. So oder ähnlich sähe das aus.
Das ist nicht Leidenschaft. Das ist Erwartung.
Und das ist eine der größten Ursachen für das Unglücklichsein des Menschen. Es ist das, was den Menschen von Gott trennt.
Der Entsagende strebt danach, dieser Trennung durch eine Erfahrung ein Ende zu setzen, die manche östlichen Mystiker Samadhi nannten. Das heißt Einssein und Vereinigung mit Gott, ein Verschmelzen mit und ein Aufgehen in der Göttlichkeit.
Der Entsagende entsagt daher den Resultaten, aber niemals der Leidenschaft. Tatsächlich weiß ein Meister intuitiv, dass die Leidenschaft der Weg ist - der Weg der Selbst-Verwirklichung.
Sogar in irdischer Hinsicht kann gesagt werden, dass ihr, wenn ihr nicht Leidenschaft empfindet, gar kein Leben habt.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 159 - 161)

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Herzchakra-Meditation: (Das Herzchakra ist auf der Höhe des Herzens, aber in der Mitte des Körpers und nicht links. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Herzchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 65; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Donnerstag, 16. September

Du hast gesagt: "Etwas, dem ihr euch widersetzt, das bleibt bestehen. Das, was ihr anschaut, das verschwindet."
Kannst du das erläutern?
Du kannst Dich nicht einer Sache widersetzen, der du keine Realität beimisst. Wenn du dich einer Sache widersetzt, ist dies ein Akt, mit dem du ihr Leben verleihst. Wenn du dich einer Energie widersetzt, dann weist du ihr einen Platz zu, Und je stärker du dich widersetzt, desto mehr Realität verleihst du ihr - ganz gleich, was es ist, dem du dich widersetzt.
Das, wofür du deine Augen öffnest, das, was du wirklich anschaust, das verschwindet. Das heißt, es hört auf, seine illusorische Form aufrechtzuerhalten.
Wenn du etwas ansiehst - es wirklich anschaust -, wirst du durch es  und durch alle Illusion, die es in dir bewirkt, hindurch sehen; und es wird nichts übrig bleiben als die letztliche Wirklichkeit in deinen Augen. Angesichts der letztlichen Wirklichkeit hat deine unbedeutende Illusion keine Macht. Sie kann dich nicht lange in ihrem immer schwächerer werdenden Griff halten. Du wirst die Wahrheit sehen, und die Wahrheit setzt dich frei.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 161 - 162)

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Halschakra-Meditation: (Das Halschakra ist an der Stelle, an welcher der Kehlkopf ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Halschakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Freitag, 17. September

Aber was ist, wenn du gar nicht willst, dass das, was du anschaust, verschwindet?

Das solltest du immer wollen! Es gibt nichts in eurer Realität, an dem festzuhalten sich lohnt. Doch wenn du dich dazu entscheidest, die Illusion deines Lebens über die letztliche Wirklichkeit aufrechtzuerhalten, kannst du sie ganz einfach wiedererschaffen, so wie du sie ja schon von Anfang an erschaffen hast. Auf diese Weise kannst du in deinem Leben haben, was du deiner Wahl nach haben möchtest, und das aus deinem Leben verbannen, was du nicht mehr erfahren wünschst.
Doch widersetze dich nie irgend etwas, um es auszuschalten. Wenn du denkst, dass du es durch  deinen Widerstand ausschalten kannst, dann denk noch einmal. Du festigst es nur noch mehr. Habe ich euch nicht gesagt, dass alles Denken schöpferisch ist?

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 162)

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Ajnachakra-Meditation: (Das Ajnachakra, oder auch das dritte Auge genannt, ist zwischen den Augenbrauen auf der unteren Stirnseite. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Ajnachakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 67; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Samstag, 18. September

Auch ein Gedanke, der besagt, dass ich etwas nicht will?

Warum solltest du über etwas nachdenken, das du nicht willst? Verschwende keine weiteren Gedanken darüber. Doch wenn du daran denken musst, das heißt, wenn du nicht nicht daran denken kannst - dann widersetze dich nicht. Sch es, was immer es ist, lieber direkt an, akzeptiere diese Realität als deine Schöpfung, und triff dann die Wahl, ob du es behalten willst oder nicht.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 162 - 163)

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Scheitelchakra-Meditation: (Das Scheitelchakra ist in der Mitte auf Ihrem Kopf etwa dort wo sich der Mittelscheitel befindet. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Scheitelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Sonntag 19. September

Wodurch wir diese Wahl diktiert?

Durch das, was du denkst, wer-und-was-du bist. Und wer-und-was-zu-sein du wählst.
Dies diktiert alle Entscheidungen - jede Wahl, die du in deinem Leben getroffen hast und jemals treffen wirst.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 163)

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Wiedererleben-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Jetzt denken Sie an ein sehr schönes Erlebnis aus der Vergangenheit und beginnen, es noch einmal zu erleben.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 97; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Montag 20. September

Und somit ist das Leben der Entsagung ein unrichtiger Weg?

Das ist keine Wahrheit. Das Wort "entsagen" beinhaltet sehr missverständliche Mitbedeutungen. In Wahrheit gibt es nichts, dem du entsagen kannst - weil das, dem du dich widersetzt, bestehen bleibt. Wahre Entsagung entsagt nicht, sondern trifft einfach eine andere Wahl. Dies ist ein Akt des Sichzubewegens auf etwas, nicht des Sichwegbewegens von etwas.
Du kannst dich nicht von etwas wegbewegen, weil es dich bis zur Hölle und wieder zurück jagen wird. Deshalb widersetze dich nicht der Versuchung - sondern wende dich einfach von ihr ab. Wende dich mir zu und von allem, das mir nicht gleicht, ab.
Doch ihr solltet dies wissen: Einen unrichtigen Weg gibt es nicht - denn ihr könnt nicht auf dieser Reise "nicht dorthin gelangen", wohin ihr euch aufgemacht habt.
Es ist einfach eine Sache der Geschwindigkeit, nur eine Frage, wann ihr dort ankommt. Doch auch das ist eine Illusion, denn es gibt kein "Wann" und auch kein "Davor" oder "Danach". Es gibt nur ein Jetzt; einen ewigen Moment des Jederzeit, in dem ihr euch selbst erfahrt.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 163 - 164)

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Jagdin-Meditation:
Dies ist eine Meditation, um Euch selbst zu schützen.
"Es ist eine Übung für Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Diese Übung wurde von den Buddhisten übernommen, denn es ist ebenfalls eine sehr gute Übung. Sie nannten sie Jadgin. Es bedeutet, dass man nichts tut, dass man nur sitzt. Aber die originale Tantra-Übung sagt, Ihr könnt sitzen oder liegen und Ihr sollt daran denken, wie die Gnade Gotte auf Euch kommt." (S. 115)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Nun denken Sie daran, dass die allumfassende Gnade Gottes zu Ihnen kommt.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 115; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

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Dienstag, 21. September

Worum geht es dann im Leben, wenn es keine Möglichkeit gibt, nicht "dort anzukommen"? Warum sollten wir uns dann überhaupt um irgend etwas, was wir tun, Sorgen machen?

Nun, das solltet ihr natürlich auch nicht. Aber es würde euch guttun, achtsam zu sein. Achtet einfach darauf, wer und was ihr seid, was ihr tut und habt, und schaut, ob es euch dienlich ist.
Es geht im Leben nicht darum, irgendwohin zu gelangen - es geht darum, dass ihr bemerkt, dass ihr schon dort seid und bereits immer dort wart. Ihr existiert immer und ewig im Augenblick reiner Schöpfung. Im Leben geht es daher darum zu erschaffen - zu erschaffen, wer und was ihr seid, und dies dann zu erfahren.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 164)

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Feuer-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer mehr aus.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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Mittwoch, 22. September

Und wie steht es mit dem Leiden? Ist Leiden der Weg zu Gott? Manche sagen, es sei der einzige Weg.

Mich erfreut das Leiden nicht, und wer immer solches behauptet, kennt mich nicht.
Leiden ist ein unnötiger Aspekt menschlicher Erfahrung. Es ist nicht nur überflüssig, sondern auch unklug, unangenehm und gefährlich für eure Gesundheit.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 165)

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Wasser-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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Donnerstag, 23. September

Warum gibt es denn soviel Leiden? Warum machst du, wenn du Gott bist, ihm nicht ein Ende, wenn du eine solche Abneigung dagegen hast?

Ich habe ihm ein Ende gemacht. Ihr weigert euch einfach nur, die Mittel zur Verwirklichung, die ich euch gegeben habe, zu benutzen.
Siehst du, das Leiden hat nichts mit den Ereignissen zu tun, sondern lediglich mit eurer Reaktion darauf. Was geschieht, ist nur das, was geschieht. Wie ihr darüber fühlt, ist eine andere Sache. Ich habe euch mit den Mitteln ausgestattet, mit denen ihr auf Ereignisse in einer Weise reagieren könnt, die den Schmerz mindern - ja tatsächlich ausschalten -, aber ihr dachtet nicht daran, sie zu benutzen.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 165)

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Luft-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom Baum usw.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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Freitag, 24. September

Entschuldige bitte, aber warum nicht die Ereignisse ausschalten?

Ein sehr guter Vorschlag. Leider habe ich über sie keine Kontrolle.

Du hast keine Kontrolle über die Ereignisse?

Natürlich nicht. Ereignisse sind Begebenheiten in Zeit und Raum, die ihr gemäß eurer Wahl produziert, und ich werde mich niemals in eure Wahl einmischen. Wenn ich das täte, würde sich genau der Grund erübrigen, aus dem ihr von mir erschaffen wurdet. Aber das habe ich doch alles bereits erklärt.
Manche Ereignisse bewirkt ihr vorsätzlich, andere zieht ihr - mehr oder weniger unbewusst - an. Manche Ereignisse - größere Naturkatastrophen rechnet ihr dieser Kategorie zu - werden dem "Schicksal" angelastet.
Doch selbst das "Schicksal" kann als Kürzel für "aus allen Gedanken allerorten hervorgehend" stehen. Mit anderen Worten, für das Bewusstsein des Planeten.

Das "kollektive Bewusstsein".

Genau.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 166)

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Erde-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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Samstag, 25. September

Manche sagen, unsere Welt geht zugrunde. Unsere Ökologie ist am Sterben. Unserem Planeten stehen große geophysische Katastrophen bevor: Erdbeben, Vulkanausbrüche - vielleicht sogar eine Verschiebung der Erdachse. Und andere sagen wiederum, dass das kollektive Bewusstsein dies alles noch zu ändern in der Lage wäre; wir könnten die Erde mit unseren Gedanken retten.

In Handlung umgesetzte Gedanken. Wenn überall eine ausreichende Anzahl Menschen glauben, dass etwas getan werden muss, um der Umwelt zu helfen, dann werdet ihr die Erde retten. Aber ihr müsst schnell handeln. Es ist bereits über einen langen Zeitraum hinweg soviel Schaden angerichtet worden. Es bedarf einer größeren Einstellungsveränderung.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 166 - 167)

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Universum-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können Sie leicht in das universelle Bewusstsein (Buddha-, Christusbewusstsein) kommen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

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Sonntag,  26. September

Du meinst, wenn wir nichts tun, werden wir es erleben, dass die Erde und ihre Bewohner zerstört werden?

Ich habe die Gesetze des physischen Universums so klar erklärt, dass jedermann sie verstehen kann. Es gibt Gesetze von Ursache und Wirkung, die euren Wissenschaftlern, Physikern und, durch diese, euren Führern in der Welt ausreichend dargelegt wurden. Diese Gesetze müssen hier nicht noch einmal erläutert werden.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 167)

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Meditation:

Segnung der Erde mit Herzens-Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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Montag, 27. September

Um auf das Leiden zurückzukommen: woher stammt der Gedanke, dass Leiden gut ist? Dass die Heiligen "still leiden"?

Die Heiligen leiden "still", aber das heißt nicht, dass Leiden gut ist. Die Schüler in den Schulen der Meisterschaft leiden still, weil sie verstehen, dass das Leiden nicht der Weg Gottes ist, sondern ein sicheres Zeichen, dass es noch etwas über den Weg Gottes zu lernen gibt, noch etwas zu erinnern.
Der wahre Meister leidet überhaupt nicht still, sondern  anscheinend nur klaglos. Der Grund, warum der wahre Meister sich nicht beklagt, ist der, dass er nicht leidet, sondern lediglich gewisse Umstände erfährt, die ihr als unerträglich bezeichnen würdet.
Ein praktizierender Meister spricht deshalb nicht vom Leiden, weil er ganz klar die Macht des Wortes versteht und sich dazu entscheidet, einfach kein Wort darüber zu sagen.
Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das bringen wir zur Realität. Die Meister wissen das. Ein Meister lässt sich die Wahl in Bezug auf das, was er zur Realität bringen möchte.
Ihr habt das alle selbst von Zeit zu Zeit getan. Es gibt keinen unter euch, der nicht durch eine diesbezügliche Entscheidung einmal Kopfschmerzen verschwinden oder eine zahnärztliche Behandlung erträglicher werden ließ.
Die Meister treffen in Bezug auf größere Dinge die gleiche Entscheidung.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 167 - 168)

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Meditation:

Segnung der Erde mit göttlicher Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Kronenchakra. Ihr Kronenchakra stellt die Verbindung dar zu Ihrer göttlichen Energie. Stellen Sie sich vor, wie ein strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie damit die Erde mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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Dienstag, 28. September

Aber warum überhaupt leiden? Warum überhaupt die Möglichkeit des Leidens?

Es zeugt von Klugheit, wenn du darauf bestehst, in dieser Sache nachzuhaken. Die ursprüngliche Weisheit, die im stillen Leiden liegt, wurde so pervertiert, dass nun viele glauben (und manche Religionen tatsächlich lehren), dass Leiden gut und Freude schlecht ist. Deshalb habt ihr entschieden, dass ein Mensch, der Krebs hat und dies für sich behält, ein Heiliger ist, wohingegen eine Frau (um ein heißes Eisen aufzugreifen), die ihre vitale Sexualität in aller Öffentlichkeit feiert, eine Sünderin ist.

Das ist fürwahr ein heißes Eisen. Und du wechselst intelligenterweise vom männlichen zum weiblichen Geschlecht über. Wolltest du damit auf etwas hinweisen?

Damit wollte ich euch eure Vorurteile vor Augen führen. Der Gedanke, dass Frauen eine vitale Sexualität haben, gefällt euch nicht, und noch weniger der, dass sie sie ganz offen zeigt.

Gefällt er dir etwa?

Ich fälle weder über das eine noch über das andere ein Urteil. Aber ihr versteigt euch zu allen möglichen Urteilen - und ich weise darauf hin, dass euch eure Aburteilungen von der Freude abhalten, und eure Erwartung davon, glücklich zu sein.
Alles zusammengenommen verursacht euch Unbehagen, einen ungesunden Zustand, und damit beginnt euer Leiden.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 168 - 169)

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Meditation:

Segnung der Erde mit Herzens- und göttlicher Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra und gleichzeitig auf Ihr Kronenchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und gleichzeitig strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zur Erde strömt. Segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie sowie gleichzeitig mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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Mittwoch, 29. September

Das Leben ist so furchterregend - und so verwirrend. Ich wollte, die Verhältnisse könnten etwas klarer sein.

Das Leben hat nichts Furchterregendes an sich, wenn ihr den Resultaten nicht verhaftet bleibt.

Du meinst, wenn wir nichts haben wollen?

Das ist richtig. Wählt, aber verzichtet auf das Habenwollen.

Das ist für Menschen leicht, die nicht für von ihnen abhängige Personen sorgen müssen. Was ist, wenn du Frau und Kinder hast?

Der Weg des/der Familienfürsorgenden war schon immer ein Weg großer Herausforderungen - vielleicht der mit den größten. Wie du sagst, ist es einfach, "nichts zu wollen", wenn du es nur mit dir zu tun hast. Und es ist nur natürlich, dass du, wenn du andere hast, die du liebst und für die du sorgen musst, das Beste willst.

Es tut weh, wenn du ihnen nicht all das geben kannst, das ihnen deinem Wunsch nach zusteht: ein schönes Zuhause, ein paar anständige Kleider, genügend zu essen. Ich habe das Gefühl, zwanzig Jahre lang gekämpft zu haben, um gerade mal so über die Runden zu kommen, und kann immer noch nichts vorweisen.

Ich verstehe. Du betrachtest es als deine Aufgabe im Leben, für all diese Dinge zu sorgen. Ist es das, worum es deiner Vorstellung nach in deinem Leben geht?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es so ausdrücken würde. Darum geht es in meinem Leben an sich nicht, aber es wäre gewiss schön, wenn es zumindest als Nebenprodukt abfallen könnte.

Gut, dann kommen wir auf diese Frage zurück. Worum geht es deines Erachtens in deinem Leben?

Das ist eine gute Frage. Im Lauf der Jahre hatte ich eine Menge verschiedener Antworten darauf.

Und wie lautet die Antwort jetzt?

Meinem Gefühl nach gibt es zwei Antworten: die Antwort, die ich gerne sehen würde, und die Antwort, die ich sehe.

Welche Antwort würdest du gerne sehen?

Ich würde gerne sehen, dass es in meinem Leben um die Evolution der Seele geht. Ich würde gerne sehen, dass es in meinem Leben darum geht, dass ich den Teil von mir, den ich am meisten liebe, zum Ausdruck bringe und erfahre. Den Teil von mir, der Mitgefühl und Geduld und Geben und Helfen ist. Den Teil von mir, der wissend und weise ist, vergebend und - Liebe.

Das klingt so, als hättest du dieses Buch gelesen!

Ja. Nun, es ist ein schönes Buch auf esoterischer Ebene, aber ich versuche herauszufinden, wie ich das "praktisch umsetzen" kann. Die Antwort auf die Frage, worum es aus meiner Sicht real in meinem Leben geht, lautet: ums tagtägliche Überleben.

Oh, und du denkst, das eine schließt das andere aus?

Nun ...

Du denkst, die esoterischen Dinge verhindern das Überleben?

Die Wahrheit ist, dass ich mehr als nur überleben möchte. Ich habe all diese Jahre überlebt. Ich stelle fest, dass ich immer noch da bin. Aber mir wäre sehr daran gelegen, wenn dieser Kampf ums Überleben ein Ende hätte. Ich stelle fest, dass es immer noch ein Kampf ist, Tag für Tag über die Runden zu kommen. Ich möchte mehr als nur überleben. Ich möchte gerne florieren.

Und was verstehst du unter florieren?

Genug zu haben, um mir nicht Sorgen machen zu müssen, wo die nächste Mark herkommt; nicht ständig unter Stress und Anspannung zu stehen, nur um die nächste Miete, oder Telefonrechnung bezahlen zu können. Ich meine, ich hasse es, so profan zu werden, aber wir sprechen hier vom realen Leben, nicht von einem abgehobenen, spirituell romantisierten Bild des Daseins, das du in diesem ganzen Buch zeichnest.

Höre ich da eine gewisse Verärgerung heraus?

Nicht so sehr Verärgerung als vielmehr Frustration. Ich bin nun seit über zwanzig Jahren in diesem spirituellen Spiel - und schau, wohin es mich gebracht hat. Ein Gehaltsscheck, einen Schritt vom Armenhaus entfernt! Und jetzt habe ich gerade meine Arbeit verloren, und es sieht so aus, als ob wieder kein Geld mehr hereinkäme. Ich habe diesen Kampf wirklich satt. Ich bin neunundvierzig Jahre alt, und ich hätte gerne eine gewisse Sicherheit im Leben, so dass ich mehr Zeit habe, mich dem "Gotteszeug", der "Seelenentwicklung" und dergleichen widmen zu können. Das liegt mir am Herzen, aber mein Leben gestattet es mir nicht, dorthin zu gelangen ...

Nun, du hast den Mund ganz schön voll genommen, und ich vermute, du sprichst für eine Menge anderer Leute, wenn du hier deine Erfahrungen mitteilst.
Ich werde auf deine Wahrheit Satz für Satz eingehen, so dass wir die Antwort leicht nachverfolgen und auseinander nehmen können.
Du bist nicht seit zwanzig Jahren "in diesem spirituellen Spiel", du hast es noch kaum am Rande berührt. (Das ist übrigens keine "Schelte", sondern nur eine Aussage über die Wahrheit.) Ich räume ein, dass du es dir zwei Jahrzehnte lang angeschaut, damit kokettiert, ab und zu experimentierst hast ... Doch bis vor kurzem konnte ich bei dir kein wahres - kein wahrhaftigstes - Engagement für das Spiel erkennen.
Stellen wir klar, dass "im spirituellen Spiel sein" bedeutet, dass ihr euch mit ganzem Geist, ganzem Körper, ganzer Seele dem Prozess der Erschaffung des Selbst nach dem Ebenbild Gottes widmet.
Dies ist der Prozess der Selbst-Verwirklichung, über den Mystiker des Ostens geschrieben haben. Dies ist der Prozess der Erlösung, dem sich ein Großteil der Theologie des Westens gewidmet hat.
Dies ist ein Tag um Tag, Stunde um Stunde, Augenblick um Augenblick stattfindender Akt des höchsten Bewusstseins. Er bedeutet Wählen und neuerliches Wählen in jedem Moment. Dies ist fortwährende, bewusste Schöpfung. Schöpfung mit einem Zweck. Es bedeutet den Einsatz der Instrumente der Schöpfung, über die wir gesprochen haben, deren Anwendung mit Bewusstsein und sublimer Absicht.
Das heißt: "dieses spirituelle Spiel spielen". Nun, wie lange hast du dies schon betrieben?

Ich habe noch nicht einmal angefangen.

Fall nicht gleich von einem Extrem ins andere, und geh nicht so hart mit dir ins Gericht. Du hast dich diesem Prozess gewidmet und dich tatsächlich länger darauf eingelassen, als du dir selbst zugestehst. Aber du bist nicht einmal annähernd zwanzig Jahre dabei. Doch in Wahrheit ist es unwichtig, wie lange du schon ernsthaft damit befasst bist. Bist du es jetzt? Das ist alles, was zählt.
Gehen wir nun weiter auf deine Aussage ein. Du bittest uns, uns "anzuschauen, wohin dich das gebracht hat", und beschreibst dich selbst als "einen Schritt vom Armenhaus entfernt". Ich schaue dich an und sehe etwas ganz anderes: nämlich jemanden, der sich bis auf einen Schritt dem Haus des Reichtums genähert hat! Du hast das Gefühl, dass dich lediglich ein einziger Gehaltsscheck vom Nichts trennt, und ich sehe dich nur einen Gehaltsscheck vom Nirwana entfernt. Nun hängt natürlich viel davon ab, was du als deinen "Lohn" betrachtest - und worin das Ziel deiner Arbeit besteht.
Wenn das Ziel deines Lebens darin besteht, das zu erlangen, was du Sicherheit nennst, dann sehe und begreife ich, warum du dich nur als "einen Schritt vom Armenhaus entfernt" betrachtest. Doch selbst dies könnte korrigiert werden. Denn mit meinem Lohn werden dir alle guten Dinge zuteil, einschließlich der Erfahrung, dich in der physischen Welt sicher zu fühlen.
Meine Entlohnung - der Lohn, den du erhältst, wenn du "für mich arbeitest" - beinhaltet sehr viel mehr als spirituellen Trost. Du kannst auch physischen Komfort haben. Doch ironischerweise wird, wenn du die Art von spirituellem Trost erfährst, den meine Entlohnung bietet, der physische Komfort das letzte sein, worum du dich sorgst.
Selbst um das physische Wohl deiner Familienangehörigen wirst du dir keine Sorgen mehr machen, denn wenn du dich erst einmal auf eine Ebene des Gottesbewusstseins erhoben hast, wirst du verstehen, dass du für keine menschliche Seele verantwortlich bist. Und obwohl es empfehlenswert ist, sich zu wünschen, dass alle Seelen unter komfortablen Umständen leben mögen, muss doch eine jede von ihnen ihr eigenes Schicksal - in diesem Moment - wählen, und tut es auch.
Ganz klar ist es keine ideale Handlungsweise, wenn du absichtlich eine andere Person missbrauchst oder sie zerstörst. Und ebenso unangemessen ist es, die Bedürfnisse derer, die du dazu gebracht hast, von dir abhängig zu sein, zu vernachlässigen.
Deine Aufgabe besteht darin, sie unabhängig zu machen; ihnen so schnell und umfassend wie möglich beizubringen, wie sie ohne dich zurechtkommen. Denn du bist für sie kein Segen, solange sie dich brauchen, um zu überleben, sondern wirst sie erst wahrhaft in dem Moment segnen, da sie begreifen, dass sie dich nicht nötig haben.
Im gleichen Sinn ist Gottes größter Moment der Augenblick, in dem ihr erkennt, dass ihr keinen Gott braucht.
Ich weiß, ich weiß - das ist die Antithese all dessen, was euch jemals gelehrt wurde. Doch eure Lehrer haben euch von einem zornigen, einem eifersüchtigen Gott, von einem Gott, der es braucht, gebraucht zu werden, erzählt. Und das ist überhaupt kein Gott, sondern ein neurotischer Ersatz für etwas, was eine Gottheit wäre.
Der wahre Meister ist nicht der mit den meisten Schülern, sondern jeder, der die meisten Meister hervorbringt.
Der wahre Führer ist nicht der mit den meisten Anhängern, sondern jener, der die meisten Führer hervorbringt.
Der wahre König ist nicht der mit den meisten Untertanen, sondern jener, der die meisten zum Königtum führt.
Der wahre Lehrer ist nicht der mit dem meisten Wissen, sondern jeder, der die meisten anderen dazu bringt, über Wissen zu verfügen.
Und ein wahrer Gott ist nicht der mit den meisten Dienern, sondern einer, der am meisten dient und so aus allen anderen Götter macht.
Denn beides ist das Ziel und die Herrlichkeit Gottes: dass er keine Diener mehr hat und dass alle Gott nicht als das Unerreichbare, sondern als das Unausweichliche erkennen.
Ich wollte, du könntest das verstehen: Dein letztendliches Glück ist unausweichlich. Du kannst nicht nicht "erlöst" werden. Es gibt keine Hölle außer der, dass du dies nicht weißt.
Was nun die Eltern, die Lebensgefährten, die Geliebten angeht, so trachte nicht danach, aus deiner Liebe einen Klebstoff zu machen, der sie an dich bindet, sondern danach, ein Magnet zu sein, der erst anzieht, dann umgekehrt abstößt, damit die, die angezogen sind, nicht anfangen zu glauben, dass sie an dir kleben müssen, um zu überleben. Nichts könnte der Wahrheit ferner sein. Nichts könnte einem anderen mehr schaden.
Lass deine Geliebten durch deine Liebe in die Welt gedrängt werden - und in die  Fülle der Erfahrung dessen, wer sie sind. Auf diese Weise wirst du wahrhaft geliebt haben.
Der Weg des oder der Familienfürsorgenden bedeutet eine große Herausforderung. Da gibt es viele Ablenkungen, viele weltliche Sorgen. Der Asket bleibt von all dem unbehelligt. Man bringt ihm sein Brot und Wasser, er bekommt seine einfache Matte, auf die er sich legt, und er kann seine ganze Zeit dem Gebet, der Meditation und der Kontemplation des Göttlichen widmen. Wie leicht, unter solchen Umständen das Göttliche zu schauen! Was für eine einfache Aufgabe! Aber gebt einem eine Gefährtin und Kinder! Seht das Göttliche in einem Baby, dem um drei Uhr morgens die Windeln gewechselt werden müssen. Seht das Göttliche in der Rechnung, die am Ersten jedes Monats bezahlt werden muss.  Erkennt die Hand Gottes in der Krankheit, welche die Ehefrau oder den Ehemann dahinrafft, in der Arbeit, die verloren geht, im Fieber des Kindes, Im Schmerz der Eltern. Jetzt sprechen wir von Heiligkeit.
Ich verstehe deinen Überdruss. Ich weiß, dass du des Kämpfens müde bist. Doch ich sage dir dies: Wenn du mir folgst, endet der Kampf. Lebe in deinem Gottes-Raum, und die Ereignisse werden allesamt zu einem Segen.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 171 - 179)

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Meditation des Verzeihens:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Ganz langsam erinnern Sie sich jetzt an Menschen, denen Sie Schmerz oder Schaden zugefügt haben, emotional oder körperlich. Bitten Sie sie um Vergebung. Spüren Sie die Freude, dass Ihnen vergeben wird.
Ganz sanft erinnern Sie sich nun an Menschen, von denen Sie verletzt wurden, emotional oder körperlich. Vergeben Sie Ihnen. Spüren Sie die Freude zu vergeben.

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

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Donnerstag, 30. September

Wie kann ich zu meinem Gottes-Raum gelangen, wenn ich meine Arbeit verloren habe, die Miete bezahlt werden muss, die Kinder zum Zahnarzt müssen? Und dadurch, dass ich mich in meinen abgehobenen philosophischen Elfenbeinturm zurückziehe, scheinen sich diese Probleme am wenigsten wahrscheinlich lösen zu lassen.

Gib mich nicht auf, wenn du mich am meisten brauchst. Dies ist die Stunde deiner größten Prüfung. Dies ist die Zeit deiner größten Chance. Es bietet sich dir die Möglichkeit, alles zu beweisen, was hier geschrieben steht.
Wenn ich sage: "Gib mich nicht auf", höre ich mich an wie der bedürftige, neurotische Gott, über den wir sprachen. Aber das bin ich nicht. Du kannst "mich aufgeben", soviel du willst. Das ist mir gleich, es wird zwischen uns keinen Deut ändern. Ich sage das nur in Antwort auf all deine Fragen. Wenn es hart wird, vergesst ihr so oft, wer-ihr-seid, und die Mittel, die ich euch an die Hand gegeben habe, damit ihr das Leben eurer Wahl erschaffen könnt.
Jetzt ist es an der Zeit, dass du dich mehr als je zuvor in deinen Gottes-Raum begibst. Erstens wird dir das großen inneren Frieden bringen, und einem friedlichen Geist entströmen großartige Ideen - Ideen, welche die Lösung für die größten Probleme sein könnten, mit denen zu kämpfen du dir einbildest.
Zweites ist es dein Gottes-Raum, wo du dein Selbst verwirklichst; und das ist das Ziel - das einzige Ziel - deiner Seele.
Wenn du dich in deinem Gottes-Raum befindest, weißt und verstehst du, dass alles, was du jetzt erlebst, vorübergehender Natur ist. Ich sage dir, dass Himmel und Erde vergehen werden, aber ihr werdet nicht vergehen. Diese Perspektive des Ewigen hilft dir, die Dinge im richtigen Licht zu sehen.
Du kannst diese gegenwärtigen Bedingungen und Umstände als das definieren, was sie in Wirklichkeit sind: vorläufig und vorübergehend. Du kannst sie als Instrumente - denn es sind zeitweilige Instrumente - für das Erschaffen deiner gegenwärtigen Erfahrung nutzen.
Wer glaubst du denn zu sein? Wer glaubst du in Bezug auf die Erfahrung, die man Arbeitsverlust nennt, zu sein? Und vielleicht noch mehr auf den Punkt gebracht: Wer, glaubst du, bin ich? Meinst du, dies wäre ein zu großes Problem für mich, um es lösen zu können? Ist die Befreiung aus diesem Dilemma ein zu großes Wunder, als dass ich es bewerkstelligen könnte? Ich verstehe, dass du vielleicht denkst, dass es selbst bei allen Mitteln, mit denen ich dich versah, für dich zu groß ist, um damit fertig zu werden - aber glaubst du wirklich, es sei zu groß für mich?

Vom intellektuellen Standpunkt aus weiß ich, dass für Gott keine Aufgabe zu groß ist, Aber aus emotionaler Sichtweise bin ich mir wohl nicht sicher. Nicht, ob du es kannst, sondern ob du es tun willst.

Ich verstehe. Also ist es eine Sache des Glaubens.

Ja.

Du stellst nicht meine Fähigkeit in Frage, du zweifelst nur an meinem Wunsch.

Schau, ich lebe immer noch in der theologischen Vorstellung, die besagt, dass es hier für mich vielleicht irgendwo eine Lektion zu lernen gilt. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich denn eine Lösung erhalten soll. Vielleicht verdiene ich das Problem. Möglicherweise handelt es sich dabei um "Prüfungen", von denen in meiner Theologie immer wieder die Rede ist. Und deshalb mache ich mir Sorgen, dass dieses Problem vielleicht nicht gelöst wird. Dass es eine dieser Schwierigkeiten ist, bei denen du mich hängen lassen wirst ...

Vielleicht ist dies eine gute Gelegenheit, noch einmal darüber zu sprechen, wie ich mit dir interagiere. Denn du glaubst, es sei eine Frage meines Wunsches, und ich sage dir immer wieder, es ist eine Frage deines Wunsches.
Ich will für dich das, was du für dich willst - nicht mehr und nicht weniger. Ich sitze nicht hier herum und beurteile Bitte um Bitte dahingehend, dass sie dir gewährt werden soll oder nicht.
Mein Gesetz beruht auf Ursache und Wirkung und nicht auf "Wir werden mal sehen". Es gibt nichts, was du nicht haben kannst, wenn du dich dazu entscheidest. Selbst bevor du darum gebeten hast, habe ich es dir schon gegeben.

(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 179 - 182)

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Liebes-Friedens-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben. Einen Moment, in dem Sie jemand geholfen haben. Einen Moment, in dem Sie verliebt waren. Einen Moment, in dem Sie sich Gott nahe fühlten. Genießen Sie diesen glücklichen Moment mit einem Lächeln.
Übertragen Sie dieses Glücksgefühl zu jedem Menschen, der Ihnen gerade einfällt. Senden Sie das Glück auch zu Regionen, die Ihnen wichtig sind, z.B. dort, wo Ihre Angehörigen wohnen oder Sie wohnen. Senden Sie dieses Glücksgefühl auch an Ihr Land und überall dorthin, wo es Ihnen gerade einfällt.
Wünschen Sie allen Liebe und Frieden. Schicken Sie allen Staaten im Krieg und in Auseinandersetzungen Liebe und Frieden.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation),

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Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.

Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.

 

Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1
Wilhelm Goldmann Verlag, München
ISBN 3-442-30737-6

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