Homepage
   Esoterik
   Bücher / Berichte
Kalender
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai
- Juni
- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
   Meditation
   Pranaheilung
   Guruji Mohan
   Download
   Links
   E-Mail
   E-Shop
   Schulung
   Impressum
   Haftung

November 2004: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06 07
08 09 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30          

Wir wollen Ihnen einen Kalender vorstellen, der Ihnen helfen soll durch den Monat November 2004 zu kommen. In diesem Kalender wird Ihnen an jedem Tag Vorschläge gemacht. Es handelt sich hierbei um:

Eine spirituelle Aussage aus:

Neale Donald Walsch / Gott Heute
Wilhelm Goldmann Verlag, München
ISBN 3-442-333704-6

Eine Meditation des Tages aus:

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.

Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.

 

zurück zum Seitenanfang

 

Montag, 1. November

Du möchtest der Menschheit das Geschenk machen, das dir gegeben wurde?

Ja.

Warum?

Weil ich weiterhin das Geschenk bekommen möchte, das mir gegeben wurde, und dafür kenne ich keine bessere Methode als die, es wegzugeben.

Ja. Das Geschenk, das ich gebe, ist das Geschenk, dessen Erfahrung ich mache.

Wie das?

Weil ich nur durch den Ausdruck von Wer Ich Bin zur Erfahrung von Wer Ich Bin kommen kann. Wenn ich mich im Ausdruckgeben von mir zurückhalte, hält das meine Erfahrung von mir zurück. Weil das, was durch mich fließt, bei mir bleibt. Weil es in Wirklichkeit nur Einen von uns gibt und ich Teil dieses Einen bin und ich deshalb die Erfahrung dessen mache, was ich einen anderen erfahren lasse, und ein anderer die Erfahrung dessen macht, was ich mich erfahren lasse
Weil ich das weiß, was ich einen anderen wissen lasse, und ein anderer das weiß, was ich mich wissen lasse. Weil ich bekomme, was ich einem anderen zukommen lasse, und ein anderer bekommt, was ich mir zukommen lasse. Ebenso wird das, was ich einem anderen vorenthalte, mir vorenthalten, und was ich mir selbst vorenthalte, wird einem anderen vorenthalten; denn ich kann nichts geben, was ich nicht habe, und ich kann nicht haben, was ich nicht gebe. Ich kann nur dadurch, dass ich etwas gebe, die Erfahrung machen, dass ich dieses Etwas habe. Ohne das Geben lässt sich das Haben nicht erfahren.
Geben verwandelt Haben in Sein.
Ich kann mir vorstellen, eine kreative Ader zu "haben", kann aber nur dadurch, dass ich anderen an meiner Kreativität teilhaben lasse, die Erfahrung machen, kreativ zu sein.
Ich kann mir vorstellen, Fülle zu "haben", kann aber nur dadurch, dass ich anderen von meiner Fülle gebe, die Erfahrung machen, in der Fülle zu sein.
Ich kann mir vorstellen, Liebe zu "haben", kann aber nur dadurch, dass ich anderen von meiner Liebe gebe, die Erfahrung machen, Liebe zu sein.
Geben verwandelt Haben in Sein, und das Wundersame am Geben ist, dass wir ja nur uns selbst geben. Das ist immer der Fall, und das ist das große Geheimnis des Lebens. Es ist das sich enthüllende Mysterium jeder spirituellen Tradition.
Das ist das kosmische Gesetz, und es kann weder vermieden noch übergangen, weder umgangen noch ignoriert werden. Früher oder später wird es seine Wirkung in unserem Leben enthalten. Und so heißt es: "Was ihr sät, werdet ihr ernten." Und: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu." Und: "Was du weggibst, kommt zu dir zurück."
Wenn ich also die Erfahrung machen möchte, dass ich Antworten auf meine Fragen habe, mache ich sie meines Wissens am schnellsten, wenn ich andere die Erfahrung machen lasse, dass sie Antworten auf ihre Fragen haben. So spreche ich jetzt für einen großen Teil der Menschen, stelle deren Fragen und mache deren Aussagen, damit mehr Menschen Gottes Antworten auf diese Fragen und Aussagen erhalten können, so wie ich auch, und damit ich weiterhin wissen kann, was ich weiß.

Du hast gut gelernt. Du hast verstanden und andere dazu gebracht, dass sie verstehen, und jetzt trachtest du danach, dass noch mehr verstehen, damit du mehr verstehen kannst.
Und so schließt sich in dir ein Kreis und wird eine Prophezeiung durch dich erfüllt. Denn ich habe der ganzen Menschheit gesagt, dass ich euch Boten senden werde und dass sie unter euch wandeln werden. Nicht nur einen, sondern viele, nicht nur in alter Zeit, sondern zu allen Zeiten, Boten, die euch das Wissen der Wahrheit eures Seins bringen, und dies auch dadurch, dass diese Wahrheit in ihnen, durch sie und als sie aufleuchtet.
Und sie werden zu euch sagen: Hört zu. Hört auf diese Einladung:
Es gibt einen anderen Weg. Es gibt eine andere Möglichkeit, Gott zu erfahren. Es gibt eine andere Möglichkeit, das Leben zu leben. Eure Unterschiede müssen nicht unbedingt Spaltungen hervorrufen. Eure Gegensätze müssen nicht unbedingt Konflikte hervorbringen. Die Verschiedenheiten in euren Glaubensvorstellungen müssen nicht unbedingt Gewalt in euer Leben bringen. ES GIBT EINEN ANDEREN WEG.
Aber durch Suchen werdet ihr diesen Weg nicht finden. Ihr werdet ihn nur dadurch finden, dass ihr ihn erschafft. Und ihr werdet ihn nicht dadurch erschaffen, dass ihr an euren alten Glaubensvorstellungen und Überzeugungen klebt, sondern nur dadurch, dass ihr euch für neue Ideen öffnet. Für neue Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Gott und das Leben, die die Welt wirklich erhellen können.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 23 - 26)

zurück zum Seitenanfang

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:

Sexuelle-Energie-Meditation

Mach es Dir bequem. Schließ die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich in jenen innersten Ort in Deiner Mitte hinein. Fühle, wie die kosmische Energie aus dieser Mitte heraus pulsiert und Deinen ganzen Körper durchströmt. Wisse, dass sich diese Energie sexuell und leidenschaftlich äußert. Betrachte Deinen sexuellen Ausdruck als feurige Energie des Universums, die durch Dich zu andern fließt. Stell Dir vor, wie Du diese Leidenschaft Deinen Geliebten und Freunden gegenüber, in Deiner Arbeit und in Deinen schöpferischen Plänen zum Ausdruck bringst. Wisse, dass diese Kraft in Dir unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch ist, dass Du der Energie vertrauen kannst, die Dich durchströmt und dass Du Dich in aller Sicherheit ausdrücken kannst.

Die Kraft in mir ist unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch.

(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)

zurück zum Seitenanfang

 

Dienstag, 2. November

Der künftige Gott verlang nicht, dass du an Gott glaubst.

Nicht?

Nein, tut sie nicht. Und das ist der Erste Wesentliche Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und dem Künftigen Gott.
1. Der Künftige Gott verlangt von niemandem, an Gott zu glauben.

Warte mal. Der Gott der Zukunft ist weiblich?

Ja. Außer sie ist es nicht. Dann ist er männlich. Es sei denn, er ist es nicht. In diesem Fall ist Gott weder männlich noch weiblich, sondern geschlechtslos.

Geschlechtslos?

Ohne Geschlechtszugehörigkeit, Größe, Gestalt, Hautfarbe oder irgendeines der Merkmale, die ein einzelnes Lebewesen auszeichnen. Und das ist der Zweite Wesentliche Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und dem Künftigen Gott.
2. Der Künftige Gott ist ohne Geschlechtszugehörigkeit, Größe, Gestalt, Hautfarbe oder irgendeines der Merkmale, die ein einzelnes Lebewesen auszeichnen.

Du meinst, der Gott von morgen ist kein Lebewesen?

Nein. Nicht in dem Sinn, wie du diese Worte verstehst.

Wie kann das sein? Wenn Gott kein Lebewesen ist, was ist er dann?

Nun, genau darum wird es in diesem Gespräch gehen.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 37 - 38)

zurück zum Seitenanfang

 

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:

Meditation: Du bist wie eine goldene Sonne

Setz oder leg Dich bequem hin. Lass Deinen Körper sich völlig entspannen. Atme tief und langsam. Stell Dir ein Licht in Deinem Herzen vor - glühend, strahlend und warm. Spüre, wie es sich ausbreitet und größer wird, wie es stärker und stärker aus Dir hervorleuchtet, bis Du wie eine goldene Sonne bist, die Liebesenergie auf alles und alle um Dich herum ausstrahlt. Sage Dir: "Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich und leuchten aus mir auf alles um mich herum." Wiederhole das immer wieder, bis Du Deine spirituelle Energie wirklich spürst.

Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich.

(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)

zurück zum Seitenanfang

 

Mittwoch, 3. November

Und ich sage dir, der Künftige Gott wird die Form so wechseln, wie es jeder Augenblick und jedes Individuum, das Gott zu erfahren wünscht, erfordert.

Moment am. Meinst du, wir werden entscheiden, wer und was Gott ist?

Warum bist du so überrascht? Das macht ihr doch schon seit aller Zeiten Anfang. Ihr nennt das Religion.

Religionen entscheiden nicht darüber, wer und was Gott ist, Religionen erzählen uns ganz einfach, was Gott darüber gesagt hat.

Und wer sagt, was Gott sagte?

Die Religionen.

Wer sagt also was?

Die Religionen sagen uns, was Gott den Religionen sagte. Oder vielmehr, was Gott jenen sagte, auf deren Lehren die Religionen sich gründen.

Mit anderen Worten, was Gott menschlichen Wesen sagte.

Ja, was Gott menschlichen Wesen sagte, aber in ganz besonderen Offenbarungen gegenüber ganz besonderen Leuten in ganz besonderen Momenten der Menschheitsgeschichte.

Offenbarungen wie jetzt diese hier dir gegenüber?

Nun, das dürfte wohl den meisten Leuten ein bisschen zu weit gehen. Ich denke nicht, dass die meisten Leute glauben oder akzeptieren würden, dass Gott sich entschied, sich mir ganz persönlich in Form dieses schriftlichen Dialogs zu offenbaren, wenn das deine Frage ist.

Mir ist durchaus klar, dass sie angesichts dessen, was sie über ihn glauben, den Gedanken nicht akzeptieren würden, dass der Gestrige Gott so etwas tut. Doch könnte es sein, dass sie dergleichen dem Künftigen Gott zugestehen, denn der Gott von morgen wird allzeit mit jedermann sprechen.
Und das ist der Dritte Wesentliche Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und dem Künftigen Gott:
3. Der Künftige Gott spricht allzeit mit jedermann.

Wie? Wie wird das geschehen? Wird jeder Gespräche mit Gott führen?

Jeder und Jede führt fortwährend Gespräche mit Gott. Das wird eine wichtige Botschaft der Neuen Spiritualität sein. Gott kommuniziert in jedem Moment mit der Menschheit.

Weder habe ich vor zweitausend Jahren aufgehört, mit den Menschen zu sprechen, noch habe ich jemals nur ein paar von ihnen auserwählt, um mich ihnen zu offenbaren. Ich offenbare mich allzeit allen Menschen, doch nur wenige haben diese Offenbarungen bereitwillig angenommen, haben sie als das gesehen, was sie sind, und heilig gehalten; daher hat es den Anschein, dass nur wenige sie erhalten haben.
Gott - die Kraft, die Energie, die Erfahrung, die ihr Gottheit oder Göttlichkeit nennt - zeigt sich in eurem Leben so, wie es der Zeit, dem Ort und der jeweiligen Situation präzise und perfekt angemessen ist. Ihr nennt diese Erfahrung "Gott" oder irgendetwas anderes - Zufall, Synchronizität, willkürliches Ereignis oder was auch immer. Doch wie ihr es auch bezeichnet, es ändert nichts an dem, was es ist - es verweist nur auf euer diesbezügliches Glaubenssystem.
Wenn ihr glaubt, dass das Leben, wie es sich euch jetzt zeigt, Gott ist, seht ihr es als Gott. Wenn ihr nicht glaubt, dass das Leben, wie es sich euch jetzt zeigt, Gott ist, seht ihr es nicht als Gott. Manche sagen, dass sehen glauben heißt, aber ich sage euch, dass glauben sehen heißt.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 42 - 44)

 

zurück zum Seitenanfang

 

Schwerelosigkeits-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus --> etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, dass Ihr Gewicht genauso leicht wie Baumwolle ist. Sie verlieren Ihr Gewicht und durchbrecht die Gravitationskraft der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Donnerstag, 4. November

Gott ist eine Konstante. Gott ist das, was Konstant Gegenwärtig und Sich Konstant Verändernd ist, sich jedem Moment so anpasst, dass Gott in diesem Moment verstanden, in diesem Moment angenommen, in diesem Moment erfahren und in diesem Moment zum Ausdruck gebracht werden kann.
Ihr seid nie allein. Gott ist immer bei euch. Doch könnt ihr Gott vielleicht oft nicht sehen oder erfahren, wenn ihr die Erwartung hegt, dass Gott sich auf eine ganz bestimmte Weise zeigt - wie es so viele tun, die an den Gestrigen Gott glauben.
Es gibt keine Beschränkungen für die Art und Weise, in der sich Gott zeigen könnte. Viele Menschen versuchten Gott Grenzen aufzuerlegen, haben aber in der Konsequenz nur sich selbst und ihrer Fähigkeit, Gott wahrzunehmen und zu erfahren, Grenzen gesetzt.
In eurer Vergangenheit habt ihr an einen begrenzten Gott geglaubt, In einer gesegneten baldigen Zukunft werdet ihr anfangen, an einen grenzenlosen Gott zu glauben, der in jedweder Form, unter jedweden Umständen, jeder Person, und ja, allzeit allen Menschen an allen Orten erscheinen kann.
In Wahrheit geschieht dies in diesem Moment, aber ihr glaubt es nicht. In dieser gesegneten baldigen Zukunft werdet ihr es glauben, und dann werdet ihr es auch sehen.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 46)

zurück zum Seitenanfang

Meditation: Im Fluss schwimmen

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, Sie sind an einem großen Fluss. Gehen Sie in Gedanken in den Fluss und beginnen dort zu schwimmen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 43; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

Freitag 5. November

Ja. aber wenn wir zu spät aufwachen, wird es uns schlecht ergehen. Wir werden "zurückgelassen" werden. Wir werden von Gott im Stich gelassen werden, weil wir nicht auf seinen Ruf reagierten, solange wir noch die Möglichkeit dazu hatten.

Das stimmt nicht. Das hat euch jemand erzählt, aber es stimmt nicht. Das ist der Gott, an den euch so manche Leute glauben lassen wollen: Und die dies wollen, haben sich der Angst als Werkzeug bedient, und sie möchten, dass auch ihr sie zu eurem Werkzeug macht. Doch sollt ihr etwa, wenn ihr den Wunsch habt, die Quelle Aller Liebe zu sehen, die Angst als euer Vergrößerungsglas benutzen? Ich sage euch: Ihr werdet ALLE erwachen. Es ist nicht mein Plan, dass einige von euch erwachen sollen und einige nicht. Zu was sollte das gut sein? Welchen Sinn sollte das haben?
Ich versichere  euch, meine Kinder: IHR WERDET ALLE ERWACHEN.
Es ist Bestandteil des Evolutionsprozesses, dass ihr erwachen sollt und werdet. Es ist Bestandteil des Lebensprozesses selbst.
Das Leben IST der Prozess des Erwachens. Es ist der Prozess des Werdens. Es ist der Prozess der Erkenntnis, dass man geworden ist, was man schon immer war. Es ist der Prozess der Wiedervereinigung des Untrennbaren. Und das ist kein tatsächlicher Vorgang der Wiedervereinigung, sondern ganz einfach die neuerliche Einsicht, dass nie eine Trennung stattgefunden hat.
Lass mich das wiederholen, weil es außerordentlich wichtig und das theologische A und O der Neuen Spiritualität ist.
Das Leben ist der Prozess des Erwachens. Es ist der Prozess des Werdens. Es ist der Prozess der Erkenntnis, dass man geworden ist, was man schon immer war. Es ist der Prozess der Wiedervereinigung des Untrennbaren - und da ist kein tatsächlicher Vorgang der Wiedervereinigung, sondern ganz einfach die neuerliche Einsicht, dass nie eine Trennung stattgefunden hat.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 47 - 49

 

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet – Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität – dem Meer.

Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.

Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Samstag 6. November

Und diese neuerliche Einsicht, dieses "Wieder Wissen", ist das Erwachen.

Ja. Jede und jeder von euch wird erwachen, weil kein Teil Gottes je von Gott verlassen wird - und auch nie verlassen werden könnte. Gott kann nicht Gott selbst von irgendeinem Teil Gottes abtrennen.
Ein Verlassen Gottes durch Gott ist unmöglich. Eine Trennung Gottes von Gott ist unmöglich. Dergleichen wäre nur möglich. wenn es etwas gäbe, das nicht Teil von Gott ist. Doch es gibt nichts, was nicht ein Teil von Gott ist, denn Gott ist von nichts getrennt, sondern das Alles in Allem, Alpha und Omega, Anfang und Ende, das Gesamt von Allem und Jedem, das je war, jetzt ist und je sein wird, Welt ohne Ende.
Und das ist der Vierte Wesentliche Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und dem Künftigen Gott:
4. Der Künftige Gott ist von nichts getrennt, sondern überall gegenwärtig, das Alles in Allem, Alpha und Omega, Anfang und Ende, das Gesamt von Allem und Jedem, das je war, jetzt ist und je sein wird.
Das ist die Natur und die Wahrheit Gottes und dies werdet ihr künftig wissen und anerkennen.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 49)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.

Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Sonntag, 7. November

Das haben wir nun schon seit Jahren gehört. Wie kommen wir dazu, konkret zu verstehen, was es bedeutet?

Ihr werdet verstehen, was es bedeutet, wenn ihr werdet, was es bedeutet.
Was es bedeutet, kann euch nicht enthüllt werden, solange es nicht DURCH euch enthüllt wird. Ihr müsst euch dazu entscheiden, dass ihr von nichts getrennt seid, und dann anfangen, danach zu handeln. Das mag anfangs nicht leicht sein. Schließlich seid ihr euer ganzes Leben lang darauf trainiert worden, in dieser Sache anders zu denken. Doch die Transformation kann stattfinden. Bleibt dran. Bleibt dran. Und dann werdet ihr eines Tages "dort" angekommen sein. Ihr werdet die Trennlinie überschritten haben, und nichts wird euch je wieder trennen.
An diesem Tag werdet ihr den Künftigen Gott annehmen, ihn euch zu Eigen machen. An diesem Tag werdet ihr jubilieren, denn eure Welt wird sich verändern.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 49 - 50)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.

Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie diese während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.

Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung – Pause – Ausatmung – Pause.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Montag, 8. November

Aber was viele von uns gelehrt wurden, entstammt den großen Religionen dieser Welt. Willst du sagen, dass das, was wir über den Gott des jüdischen, islamischen und christlichen Glaubens gelehrt wurden, unzutreffend ist?

Es ist unvollständig. Diese  - und viele andere - Religionen lehren einen von seiner Schöpfung getrennten Schöpfer. Somit ist die Botschaft, dass der Künftige Gott von nichts getrennt sein wird, eine radikale Botschaft. Zudem ist sie außerordentlich wichtig. Vielleicht eine der wichtigsten Botschaften der neuen Spiritualität. Und sie ist das Element, das in den meisten Theologien der Welt fehlt.
Sie ist die Fehlende Botschaft.
Weil diese Botschaft fehlte, hat die Menschheit bei ihren Versuchen, eine Welt des Friedens, der Harmonie und des Glücks zu schaffen, ihr Ziel verfehlt. Darum haben Religionen den Kernpunkt des Lebens selbst verfehlt und Millionen Menschen dahin gebracht, dass ihnen die Erfahrung des Einsseins mit dem Schöpfer - und miteinender - fehlt.
Wenn die Menschheit sich diese Fehlende Botschaft als ihre nächste neue Wahrheit in der Religion zu Eigen machen würde - so wie sie sich regelmäßig neue Wahrheiten in der Medizin, Wissenschaft und Technologie zu Eigen macht -, könnte sich die Welt über Nacht ändern. Denn der Gedanke, dass du, dass ihr, dass alle Menschen mit Gott und miteinander eins sind, ist psychisch und spirituell revolutionär.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 50 - 51)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.

Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Dienstag, 9. November

Lebe diese Botschaft des Nichtgetrenntseins, der Einheit des Lebens und des Einsseins Aller Dinge. Lebe sie ganz pragmatisch und konkret, nicht nur in der Vorstellung. Lass sie auf tiefster Ebene in dein Sein einsickern und Teil deines Unterbewusstseins und zur unmittelbaren Reaktion bei jeder Begegnung in deinem Leben werden.
Diese Botschaft zu leben ist die beste Art, sie anderen mitzuteilen. Vermittle sie dann auch auf andere Art. Trag sie in die Welt, mach sie allen Menschen zugänglich. Erzähl ihnen vom Gott der Zukunft und der neuen Spiritualität. Aber versuche es nicht im Alleingang. Die Aufgabe ist zu groß, das Unternehmen zu gewaltig, als dass es von einer Person bewältigt werden könnte. Und wenn nur eine Person diesen Versuch unternimmt, könnte sie als falscher Prophet oder Scharlatan oder noch Schlimmeres bezeichnet werden.
Bilde für diese Arbeit ein Kollektiv. Die Tage des einzelnen Lehrers und die Zeiten des einzelnen Meisters sind vorüber. Es ist jetzt an der Zeit, in großer Anzahl gemeinschaftlich zu arbeiten eingedenk dessen, dass ich dort bin, wo zwei oder mehr versammelt sind.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 52 - 53)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.

Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.

Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...

Sie können dieses Bild überall entstehen lassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Mittwoch, 10. November

Jeder Mensch hat die Fähigkeit, diese wunderbare Botschaft der Einswerdung und des Einsseins zu übermitteln. Ihr verfügt über alle Möglichkeiten der Kommunikation, die ihr je braucht. Deine Botschaft ist dein gelebtes Leben. Deine Gabe ist dein zum Ausdruck gebrachtes Göttliches Selbst. Erlaube dir einfach, dein Selbst auf deine eigene einmalige Art zum Ausdruck zu bringen. Halte nichts zurück. Hab keine Angst vor Misserfolg und spar dir nichts für später auf. Halte dein Licht nicht unter dem Scheffel versteckt, sondern lass es leuchten, damit alle das Wunder sehen, das du bist, um so das Wunder zu erkennen, das sie selbst sind. Denn andere erkennen ihr eignes Potenzial in der Realität, die du lebst.
Denk immer daran.
Andere erkennen ihr eigenes Potenzial in der Realität, die du lebst. Sei deshalb aller Welt ein Beispiel.
Sei die Hoffnung der Menschheit.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 54

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor – den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:

Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?

Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Donnerstag, 11. November

Was für ein inspirierender Aufruf! "Sei die Hoffnung der Menschheit." Ich frage mich, ob wir einer solchen Einladung gerecht werden können.

Vertraut auf die Liebe, die euch durchströmt. Vertraut auf die Wahrheit, die in eurem Innern lebt. Vertraut auf den Prozess des Lebens, der ihr SEID. Er wir euch präzise die Möglichkeiten, die vollkommenen Bedingungen und genau die richtigen Augenblicke zutragen, die euch erlauben zur Botschaft zu werden, die ihr aussenden möchtet. Vertraut auf diesen Prozess, und ihr werdet diese Erfahrung machen.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 54 - 55)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.

Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.

Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:

Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.

Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...

Dauer 5 – 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.

(esotera Juni 6/97)

zurück zum Seitenanfang

 

Freitag, 12. November

Ich bin sicher, dass auch andere dazu inspiriert werden, die Hoffnung der Menschheit zu sein.

Ja, aber es ist wichtig, hier nur für dein Selbst die Verantwortung zu übernehmen. Du machst deinen Teil und sorgst dich nicht um die Person neben dir. Sonst wirst du, wenn du nicht aufpasst, darauf warten, dass dein Nachbar etwas unternimmt. Und  der wartet dann auf seinen Nachbarn. Und so weiter. Und dann passiert nie etwas, wird nie ein Anfang gemacht.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 55)

zurück zum Seitenanfang

 

Wurzelchakra-Meditation: (Das Wurzelchakra ist an der Unterseite des Rückgrates an der Stelle des Po. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Wurzelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Samstag 13. November

Das menschliche Bewusstsein agiert allzeit auf vier Ebenen.
Dem Unterbewusstsein kommt die Aufgabe zu, alle automatischen Aufgaben des Körpers zu handhaben, sowie jede Begebenheit, jede Erfahrung, jeden Eindruck, jedes Gefühl und jede Information zu speichern, die dem Wesen über das Bewusstsein zufließt.
Das Bewusstsein hat die Aufgabe, in jedem Moment des Jetzt die gesamte Datensammlung an Informationen zu steuern. Des Weiteren ist es zuständig für die Analyse von Daten aus der Vergangenheit, das Begriffsvermögen und ein begrenztes Gewahrseinsverständnis, das Treffen von Augenblicksentscheidungen, das Projizieren in die Zukunft und alle Funktionen des sensorischen Feedbacks. Mit diesen Mitteln erzeugt es deine Erfahrung vom gegenwärtigen Moment. Du kannst diese Erfahrung sofort dadurch verändern, dass du dich ganz einfach auf eine höhere Bewusstseinsebene begibst.
Dem Überbewusstsein unterstehen die Aufgaben des totalen Gewahrseinsverständnisses, der Verbundenheit von Körper, Geist und Seele, der spontanen Schöpfung, der visionären Eingebung und Erkenntnis und des Manifestationsantriebs oder Jetztziels der Seele.
Das Suprabewusstsein hat alle oben genannten Aufgaben zusammengenommen sowie die wichtigste Funktion des Sein: die Integration der Individuation in die Nichtdifferenziertheit - das heißt der einzelnen Seele in die Einzige Seele.
Auf der suprabewussten Ebene des Geistes seid ihr mit mir und Allem Was Ist in einem Muster nichtlinearen, totalen Inputs verbunden, das Begriffliches eliminiert, dabei aber die Integrität der spezifischen Energieform aufrechterhält.

Äh ... noch mal?

Es lässt dich in Gott eingehen, ohne dass du vergisst, wer du individuell bist.

Aah!

Das ist die genaue Umkehrung des Prozesses, den dein Unterbewusstsein vornimmt: Es lässt dich individuell in dich eingehen und dich dabei vergessen, Wer Du Bist.
Einfach ausgedrückt drängt dich das Unterbewusstsein, die unterste Ebene des Geistes, von Gott weg, während dich das Suprabewusstsein, die höchste Ebene des Geistes, zu Gott hinzieht.
Dieser aus Wegdrängen oder Abstoßen und Anziehen bestehende Spannungsprozess ist eine Mikroversion der Makrospannung, die die Gesamtheit der physikalischen Schöpfung, die euch als Universum bekannt ist, zusammenhält.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 61 - 63)

 

zurück zum Seitenanfang

 

Nabelchakra-Meditation: (Das Nabelchakra ist an der Stelle des Bauchnabels. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Nabelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Sonntag, 14. November

Eure Wissenschaftler haben seit Jahren versucht, diesen Abstoßungs- und Anziehungsprozess zu erklären. Dieser Prozess zeigt sich. ob er nun auf der kosmischen Ebene oder der Ebene individueller menschlicher Erfahrung stattfindet, als inhärenter Bestandteil des Lebens selbst.
Das Unterbewusstsein führt seine Funktion dadurch aus, dass es jedes Stückchen an Daten speichert, die ihm erlauben, sich, auch während es sich individuiert, nicht von Dem Allem zu differenzieren. Somit kann es jederzeit in allen Menschen die Erfahrung des Ungetrennten Getrenntseins - man könnte es auch Singuläre Dualität nennen - hervorrufen.
Das tut es genau jetzt, während du, Neale, diese Worte schreibst, die von mir kommen, aber den Weg durch dich nehmen, so als wären die beiden eins - was ja auch der Fall ist.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 63 - 64)

zurück zum Seitenanfang

 

Solarplexuschakra-Meditation: (Das Solarplexuschakra ist unterhalb der Rippen, dort, wo die Rippen in der Mitte zusammenkommen und eine Mulde ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Solarplexuschakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 63; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Montag, 15. November

Ein erweitertes Gewahrsein wird Teil deines Unterbewusstseins, manifestiert sich in deinem Überbewusstsein und gelangt so wie das ganze Leben selbst in deinem Suprabewusstsein zum Ausdruck.
Wenn dieser Reintegrationsprozess stattfindet, spiegeln deine bewussten Entscheidungen und Alltagsbeschlüsse mehr und mehr von der Ganzheit wider, die du bist, mehr und mehr von der letzten Wirklichkeit einheitlicher Intelligenz und einheitlichen Verstehens und einheitlichen Ausdrucks, die man in den Sprachen deiner Welt oft "Gott" oder " Leben" nennt.
Wenn dein Wissen und dein Gewahrsein von dieser einheitlichen Wirklichkeit zunimmt - das heißt, wenn du anfängst, dich mehr und mehr daran zu erinnern, Wer Du Wirklich Bist -, fängst du an, mehr und mehr von diesem Ort auszugehen, noch bevor du bewusste Entscheidungen über die verschiedenen, dir zur Verfügung stehenden Wahlmöglichkeiten fällst. Du beginnst im Sinne des Dienstes am Leben selbst zu denken, bevor du in der Kategorie des Dienstes am Kleinen Selbst denkst, das du als deine gegenwärtige menschliche Identität erlebst.
Der Gedanke, dass du dem Leben selbst dienst, noch bevor du dem Kleinen Selbst dienst, ist das, was  ich mit dem Begriff "pre-serving" meine. Es ist nichts, was du bewusst entscheidest. Es ist eine Kombination aus der Wahl deines Unterbewusstseins, der Wahl deines Überbewusstsein und der Wahl deines suprabewussten Selbst - es ist dein "Großes Selbst".
Du fängst an, "intuitiv" aus bestimmte Weise zu agieren. Du hast ein Signal von der Gesamtheit deines Seinswesens aufgefangen und es in Handlung übersetzt, noch bevor dein Bewusstsein die Chance hatte, alle seine Informationen zu überprüfen und zu einer durchdachten Entscheidung zu kommen.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 66 - 67)

zurück zum Seitenanfang

 

Herzchakra-Meditation: (Das Herzchakra ist auf der Höhe des Herzens, aber in der Mitte des Körpers und nicht links. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Herzchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 65; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Dienstag, 16. November

"Pre-Serving", dem Erhalt des Lebens auf vorgedanklicher Ebene zu dienen, ist das Handeln einer jungen Frau, die, obwohl sie nicht schwimmen kann, in einen Swimmingpool springt, um ein Kleinkind vor dem Ertrinken zu retten. Es ist das Handeln eines Mannes, der ohne an die Sicherheit seines eigenen Lebens zu denken, in ein brennendes und schon einstürzendes Gebäude rennt, um andere zu retten.
Diese Ebene des Seins und Tuns manifestiert sich auch auf andere Art: in kleineren, nicht annähernd so dramatischen Dingen, die aber in jeder Weise den göttlichen Impuls ebenso widerspiegeln, der dem Kern des Lebens selbst zu Grunde liegt und sich durch dich ausdrückt.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 67 - 68)

zurück zum Seitenanfang

 

Halschakra-Meditation: (Das Halschakra ist an der Stelle, an welcher der Kehlkopf ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Halschakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Mittwoch, 17. November

Gib mir ein Beispiel. Ich kann verstehen, wovon du redest, wenn du so dramatische Beispiele anführst, aber gib mir auch ein Beispiel von diesen "kleineren Dingen".

Ein Mann steckt sich eine Zigarette in den Mund und will sie sich schon anzünden, so wie er es tausend Mal davor gemacht hat. Diese Handlung ist Routine, sie ist automatisch. Doch an diesem Tag, in diesem Moment, passiert etwas. Vielleicht hat er dieses Buch gelesen. Vielleicht hat er diesen Dialog gehört. Es spielt keine Rolle. Im Moment befindet er sich in einem Zustand jenseits des Denkens. Er agiert aus einem Impuls heraus. Der göttliche Impuls in ihm hat entschieden, dem Leben selbst zu dienen, bevor er dem Kleinen Selbst dient. Ohne nachzudenken nimmt der Mann die unangezündete Zigarette aus dem Mund. Er legt die Streichhölzer weg. Plötzlich ist ihm klar, dass er nie wieder rauchen wird. Diese Klarheit überkommt ihn ohne Nachdenken. Es ist einfach ein Wissen. Sein langer Kampf mit dem Tabak ist beendet.
Eine Frau steht mitten in der Nacht auf. Sie hat ihr Baby weinen gehört. Sie ist erschöpft. Es war ein langer Tag, und nun wird er noch länger. Aber daran denkt sie jetzt nicht. Sie geht mir raschen Schritten, voller Liebe, mit weit offenem Herzen. Dies ist eine Mutter und nichts im Universum kommt ihr gleich. Hier ist ein Wesen, das aus einem göttlichen Impuls heraus handelt. Sie IST das Göttliche, das sich impulsiv selbst zum Ausdruck bringt. Sie lächelt das Baby in ihren Armen an, und ihr Lächeln ist kein gedankliches Produkt. Es kommt direkt vom Himmel.
Hier dient das Leben dem Leben durch alles im Leben - noch vor jeglichem Gedanken daran und darüber. Das ist Dienen, bevor du überhaupt ans Dienen denkst. Das ist das, was du machst, wenn du nicht "bei Verstand" bist. Wenn du nicht gedanklich darin festsitzt. Du gehst von einem völlig anderen Ort aus.
Das ist auf vorgedanklicher Ebene dem Erhalt und dem Be-Wahren dienen, und nur durch diese Ebene des Dienens wird das Leben in der Form, wie es gegenwärtig auf Erden existiert, behütet und erhalten werden.
Und darum geht es bei der Neuen Spiritualität.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 68 -69)

zurück zum Seitenanfang

 

Ajnachakra-Meditation: (Das Ajnachakra, oder auch das dritte Auge genannt, ist zwischen den Augenbrauen auf der unteren Stirnseite. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Ajnachakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 67; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Donnerstag, 18. November

Aber im Moment bin ich mitten in diesem Kreislauf und will mein Bewusstsein erweitern und mich für all die Wissenszentren in meinem Innern öffnen. Wie mache ich das? Du hast mir immer noch nicht gesagt, wie ich mein Bewusstsein erweitern kann.

Wie ich schon begann zu sagen, würde die ganze Antwort darauf viele Bücher füllen und hat auch schon viele Bücher gefüllt. Gegen Ende dieses Dialogs wirst du ein paar davon erwähnen.

Tatsächlich?

Ja. Es werden nur ein paar wenige von den vielen, vielen Quellen sein, aus denen die Menschheit diese Informationen beziehen kann. Aber ich möchte nicht, dass du dich im Moment an eine andere Quelle wenden musst, da ich weiß, dass du es frustrierend fändest, wenn du diesen Dialog aussetzen und dich anderswo nach der von dir gewünschten Antwort umsehen müsstest.

Danke. Das wäre in der Tat frustrierend.

Deshalb werde ich dir hier eine kurze Antwort geben und sie mit der Klausel versehen, dass sehr viel mehr an der Sache ist, dass es dazu sehr viel mehr zu sagen, sehr viel mehr auf sehr viel tieferer Ebene zu verstehen gibt; und dass du versprichst, dich, sofern du dem tiefer nachgehen willst, an eine der vielen anderen Quellen und Lehrerinnen und Lehrer in deiner Welt zu wenden, von denen du diese Informationen detaillierter beziehen kannst.

Na schön.

Die meisten Menschen können ihr Bewusstsein am unmittelbarsten dadurch erweitern, dass sie sich die Tatsache bewusst machen, dass sie ein "Bewusstsein" haben.
Du musst gewahr werden, dass du ein Bewusstsein hast. Das nennt man Selbst-Gewahrsein oder auch Selbst-Bewusstheit, und dies zu entwickeln kann relativ leicht sein.
Mach die nächsten hundert Male, wenn du dich im Spiegel anschaust oder dein Spiegelbild irgendwo reflektiert siehst, die Wer-Meditation.

Die Wer-Meditation?

Sag dir das Wort "Wer?" dreimal vor, jedes Mal zehn Sekunden lang, und ziehe dabei "eee" in die Länge. Du kannst es laut oder still im Innern sprechen. Wie auch immer, sieh dir direkt in die Augen, hole tief Atem und frage, in einem Atemzug, dreimal ...
Weeeeeeeeeer?
Du stellst dir hier die Frage: "Wer ist das? Wer seht das vor mir? Wer ist dieses Wesen, für das ich mich halte? Wer? Wer?"
Wenn du das in den nächsten dreißig Tagen hundertmal machst, wirst du deines Selbst gewahr. Du bist vielleicht nicht zu einem vollständigen Verständnis von Wer Du Bist gelangt, aber zu einem Gewahrsein davon, dass du BIST. Das heißt, du wirst Selbst-Bewusst werden.
Wenn du erst einmal weißt, dass du ein Bewusstsein hast - das heißt einen dir zugehörigen Teil oder Aspekt, der größer ist als du, der sich von dem Kleinen Ich separieren und dir Widerrede geben kann -, dann bist du schon auf dem Weg, die Wahrheit deines Seins zu entdecken und in die Erleuchtung einzutreten.
Du wirst bald begreifen, dass man Erleuchtung erfährt, indem man nicht nach ihrer Erfahrung strebt. Man erfährt nicht Erleuchtung, weil man es gerne möchte. Man wird erleuchtet, weil man es ist. Das heißt, du bist schon erleuchtet und wirst nun einfach dessen gewahr.
Wir sprechen hier vom Gewahrsein. Und nun verrate ich dir ein großes Geheimnis. Du kannst nichts in deinem Innern gewahr werden, ohne es außerhalb deiner selbst zu sehen, und du kannst nicht außerhalb deiner selbst gewahr werden, ohne es in deinem Innern zu sehen.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 71 - 73)

zurück zum Seitenanfang

 

Scheitelchakra-Meditation: (Das Scheitelchakra ist in der Mitte auf Ihrem Kopf etwa dort wo sich der Mittelscheitel befindet. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Scheitelchakra und senden Ihre gesamte Energie in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Freitag 19. November

Wenn du für die Äußere Welt offen bist, wenn du dich in ihr bewegst, dann halte dein Gewahrsein für alles, was dich umgibt, wach und geschärft. Sieh dir die Dinge so an, wie du sie dir noch nie angesehen hast. Mach jeden Moment zu einer Meditation. Sieh die Spalten und Ritzen im Gehsteig, die Blätter am Baum, die Blütenblätter der Blumen, die Gesichter in der Menge. Übe dich darin, sie alle als dein Selbst anzusehen.
Sieh einfach dort dein Selbst. Frag dich nicht, was du da tust oder wie du dahin kommst oder wie es möglich ist, dass du dort bist, sieh einfach dort dein Selbst. Nenn es auch so. Sag nicht: "Mein Gott, das könnte auch ich sein." Sag vielmehr: "Dort, durch Gottes Gnade, gehe ich. Dort gehe ich und bin ein mittelloser Obdachloser. Und dort bin ich und bin eine Blume auf jenem Feld. Dort gehe ich und bin ein herrschsüchtiger Ehegatte. Und dort gehe ich und bin ein Diktator in einem fremden Land und unterdrücke mein Volk. Und dort bin ich und bin dieser Grashalm."
Sieh dich einfach überall. Und lächle, wenn du dich dort siehst im Wissen, dass du dort wirklich bist und dass das, was dort ist, in dir ist.
Reserviere dir dann jeden Tag etwas Zeit, um dich in deine Innenwelt zu begeben. Lass alle Gedanken an die Äußere Welt fahren, wenn du dich in dieser Inneren Welt bewegst. Lass deinen Geist leer werden. Mach tiefe Atemzüge und konzentriere dich einfach auf den Laut deines Atems. Mach dein Atmen zu deinem Mantra - zum Klang, der dich ins Innere trägt.
Fokussiere nun dein Gewahrsein auf die Stelle in der Mitte der Stirn knapp über den Augen. Halte den Blick deines inneren Auges darauf gerichtet. Starre in den dunklen Raum dieses Nichts, bis du etwas "siehst". Halte die Konzentration weiter auf den Atem gerichtet und schau dir an, was du siehst. Schau tief. "Platziere" dort nicht etwas, sondern warte, bis das, was schon dort ist, für dein Bewusstsein geöffnet wird.
Plötzlich wird etwas erscheinen. Für viele sieht es aus wie eine tanzende blaue Flamme. Du wirst diese Flamme nicht nur sehen, du wirst sie auch fühlen. dieses Gefühl wird dich überströmen. Du wirst es Liebe nennen.    Es wird vielleicht ganz leise und sanft Tränen fließen lassen. Lass es zu. Und ...
... sag hallo zu deiner Seele.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 74 - 75)

zurück zum Seitenanfang

 

Wiedererleben-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Jetzt denken Sie an ein sehr schönes Erlebnis aus der Vergangenheit und beginnen, es noch einmal zu erleben.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 97; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Samstag 20. November

Ich kann zu einem offenen Geist kommen, indem ich etwas mit meinem Körper anstelle?

Ja. Körper und Geist sind miteinander vernetzt und wechselseitig verbunden. Sie sind nicht voneinander getrennt.
Dein Gehirn ist ein Teil deines Körpers. Dein Geist ist nicht dein Gehirn, aber du kannst deinen Geist öffnen, indem du dich deines Gehirns bedienst.
Jede mystische Schulung und jede spirituelle Lehre lehrt dich das auf ihre jeweils eigene Weise. Die Avatare und Meister jeder Tradition haben dies kundgetan.

Was muss ich tun?

Einfach das Leben, das dich überall umgibt, einatmen. Atme für eine gewisse Zeit tief im Einklang mit dem natürlichen Rhythmus des Lebens. Tu das im stillen Sitzen oder Liegen.

Oh ja, davon habe ich gehört. Bei manchen Ausbildungen wird das "Atemarbeit" genannt.

Ja. Spüre jetzt, wie du beim Einatmen die Lebensenergie in dich aufnimmst. Nachdem du eine Weile tiefe Atemzüge gemacht hast, stellst du dir vor, wie diese Lebensenergie durch eine Öffnung in deinem Scheitel einströmt. Sieh mit deinem inneren Auge, wie sie durch deinen Körper fließt. Lass sie beim Ausatmen durch deine Füße ausfließen. Mach das einige Male. Überprüfe geistig deinen Körper.
Stell dir nun vor, wie du dein Gehirn mit dieser Energie füllst. Spüre, wie sich die Gehirnzellen weiten und ausdehnen. Mach das ganz bewusst sieben Minuten lang.
Danach verspürst du möglicherweise ein leichtes Schwindelgefühl im Kopf, eine lichte Schwerelosigkeit. Mach dir deshalb keine Sorgen. Du hast das weißgoldene Licht der Lebensenergie in dein Gehirn geschickt, du hast es ganz bewusst dorthin gelenkt. Das erfüllt deine Gehirnzellen mit Licht. Du hast vielleicht ein Gefühl von Erhellung, von Erleuchtung. Mit dieser physischen Empfindung geht möglicherweise ein gesteigertes Gewahrsein vom Leben, von allem, was dich umgibt, einher. Sei nicht überrascht, wenn das passiert. Du hast deinen Geist geöffnet, ihn der sanften Brise eines erweiterten Bewusstseins ausgesetzt.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 79 - 80)

zurück zum Seitenanfang

 

Jagdin-Meditation:
Dies ist eine Meditation, um Euch selbst zu schützen.
"Es ist eine Übung für Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Diese Übung wurde von den Buddhisten übernommen, denn es ist ebenfalls eine sehr gute Übung. Sie nannten sie Jadgin. Es bedeutet, dass man nichts tut, dass man nur sitzt. Aber die originale Tantra-Übung sagt, Ihr könnt sitzen oder liegen und Ihr sollt daran denken, wie die Gnade Gotte auf Euch kommt." (S. 115)

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Nun denken Sie daran, dass die allumfassende Gnade Gottes zu Ihnen kommt.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 115; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

zurück zum Seitenanfang

 

Sonntag, 21. November

Das Atmen ist nichts, was zu tun du angewiesen werden musst. Du machst es ganz automatisch, weil es dem Leben dient. Es ist das Erste, was du in jedem Augenblick tust. Bevor du dem Programm deines Kleinen Selbst dienlich bist, dienst du diesem größeren Programm des Großen Selbst, welches das Leben selbst ist, das sich durch deine Person ausdrückt. So dient das Leben durch seinen nie endenden Kreislauf dem Leben, und du bist Teil davon. Dadurch, dass du diesem Kreislauf vor allem anderem dienst, "dienst du als Erstes seinem Erhalt" - wodurch er natürlich bewahrt wird.

Oh Mann, jetzt hab ich's. Jetzt hab ich kapiert, was du mir hier sagen willst. Eben hab ich das ganze Bild bekommen, die ganze Bedeutung! Der Kreislauf ist Teil des gesamten umfassenderen Prozesses, den wir Evolution nennen, nicht wahr? Jetzt sehe ich es. Jeder Atemzug - etwas so Einfaches und Automatisches und die Welt scheinbar so wenig Berührendes wie das Atmen - dient tatsächlich dem gesamten Lebenskreislauf, durch den sich das Leben selbst aufrechterhalten kann.

Ja, du siehst jetzt mehr vom Gesamtbild. Und wenn du zunehmend mehr vom ganzen Bild und deinem Platz darin siehst, spähst du in die größten Geheimnisse des Universums und greifst nach den Rändern des Suprabewusstseins.
Erst wurdest du dir deines Kleinen Selbst gewahr. Jetzt wirst du dir deines Großen Selbst gewahr. Das ist für dich und die ganze Menschheit der nächste Schritt. Ein Teil der Menschen kann durch dich und alle, die dies als ein gemeinsames Bemühen begreifen - als das entscheidenste und aufregendste Unternehmen des Humanity's Team -, durch diesen evolutionären Prozess hindurch geführt werden.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 82 - 83)

zurück zum Seitenanfang

 

Feuer-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer mehr aus.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

zurück zum Seitenanfang

 

Montag, 22. November

Wir müssen als Erstes unserer höchsten Vorstellung, unserem höchsten Begriff von Wer Wir Sind dienen, nämlich dem auf einzigartige Weise zum Ausdruck gebrachten Leben selbst. Dann kann das Leben, so wie wir es kennen, erhalten und bewahrt werden.

Genau! Du hast es kapiert. Und das ist mit dem Retten und Bewahren und Erhalten der Welt gemeint. Ich sehe jetzt die Herausforderung und auch die Gelegenheit.

Es ist eine großartige Gelegenheit. Man könnte sagen, eine Gelegenheit, wie sie sich nur einmal im Leben bietet. Ihr habt die Gelegenheit, eure Welt und das Leben, das ihr geschaffen habt, zu bewahren, indem ihr als Erstem dem Erhalt des Lebens selbst dient.
Alles was ihr tut, müsst ihr in der Absicht und mit dem Ziel tun, vor allem anderen dem Erhalt des Lebens zu dienen. Das heißt, euer erster Gedanke - nein, der Gedanke vor eurem ersten Gedanken - muss dem Leben selbst und seiner Bewahrung gelten.
Dieser Gedanke Vor Dem Ersten Gedanken ist das, was manchen von euch "Instinkt" nennen. Ich habe ihn in das zellulare Gedächtnis eines jeden Lebewesens eingebaut. Er ist eingebaut. Aber da gibt es etwas am "Instinkt", das die meisten Leute nicht wissen oder begreifen. Ihr könnt die Art und Weise, wie ihr ihn ausagiert, ändern.
Viele Leute meinen, dass man über seine "instinktiven Reaktionen" keine Kontrolle hat. "Instinktive Reaktion" bedeutet aber bei mit höherem Bewusstsein begabten Wesen keine "automatische Reaktion"; sie bedeutet die Reaktion, die nach `Überzeugung dieser Wesen ihren besten Instinkten dienlich ist. Diese Reaktion kann erzeugt und kontrolliert werden. Und genau das tun mit höherem Bewusstsein begabt Wesen, und genau das definiert sie als Wasen höheren Bewusstseins.
Die Neue Spiritualität wird euch ein neues Gewahrsein und ein umfassenderes Verständnis von den "Besten Instinkten" vermitteln, die eine Gabe des Lebens an das Leben selbst sind. Eure Erfahrung vom Künftigen Gott wird sich auf diese Gabe gründen und ein Ausdruck davon sein.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 85 - 87)

zurück zum Seitenanfang

 

Wasser-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

zurück zum Seitenanfang

 

Dienstag, 23. November

Leben ist in euren vielen Sprachen das einzige Wort, das in seiner Bedeutung dem am nächsten kommt, was die meisten von euch zum Ausdruck bringen möchten, wenn sie das Wort Allah oder Gott oder Brahman, Vishnu oder Shiva benutzen - in der Hoffnung, dass es das ganze Zeug, "das Gott ist", beschreibt oder in sich enthalten kann.
Mit einem Wort, Leben ist der "Stoff, der Gott ist". Leben ist. Leben ist Das Was Ist. Es hat keine Gestalt, keine Form, kein Geschlecht. Keine Farbe, keinen Duft, keine Größe, Es ist alle Gestalten, alle Formen, alle Farben, Düfte und Größen. Es ist beide Geschlechter und auch das, was geschlechtslos ist.
Es ist das Alles und das Jedes, und es ist das Kein Ding, aus dem jedes Ding hervorgeht.
Leben erschafft nichts, das nicht das Leben selbst ist. Alles, was du allerorten um dich siehst, ist Leben, das sich zum Ausdruck bringt. Alles und jedes ist Leben. Es strömt und fließt in allem, als und durch alles. Du bist Leben, dem Leben Ausdruck gebend. Und das Leben ist du. das sich als dich zum Ausdruck bringt.
Auch alle und alles andere sind ein Ausdruck des Lebens. Es gibt nichts und niemanden, kein einziges Lebewesen, das nicht ein Ausdruck des Lebens ist. Auch die, die ihr als die Schlimmsten unter euch anseht, sind ein Ausdruck des Lebens.
Keine von diesen Aussagen scheint strittig zu sein. Es gibt nur wenige Leute, die ernsthaft Einwände gegen sie erheben würden. Ihre Wahrheit schein oberflächlich betrachtet offensichtlich zu sein.
Nun veranstalte mal einen kleinen Trick, spiel mal ein kleines Spiel mit dir. Ersetze das Wort "Leben" durch das Wort "Gott" und schau, was passiert. Schau, wie dein Verstand verrückt spielt. Mach dieselben Aussagen, ganz genau die gleichen Aussagen wie eben, aber verwende das Wort "Gott" anstelle von "Leben", und schau, was dein Verstand damit anstellt.
Mach nur. Setz die Aussagen in Anführungszeichen, weil sie ein Zitat der obigen Aussagen sind mit Ausnahme der Tatsache, dass das Wort "Leben" durch das Wort "Gott" ersetzt wird.

Okay, es geht los ...
"Gott ist. Gott ist Das Was Ist. Gott hat keine Gestalt, keine Form, kein Geschlecht, keine Farbe, keinen Duft, keine Größe. Gott hat alle Gestalten, alle Formen, alle Farben, Düfte und Größen. Gott ist beide Geschlechter und auch das, was geschlechtslos ist.
Gott ist das Alles und das Jedes, und das Kein Ding, aus dem Jedes Ding hervorgeht. Gott erschafft nichts, das nicht Gott selbst ist. Alles, was du allerorten um dich siehst, ist Gott, der sich zum Ausdruck bringt. Alles und jedes ist Gott. Gott strömt und fließt in allem, als und durch alles. Du bist Gott, Gott Ausdruck gebend. Und Gott ist du, der sich als dich zum Ausdruck bringt.
Auch alle und alles andere sind ein Ausdruck von Gott. Es gibt nichts und niemanden, kein einziges Lebewesen, das nicht ein Ausdruck Gottes ist. Auch die, die ihr als die Schlimmsten unter euch anseht, sind ein Ausdruck Gottes."

Nun, war das leicht auszusprechen und zu akzeptieren?

Für mich ja, für so manche andere wahrscheinlich nicht.

In der Tat könnten so manche Menschen diesen Worten fast unmöglich beipflichten.

Ja. Manche Menschen würden die erste Version der Aussagen vollkommen vernünftig finden und die zweite als Gotteslästerung betrachten.

Das kommt daher, dass manche von euch die Vorstellung haben, dass Gott NICHT Leben ist, sondern dass Gott außerhalb des Lebens steht, dass er das Leben zwar erschafft, doch es nicht ist.
Doch ich sage euch: Die Worte "Leben" und Gott" sind wechselseitig austauschbar. Wenn ihr das versteht, werdet ihr auch die Grundlage der Neuen Spiritualität verstehen. Dann werdet ihr eine aus einem Wort bestehende Definition des Künftigen Gottes haben. Dann werdet ihr über ein fast automatisches inneres Leitsystem für das Leben der Neuen Spiritualität verfügen, die die kollektive Erfahrung auf eurem Planeten verändern kann.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 89 -  92)

zurück zum Seitenanfang

 

Luft-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom Baum usw.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

zurück zum Seitenanfang

 

Mittwoch, 24. November

Es ist schwer, einen Gott zu akzeptieren, der sagt, dass wir nicht an Gott glauben müssten. Ich bin so sehr an einen fordernden Gott gewöhnt, der nicht nur sagt, dass ich an ihn glauben muss, sondern mir auch ganz genau mitteilt, wie ich an ihn glauben muss, was ich hinsichtlich seiner glauben muss und warum ich an ihn glauben muss.

Meinst du, das Leben kümmert es, ob du an das Leben glaubst? Das leben macht sich nicht aus dem Staub und behandelt dich auch nicht unterschiedlich, je nachdem, wie du ihm gegenüber empfindest. Das Leben existiert einfach, und die Tatsache, ob du nu7n an es glaubst oder nicht. ändert nicht das Geringste daran.
Das Leben wird dich nicht "bestrafen", wenn du nicht an es glaubst, und es wird dich auch nicht dafür "belohnen", wenn du an es glaubst. Sachlich gesehen verteilt das Leben keine Belohnungen und Bestrafungen. Das Leben ist ein Prozess.

Wenn die Worte "Gott" und "Leben" wechselseitig austauschbar sind, dann würde das bedeuten, dass Gott ein Prozess ist.

Das ist richtig.

Gott ist ein Prozess?

Das ist richtig.

Nun, das ist mir Sicherheit eine andere Definition als bisher.

Am Künftigen Gott wird sehr vieles anders sein.

Meinst du, es ist ein Gott, den die Leute akzeptieren können?

Vielleicht nicht heute. Doch künftig schon. In der nahen Zukunft, ja.

Was ist dieser Prozess, der Gott ist?

Leben.

Ah, der Kreis schließt sich, und wir sind wieder beim Anfang.

Ja.
Und das ist der Fünfte Wesentliche Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und dem Künftigen Gott:
5. Der Künftige Gott ist kein singuläres Superwesen, sondern ein außergewöhnlicher Prozess namens Leben.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 92 - 93)

zurück zum Seitenanfang

 

Erde-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

zurück zum Seitenanfang

 

Donnerstag, 25. November

Und das ist der Fünfte Wesentliche Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und dem Künftigen Gott:
5. Der Künftige Gott ist kein singuläres Superwesen, sondern ein außergewöhnlicher Prozess namens Leben.

Das hier ist keine Kleinigkeit. Es bedeutet keine geringfügige Veränderung in unseren theologischen Konstruktionen. Für so manche beinhaltet das hier eine riesige Veränderung. Für manche bedeutet es Gotteslästerung.

Doch diese Veränderung in eurer Sicht und eurem Verständnis von Gott kann die Welt bewahren. Sie kann euch eure Lebensweise erhalten.
In den gestrigen Zeiten der Menschheit hielten die meisten Leute, die an Gott glaubten, Gott für ein Superwesen. Das gab ihnen die Möglichkeit, sich in ihrer geistigen Vorstellung einen Gott zu schaffen, der einer Person gleicht. Mit anderen Worten, der eine größere Version von ihnen selbst ist.
Indem sie so von Gott dachten und ihn sich so konstruierten, erschufen sie einen Gott nach dem Abbild des Menschen - was genau das Gegenteil von dem ist, was ihrer Aussage nach Gott tat.
Viele Menschen sagen, dass Gott der Welt verkündete, er habe den Menschen nach seinem Abbild erschaffen. Und wenn ihr die Vorstellung habt, dass Gott ganz einfach eine größere, herrlichere und mächtigere Version des Menschen ist, dann ergibt es für euch natürlich Sinn, so zu sein, wie ihr seid - obschon unvollkommen -, und Gott als ein Superwesen oder einer Superversion von euch anzusehen.
Aber wenn ich euch nun sage, dass Gott überhaupt kein Superwesen ist, sondern ein Prozess namens Leben, dann wirft das in eurer Theologie alles über der Haufen. Plötzlich ist nicht nur die Menschheit ein Abbild Gottes, sondern auch alles andere. Das ändert eure Beziehung zu allen Dingen. Nun ist alles ein Ding, und dieses Eine Ding wird Gott genannt.
Das ist kein neuer Gedanke. Das ist nicht "Neues Denken" oder "New Age". Das sagen viele eurer Wissenschaftler und Philosophen schon seit Jahrhunderten. Tatsächlich ist das die Schnittstelle, an der sich Naturwissenschaft, Philosophie und Religion begegnen. Sie mögen jeweils über diesen Kreuzungspunkt hinaus gehen und wieder ihre individuelle Richtung einschlagen, aber wenn sie die Tatsache, dass sie sich hier gekreuzt haben, vergessen oder ignorieren, tun sie das auf eigene Gefahr. Ihre Disziplinen werden nutzlos, weil sie unvollständig sind. Die Neue Spiritualität ignoriert diesen Kreuzungspunkt nicht, sondern steht direkt in ihrer Mitte.
Dass diese Neue Spiritualität, wenn sie in weiten Kreisen übernommen wird, die Welt verändern wird, ist unzweifelhaft. Sie könnte die Welt vor der Selbströrung bewahren.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 93 - 95)

zurück zum Seitenanfang

 

Universum-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können Sie leicht in das universelle Bewusstsein (Buddha-, Christusbewusstsein) kommen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.

zurück zum Seitenanfang

 

Freitag 26. November

Weil die Menschen nie die Dinge tun würden, die sie gegenwärtig der Erde antun, geschweige denn die, die sie einander antun, wenn sie dächten, dass sie sich alle diese Dinge selbst antun.

Genau. Der Selbsterhaltungstrieb würde sich einschalten. Eure auf zellularer Ebene eingebaute Kodierung - Überleben - würde ein solches Verhalten sofort unterbinden. Ihr würdet instinktiv davon zurückschrecken.
Ihr würdet nie eurem eigenen Körper die Dinge antun, die ihr, ohne auch nur weiter darüber nachzudenken, dem Körper eines anderen antut. Ihr könntet mit euren eigenen Gefühlen nie so umgehen, wie ihr, ohne weiter darüber nachzudenken, mit den Gefühlen eines anderen umgeht. Ihr könntet eurer eigenen Familie oder eurem Land nie das antun, was ihr den Familien und Ländern anderer antut.
Ihr könnt eure Umgangsweise mit anderen Ländern, anderen Kulturen, anderen Menschen einzig dadurch rechtfertigen, dass ihr euch einbildet - nein, dass ihr darauf besteht -, dass sie von euch getrennt existieren. Um diese Trennung in grelleren Farben erscheinen zu lassen und euch eine Rechtfertigung für euer Handeln zu verschaffen, besteht ihr zudem darauf, dass diese anderen auch von Gott getrennt sind. Nur IHR seid mit Gott vereint, nur IHR seid Gottes Volk, nur IHR folgt Gottes Plan zur Rettung.
Die Tatsache, dass euer Verständnis von Gottes Rettungsplan der halben Menschheit den Tod bringt, kümmert euch nicht. Diese Menschen haben es entweder verdient zu sterben ("Tötet die Ungläubigen!") oder sie haben ihr Ableben unbeabsichtigt selbst herbeigeführt, indem sie nicht dem Einzigen und Wahren Gott folgten - der von ihnen getrennt ist und mittels eines speziellen Bundes oder einer speziellen Offenbarung oder einer speziellen Verständigung nur mit EUCH verbunden ist.
So haben eure Theologien um den Gestrigen Gott eure Kulturgeschichte aufgebaut - und das ist der Grund, warum der Gestrige Gott zum Untergang der Menschheit wurde.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 95 - 96)

zurück zum Seitenanfang

Meditation:

Segnung der Erde mit Herzens-Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

zurück zum Seitenanfang

 

Samstag 27. November

Oh, mein Gott, sag das nicht. Satan ist der Ruin des Menschen. Sag nicht, dass Gott der Niedergang des Menschen ist. Das ist Abtrünnigkeit!

Mit dem Gestrigen Gott meine ich die gestrigen Vorstellungen von Gott, die gestrigen Begriffsbildungen von Gott. Sie sind der Niedergang der Menschheit. Sie haben die Menschheit nicht an den Ort geführt, an den sie ihrer Aussage nach zu gelangen wünscht. Sie haben keinen Frieden, keine  Harmonie und kein Glück gebracht. Sie haben nicht das goldene Zeitalter der Erleuchtung herbeigeführt. sie haben überall auf dem Globus, rund um die Welt Tränen und Wut und Gewalt und Blutvergießen und unsagbare Qualen und schreckliche Zerstörung gebracht.
Gott selbst hat dies nicht getan, sondern eure Ideen und Vorstellungen, die ihr von Gott habt, haben dies bewirkt. Gott selbst würde so etwa niemals tun, aber Menschen würden es tun und haben es getan.

Und der Künftige Gott wird das alles ändern?

Die Gedanken und Vorstellungen von Gott, die sich die Menschheit in dieser Zukunft zu Eigen machen wird, können und werden einen sehr positiven Einfluss auf all das nehmen.

Das alles ist, wie ich schon sagte, also tatsächlich keine bescheidene Änderung in unseren gedanklichen Vorstellungen und Begriffsbildungen von Gott. Das bedeutet einen Wandel größeren Ausmaßes, der seinerseits wieder zu einer massiven Veränderung unserer Kulturgeschichte führen wird. Es würde auf dramatische Weise ändern, was wir einander über das Leben erzählen.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Menschheit für eine Veränderung von diesen gewaltigen Ausmaßen bereit ist. Die Menschen haben ein komplizierte Beziehung zu Wandel und Veränderung. Sie schätzen dergleichen nicht besonders.

Und deshalb hatten die Menschen immer eine komplizierte Beziehung zu Gott.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 96 - 98)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Segnung der Erde mit göttlicher Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Kronenchakra. Ihr Kronenchakra stellt die Verbindung dar zu Ihrer göttlichen Energie. Stellen Sie sich vor, wie ein strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie damit die Erde mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

zurück zum Seitenanfang

 

Sonntag, 28. November

Nun, ich sagte an früherer Stelle, dass Gott das ist, was Konstant Gegenwärtig und Sich Konstant Verändernd ist. Gott stellt sich auf jeden Moment ein, so dass er in diesem Moment verstanden, in diesem Moment angenommen, in diesem Moment erfahren und in diesem Moment zum Ausdruck gebracht werden kann.
Ich sagte auch, dass die Worte "Gott" und "Leben" wechselseitig austauschbar sind. Und nun möchte ich dir sagen, dass das Leben ein Veränderungsprozess ist. Deshalb sind die Worte "Gott" und "Veränderung" Synonyme.
Hier erfolgt nun eine weiterer Wandel in eurem Verständnis. Vom Gestrigen Gott hieß es, dass er das ist, was sich niemals ändert. Dieser Gott wurde sogar als Der Unbewegte Beweger bezeichnet. Damit sind wir beim Sechsten Wesentlichen Unterschied zwischen dem Gestrigen Gott und Künftigen Gott
6. Der Künftige Gott verändert sich fortwährend.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 100)

zurück zum Seitenanfang

 

Meditation:

Segnung der Erde mit Herzens- und göttlicher Energie

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra und gleichzeitig auf Ihr Kronenchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und gleichzeitig strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zur Erde strömt. Segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie sowie gleichzeitig mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

zurück zum Seitenanfang

 

Montag, 29. November

6. Der Künftige Gott verändert sich fortwährend.

Du möchtest wirklich, dass das gesamte Paradigma - praktisch alles, was jemals über Gott gelehrt wurde - rausgeschmissen wird, nicht wahr?

Nicht "Rausgeschmissen", erweitert. Ihr hattet ein beschränktes Gewahrsein. Es ist Zeit, dass ihr euer Gewahrsein ausdehnt.
In gewisser Hinsicht wart eure alte Auffassung von Gott als dem, was sich nie verändert, korrekt. Sie war nur einfach unvollständig. Sie bedachte oder berücksichtigte nicht, dass das Eine, was sich an Gott nie ändert, der Fakt sein könnte, dass Gott sich immer ändert; dass das die Konstante sein könnte.
Und tatsächlich ist sie es auch.
Gott erweitert sich fortwährend und ist immer im Werden. Der Prozess der Erweiterung und des Werdens hat niemals ein Ende. So funktioniert das Leben, so passt sich das Leben an, und so erhält sich das Leben selbst. Das ist der Prozess, den ihr als Evolution bezeichnet.

Ich sage es dir ja nur äußerst ungern, aber manche Dinge im Leben ändern sich nie.

Nichts im Leben "ändert sich nie".

Nichts?

Nichts

Nun, manche Dinge scheinen sich nicht zu ändern.

Nenne eines.

Warte mal, an dem Punkt waren wir schon. Du hast das schon in früheren Gesprächen besprochen und dabei die Parabel vom Gesteinsbrocken angeführt.

Ja, aber es ist gut, auf diese Erkenntnis noch einmal zuückzukommen. Klarheit entsteht aus Weisheit, auf die man immer wieder zurückkommt. Und nicht jedermann hat die Abschriften dieser früheren Dialoge gelesen.

Okay, nehmen wir als Beispiel das Gestein in meinem Garten. Es ist da, es ist schon seit Jahren da und hat sich nicht im Geringsten verändert. Es sind reglose Objekte, und sie verändern sich nicht.

Falsch. Sie sind in Bewegung. Sie verändern sich. Sie sind in ständiger Bewegung. Unter einem extrem starken Mikroskop würdest du dies erkennen. Du würdest die Partikel in ständiger Bewegung sehen, wie sie gemessen an ihrer Größe mit unglaublicher Geschwindigkeit umherrasen und ihre Geschichte spinnen. Es ist ihre Geschichte. Es ist die Geschichte vom Stein.
Alles Leben ist Energie in Bewegung. Nichts steht still. Nichts. Nicht ein einziges Ding im Universum ist statisch. Alles bewegt sich. Und Bewegung ist Veränderung.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 100 - 102)

zurück zum Seitenanfang

Meditation des Verzeihens:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Ganz langsam erinnern Sie sich jetzt an Menschen, denen Sie Schmerz oder Schaden zugefügt haben, eomotional oder körperlich. Bitten Sie sie um Vergebung. Spüren Sie die Freude, dass Ihnen vergeben wird.
Ganz sanft erinnern Sie sich nun an Menschen, von denen Sie verletzt wurden, emotional oder körperlich. Vergeben Sie Ihnen. Spüren Sie die Freude zu vergeben.

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)

zurück zum Seitenanfang

 

Dienstag, 30. November

Können sich nicht manche Dinge bewegen und dennoch unveränderlich bleiben? Das Gestein in meinem Garten sieht heute genau so aus wie vor zehn Jahren, vor zwanzig Jahren. Ach was, wie vor hundert Jahren.

Nicht alle Energie im Universum schwingt im gleichen Tempo oder in derselben Frequenz - oder auf der gleichen Bewusstseinsebene, wie ihr auch sagen könntet. Die Energie, die sich ihrer selbst vollkommen gewahr und bewusst ist, bewegt sich schneller, um eine Änderung herbeizuführen. Die Energie, die sich ihrer selbst nicht vollkommen gewahr und bewusst ist, bewegt sich sehr langsam und erzeugt immer und immer wieder fast das gleiche Muster wie zuvor, bis sich dieses Muster im Verlauf eines sehr langen Zeitraums von selbst verändert.

Deshalb sieht es so aus, als bliebe ein Fels oder Stein sich immer gleich, während sich mein Aussehen von Jahr zu Jahr ändert.

Von Jahr zu Jahr? Sag lieber von Monat zu Monat. Tatsächlich findet die Veränderung von Tag zu Tag statt, doch solche sich von Tag zu Tag ergebenden Veränderungen werden, wie die am Fels oder Stein, nicht wahrgenommen.
Langsamer schwingende Energiesysteme sind verlässlicher, zuverlässiger, stabiler. Eben weil sie immer und "immer wieder fast das gleiche Muster wie zuvor erzeugen, bis sich dieses Muster im Verlauf eines sehr langen Zeitraums von selbst verändert".
Das Universum zum Beispiel dreht sich in solchen Mustern. Eure Milchstraße dreht sich seit Milliarden von Jahren auf die gleiche Weise, und ihr könnt darauf zählen, dass sie sich für weitere Milliarden von Jahren auf die gleiche Weise dreht.
Es hat alles mit den Ebenen des Selbst-Gewahrseins und der Selbst-Bewusstheit zu tun.

Willst du damit sagen, dass Steine ihrer selbst gewahr sind?

Alles ist seiner selbst gewahr, aber die Ebenen des Selbst-Gewahrseins sind verschieden. Energie mit hohem Selbst-Gewahrsein strebt immer nach noch mehr Selbst-Gewahrsein. Wenn sich ein Energiesystem zunehmend stärker seiner selbst gewahr wird, strebt es danach, sich seiner selbst immer noch mehr und mehr gewahr zu werden.

(Neale Donald Walsch / Gott Heute, S. 102 - 104)

zurück zum Seitenanfang

 

Liebes-Friedens-Meditation:

Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:

Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach summen Sie das "M".
Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben. Einen Moment, in dem Sie jemand geholfen haben. Einen Moment, in dem Sie verliebt waren. Einen Moment, in dem Sie sich Gott nahe fühlten. Genießen Sie diesen glücklichen Moment mit einem Lächeln.
Übertragen Sie dieses Glücksgefühl zu jedem Menschen, der Ihnen gerade einfällt. Senden Sie das Glück auch zu Regionen, die Ihnen wichtig sind, z.B. dort, wo Ihre Angehörigen wohnen oder Sie wohnen. Senden Sie dieses Glücksgefühl auch an Ihr Land und überall dorthin, wo es Ihnen gerade einfällt.
Wünschen Sie allen Liebe und Frieden. Schicken Sie allen Staaten im Krieg und in Auseinandersetzungen Liebe und Frieden.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)

Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation),

zurück zum Seitenanfang

 

Eine spirituelle Aussage aus:

Neale Donald Walsch / Gott Heute
Wilhelm Goldmann Verlag, München
ISBN 3-442-333704-6

 

Eine Meditation des Tages aus:

Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg

Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3

esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg, Tel: 0761-70820.

Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.

Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.

zurück zum Seitenanfang