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Eine spirituelle Aussage aus:
Dalai Lama / So einfach ist das Glück
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2004
ISBN 978-3-451-07031-0
Eine Meditation des Tages aus:
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden
Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg,
Tel: 0761-70820.
Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.
Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.
Jeder Mensch - ein Freund
Ich bin an viele Plätze dieser Erde gereist, und wo immer ich mit Menschen spreche, tue ich dies mit dem Gefühl, ein Mitglied ihrer eigenen Familie zu sein. Auch wenn wir uns vielleicht das allererste Mal treffen, akzeptiere ich jeden Menschen als Freund. In Wahrheit kennen wir uns schon auf tiefer Ebene, als menschliche Wesen, welche die gleichen grundsätzlichen Ziele miteinander teilen: Wir alle streben nach Glück und möchten Leid vermeiden.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 18)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:
Sexuelle-Energie-Meditation
Mach es Dir bequem. Schließ die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich in jenen innersten Ort in Deiner Mitte hinein. Fühle, wie die kosmische Energie aus dieser Mitte heraus pulsiert und Deinen ganzen Körper durchströmt. Wisse, dass sich diese Energie sexuell und leidenschaftlich äußert. Betrachte Deinen sexuellen Ausdruck als feurige Energie des Universums, die durch Dich zu andern fließt. Stell Dir vor, wie Du diese Leidenschaft Deinen Geliebten und Freunden gegenüber, in Deiner Arbeit und in Deinen schöpferischen Plänen zum Ausdruck bringst. Wisse, dass diese Kraft in Dir unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch ist, dass Du der Energie vertrauen kannst, die Dich durchströmt und dass Du Dich in aller Sicherheit ausdrücken kannst.
Die Kraft in mir ist unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Wahre Harmonie
Ich glaube, menschliche Harmonie basiert auf einem wahren Sinn für Brüderlichkeit. Für einen Buddhisten ist es gleichgültig, ob wir Gläubige oder Ungläubige sind, gebildet oder ungebildet, aus dem Osten oder Westen oder Norden oder Süden kommen, solange wir dieselben Menschen mit derselben Sorte Charaktereigenschaften sind. Jeder will Glück und will kein Leid, und wir haben jedes Recht, sehr glücklich zu sein.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 19)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:
Meditation: Du bist wie eine goldene Sonne
Setz oder leg Dich bequem hin. Lass Deinen Körper sich völlig entspannen. Atme tief und langsam. Stell Dir ein Licht in Deinem Herzen vor - glühend, strahlend und warm. Spüre, wie es sich ausbreitet und größer wird, wie es stärker und stärker aus Dir hervorleuchtet, bis Du wie eine goldene Sonne bist, die Liebesenergie auf alles und alle um Dich herum ausstrahlt. Sage Dir: "Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich und leuchten aus mir auf alles um mich herum." Wiederhole das immer wieder, bis Du Deine spirituelle Energie wirklich spürst.
Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Warmherzigkeit
Tiere und Insekten möchten ebenso Glück erreichen und Leid vermeiden. Sie haben aber keine besondere Fähigkeit, darüber nachzudenken, wie tiefer gehendes Glück erreicht und Leiden überwunden werden kann. Als Menschen sind wir mit diesem Denkvermögen ausgestattet; wir haben dieses Potential, und wir müssen es anwenden. Auf jeder erdenklichen Ebene - als Individuen und als Mitglieder einer Familie, einer Gemeinde, einer Nation und unseres Planeten - sind wir mit Ärger und Egoismus als den schädlichsten Unruhestiftern konfrontiert. Die Art von Egoismus, auf die ich mich hier beziehe, ist nicht nur ein Gefühl von "Ich", sondern eine übertriebene Ichbezogenheit. Niemand würde je behaupten, sich glücklich zu fühlen, während er zornig ist. Solange Ärger und Zorn unseren Charakter bestimmen, gibt es keine Möglichkeit für andauerndes Glück. Um Frieden, Gelassenheit und wahre Freundschaft zu erlangen, müssen wir Ärger möglichst minimieren sowie Güte und Warmherzigkeit kultivieren.
Wenn wir selbst Warmherzigkeit entwickeln, kann das auch andere verwandeln. Indem wir freundlichere Menschen werden, erfahren unsere Nachbarn, Freunde, Eltern, Ehegatten und Kinder weniger Ärger. Sie werden warmherziger, mitfühlender und ausgeglichener werden. Die Stimmung und Atmosphäre an sich wird glücklicher, was eine bessere Gesundheit fördert, vielleicht sogar ein längeres Leben.
Sie mögen reich, mächtig und wohlerzogen sein, aber ohne diese gesunden Gefühle von Güte und Mitgefühl wird es keinen Frieden in Ihnen geben, keinen Frieden in Ihrer Familie - sogar Ihre Kinder werden leiden. Güte und Freundlichkeit sind für inneren Frieden unentbehrlich.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 20 - 21)
Schwerelosigkeits-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus --> etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, dass Ihr Gewicht genauso leicht wie
Baumwolle ist. Sie verlieren Ihr Gewicht und durchbrecht die Gravitationskraft
der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Was wir Menschen brauchen
Wir kamen alle hilflos auf die Welt. Ohne die Güte und Freundlichkeit unserer Eltern hätten wir nicht überleben, geschweige denn gedeihen können. Wenn Kinder in ständiger Angst aufwachsen, ohne sich auf jemanden verlassen zu können, werden sie ihr ganzes Leben lang darunter leiden. Da der Geist kleiner Kinder so feinfühlig und empfindlich ist, ist es besonders offensichtlich, dass sie Güte und Freundlichkeit brauchen.
Erwachsene Menschen brauchen ebenso Güte und Freundlichkeit. Wenn mich jemand mit einem freundlichen Lächeln begrüßt und eine aufrichtig wohlwollende Haltung zeigt, dann schätze ich das sehr. Auch wenn ich diese Person nicht kenne und ihre Sprache nicht verstehe, erfreut sie dennoch augenblicklich mein Herz. Wenn auf der anderen Seite Güte und Freundlichkeit fehlen, auch bei jemandem, den ich seit vielen Jahren kenne und der aus meinem eigenen Kulturkreis stammt, dann spüre ich das. Freundlichkeit und Liebe, ein echtes Empfinden von Bruderschaft und Schwesternschaft, sind äußerst kostbar. Sie ermöglichen das Zusammenleben in der Gemeinschaft und sind somit entscheidend für die Gesellschaft.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 22 - 23)
Meditation: Im Fluss schwimmen
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, Sie sind an einem großen Fluss. Gehen
Sie in
Gedanken in den Fluss und beginnen dort zu schwimmen.
(Machen Sie diese Übung mehrere
Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 43; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Liebe ist die Quelle
Die liebende Hinwendung für ein neugeborenes Kind ist die Voraussetzung, dass es sich geistig und körperlich richtig entwickeln kann. Das gilt bereits für die Zeit, in der ein Säugling die Bedeutung der Worte noch nicht verstehen kann. Man meint vielleicht, es käme nicht so darauf an, was man zu so einem kleinen Wesen sagt, es verstehe ja ohnehin nichts. Ärzte, die sich auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns spezialisiert haben, versicherten mir aber, dass besonders die Wochen nach der Geburt entscheidend für die Entwicklung des menschlichen Gehirns seien.
Da wirkt sich also die Liebkosung eines Babys günstig auf seine spätere geistige Entwicklung aus. Schon ein Kind spürt, wie wichtig die Liebe für den Menschen ist. Ob man Mitgefühl und liebende Hinwendung erfährt oder nicht, das merkt man bereits am Anfang seines Lebens. Liebe ist die Quelle unseres Lebens. Sie ist für den Menschen so wichtig wie das Wasser für den Fisch.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 24)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Von Anfang an
Das Erste, was die Mutter nach der Geburt tut, ist, ihr Kind zu stillen. Wenn sie dabei keine Liebe empfindet, fließt ihre Milch nicht. Sie wird nur dann ungehindert fließen, wenn die Mutter trotz ihres angegriffenen Zustands und ihrer Schmerzen ihrem Kind liebevoll zugetan ist. Diese liebevolle Gesinnung ist wie ein kostbarer Edelstein. Wenn von Seiten des Kindes ein Gefühl des Hingezogenseins zur Mutter fehlt, wird es nicht saugen. Dies zeigt, wie wundervoll der Akt der Zuneigung auf beiden Seiten ist! Er steht am Anfang unseres Lebens!
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 25)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Fürsorge für alle
Egal, wie wichtig Sie selbst sind: Sie sind nur eine einzige Person. Sie haben das gleicht Recht, glücklich zu sein, wie alle anderen auch, aber der Unterschied ist der, dass Sie nur eine Person sind und die anderen viele. Das Glück einer einzigen Person zu verlieren ist wichtig, aber nicht so wichtig, wie das Glück von vielen anderen Menschen zu verlieren. Von diesem Standpunkt aus können Sie Mitgefühl, Liebe und Respekt für andere kultivieren.
Alle Menschen gehören gewissermaßen zu einer einzigen Familie. Es ist notwendig, dass wir die Einheit der Menschen annehmen und Interesse und Fürsorge für alle zeigen - nicht nur für meine Familie oder mein Land oder meinen Kontinent. Wir müssen Interesse und Fürsorge für jedes Lebewesen zeigen, nicht nur für die wenigen, die uns ähnlich sehen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 26)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie diese während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Der kluge Egoismus
Wenn Sie anderen Menschen Hass und Zorn entgegenbringen, werden diese ebenso reagieren, und Sie werden ihr eigenes Glück verlieren. Daher sage ich, dass, wenn Sie egoistisch sind, Sie auf kluge Art egoistisch sein sollten. Gewöhnlicher Egoismus konzentriert sich nur auf die eigenen Bedürfnisse; wenn Sie aber auf kluge Art egoistisch sind, dann behandeln Sie andere genauso gut wie diejenigen, die Ihnen nahe stehen. Letzten Endes wird diese Strategie mehr Zufriedenheit und mehr Glück hervorbringen. Auch von einem egoistischen Standpunkt aus erzielen Sie so bessere Resultate, wenn Sie andere respektieren, ihnen dienen und Ihre Ichbezogenheit vermindern.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 27)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Perspektivenwechsel
Analysieren Sie. Denken Sie nach, denken Sie nach, denken Sie nach. Wenn Sie dies tun, werden Sie feststellen, dass unsere gewöhnliche Art des Lebens beinahe bedeutungslos ist. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen. Es wäre sehr dumm, jetzt aufzugeben. In den Momenten, in denen Sie sich am hoffnungslosesten fühlen, ist es notwendig, kraftvolle Anstrengungen zu unternehmen. Wir sind derart an fehlerhafte Geisteszustände gewöhnt, dass es schwierig ist, mit nur ein bisschen Übung eine Änderung herbeizuführen. Ein einziger Tropfen von etwas Süßem kann den Geschmack von etwas sehr Bitterem noch nicht verändern. Bei Misserfolgen müssen wir hartnäckig bleiben.
In schwierigen persönlichen Umständen besteht die beste Zuflucht darin, so ehrlich und aufrichtig zu sein wie möglich. Indem Sie barsch oder selbstsüchtig reagieren, verschlimmern Sie die Angelegenheit einfach nur. Das wird in schmerzhaften Familiensituationen besonders deutlich. Sie sollten erkennen, dass schwierige gegenwärtige Unstände vollständig von vergangenen unheilsamen Handlungen verursacht sind. Tun Sie daher Ihr Möglichstes, jetzt ein Verhalten zu vermeiden, das Ihre Last später nur erschweren wird.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 28 - 29)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Meine Freunde, meine Feinde?
Wenn Freunde überbetont werden, werden Feinde auch überbetont. Wenn Sie geboren werden, kennen Sie niemanden, und keiner kennt Sie. Obwohl wir uns alle gleichermaßen Glück wünschen und Leid vermeiden wollen, mögen Sie die Gesichter einiger Menschen gern und denken: "Das sind meine Freunde", und Sie mögen die Gesichter anderer Menschen nicht und denken: "Das sind meine Feinde." Sie machen Identitäten und Namen an diesen Menschen fest, und es endet damit, dass Sie Verlangen den Ersteren und Abneigung oder Hass den Letzteren gegenüber hervorbringen. Liegt darin irgendein Wert? Nein. Das Problem liegt darin, dass unglaublich viel Energie für eine Ebene aufgewendet wird, die nicht tiefer geht als die oberflächlichen Angelegenheiten in diesem Leben. Das Tiefgründige verliert gegen das Triviale.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 30)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Gute Nachbarschaft
Die ganze Welt ist einem Teil unseres Körpers vergleichbar. Nehmen wir zum Beispiel meine Hand und meinen Fuß. Verspüre ich in meinem Bein einen Schmerz, wandert meine Hand zu der betreffenden Stelle, um sie zu reiben und den Schmerz zu lindern. Dieses Beispiel lässt sich auf andere Situationen übertragen. Einer unserer Nachbarn muss sich vielleicht mit einem schwerwiegenden Problem auseinander setzen. Wir könnten sagen, nun ja, er ist halt nur ein Nachbar - aber als Nachbar ist er ein Teil unserer Gemeinschaft, von der wir auch wiederum ein Teil sind. Wir müssen Mitgefühl und Fürsorge, ein Gespür für Verbundenheit untereinander entwickeln, weil der Schaden unseres Nachbarn - und damit unserer Nachbarschaft überhaupt - auf uns zurückfallen und uns selbst betreffen könnte. Unter diesen Vorzeichen müssen wir einen weiter gefassten Blick entwickeln, um auf die Menschheit als eine große Familie blicken zu können. Natürlich gibt es verschiedene Rassen, unterschiedliche Traditionen und Kulturen, kaum miteinander zu vergleichende Religionen - wenn man nach Unterschieden sucht, wird man zweifellos etliche finden. Trotz allem teilen wir miteinander einen gemeinsamen Planeten, und wenn andere leiden, leiden wir schließlich auch. Sind wir glücklich, werden andere auch glücklich werden. In dieser Hinsicht brauchen wir ein Gefühl der Verantwortung für den gesamten Globus, eine alles einschließende Verantwortung.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 31 - 32)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Wahre Freude
Wenn Sie anderen Menschen kein Lächeln schenken, sondern sie irgendwie böse anschauen oder so ähnlich, dann wird von ihrem Gegenüber eine entsprechende Antwort kommen. Das stimmt doch, oder? Wenn Sie sich anderen Menschen mit einer ehrlichen und offenen Einstellung zeigen, dann wird auch eine entsprechende Antwort von Ihrem Gegenüber kommen. Dies folgt also einer ziemlich einfachen Logik. Jeder will Freunde haben und keine Feinde. Der richtige Weg, sich Freunde zu verschaffen, ist durch ein warmes Herz und nicht einfach durch Geld oder Macht. Durch Macht oder Geld gewonnene Freunde sind etwas anderes. Sie sind keine Freunde. Ein wahrer Freund sollte ein echter Herzensfreund sein, oder etwa nicht? Ich sage den Leuten, dass solche Freunde, die zu ihnen kommen, wenn sie Geld und Macht besitzen, nicht ihre wahren Freunde sind, sondern dass sie Freunde des Geldes und der Macht sind. Denn sobald Geld und Macht verschwinden, sind auch jene Freunde schnell dabei, sich zu verabschieden. Sie sehen also, dass solche Freunde nicht zuverlässig sind.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 33 - 34)
Wurzelchakra-Meditation: (Das Wurzelchakra ist an der Unterseite des Rückgrates an der Stelle des Po. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Wurzelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Unser Glück braucht die anderen
Jemand, der in Isolation lebt, wird über kurz oder lang geistig und seelisch leiden, da er seiner Natur nach ein soziales Wesen ist. Eine Vielzahl unserer Grundbedürfnisse wie die nach Nahrung und Schutz werden durch die Arbeit und Mühen anderer befriedigt. Also hängt unser Glücklichsein, unsere Lebensform in hohem Maße von anderen ab. So ist die Wirklichkeit unseres täglichen Dasein, und wir sollten uns in unserem Denken und Urteilen danach richten. Die Intelligenz des Menschen ist derart hoch entwickelt, ja raffiniert und in ihren Funktionen so vielschichtig, dass sie manchmal Bilder der Welt entwirft, die die Lebenswirklichkeit außer Acht lassen. Sehr oft leben wir in der falschen Annahme, wir existierten von allem losgelöst und könnten alles erreichen, und verkennen dabei, wie sehr wir mit unserem Leben auf das Dasein, die Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen sind. Dieser Sachverhalt trifft nicht nur auf uns Menschen zu, sondern gilt gleichermaßen für unsere Umwelt und andere Lebensformen, Pflanzen- und Tierarten, letzten Endes für alles um uns herum. Ein Großteil von Leiden und Problemen entsteht deshalb, weil wir nicht ausreichend die Hilfe und Fürsorge wertschätzen, die wir von der Welt um uns empfangen, und deshalb deren Wert und Bedeutsamkeit nicht genügend würdigen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 35 - 36)
Nabelchakra-Meditation: (Das Nabelchakra ist an der Stelle des Bauchnabels. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Nabelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Was tröstet
Sind wir uns nicht darüber einig, dass Liebe eine wichtige Rolle im menschlichen Leben spielt? Sie tröstet, wenn man hilflos und verzweifelt ist, und sie tröstet, wenn man alt und einsam ist. Sie ist eine dynamische Kraft, die wir entwickeln und anwenden sollten, aber oft neigen wir dazu, sie zu vernachlässigen, vor allem in unserer Jugend, wenn wir uns in einem falschen Sicherheitsgefühl wiegen. Die logische Grundlage dafür, andere zu lieben, ist die Erkenntnis der einfachen Tatsache, dass jedes lebende Wesen denselben Wunsch nach Glück und einem Ende des Leidens hat und dass sie alle auch dasselbe Recht darauf haben, sowie die Überlegung, dass Sie als Einzelne nur eine Einheit Leben sind, verglichen mit der Vielzahl der anderen in ihrem niemals endenden Streben nach Glück.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 37)
Solarplexuschakra-Meditation: (Das Solarplexuschakra ist unterhalb der Rippen, dort, wo die Rippen in der Mitte zusammenkommen und eine Mulde ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Solarplexuschakra und senden Ihre gesamte Energie
in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 63; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Selbsterkenntnis
Es gibt die durchaus interessante Ansicht, dass unser Miteinandersein tatsächlich hilft, uns selbst besser zu begreifen und zu verstehen. In einer engen, intimen Beziehung, in der Liebe und Anhänglichkeit, vielleicht sogar Abhängigkeit miteinander vermischt sind, ist es schwierig zu sehen, wie dieses Miteinandersein dem Einzelnen dazu dienen sollte, sich besser zu erkennen. Dort, wo eine zu starke Bindung oder gar das Klammern an eine Person vorherrscht, wo die Beziehung zu einem Menschen durch ein übermäßiges "Ich liebe diesen Menschen, ich will ihn vollständig ergreifen" bestimmt wird, ist Selbsterkenntnis nicht möglich.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 38)
Herzchakra-Meditation: (Das Herzchakra ist auf der Höhe des Herzens, aber in der Mitte des Körpers und nicht links. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Herzchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 65; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Selbstvertrauen
In den meisten Fällen führt die Überbetonung des eigenen Ich nur zu Enttäuschungen oder zu Konflikten mit anderen Egos, die sich ihrerseits genauso besonders finden wie ich mich - vor allem dann, wenn die Überhöhung des Ich zu Exzentrizität und überzogenen Ansprüchen führt. Die Illusion, das Ich sei unsterblich, verbirgt eine Gefahr, der wir alle ausgesetzt sind: den Willen zu mehr Besitz und Einflussnahme. Wie wir alle wissen, kann dies im Extremfall sogar zu Mord und Totschlag führen, nur damit die eigenen egoistischen Wünsche befriedigt werden. Die Maßlosigkeit des eigenen Ich bringt Fehlentwicklungen mit sich, die immer im Schlechten enden. Umgekehrt kann ein in sich gefestigtes Ich, das sich seiner selbst sicher ist, etwas sehr Positives sein: Wir sollten ein gesundes Vertrauen in uns selbst besitzen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 39)
Halschakra-Meditation: (Das Halschakra ist an der Stelle, an welcher der Kehlkopf ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Halschakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Freudig helfen
Anderen Menschen zu helfen ist ganz allgemein das Beste, was Menschen tun können. Wenn zufällig jemand in ihrer unmittelbaren Umgebung vollkommen mittellos und wehrlos ist oder an einer unheilbaren Behinderung leidet, dann sagen Sie sich, dass Ihnen eine einzigartige Gelegenheit geboten wird, und stellen Sie sich voller Freude in den Dienst dieses Menschen. Wenn Sie dies jedoch als eine unangenehme Verpflichtung empfinden, dann wird Ihr Handeln nicht vollkommen sein, und es werden dadurch unnötige Schwierigkeiten entstehen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 40)
Ajnachakra-Meditation: (Das Ajnachakra, oder auch das dritte Auge genannt, ist zwischen den Augenbrauen auf der unteren Stirnseite. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Ajnachakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 67; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Gutes tun
Je mehr uns das Wohlergehen anderer Menschen am Herzen liegt, desto besser sorgen wir auch für unser eigenes Glück. Aber daran dürfen Sie nie denken, wenn Sie Gutes tun! Erwarten Sie keine Gegenleistung, haben Sie nur das Wohlergehen des anderen im Auge.
Genauso wenig sollten Sie sich gegenüber dem Menschen, dem Sie helfen, überlegen fühlen. Egal, ob Sie ihm Ihr Geld, Ihre Zeit oder Ihre Energie opfern, tun Sie es stets aus einer Haltung der Demut heraus, auch dann, wenn der andere schmutzig, schwächlich, dumm oder in Fetzen gekleidet ist. Wenn ich einem Bettler begegne, dann bemühe ich mich immer, ihn nicht als einen Unterlegenen zu sehen, sondern als Menschen, der sich in keinster Weise von mir unterscheidet.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 41)
Scheitelchakra-Meditation: (Das Scheitelchakra ist in der Mitte auf Ihrem Kopf etwa dort wo sich der Mittelscheitel befindet. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Scheitelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Fröhlich geben
Wenn wir geben, sollen wir dies mit großer Fröhlichkeit und einem strahlenden Gesicht tun. Man sollte das Geben üben mit einem Lächeln und innerer Stärke.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 42)
Wiedererleben-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Jetzt denken Sie an ein sehr schönes Erlebnis aus der Vergangenheit und
beginnen, es noch einmal zu erleben.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 97; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Selbsthass
Selbsthass ist eine äußerst negative Haltung. Schaut man ein bisschen hinter die Fassade, so entdeckt man sehr schnell, dass dieser Hass aus einer zu hohen Vorstellung von sich selbst resultiert. Wir wollen um jeden Preis die Besten sein und ertragen es nicht, wenn uns auch nur eine Kleinigkeit von unserem Idealbild trennt.
Als ich das erste Mal vom Phänomen des Selbsthasses hörte, war ich sehr überrascht. Ich fragte mich, wie man sich selber hassen könne. Alle Wesen lieben sich, sogar die Tiere. Bei genauerem Nachdenken entdeckte ich, dass es sich beim Selbsthass um eine Form von übersteigerter Selbstliebe handelt.
Eines ist sicher: Wenn wir uns selbst kein Wohlwollen entgegenbringen, dann können wir es auch anderen Menschen nicht entgegenbringen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 43)
Jagdin-Meditation:
Dies ist eine Meditation, um Euch selbst zu schützen.
"Es ist eine Übung für Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Diese Übung
wurde von den Buddhisten übernommen, denn es ist ebenfalls eine sehr gute Übung.
Sie nannten sie Jadgin. Es bedeutet, dass man nichts tut, dass man nur sitzt.
Aber die originale Tantra-Übung sagt, Ihr könnt sitzen oder liegen und Ihr sollt
daran denken, wie die Gnade Gotte auf Euch kommt." (S. 115)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Nun denken Sie daran, dass die allumfassende Gnade Gottes zu Ihnen kommt.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 115; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Selbstliebe
Um für andere Liebe und Zärtlichkeit empfinden und ihnen Glück und Wohlergehen wünschen zu können, müssen wir diese Gefühle zuerst uns selbst gegenüber empfinden. Erst dann können wir verstehen, dass die anderen die genau gleichen Sehnsüchte haben, und erst dann kann es uns gelingen, ihnen gegenüber Liebe und Mitgefühl zu entfalten. Wenn man sich selbst hasst, kann man auch andere Menschen nicht lieben. Und unternimmt man nichts, um diese Einstellung zu ändern, so hat man nur sehr geringe Chancen, Frieden und innere Freude zu finden. Man vergeudet sein Leben, und das ist dumm. Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber es ist die Wahrheit.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 44)
Feuer-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus
Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer
mehr aus.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Gleichgültigkeit ist das Schlimmste
Gleichgültigkeit, vor allem Gleichgültigkeit anderen Menschen gegenüber, ist einer der schlimmsten Fehler, die es gibt. Wer nur an sich denkt, wen es kalt lässt, was den anderen widerfährt, legt eine sehr beschränkte Sicht der Welt an den Tag. Sein Denken ist zu eng, sein Inneres verkümmert. Von unserer Empfängnis an sind wir von anderen abhängig. Das Glück und die Zukunft unserer Welt, alle Annehmlichkeiten, derer wir uns erfreuen, die Dinge, die wir benutzen, unser simples tagtägliches Überleben, das alles ist nur möglich, weil andere Menschen für uns arbeiten. Gebete und andere spirituelle Praktiken haben zwar ihre Wirkung, aber es ist vor allem das Handeln der Menschen, das die Welt formt.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 45)
Wasser-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes
gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass
Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Regeln zur Güte
Denken Sie im Wesentlichen immer wieder: "Möge ich dazu fähig sein, allen Lebewesen zu helfen."
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 46)
Luft-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere
nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom
Baum usw.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Schule der Geduld
Geduld und Toleranz zu üben heißt nicht, in passiver Haltung zuzulassen, dass einem selbst oder anderen irgendein Schaden zugefügt wird - in diesen Fällen muss man angemessene Gegenmaßnahmen ergreifen. Doch das hat mir der inneren Reaktion eines Menschen auf die Konflikte in seiner Arbeit zu tun oder auf Situationen, die vielleicht Emotionen wie Wut, Hass oder Neid hervorrufen. Und dieses Vorgehen ist tatsächlich möglich. Ich selbst bin zum Beispiel Tibetern begegnet, die als politische Gefangene von den Chinesen viele Jahre lang inhaftiert worden waren und im Gefängnis geschlagen, völlig unzureichend ernährt und gefoltert wurden. Und trotzdem waren sie selbst unter diesen extremen Bedingungen fähig, ihre spirituellen Praktiken anzuwenden; in einigen Fällen konnten sie sogar ihre spirituelle Praxis intensivieren und dabei Mitgefühl für diejenigen aufbringen, die sie gefangen hielten.
Beispielsweise gab es einen hoch gestellten Mönch, der viel Jahre lang von den Chinesen gefangen gehalten wurde. Eine ganze Anzahl seiner Schüler war in demselben Gefängnis eingesperrt wie er. Einmal traf ich einen Mönch, der ein Schüler dieses Mönches gewesen war. Er erzählte mir, dass sie alle in diesem Gefängnis misshandelt und beschimpft wurden; aber besonders schwer war es für die Schüler, wenn sie mit ansehen mussten, wie ihr Lehrer geschlagen und gedemütigt wurde. Sie wurden dann furchtbar wütend. Ihr Lehrer riet ihnen jedoch, sich nicht vom Hass überwältigen zu lassen, und erklärte ihnen, dies sei eine Gelegenheit für ihre innere Entwicklung. Er sprach mit ihnen darüber, wie wichtig es sei, Mitgefühl zu bewahren, sogar gegenüber ihren Wärtern, die durch ihre Untaten des Samen für ihr eigenes zukünftiges Leiden säten.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 48 - 49)
Erde-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle
möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in
der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
. JuniSchwierigkeiten - unsere Chance
Wenn unser Leben unbeschwert ist und alles reibungslos läuft, dann können wir uns leicht etwas vormachen. Wenn wir jedoch wirklich verzweifelten und ausweglosen Situationen gegenüberstehen, gibt es keine Zeit mehr für Heuchelei, und wir müssen uns mit der Wirklichkeit auseinander setzen. Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln. Durch sie können wir auch dahin gelangen, die Nutzlosigkeit von Ärger anzuerkennen. Anstatt zornig zu werden, können wir eine tiefe Fürsorge und Respekt für solche Unruhestifter in uns hegen, da sie uns, indem sie unangenehme Umstände schaffen, unschätzbare Gelegenheiten liefern, uns in Geduld und Toleranz zu üben.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 50)
Universum-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr
vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und
dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das
Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein
Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können
Sie leicht in das universelle Bewusstsein (Buddha-, Christusbewusstsein) kommen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Genau hinsehen
Die Beobachtung, dass gute Menschen leiden, während schlechte sich des Profits und des Ansehens bei anderen erfreuen, ist voreilig und zu kurz gegriffen. Bei genauerem Hinschauen erkennt man, dass zum Beispiel Unruhestifter ganz und gar nicht glückliche Menschen sind. Dies zeigt, dass es viel besser ist, sich moralisch recht zu verhalten, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und sein Leben mit einer positiven Einstellung zu führen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 51)
Meditation:
Segnung der Erde mit Herzens-Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein
rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie
damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Falsche Nachsicht
Ich glaube, wenn man mit Ungerechtigkeit konfrontiert wird, dann ist Untätigkeit die falsche Reaktion. In den buddhistischen Schriften findet man die Ausdrücke "falsche Toleranz" oder auch "falsche Nachsicht". Im Fall der Tibeter, denen seitens der Chinesen Ungerechtigkeit geschieht, bedeutet falsche Geduld oder Nachsicht im Allgemeinen die Fähigkeit des Duldens, die manche Menschen haben, wenn sie in eine sehr destruktive, negative Tätigkeit eingebunden sind. Das ist eine falsche Nachsicht und Duldsamkeit. Und ähnlich ist es auch am Arbeitsplatz: Wenn hier viel Ungerechtigkeit und Ausbeutung herrscht, dann ist passive Toleranz die verkehrte Reaktion. Angemessen ist dann vielmehr, aktiv Widerstand zu leisten und den Versuch zu machen, diese Umstände zu ändern, statt sie einfach zu akzeptieren. Dann sollte man etwas unternehmen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 52)
Meditation:
Segnung der Erde mit göttlicher Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Kronenchakra. Ihr Kronenchakra stellt die
Verbindung dar zu Ihrer göttlichen Energie. Stellen Sie sich vor, wie ein
strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zum Planeten Erde strömt und
segnen Sie damit die Erde mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Abgeschreckt
In meiner Residenz in Dharamsala füttere ich gerne die Vögel. Sie kommen von überall her und freuen sich über das Futter. Aber manchmal kommt auch ein Habicht, um einen der kleinen Vögel zu schlagen. Dann hole ich mein Gewehr und schieße.
Aber ich erschrecke sie nur, um die anderen Vögel zu schützen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 53)
Meditation:
Segnung der Erde mit Herzens- und göttlicher Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra und gleichzeitig auf Ihr Kronenchakra.
Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum
Planeten Erde strömt und gleichzeitig strahlend weißes Licht von Ihrem
Kronenchakra zur Erde strömt. Segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie
sowie gleichzeitig mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Was Feinde lehren
Wer lehrt Sie Toleranz? Ihre Kinder lehren Sie vielleicht manchmal Geduld, aber es ist immer ihr Feind, der Sie Toleranz lehrt. Auf diese Weise ist Ihr Feind wirklich Ihr Lehrer. Wenn Sie für Ihren Feind Respekt anstelle von Zorn empfinden, wird sich Ihr Mitgefühl entwickeln. Diese Art Mitgefühl ist echtes Mitgefühl, das auf guten Überzeugungen beruht.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 54)
Meditation des Verzeihens:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Ganz langsam erinnern Sie sich jetzt an Menschen, denen Sie Schmerz oder Schaden
zugefügt haben, eomotional oder körperlich. Bitten Sie sie um Vergebung. Spüren
Sie die Freude, dass Ihnen vergeben wird.
Ganz sanft erinnern Sie sich nun an Menschen, von denen Sie verletzt wurden,
emotional oder körperlich. Vergeben Sie Ihnen. Spüren Sie die Freude zu
vergeben.
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Herausforderung
Sich gegenüber seinen Feinden freundlich zu verhalten, ja ihnen sogar Zuneigung zu zeigen - das ist eine wahrhaft große Herausforderung! Aber wenn man das kann und schließlich sogar positive Ergebnisse dabei erzielt, dann wird sich bei dem Betreffenden ein sehr starkes Gefühl von Zufriedenheit und Glück einstellen. Für diejenigen, die Mitgefühl üben wollen, die dazu beitragen wollen, das Leiden der Armen, der Schwachen, der Schutzlosen und der Hilfsbedürftigen zu lindern., sind es diese Herausforderungen. Eine Herausforderung muss also nicht unbedingt etwas Hinderliches oder Negatives sein.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 55)
Liebes-Friedens-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben. Einen Moment, in
dem Sie jemand geholfen haben. Einen Moment, in dem Sie verliebt waren. Einen
Moment, in dem Sie sich Gott nahe fühlten. Genießen Sie diesen glücklichen
Moment mit einem Lächeln.
Übertragen Sie dieses Glücksgefühl zu jedem Menschen, der Ihnen gerade einfällt.
Senden Sie das Glück auch zu Regionen, die Ihnen wichtig sind, z.B. dort, wo
Ihre Angehörigen wohnen oder Sie wohnen. Senden Sie dieses Glücksgefühl auch an
Ihr Land und überall dorthin, wo es Ihnen gerade einfällt.
Wünschen Sie allen Liebe und Frieden. Schicken Sie allen Staaten im Krieg und
in Auseinandersetzungen Liebe und Frieden.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation),
Eine spirituelle Aussage aus:
Dalai Lama / So einfach ist das Glück
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2004
ISBN 978-3-451-07031-0
Eine Meditation des Tages aus:
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
esotera: Neues Denken und Handeln
esotera ist das weltweit größte Magazin für neues Bewusstsein, 100.000 Leser! Jeden
Monat 100 Seiten. Zu bestellen bei: Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg,
Tel: 0761-70820.
Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.
Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.