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Eine spirituelle Aussage aus:
Neale
Donald Walsch / Gespräche mit Gott,
Band 1
Wilhelm Goldmann Verlag, München
ISBN 3-442-30737-6
Eine Meditation des Tages aus:
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden
Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg,
Tel: 0761-70820.
Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.
Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.
Wann werde ich genug über Beziehungen lernen, um imstande zu sein, sie reibungslos verlaufen zu lassen? Gibt es irgendeine Möglichkeit, in Beziehungen glücklich zu sein? Müssen sie denn ständig eine solche Herausforderung darstellen?
Ihr müsst über Beziehungen nichts lernen. Ihr braucht nur das zu
demonstrieren, was ihr bereits wisst.
Es gibt eine Möglichkeit, in Beziehungen glücklich zu sein; nämlich die, dass
ihr sie für ihren eigentlichen Zweck nutzt und nicht für jenen, den ihr geplant
habt.
Beziehungen bedeuten eine ständige Herausforderung; sie rufen euch fortwährend
dazu auf, immer höhere Aspekte, immer großartigere Visionen, immer herrlichere
Versionen von euch selbst zu erschaffen, zum Ausdruck zu bringen und zu
erfahren. Nirgendwo ist euch das unmittelbarer, wirkungsvoller und makelloser
möglich als in den Beziehungen. Tatsächlich könnt ihr dies ohne Beziehungen
überhaupt nicht tun. Nur durch eure Beziehung zu anderen Menschen, Orten und
Ereignissen seid ihr (als erkennbare Quantität, als ein auszumachendes Etwas)
imstande, im Universum zu existieren. Denkt daran, ihr seid nicht, wenn alles
andere abwesend ist. Was ihr seid, seid ihr nur in Relation zu anderem, das
nicht ist. So verhalten sich die Dinge in der Welt des Relativen im Gegensatz
zur Welt des Absoluten - wo ich meinen Wohnsitz habe.
Wenn ihr das erst einmal klar versteht, zutiefst begreift, werdet ihr intuitiv
jede Erfahrung, jede menschliche Begegnung und ganz besonders persönliche
menschliche Beziehungen segnen, denn ihr erkennt sie als im höchsten Sinn
konstruktiv an. Euch wird klar, dass sie genutzt werden (ob euch nun an ihnen
gelegen ist oder nicht), um zu gestalten, wer-ihr-wirklich-seid.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 187 - 188)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:
Sexuelle-Energie-Meditation
Mach es Dir bequem. Schließ die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich in jenen innersten Ort in Deiner Mitte hinein. Fühle, wie die kosmische Energie aus dieser Mitte heraus pulsiert und Deinen ganzen Körper durchströmt. Wisse, dass sich diese Energie sexuell und leidenschaftlich äußert. Betrachte Deinen sexuellen Ausdruck als feurige Energie des Universums, die durch Dich zu andern fließt. Stell Dir vor, wie Du diese Leidenschaft Deinen Geliebten und Freunden gegenüber, in Deiner Arbeit und in Deinen schöpferischen Plänen zum Ausdruck bringst. Wisse, dass diese Kraft in Dir unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch ist, dass Du der Energie vertrauen kannst, die Dich durchströmt und dass Du Dich in aller Sicherheit ausdrücken kannst.
Die Kraft in mir ist unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Diese Gestaltung kann eine herrliche Schöpfung nach eurem eigenen, ganz
bewussten Plan sein oder ein sich rein aufs Geratewohl ergebendes Gebilde. Ihr
habt die Wahl, eine Person zu sein, wie sie sich einfach aus den Ereignissen
heraus ergibt, oder eine, die das ist, was sie angesichts der Ereignisse zu sein
und zu tun entschieden hat. In letzterem Fall wird die Erschaffung des Selbst
zur bewussten Angelegenheit, wird in dieser Erfahrung das Selbst verwirklicht.
Segnet daher jede Beziehung, betrachtet jede als eine besondere Beziehung und
als formend für das, wer-ihr-seid, und jetzt entscheidet euch, zu sein.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 188)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:
Meditation: Du bist wie eine goldene Sonne
Setz oder leg Dich bequem hin. Lass Deinen Körper sich völlig entspannen. Atme tief und langsam. Stell Dir ein Licht in Deinem Herzen vor - glühend, strahlend und warm. Spüre, wie es sich ausbreitet und größer wird, wie es stärker und stärker aus Dir hervorleuchtet, bis Du wie eine goldene Sonne bist, die Liebesenergie auf alles und alle um Dich herum ausstrahlt. Sage Dir: "Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich und leuchten aus mir auf alles um mich herum." Wiederhole das immer wieder, bis Du Deine spirituelle Energie wirklich spürst.
Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Nun bezieht sich deine Frage auf die persönlichen menschliche Beziehungen
der romantischen Art, und ich verstehe das. Lass mich also ganz speziell und
ausführlich auf die menschlichen Liebesbeziehungen zu sprechen kommen - die euch
weiterhin soviel Schwierigkeiten bereiten!
Wenn menschliche Liebesbeziehungen scheitern (Beziehungen scheitern nie wirklich
außer im rein menschlichen Sinn, nämlich dass sie nicht das erbrachten, was ihr
wolltet), dann aus dem Grund, weil sie unter falschen Voraussetzungen
eingegangen worden sind.
("Falsch" ist natürlich ein relativer Begriff, der gemessen wird an dem, was
"richtig" ist - was immer das ist! In eurer Sprache ließe sich präziser
formulieren; Beziehungen scheitern - verändern sich - meist dann, wenn sie aus
Gründen eingegangen wurden, die für ihr Überleben nicht gänzlich nützlich oder
zuträglich waren.)
Die meisten Menschen gehen Beziehungen ein, indem sie mit einem Auge auf das
schielen, was sich aus ihnen herausholen lässt, statt daran zu denken, was in
sie investiert werden kann.
Der Zwecke einer Beziehung ist der, dass ihr entscheidet, welchen Teil von euch
selbst ihr gerne "sich zeigen" lassen würdet, und nicht, welchen Teil des
anderen ihr einfangen und festhalten könnt.
Beziehungen - wie alles im Leben - können nur einen einzigen Sinn und Zweck
haben: nämlich den, dass ihr seid und entscheidet, wer-ihr-wirlich-seid.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 188 - 189)
Schwerelosigkeits-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus --> etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, dass Ihr Gewicht genauso leicht wie
Baumwolle ist. Sie verlieren Ihr Gewicht und durchbrecht die Gravitationskraft
der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Es ist sehr romantisch zu sagen, dass ihr "nichts" wart, bevor dieser
andere besondere Mensch daherkam, doch das stimmt nicht. Schlimmer noch - ihr
setzt damit die andere Person unter unglaublichen Druck, alles mögliche sein zu
müssen, was sie gar nicht ist.
Weil sie euch nicht "enttäuschen" möchte, strengt sie sich an im Versuch, all
diese Dinge zu sein und zu tun, bis sie nicht mehr kann. Sie vermag euer Bild
von ihr nicht länger auszumalen. Sie kann die Rolle nicht länger erfüllen, die
ihr zugewiesen wurde. Ihr Unmut steigert sich - bis hin zur Wut.
Schließlich beginnt diese andere besondere Person, um sich selbst (und die
Beziehung) zu retten, wieder ihr wahres Selbst einzufordern, und handelt stärker
in Übereinstimmung mit dem, wer-sie-wirklich-ist. Etwa zu dieser Zeit sagt ihr
dann, dass sie sich "wirklich verändert" hat.
Es ist sehr romantisch zu sagen, dass ihr euch nun, wo diese andere besondere
Person in euer Leben getreten ist, vollständig fühlt. Doch der Sinn und Zwecke
einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch
vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure
Vollständigkeit teilen könnt.
Dies ist ein Paradoxon aller menschlichen Beziehungen: Um vollständig erfahren
zu können, wer-ihr-seid, braucht ihr nicht unbedingt einen bestimmten anderen
Menschen, und doch ... seid ihr ohne einen anderen nichts.
Dies sind das Rätsel und das Wunder, die Frustration und die Freude der
menschlichen Erfahrung. Es bedarf eines tiefen Verstehens und der absoluten
Bereitschaft, in diesem Paradoxon so zu leben, dass es Sinn macht. Ich
beobachte, dass sich nur sehr wenige Menschen daran halten.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 189 - 190)
Meditation: Im Fluss schwimmen
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, Sie sind an einem großen Fluss. Gehen
Sie in
Gedanken in den Fluss und beginnen dort zu schwimmen.
(Machen Sie diese Übung mehrere
Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 43; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Die meisten beginnen jene Jahre, in denen ihr anfangt, feste Beziehungen
einzugehen, voller Erwartung, mit großer sexueller Energie, mit einem weit
offenen Herzen und einer freudigen, wenn nicht sogar begierigen Seele.
Irgendwann zwischen vierzig und sechzig (und in den meisten Fällen früher als
später) habt ihr euren großartigsten Traum aufgegeben, eure höchste Hoffnung
fallenlassen und euch mit eurer niedrigsten Erwartung eingerichtet - oder mit
gar nichts.
Das Problem ist so grundlegend, so einfach, und wird doch auf so tragische Weise
missverstanden: Euer großartigster Traum, eure höchste Vorstellung, eure liebste
Hoffnung hatte mit der geliebten anderen Person zu tun, statt mit eurem
geliebten Selbst. Der Test eurer Beziehungen war darauf ausgerichtet, wie gut
die andere Person euren Ideen und Vortstellungen entsprach, und wie gut ihr
selbst ihren Ideen und Vorstellungen entsprochen habt. Doch der einzige wahre
Test besteht darin, wie gut ihr euren Ideen und Vorstellungen entsprecht.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 190 - 191)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Beziehungen sind heilig, weil sie die größte - ja die einzige -
Gelegenheit des Lebens bieten, die Erfahrung des höchsten Begriffs von eurem
Selbst zu entwickeln und herzustellen. Beziehungen scheitern, wenn ihr sie als
die großartigste Gelegenheit im Leben betrachtet, den durch euch erfahrenen
höchsten Begriff von einem anderen zu entwickeln und herzustellen.
Lasst jede in einer Beziehung befindliche Person sich um das Selbst sorgen:
darum, was das Selbst ist, tut und hat; was das Selbst will, erbittet, gibt; was
das Selbst anstebt, was es erschafft, erfährt - und alle Beziehungen werden auf
herrliche Weise ihrem Sinn und Zweck dienen (und den daran Beteiligten)!
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 191)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Lasst jede in einer Beziehung befindliche Person sich nicht um den anderen
sorgen, sondern sich ausschließlich um das Selbst.
Das scheint eine merkwürdige Lehre zu sein, denn euch wurde gesagt, dass sich in
der höchsten Form von Beziehung der eine nur um den anderen sorgt. Doch ich sage
euch dies: Die Ursachen für das Scheitern eurer Beziehungen liegen im Augenmerk,
das ihr auf den anderen richtet, in eurer Besessenheit vom anderen.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 191)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie diese während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Was ist das andere Wesen? Was macht es? Was hat es? Was sagt, will, fordert, denkt, erwartet, plant es?
Die Meister haben begriffen, dass es keine Rolle spielt, was das andere
Wesen ist, tut, hat, sagt, will, fordert. Es spielt keine Rolle, was das andere
Wesen denkt, erwartet, plant. Eine Rolle spielt nur, was du in Beziehung dazu
bist.
Die Person, die am meisten liebt, ist die, die selbst-zentriert ist.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 191 - 192)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Das ist eine radikale Lehre ...
Nicht, wenn du sie dir sorgsam anschaust. Wenn du dein Selbst nicht lieben
kannst, bist du unfähig, jemand anderen zu lieben. Viele Menschen begehen den
Fehler, die Liebe zum Selbst durch die Liebe zu einem anderen zu suchen.
Natürlich ist ihnen nicht klar, dass sie das tun. Es ist kein ihnen bewusstes
Bemühen. Es spielt sich tief innen, in eurem sogenannten Unterbewusstsein, ab.
Diese Menschen denken: "Wenn ich nur andere lieben kann, dann werden sie mich
lieben. Dann werde ich liebenswert sein, und ich kann mich lieben."
Umgekehrt hassen sich so viele selbst, weil sie das Gefühl haben, dass es
niemanden gibt, der sie liebt. Das ist eine Krankheit. Diese Menschen sind
wahrhaft "liebeskrank", denn in Wahrheit werden sie von anderen geliebt, aber
das spielt für sie keine Rolle. Ganz gleich, wie viele Menschen ihnen sagen,
dass sie sie lieben, es ist nie genug.
Erstens glauben sie euch nicht. Sie denken, dass ihr sie zu manipulieren
versucht - etwas zu bekommen versucht. (Wie könnt ihr sie denn lieben für das,
was sie wirklich sind? Nein, da muss irgendwo ein Haken sein. Ihr müsst irgend
etwas wollen! Nun, und was ist es, das ihr wollt?)
Sie sitzen da und bemühen sich herauszufinden, wie irgend jemand dazu kommen
könnte, sie tatsächlich zu lieben. Sie glauben euch also nicht und machen sich
daran, es euch beweisen zu lassen. Ihr müsst beweisen, dass ihr sie liebt. Und
dazu verlangen sie vielleicht von euch, dass ihr euer Verhalten ändert.
Zweitens, wenn sie es schließlich über sich bringen, euch glauben zu können,
dass ihr sie liebt, fangen sie sofort an, sich darum zu sorgen, wie lange sie
sich eure Liebe erhalten können. Um sie sich zu erhalten, beginnen sie damit,
ihr Verhalten zu ändern.
So können sich zwei Menschen buchstäblich in einer Beziehung verlieren. Sie
gehen eine Beziehung ein in der Hoffnung, sich selbst zu finden, und verlieren
sich statt dessen. Dieser Verslust des Selbst verursacht die meiste Bitterkeit
in solchen Paarbeziehungen.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 192 - 193)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Zwei Menschen tun sich in einer Partnerschaft zusammen in der Hoffnung,
dass das Ganze größer sein wird als die Summe seiner Teile, nur um schließlich
festzustellen, dass es sich vermindert. Sie haben das Gefühl, weniger zu sein,
als sie es als Singles waren. Sie meinen, weniger befähigt, weniger aufregend,
weniger attraktiv zu sein, weniger Freude, weniger Zufriedenheit zu empfinden.
Sie empfinden es deshalb, weil sie weniger sind. Sie haben das meiste von dem,
was sie sind, aufgegeben, um in ihrer Beziehung sein und bleiben zu können.
So waren Beziehungen nie gedacht. Und doch werden sie in dieser Weise von mehr
Menschen erlebt, als ihr je kennenlernen könntet.
Warum? Warum?
Weil die Menschen den Kontakt zum Sinn und Zweck der Beziehungen verloren
haben (falls ihnen ein solcher Kontakt überhaupt je vergönnt war).
Wenn ihr euch nicht mehr als heilige Seelen seht, die sich auf einer heiligen
Reise befinden, könnt ihr auch nicht den Zweck, den letztlichen Grund für alle
Beziehungen erkennen.
Die Seele trat in den Körper ein, und der Körper erwachte zum Leben zum Zweck
der Evolution. Ihr entwickelt euch weiter, entfaltet euch, seid am Werden. Und
ihr benutzt eure Beziehung zu allem, um zu entscheiden, was ihr werdet.
Das ist die Aufgabe, um derentwillen ihr hierhergekommen seid. Das ist die
Freude am Erschaffen, am Kennenlernen des Selbst, am bewussten Werden zu dem,
was ihr nach eurem Wunsch sein wollt. Das ist mit Selbst-Bewusstsein gemeint.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 193 - 194)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Ihr habt euer Selbst in die Welt der Relativität gebracht, damit euch die
Instrumente zur Verfügung stehen, mit deren Hilfe ihr das, was-ihr-wirklich-seid,
kennenlernen und erfahren könnt. Wer-du-bist ist das, als was du dich
erschaffst, um mit dem ganzen Rest in Beziehung zu stehen. Eure persönlichen
Beziehungen sind die wichtigsten Elemente in diesem Prozess. Deshalb sind sie
heiliger Boden. Sie haben im Grunde nichts mit dem anderen zu tun, haben aber
doch, da sie einen anderen beinhalten, alles mit dem anderen zu tun.
Das ist die göttliche Dichotomie. Das ist der geschlossene Kreis. Daher ist die
Aussage "Gesegnet seien die Selbst-Zentrierten, denn sie werden Gott erfahren",
gar nicht so radikal. Es ist vielleicht kein schlechtes Ziel im Leben, den
höchsten Teil deines Selbst zu kennen, zu erfahren und dort zentriert zu
bleiben.
An erster Stelle muss also die Beziehung zu eurem Selbst stehen. Ihr müsst als
erstes lernen, euer Selbst zu achten, zu schätzen und zu lieben.
Ihr müsst zuerst euer Selbst als würdig ansehen, bevor ihr einen anderen als
würdig ansehen könnt. Ihr müsst zuerst euer Selbst als gesegnet ansehen, bevor
ihr einen anderen als gesegnet ansehen könnt. Ihr müsst zuerst euer Selbst als
heilig erkennen, bevor ihr die Heiligkeit im anderen anerkennen könnt.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 194 - 195)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Wenn ihr den Karren vor den Ochsen spannt - wie es die meisten Religionen
von euch fordern - und einen anderen als heilig anerkennt, bevor ihr euch selbst
als heilig akzeptiert, werdet ihr das eines Tages übelnehmen. Wenn es etwas
gibt, das keiner von euch tolerieren kann, dann ist es das, dass jemand heiliger
ist als ihr. Doch eure Religionen zwingen euch dazu, dass ihr andere heiliger
nennt als euch. Und ihr befolgt das auch - für eine Weile. Dann kreuzigt ihr
sie.
Ihr habt (auf die eine oder andere Weise) alle meine Lehrer gekreuzigt, nicht
nur einen. Und das tatet ihr nicht, weil sie heiliger waren als ihr, sondern
weil ihr sie dazu gemacht habt.
Meine Lehrer verkündeten sämtlich die gleiche Botschaft. Und diese lautete nicht
"Ich bin heiliger als ihr", sondern "Ihr seid so heilig, wie ich es bin".
Das ist die Botschaft, die zu hören ihr nicht fähig wart; das ist die Wahrheit,
die ihr nicht akzeptieren konntet. Und deshalb könnt ihr euch auch nie ganz
wahrhaftig und rein in einen anderen verlieben. Denn ihr habt euch nie ganz
wahrhaftig und rein in euer Selbst verliebt.
Und so sage ich euch dies: Konzentriert und begründet euch jetzt und für immer
auf euer Selbst. Schaut euch in jedem Moment an, was ihr seid, tut und habt, und
nicht, was beim anderen stattfindet.
Ihr findet euer Heil nicht in der Aktion des anderen, sondern in eurer Re-aktion.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 195 - 196)
Wurzelchakra-Meditation: (Das Wurzelchakra ist an der Unterseite des Rückgrates an der Stelle des Po. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Wurzelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Ich weiß zwar, dass es nicht so gemeint ist, aber manchmal hört sich das so an, als sollten wir uns nicht darum bekümmern, wie andere in einer Beziehung mit und umgehen. So, als sei ihnen alles erlaubt und als blieben wir davon unberührt, solange wir unser Gleichgewicht halten, in unserem Selbst zentriert verharren und all diese guten Dinge tun. Aber andere berühren uns, Ihre Handlungen verletzen uns manchmal. Und wenn diese Verletzungen in einer Beziehung ins Spiel kommen, dann weiß ich nie, wie ich mich verhalten soll. Es ist ja gut und schön, sich einzureden: "Lass es nicht an dich ran; bring dich dazu, dass es nichts bedeutet", aber das ist leichter gesagt als getan. Ich werde nun mal mitunter durch die Worte und Handlungen anderer, mit denen ich eine Beziehung habe, verletzt.
Der Tag wird kommen, an dem dies nicht mehr der Fall ist. Das wird der Tag
sein, an dem du die wahre Bedeutung von Beziehungen erkennst - und
verwirklichst. Weil du diese wahre Bedeutung vergessen hast, reagierst du so,
wie du es zuvor beschrieben hast. Aber das ist in Ordnung. Das gehört zum
Wachstumsprozess. Das ist Teil der Evolution. In einer Beziehung habt ihr es mit
der Arbeit auf seelischer Ebene zu tun, aber das eine sehr tiefe Einsicht, ein
sehr großer Akt der Erinnerung. Solange ihr euch nicht daran erinnert - und auch
nicht daran, dass ihr die Beziehung als Instrument der Erschaffung des Selbst
nutzt -, müsst ihr auf jener Ebene arbeiten, auf der ihr euch befindet: auf der
Ebene des Verständnisses, der Bereitschaft, des Gedächtnisses.
Und so gibt es Dinge, die ihr tun könnt, wenn ihr mit Schmerz und Kränkung auf
das reagiert, was ein anderer ist, sagt oder tut. Als erstes sollt ihr euch
selbst und dem anderen gegenüber ganz ehrlich zugeben, wie ihr euch fühlt. Davor
haben viele von euch Angst, weil sie meinen, dass es sie "schlecht aussehen"
lässt. Irgendwo tief im Innern habt ihr wahrscheinlich begriffen, dass es
tatsächlich lächerlich ist, sich "so zu fühlen". Wahrscheinlich ist es
kleinkariert von euch. Ihr seid an sich "darüber erhaben", vermögt es aber nicht
zu ändern. Ihr fühlt eben so.
Da gibt es nur eines, was ihr tun könnt: Ihr müsst eure Gefühle achten, weil ihr
auf diese Weise euer Selbst achtet. Und ihr müsst euren Nächsten lieben wie euch
selbst. Wie könnt ihr je erwarten, dass ihr die Gefühle eines anderen versteht
und respektiert, wenn ihr die Gefühle eures Selbst nicht achten könnt?
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 196 - 197)
Nabelchakra-Meditation: (Das Nabelchakra ist an der Stelle des Bauchnabels. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Nabelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Die erste Frage bei jedwelcher Interaktion mit einem anderen lautet:
Wer-bin-ich und wer-will-ich-sein in Beziehung dazu?
Oft erinnert ihr euch nicht daran, wer-ihr-seid, und wisst nicht,
wer-ihr-sein-wollt, bis ihr ein paar Seinsweisen ausprobiert habt. Deshalb ist
es so wichtig, dass ihr eure wahren Gefühle achtet.
Ist euer erstes Gefühl negativer Art, dann reicht häufig die bloße Tatsache,
dass ihr dieses Gefühl habt, schon aus, um sich davon zu verabschieden. Wenn ihr
die Wut habt, den Ärger habt, den Abscheu habt, den Zorn habt, das Gefühl, "den
anderen auch verletzen zu wollen" als euer eigen anerkennt, dann könnt ihr auch
diese ersten Gefühle als "nicht-das-was-ihr-sein-wollt" ablehnen.
Die Meisterin ist jene, die genügend solche Erfahrungen durchlebt hat, um im
voraus zu wissen, wie ihre letztliche Entscheidung ausfällt. Sie muss nicht mehr
"ausprobieren". Sie hat diese Kleider schon getragen und weiß, dass sie nicht
passen; sie sind nicht "sie". Und da eine Meisterin ihr Leben der ständigen
Selbst-Verwirklichung widmet im Wissen darum, wer und was sie ist, würde sie
solche unpassenden Gefühle nie beibehalten.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 197 - 198)
Solarplexuschakra-Meditation: (Das Solarplexuschakra ist unterhalb der Rippen, dort, wo die Rippen in der Mitte zusammenkommen und eine Mulde ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Solarplexuschakra und senden Ihre gesamte Energie
in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 63; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Deshalb bleiben Meister angesichts dessen, was andere eine Katastrophe
nennen würden, unbeeindruckt. Ein Meister segnet die Katastrophe, weil er weiß,
dass aus ihrem Samenkorn (und aus allen Erfahrungen) das Wachstum des Selbst
entsteht. Und das zweite Lebensziel eines Meisters ist immer das Wachstum. Denn
hat man einmal das Selbst voll und ganz verwirklicht, bleibt nichts mehr zu tun
übrig, außer noch mehr dieses Selbst zu sein.
In diesem Stadium geht man von der Arbeit der Seele zur Arbeit Gottes über, denn
das ist es, worauf ich aus bin!
Ich will einmal hier aus Gründen der Diskussion davon ausgehen, dass ihr noch
immer mit der Arbeit der Seele befasst seid. Ihr strebt immer noch danach zu
verwirklichen, wer-ihr-wahrhaft-seid. Das Leben (ich) wird euch in Hülle und
Fülle Gelegenheiten bieten, dies zu erschaffen (denkt daran, das Leben ist kein
Entdeckungs-, sondern ein Erschaffungsprozess).
Ihr könnt immer und immer wieder erschaffen, wer-ihr-seid. Tatsache ist, dass
ihr es tut - jeden Tag. So wie die Dinge derzeit stehen, lasst ihr euch jedoch
nicht immer die gleiche Antwort einfallen. Hinsichtlich einer identischen
äußerlichen Erfahrung entscheidet ihr euch vielleicht den einen Tag dazu,
geduldig, liebevoll und gütig zu sein. Am nächsten Tag entscheidet ihr euch
vielleicht dazu, wütend, gemein und traurig zu sein.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 198 - 199)
Herzchakra-Meditation: (Das Herzchakra ist auf der Höhe des Herzens, aber in der Mitte des Körpers und nicht links. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Herzchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 65; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Ein Meister ist jemand, der immer mit derselben Antwort aufwartet - und
diese Antwort ist stets eine Wahl im höchsten Sinn.
In dieser Hinsicht ist die Entscheidung eines Meisters unmittelbar vorhersagbar.
Umgekehrt ist die des Schülers völlig unvorhersagbar. Wie jemand auf dem Weg zur
Meisterschaft vorankommt, lässt sich einfach daran ablesen, wie vorhersagbar er
oder sie in Antwort oder Reaktion auf eine gegeben Situation eine Wahl im
höchsten Sinn trifft.
Natürlich wirft das die Frage auf, was denn die im höchsten Sinn getroffene Wahl
ist.
Das ist eine Frage, um die seit Anbeginn der Zeit die Philosophien und
Theologien der Menschheit kreisen. Wenn du dich wirklich und wahrhaftig damit
beschäftigst, bist du bereits auf dem Weg zur Meisterschaft. Denn nach wie vor
gilt, dass die meisten Menschen mit einer völlig anderen Frage beschäftigt sind,
nämlich: Was ist am profitabelsten? oder Wodurch kann ich am wenigsten
verlieren?
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 199 - 200)
Halschakra-Meditation: (Das Halschakra ist an der Stelle, an welcher der Kehlkopf ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Halschakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Wenn das Leben unter dem Gesichtspunkt der Schadensbegrenzung oder des
optimalen Vorteils abläuft, wird sein wahrer Nutzen vertan, geht die Gelegenheit
verloren, wird die Chance vergeben. Denn ein solches Leben wird von der Angst
bestimmt - und es spricht eine Lüge über euch aus. Denn ihr seid nicht Angst,
ihr seid Liebe - Liebe, die keinen Schutz braucht, die nicht verlorengehen kann.
Aber das werdet ihr nie erfahrungsgemäß erleben, wenn ihr ständig die zweite und
nicht die erste Frage beantwortet haben wollt. Denn nur eine Person, die denkt,
dass es etwas zu gewinnen oder zu verlieren gilt, stellt die zweite Frage. Und
nur eine Person, die das Leben auf andere Weise betrachtet, die das Selbst als
höheres Wesen ansieht, die versteht, dass nicht das Gewinnen oder Verlieren die
Prüfung darstellt, sondern allein das Lieben oder mangelnde Lieben - nur diese
Person stellt die erst Frage.
Wer die zweite Frage stellt, sagt: "Ich bin mein Körper". Wer die erste Frage
stellt, sagt: "Ich bin meine Seele".
Fürwahr, lasst alle hören, die Ohren haben zu hören, denn ich sage euch dies: In
jeder menschlichen Beziehung stellt sich an der entscheidenden Kreuzung nur eine
Frage:
Was würde die Liebe jetzt tun?
Keine Frage ist relevant, keine andere Frage hat Bedeutung, keine
andere Frage ist wichtig für die Seele.
Damit sind wir an einem sehr heiklen Punkt der Interpretationen angelangt,
denn dieses Prinzip der von der Liebe eingegebenen Handlung wird weitgehend
missverstanden. Und ebendieses Missverständnis hat schon reichlich Ärger und Wut
im Leben verursacht, wodurch wiederum viele von ihrem Weg abgebracht werden.
Viele Jahrhunderte lang wurdet ihr gelehrt, dass die von der Liebe eingegebene
Handlung aus der Entscheidung entsteht, das zu sein, zu tun und zu haben, was
immer das höchste Wohl des anderen bewirkt.
Doch ich sage euch dies: Die im höchsten Sinn getroffene Wahl ist jene, die das
höchste Wohl für euch bewirkt.
Wie jede tiefe spirituelle Wahrheit lädt auch diese Aussage sofort zur
Fehlinterpretation ein. Das Geheimnis klärt sich in dem Moment ein wenig auf, in
dem ihr darüber befindet, was das höchste "Wohl" ist, das ihr für euch selbst
bewirken könntet. Und wenn hier eine Wahl im absolut höchsten Sinn getroffen
wird, löst sich das Rätsel, vollendet sich der Kreis, und das höchste Wohl für
euch selbst wird das höchste Wohl eines anderen.
Dies zu verstehen kann ein ganzes Leben in Anspruch nehmen - und noch weitere
Leben, um es umzusetzen-, denn diese Wahrheit kreist um eine noch größere
Wahrheit: Was ihr für euer Selbst tut, das tut ihr für einen anderen. Und was
ihr für einen anderen tut, das tut ihr für das Selbst.
Dies deshalb, weil ihr und der andere eins seid.
Und das ist deshalb so, weil ...
... da nichts ist außer euch.
Alle Meister, die auf eurem Planeten weilten, haben dies gelehrt.
("Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was ihr für den geringsten meiner Brüder
getan habt, das habt ihr mir getan.") Doch das ist für die meisten Menschen
lediglich eine großartige esoterische Wahrheit geblieben mit einer äußerst
geringen Anwendungsmöglichkeit. Tatsächlich ist es aber die in der Praxis am
besten anwendbare "esoterische" Wahrheit aller Zeiten.
Es ist wichtig, dass ich euch in euren Beziehungen an diese Wahrheit erinnert,
denn ohne sie sind Beziehungen eine sehr schwierige Angelegenheit.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 200 - 202)
Ajnachakra-Meditation: (Das Ajnachakra, oder auch das dritte Auge genannt, ist zwischen den Augenbrauen auf der unteren Stirnseite. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Ajnachakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 67; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Kommen wir auf die praktischen Anwendungsmöglichkeiten dieser Weisheit
zurück und lassen wir für den Moment den rein spirituellen, esoterischen Aspekt
beiseite.
So oft haben Menschen - wohlmeinende, in bester Absicht handelnde und sehr
religiöse Menschen - im Kontext des alten Verständnisses das getan, was sie in
ihrer Beziehung für den anderen Menschen als das Beste ansahen. Leider hat das
in vielen Fällen (in den meisten Fällen) zum permanenten Missbrauch des anderen
geführt, zur fortgesetzten falschen Behandlung und damit zur fortgesetzten
Funktionsstörung in der Beziehung.
Letztendlich wird die Person, die im Hinblick auf den anderen "das Richtige zu
tun" versucht - rasch zu vergeben, Mitgefühl zeigen, ständig über gewisse
Probleme und Verhaltensweisen hinwegzusehen -, ärgerlich, wütend und
misstrauisch, sogar auch gegenüber Gott. Denn wie kann ein gerechter Gott dieses
unablässige Leiden, diese endlose Freudlosigkeit und Aufopferung verlangen,
selbst im Namen der Liebe?
Die Antwort lautet: Das tut Gott nicht. Er bittet nur darum, dass ihr euch
selbst unter jene einreiht, die ihr liebt.
Gott geht noch weiter. Er schlägt vor -empfiehlt -, euch selbst an erster Stelle
zu setzen.
Mir ist hier vollkommen bewusst, dass manche von euch dies als Blasphemie
bezeichnen und es deshalb nicht als mein Wort akzeptieren werden; und dass
andere von euch, noch schlimmer, es als mein Wort akzeptieren und es dermaßen
fehlinterpretieren und verzerren werden, dass es euren eigenen Zwecken dient:
der Rechtfertigung Gott-loser Handlungen.
Ich sage euch dies: Wenn ihr euch im höchsten Sinn an die erste Stelle setzt,
führt das nie zu einer Gott-losen Handlung.
So besteht die Verwirrung, wenn ihr euch bei einer Gott-losen Tat als Folge
dessen ertappt, dass ihr das Beste für euch getan habt, nicht darin, dass ihr
euch an erste Stelle gesetzt, sondern darin, dass von euch falsch verstanden
wurde, was das Beste für euch ist.
Natürlich setzt die Entscheidung darüber, was für euch das Beste ist, voraus,
dass ihr für euch bestimmt, was ihr denn zu tun versucht. Das ist ein wichtiger
Schritt, den viele Menschen ignorieren. Worauf seid ihr aus? Was ist euer
Lebensziel? Ohne Antworten auf diese Fragen bleibt die Frage, was unter
irgendwelchen gegebenen Umständen das "Beste" ist, ein Rätsel.
Ganz praktisch gesprochen - und lassen wir die ganze Esoterik mal wieder
beiseite: Wenn ihr euch anschaut, was in einer Situation wie der, dass ihr
missbraucht werdet, das Beste für euch ist, dann werdet ihr zum allermindesten
etwas unternehmen, um diesem Missbrauch ein Ende zu setzen. Und das wird gut
sein für euch und denjenigen, der missbraucht. Denn selbst der, der missbraucht,
wird ebenfalls missbraucht, wenn ihm gestattet wird, diesen Missbrauch
fortzusetzen.
Das heilt ihn nicht, sondern wirkt sich zerstörerisch aus. Denn was hat einer
gelernt, der feststellt, dass sein Missbrauch akzeptiert wird? Und was wird ihm
zu entdecken erlaubt, wenn er begriffen hat, dass sein Missbrauch nicht länger
geduldet wird?
Anderen mit Liebe zu begegnen heißt also nicht notwendigerweise, dass ihr diesen
Menschen gestattet zu tun, was sie wollen.
Eltern lernen das sehr früh durch ihre Kinder. Erwachsene brauchen da in ihren
Beziehungen zu anderen Erwachsenen schon länger, ebenfalls Nationen in ihrem
Verhältnis zu anderen Nationen.
Doch Despoten kann nicht erlaubt werden, sich auszutoben, sie müssen in ihrem
Despotismus gestoppt werden. Das fordern die Liebe zum Selbst und die Liebe zum
Despoten.
Das ist die Antwort auf deine Frage, wie der Mensch jemals den Krieg
rechtfertigen kann, wenn überall Liebe herrscht. Manchmal muss der Mensch in den
Krieg ziehen, um zur höchsten Aussage darüber zu gelangen, was der Mensch
wahrhaft ist: einer, der den Krieg verabscheut.
Es gibt Zeiten, in denen ihr möglicherweise aufgeben müsst, wer-ihr-seid, um zu
sein, wer-ihr-seid.
Es gibt Meister, die euch lehrten: Ihr könnt nicht alles haben, solange ihr
nicht bereit seid alles aufzugeben.
So müsst ihr, um euch selbst als einen Menschen des Friedens beweisen zu können,
möglicherweise die Idee von euch selbst als einem Menschen, der niemals in den
Krieg zieht, aufgeben. In der Geschichte wurden solche Entscheidungen von
Menschen schon häufiger abverlangt.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 202 - 204)
Scheitelchakra-Meditation: (Das Scheitelchakra ist in der Mitte auf Ihrem Kopf etwa dort wo sich der Mittelscheitel befindet. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Scheitelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Das gleiche gilt für die persönlichsten und intimsten Beziehungen. Das
Leben mag euch mehr als einmal dazu aufrufen zu beweisen, wer-ihr-seid, indem
ihr einen Aspekt dessen von euch zeigt, wer-ihr-nicht-seid.
Das ist nicht so schwer zu verstehen, wenn ihr schon etliche Jahre auf dem
Buckel habt, aber den idealistischen jungen Menschen mag dies wie der höchste
aller Widersprüche erscheinen. Aus der reiferen Rückschau heraus erscheint es
eher als eine göttliche Dichotomie.
Das heißt im Kontext der menschlichen Beziehungen nicht, dass ihr, wenn ihr eine
Kränkung erlitten habt, dies nun wieder "mit einer Kränkung" heimzahlen müsst.
(Das betrifft auch die Beziehungen zwischen den Nationen.) Es bedeutet ganz
einfach, dass es möglicherweise - für euer Selbst oder den anderen - nicht die
liebevollste aller Taten ist, wenn ihr zulasst, dass der andere euch ständig
Schaden zufügt.
Damit wären ein paar pazifistische Theorien ausgeräumt, welche besagen, dass die
höchste Liebe keine starke, nachdrückliche und wirkungsvolle Reaktion auf das
erfordert, was ihr das Böse nennt.
An diesem Punkt gelangt die Diskussion erneut auf die esoterische Ebene, denn
keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Aussage kann hier den Begriff
"des Bösen" und die damit verbundenen Werturteile ignorieren. In Wahrheit gibt
es nichts Böses, nur objektive Phänomene und Erfahrungen. Doch allein schon euer
höchstes Leibensziel macht es erforderlich, dass ihr aus der wachsenden
Ansammlung endloser Phänomene ein paar verstreute Einzelphänomene heraussucht,
die ihr das Böse nennt. Denn wenn ihr das nicht tut, könnt ihr weder euch selbst
noch irgend etwas anderes als gut bezeichnen und somit euer Selbst nicht
kennenlernen oder erschaffen.
Ihr definiert euch selbst über das, was ihr das Böse nennt, und über das, was
ihr als das Gute bezeichnet.
Von daher wäre es der größte Frevel, wenn ihr überhaupt nichts als böse
bezeichnen würdet.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 205 - 206)
Wiedererleben-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Jetzt denken Sie an ein sehr schönes Erlebnis aus der Vergangenheit und
beginnen, es noch einmal zu erleben.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 97; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Ihr existiert in diesem Leben in der Welt des Relativen, in der eine Sache
nur insofern existiert, als sie sich auf eine andere bezieht. Und dies ist
zugleich sowohl die Funktion als auch der Sinn und Zweck einer Beziehung: Sie
soll euch ein Erfahrungsfeld liefern, innerhalb dessen ihr euch selbst findet,
euch selbst definiert und - wenn ihr es wählt - ständig neu erschafft,
wer-ihr-seid.
Trefft ihr die Wahl, Gott-gleich zu sein, so bedeutet das nicht, dass ihr euch
dazu entscheidet, ein Märtyrer zu sein. Und es bedeutet ganz gewiss nicht, dass
ihr euch dazu entscheidet, ein Opfer zu sein.
Es wäre sehr gut, wenn ihr auf eurem Weg zur Meisterschaft - wenn alle
Möglichkeiten des Verletztseins, des Geschädigtsein und den Verlust als
Bestandteil eurer Erfahrung anerkennt und in dieser Hinsicht entscheidet,
wer-ihr-seid.
Ja, die Dinge, die andere denken, sagen oder tun, werden euch manchmal verletzen
- bis sie es nicht mehr tun. Das, was euch am schnellsten voranbringt, ist die
totale Ehrlichkeit - die Bereitschaft zu bestätigen, anzuerkennen und genau zu
erklären, wie ihr über eine Sache fühlt. Sagt eure Wahrheit - freundlich, aber
voll und ganz. Lebt eure Wahrheit, sanft, aber ausschließlich und konsequent.
Ändert eure Wahrheit problemlos und rasch, wenn euch eure Erfahrung zu einer
neuen Klarheit verhilft.
Niemand, der recht bei Sinnen ist, am wenigsten Gott, würde euch sagen, dass
ihr, wenn ihr in einer Beziehung verletzt werdet, "beiseite treten und euch
dahin bringen sollt, dass es keine Bedeutung für euch hat". Wenn ihr jetzt
verletzt seid, ist es zu spät, die Sache so umzubiegen, dass sie nichts
bedeutet. Eure Aufgabe besteht darin, nun zu entscheiden, was sie bedeutet - und
dies zu demonstrieren. Denn so wählt und werdet ihr, was-zu-sein-ihr-anstrebt.
Also muss ich nicht die ewig duldsame Ehefrau oder der herabgesetzte Ehemann oder das Opfer in meinen Beziehungen sein, um zu etwas Heiligem zu werden oder mich in den Augen Gottes wohlgefällig erscheinen zu lassen?
Aber natürlich nicht.
Und ich muss mir nicht die Attacken auf meine Würde, die Angriffe auf meinen Stolz, die Beschädigung meiner Psyche und die Verwundung meines Herzens bieten lassen, um sagen zu können, dass ich in einer Beziehung "mein Bestes gegeben", in den Augen Gottes und der Menschen "meine Pflicht getan" oder "meine Verpflichtungen erfüllt" habe?
Nicht eine Minute lang.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 206 - 207)
Jagdin-Meditation:
Dies ist eine Meditation, um Euch selbst zu schützen.
"Es ist eine Übung für Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Diese Übung
wurde von den Buddhisten übernommen, denn es ist ebenfalls eine sehr gute Übung.
Sie nannten sie Jadgin. Es bedeutet, dass man nichts tut, dass man nur sitzt.
Aber die originale Tantra-Übung sagt, Ihr könnt sitzen oder liegen und Ihr sollt
daran denken, wie die Gnade Gotte auf Euch kommt." (S. 115)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Nun denken Sie daran, dass die allumfassende Gnade Gottes zu Ihnen kommt.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 115; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Dann sag mir bitte, welche Versprechungen ich in einer Beziehung geben sollte; welche Vereinbarungen muss ich einhalten? Welche Verpflichtungen bringt eine Beziehung mit sich? An welche Richtlinien sollte ich mich halten?
Die Antwort ist eine unhörbare - denn sie lässt dich ohne Richtlinien, macht jede Vereinbarung in dem Moment, in dem du sie triffst, null und nichtig. Die Antwort lautet: Du hast keine Verpflichtung - weder in einer Beziehung noch in deinem ganzem Leben.
Keine Verpflichtung?
Keine Verpflichtung. Ebenso keinerlei Beschränkungen oder Begrenzungen, keine Richtlinien oder Regeln. Du bist auch nicht durch irgendwelche Umstände oder Situationen gebunden, nicht eingeschränkt durch irgendeinen Kodex oder ein Gesetz. Außerdem bist du nicht für irgendeine Ungehörigkeit zu bestrafen, noch irgendeiner Ungehörigkeit fähig - denn in den Augen Gottes gibt es nichts "Ungehöriges".
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 207 - 208)
Feuer-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus
Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer
mehr aus.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Ich habe schon davon gehört - von dieser Religion, wonach "es keine Regeln gibt". Das ist spirituelle Anarchie. Ich habe keine Ahnung wie das funktionieren soll.
Es kann keinesfalls nicht funktionieren - wenn es dir um das Erschaffen
deines Selbst geht. Wenn du dir hingegen einbildest, es wäre deine Aufgabe,
etwas zu sein, das du nach dem Willen von jemand anderem sein sollst, dann
könnte das Fehlen von Regeln oder Richtlinien die Dinge in der Tat schwierig
machen.
Doch der Intellekt ist bestrebt zu fragen: Warum hat mich Gott, wenn er mich auf
eine bestimmte Weise haben möchte, nicht schon ganz einfach von Anfang an so
erschaffen? Warum muss ich all diese Kämpfe durchstehen, um zu "überwinden", wer
ich bin, und so zu werden, wie Gott mich haben will? Das verlangt der forschende
Geist zu wissen - und das zu Recht, denn es ist eine angemessene Frage.
Die religiösen Eiferer wollen euch glauben machen, dass ich euch als weniger als
Was-Ich-Bin erschaffen habe, damit ihr die Möglichkeit habt zu werden,
Was-Ich-Bin, wobei eure Chancen in dieser Sache äußerst schlecht stehen und ihr,
so könnte ich hinzufügen, jeder natürlichen Neigung, die ich euch angeblich
mitgegeben habe, entgegenarbeiten müsstet.
Zu diesen sogenannten natürlichen Neigungen gehört die Tendenz zum Sündigen. Ihr
wurdet gelehrt, dass ihr sündig geboren wurdet, sündig sterben werdet und dass
das Sündigen in eurer Natur liegt.
Eine eurer Religionen lehrt euch sogar, dass ihr daran nichts ändern könnt. Eure
persönlichen Handlungen sind irrelevant und bedeutungslos. Es ist pure Arroganz,
wenn ihr denkt, dass ihr durch irgendwelches Handeln eurerseits "in den Himmel
kommen" könnt. Es gibt nur einen Weg in den Himmel (zur Rettung), und der hat
nichts mir irgendwelchen Unternehmungen eurerseits zu tun, sondern geschieht
ausschließlich durch die Gnade, die euch Gott durch das Annehmen seines Sohns
als Mittler zuteil werden lässt.
Danach seid ihr "gerettet". Bevor das nicht geschehen ist, hat nichts, was ihr
tut - weder euer Leben noch die von euch getroffenen Entscheidungen, noch irgend
etwas, das ihr aus eigener Willensanstrengung unternehmt, um euch zu bessern
oder würdig werden zu lassen-, irgendeine Auswirkung, irgendeinen Einfluss. Ihr
seid grundsätzlich nicht imstande, euch würdig werden zu lassen, weil ihr von
Natur aus unwürdig seid. So wurdet ihr geschaffen.
Warum? Das weiß nur Gott. Vielleicht hat er einen Fehler gemacht. Vielleicht hat
er sich geirrt. Vielleicht wünscht er sich, er könnte noch mal von vorn
anfangen. Aber so ist es nun mal. Was ist also zu tun ...?
Du machst dich über mich lustig.
Nein. Ihr macht euch über mich lustig. Ihr sagt, ich, Gott. hätte von
Natur aus unvollkommene Geschöpfe erschaffen und dann von ihnen verlangt, dass
sie entweder vollkommen sein oder aber mit der Verdammnis rechnen müssten. Ihr
sagt weiterhin, dass ich dann nach einigen Jahren Erfahrungen mit der Welt ein
wenig nachgegeben und erklärt hätte, dass ihr von nun an nicht mehr unbedingt
gut sein müsstet, sondern euch nur einfach schlecht fühlen solltet, wenn ihr
nicht gut wärt: und dass ihr das eine Wesen als euren Retter akzeptieren
solltet, das immer vollkommen zu sein vermochte, wodurch mein Hunger nach
Vollkommenheit gestillt würde. Ihr sagt, dass mein Sohn - der einzige
Vollkommene - euch von eurer Unvollkommenheit erlöst habe, der Unvollkommenheit,
die ich euch gab. Mit anderen Worten: Gottes Sohn erlöste euch von dem, was sein
Vater anrichtete.
So wurde es von mir eingerichtet, wie viele von euch sagen. Wer macht sich also
hier über wen lustig?
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 208 - 211)
Wasser-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes
gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass
Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Das ist das zweite Mal in diesem Buch, dass du das fundamentalistische Christentum frontal anzugreifen scheinst.
Du hast das Wort "angreifen" gewählt. Ich nehme lediglich das Thema auf.
Und es hat im übrigen nichts mit dem "fundamentalistischen Christentum", wie du
es ausdrückst, zu tun, sondern es behandelt die gesamte Natur Gottes und seine
Beziehung zum Menschen.
Die Frage kommt hier auf, weil wir über Verpflichtungen sprachen,
Verpflichtungen in Beziehungen und im Leben allgemein.
Ihr könnt nicht an eine Beziehung ohne Verpflichtungen glauben, weil ihr das,
wer und was ihr wirklich seid, nicht zu akzeptieren bereit seid. Du nennst ein
Leben der vollständigen Freiheit "spirituelle Anarchie". Ich bezeichne es als
Gottes großartiges Versprechen.
Und nur in dessen Kontext kann Gottes großer Plan vollendet werden.
Ihr habt keine Verpflichtung in einer Beziehung. Ihr habt nur Gelegenheiten.
Die Gelegenheit, nicht die Verpflichtung, ist der Eckstein der Religion, die
Grundlage aller Spiritualität. Solange ihr das umgekehrt seht, werdet ihr den
Kern der Sache nicht begreifen.
Die Beziehung - eure Beziehung zu sämtlichen Dingen - wurde als euer
vollkommenes Instrument erschaffen, damit ihr die Arbeit der Seele tun könnt.
Deshalb sind alle menschlichen Beziehungen heiliger Boden, ist jede persönliche
Beziehung heilig.
In dieser Sache liegen viele Kirchen richtig. Die Ehe ist ein Sakrament. Aber
nicht aufgrund ihrer geheiligten Verpflichtungen, sondern wegen der
unvergleichlichen Gelegenheit, die sie bietet.
Tut in einer Beziehung nie etwas aus dem Gefühl der Verpflichtung heraus. Tut,
was immer ihr tut, aus einem Gefühl der wunderbaren Gelegenheit heraus, die euch
eure Beziehung bietet - die Gelegenheit zu entscheiden und zu sein,
wer-ihr-wirklich-seid.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 211 - 212)
Luft-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere
nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom
Baum usw.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Ich kann das verstehen, doch ich habe immer und immer wieder in meinen Beziehungen aufgegeben, wenn diese sich in dramatischer Weise zuspitzten. Die Folge davon ist, dass ich eine ganze Reihe von Beziehungen einging, wo ich doch, als Kind, dachte, dass mir nur eine zustünde. Ich scheine nicht zu wissen, wie es ist, lediglich an einer Beziehung festzuhalten. Glaubst du, ich werde das je lernen? Was muss ich tun, damit das geschieht?
Das hört sich bei dir so an, als glaubtest du, das Festhalten an einer
Beziehung bedeute, dass sie erfolgreich sei. Versuche, Langfristigkeit nicht mit
einer gut bewältigten Aufgabe zu verwechseln. Denk daran, dass deine Aufgabe auf
diesem Planeten nicht darin besteht, dass du zusiehst, wie lange du es in einer
Beziehung aushalten kannst, sondern darin, dass du entscheidest und erfährst,
wer-du-wirklich-bist.
Damit will ich nicht für kurzfristige Beziehungen eintreten, doch besteht auch
keine Forderung langfristiger Beziehungen.
Und obgleich es diese Forderung nicht gibt, sollte doch soviel gesagt werden:
Langfristige Beziehungen bieten bemerkenswerte Gelegenheiten für gemeinsames
Wachstum, gemeinsame Ausdrucksform und gemeinsame Erfüllung - und das beinhaltet
seinen eigenen Lohn.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 212 - 213)
Erde-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle
möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in
der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
. OktoberIch weiß, ich weiß! Ich meine, das habe ich immer vermutet. Und wie gelange ich dahin?
Vergewissere dich zunächst, dass du aus den richtigen Gründen eine
Beziehung eingehst. (Ich benutze hier das Wort "richtig" als relativen Begriff.
Ich meine "richtig" in Bezug auf den größeren Sinn und Zweck deines Lebens.)
Wie ich bereits andeutete, fangen die meisten Menschen nach wie vor aus den
"falschen" Gründen eine Beziehung an: um nicht mehr einsam zu sein, eine Lücke
zu füllen, geliebt zu werden oder jemanden zu lieben - und das sind noch einige
der besseren Gründe. Andere gehen eine Beziehung ein, um ihr Ego zu besänftigen,
ihrer Depression ein Ende zu setzen, ihr Sexualleben zu verbessern, sich von
einer anderen Beziehung zu erholen oder, ob du es glaubst oder nicht, um sich
von ihrer Langeweile zu befreien.
Keiner dieser Gründe wird funktionieren, und auch die Beziehung nicht - es sei
denn, es treten dramatische Veränderungen ein.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 213)
Universum-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr
vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und
dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das
Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein
Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können
Sie leicht in das universelle Bewusstsein (Buddha-, Christusbewusstsein) kommen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Keiner dieser Gründe kommt für meine Beziehungen in Frage.
Das möchte ich bezweifeln. Denn ich glaube nicht, dass du weißt, warum du deine Beziehungen eingegangen bist; dass du in dieser Weise darüber nachgedacht hast; dass du deine Beziehungen in bewusster Absicht eingegangen bist. Ich glaube, du hast dich auf deine Beziehungen eingelassen, weil du "verliebt" warst.
Das stimmt genau.
Und ich glaube nicht, dass du innehieltest, um dich zu fragen, warum du
dich "verliebt" hast. Was es war, worauf du reagiert hast. Welches Bedürfnis
oder welche Reihe von Bedürfnissen erfüllt wurde.
Bei den meisten Menschen ist die Liebe eine Reaktion auf ein Bedürfnis, das
erfüllt werden möchte.
Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Du brauchst dies, ein anderer bracht das. Ihr
beide seht im anderen eine Chance für die gegenseitige Erfüllung von
Bedürfnissen. Also lasst ihr euch - stillschweigend - auf einen Handel ein. Ich
gebe dir, was ich habe, wenn du mir gibt, was du hast.
Das ist eine Transaktion. Aber ihr verschweigt die Wahrheit darüber. Ihr sagt
nicht: "Bei diesem Handel gebe ich dir sehr viel." Ihr sagt: "Ich liebe dich
sehr", und damit beginnt die Enttäuschung.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 213 - 214)
Meditation:
Segnung der Erde mit Herzens-Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein
rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie
damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Vielleicht erhoffe ich mir eine andere Antwort von dir. Du nimmst eine Menge Romantik weg, wenn ich dich zum Thema Beziehungen befrage. Was ist denn falsch daran, wenn ich mich Hals über Kopf verliebe, ohne vorher darüber nachzudenken?
Nichts. Verliebe dich in dieser Weise in so viele Menschen, wie du
möchtest. Aber wenn du mit einer Person eine lebenslange Beziehung eingehen
willst, dann möchtest du dir vielleicht zusätzlich auch ein paar Gedanken
darüber machen.
Wenn du es andererseits genießt, Beziehungen wie einen Fluss zu durchqueren -
oder noch schlimmer, in einer Beziehung bleibst, weil du glaubst, sie
"aufrechterhalten zu müssen", und dann ein Leben in stiller Verzweiflung
führst-, wenn du es genießt, diese Muster der Vergangenheit zu wiederholen, dann
mach weiter so.
Ja schon gut. Ich hab's kapiert. Du bist ziemlich unnachgiebig, nicht wahr?
Das ist das Problem mit der Wahrheit. Die Wahrheit ist unnachgiebig. Sie lässt dich nicht in Ruhe. Sie schleicht sich von allen Seiten an dich heran und zeigt dir, was wirklich ist. Das kann ärgerlich sein.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 215 - 216)
Meditation:
Segnung der Erde mit göttlicher Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Kronenchakra. Ihr Kronenchakra stellt die
Verbindung dar zu Ihrer göttlichen Energie. Stellen Sie sich vor, wie ein
strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zum Planeten Erde strömt und
segnen Sie damit die Erde mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Okay. Ich will also die Instrumente für das Eingehen einer langfristigen Beziehung finden - und du sagst, eines davon ist, dass wir die Beziehung in bewusster Absicht eingehen.
Ja. Vergewissert euch, du und deine Gefährtin, dass ihr euch in der
Absicht einig seid.
Wenn ihr euch auf bewusster Ebene beide darin einig seid, dass der Zweck eurer
Beziehung darin besteht, dass ihr eine Gelegenheit, keine Verpflichtung,
erschaffen wollt für Wachstum, für den vollen Ausdruck des Selbst, für ein
Leben, das sich zu seinem höchsten Potential aufschwingt, für die Heilung jedes
falschen Gedankens oder jeder minderen Vorstellung, die ihr je von euch hattet,
und für die letztliche Wiedervereinigung mit Gott durch die Kommunion eurer
beiden Seelen - wenn ihr diesen Schwur leistet anstelle der Versprechen, die ihr
euch bisher gegeben habt-, dann hat die Beziehung auf einer sehr guten Grundlage
begonnen. Dann ist sie richtig eingeleitet worden, hat sie einen sehr guten
Anfang gemacht.
Aber das ist noch keine Garantie für den Erfolg.
Wenn du Garantien im Leben haben willst, dann willst du das Leben nicht.
Du willst das wiederholte Proben eines Drehbuchs, das bereits geschrieben wurde.
Das Leben kann seiner Natur nach keine Garantien bieten, oder es würde in seinem
ganzen Sinn und Zwecke vereitelt werden.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 216 - 217)
Meditation:
Segnung der Erde mit Herzens- und göttlicher Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra und gleichzeitig auf Ihr Kronenchakra.
Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum
Planeten Erde strömt und gleichzeitig strahlend weißes Licht von Ihrem
Kronenchakra zur Erde strömt. Segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie
sowie gleichzeitig mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Ich hab's schon begriffen. Also, jetzt habe ich meiner Beziehung zu "einem sehr guten Anfang" verholfen. Wie erhalte ich diesen Zustand nun aufrecht?
Du sollst wissen und verstehen, dass es Herausforderungen und schwierige
Zeiten geben wird.
Versuche nicht, ihnen aus dem Weg zu gehen. Heiße sie willkommen, dankbar. Nimm
sie als großartige Geschenke von Gott, als herrliche Gelegenheiten, um das zu
tun, um dessentwillen du in die Beziehung eingetreten bist - und ins Leben.
Bemühe dich wirklich darum, dass du in diesen Zeiten deine Partnerin nicht als
Feindin oder Widersacherin betrachtest. Strebe danach, dass du in der Tat
niemanden und nichts als den Feind ansiehst - oder auch nur als das Problem.
Kultiviere die Technik, alle Probleme als Gelegenheiten zu begreifen.
Gelegenheiten, um zu ...
... Ich weiß, ich weiß - "sein und zu entscheiden, wer-du-wirklich-bist".
Richtig! Du kapierst es! Du kapierst es!
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 217)
Meditation des Verzeihens:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Ganz langsam erinnern Sie sich jetzt an Menschen, denen Sie Schmerz oder Schaden
zugefügt haben, eomotional oder körperlich. Bitten Sie sie um Vergebung. Spüren
Sie die Freude, dass Ihnen vergeben wird.
Ganz sanft erinnern Sie sich nun an Menschen, von denen Sie verletzt wurden,
emotional oder körperlich. Vergeben Sie Ihnen. Spüren Sie die Freude zu
vergeben.
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Das klingt nach einem ziemlich langweiligen Leben.
Dann setzt du deine Visionen zu niedrig an. Erweitere deine Horizonte.
Verleihe deiner Vision mehr Tiefe. Sieh mehr in dir, als du glaubst, dass da zu
sehen ist. Sieh auch mehr in deiner Partnerin.
Du wirst deiner Beziehung - oder irgend jemandem - nie einen schlechten Dienst
erweisen, wenn du mehr in dem anderen siehst, als sie dir offenbaren. Denn da
ist mehr - erheblich mehr. Nur ihre Angst hält sie davon ab, es dir zu zeigen.
Wenn andere merken, dass du mehr in ihnen siehst, werden sie sich sicher fühlen
und dir auch zeigen, was du offensichtlich schon siehst.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 218)
Liebes-Friedens-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben. Einen Moment, in
dem Sie jemand geholfen haben. Einen Moment, in dem Sie verliebt waren. Einen
Moment, in dem Sie sich Gott nahe fühlten. Genießen Sie diesen glücklichen
Moment mit einem Lächeln.
Übertragen Sie dieses Glücksgefühl zu jedem Menschen, der Ihnen gerade einfällt.
Senden Sie das Glück auch zu Regionen, die Ihnen wichtig sind, z.B. dort, wo
Ihre Angehörigen wohnen oder Sie wohnen. Senden Sie dieses Glücksgefühl auch an
Ihr Land und überall dorthin, wo es Ihnen gerade einfällt.
Wünschen Sie allen Liebe und Frieden. Schicken Sie allen Staaten im Krieg und
in Auseinandersetzungen Liebe und Frieden.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation),
Die Menschen neigen im allgemeinen dazu, unseren Erwartungen von ihnen zu entsprechen.
Da ist was Wahres dran. Nur gefällt mir hier das Wort "Erwartungen" nicht.
Erwartungen ruinieren Beziehungen. Sagen wir, die Menschen neigen dazu, in sich
selbst zu sehen, was wir in ihnen sehen. Je größer unsere Vision, desto größer
ihre Bereitschaft, jenen Teil in sich zu bekräftigen und herauszustellen, den
wir ihnen offenbart haben.
Funktionieren nicht alle wahrhaft gesegneten Beziehungen so? Ist das nicht Teil
des Heilungsprozesses - diese Vorgangs, mittels dessen sich Menschen erlauben,
jeden falschen Gedanken "loszulassen", den sie je über sich selbst gehegt haben?
Ist es nicht das, was ich hier, in diesem Buch, für dich tue?
Ja.
Und das kennzeichnet die Arbeit Gottes. Die Arbeit der Seele besteht darin, dass sie dich aufweckt. Die Arbeit Gottes besteht darin, auch alle anderen aufzuwecken.
(Neale Donald Walsch / Gespräche mit Gott, Band 1, S. 218 - 219)
Liebe-Licht-Kraft-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus (12 mal)
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Bei einem Lächeln senden Sie Licht und Kraft an die Person oder Region, an die
Sie gerade denken. Lächeln Sie und senden Sie dabei Licht und Kraft an alle und
alles, wer und was Ihnen wichtig ist.
Erinnern Sie sich an Ihre große Liebe. Erinnern Sie sich des Gefühl der Liebe.
Senden Sie dieses Gefühl der Vibration an alle und alles, wer und was Ihnen
wichtig ist.
Senden Sie die Liebes-Energie und gleichzeitig die Licht-Kraft-Energie an alle
und alles.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Peter Berg
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht -
Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden
Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg,
Tel: 0761-70820.
Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.
Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.
Neale
Donald Walsch / Gespräche mit Gott,
Band 1
Wilhelm Goldmann Verlag, München
ISBN 3-442-30737-6