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Eine spirituelle Aussage aus:
Dalai Lama / So einfach ist das Glück
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2004
ISBN 978-3-451-07031-0
Eine Meditation des Tages aus:
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht - Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
esotera: Neues Denken und Handeln
Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg
Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.
Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.
Eine Menschheit
Kampf, Betrug und Unterdrückung haben uns in die Falle der gegenwärtigen Lage gelockt; jetzt brauchen wir die Schulung in neuen Übungen, um einen Weg herauszufinden. Es mag praxisfern und idealistisch erscheinen. Aber wir haben keine Alternative zu Mitgefühl, dem Erkennen menschlicher Werte und der Einheit der Menschheit: Das ist der einzige Weg, um dauerhaftes Glück zu erreichen. Ich reise von Land zu Land mit diesem Gefühl der Gleichheit und Einheit. Ich habe meinen Geist über Jahrzehnte geschult. Daher gibt es keine Barrieren, wenn ich Menschen verschiedener Kulturen treffe. Ich bin davon überzeugt, dass wir grundsätzlich alle gleich sind, trotz verschiedener Kulturen und unterschiedlicher politischer und wirtschaftlicher Systeme. Je mehr Menschen ich treffe, desto stärker wird meine Überzeugung, dass die Einheit der Menschheit, gestützt auf Verständnis und Respekt, eine realistische und lebensfähige Grundlage für unser Verhalten darstellt. Wohin ich auch immer gehe, ist es das, worüber ich spreche. Ich glaube, dass die Übung von Mitgefühl und Liebe - ein aufrichtiges Gefühl für Bruderschaft und Schwesternschaft - die allumfassende Religion ist. Es kommt nicht darauf an, ob Sie Buddhist, Christ, Moslem oder Hindu sind oder ob Sie überhaupt eine Religion ausüben. Worauf es ankommt, ist Ihr Gefühl der Verbundenheit mit der Menschheit.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 100 - 101)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:
Sexuelle-Energie-Meditation
Mach es Dir bequem. Schließ die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich in jenen innersten Ort in Deiner Mitte hinein. Fühle, wie die kosmische Energie aus dieser Mitte heraus pulsiert und Deinen ganzen Körper durchströmt. Wisse, dass sich diese Energie sexuell und leidenschaftlich äußert. Betrachte Deinen sexuellen Ausdruck als feurige Energie des Universums, die durch Dich zu andern fließt. Stell Dir vor, wie Du diese Leidenschaft Deinen Geliebten und Freunden gegenüber, in Deiner Arbeit und in Deinen schöpferischen Plänen zum Ausdruck bringst. Wisse, dass diese Kraft in Dir unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch ist, dass Du der Energie vertrauen kannst, die Dich durchströmt und dass Du Dich in aller Sicherheit ausdrücken kannst.
Die Kraft in mir ist unschuldig, lebenssprühend und ekstatisch.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Die Essenz
Ich möchte sagen, dass die Essenz der Lehren Buddhas in zwei Sätzen zu finden ist.
Hilf anderen, falls möglich.
Falls das nicht möglich ist, füge zumindest niemandem Schaden zu.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 102)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein:
Meditation: Du bist wie eine goldene Sonne
Setz oder leg Dich bequem hin. Lass Deinen Körper sich völlig entspannen. Atme tief und langsam. Stell Dir ein Licht in Deinem Herzen vor - glühend, strahlend und warm. Spüre, wie es sich ausbreitet und größer wird, wie es stärker und stärker aus Dir hervorleuchtet, bis Du wie eine goldene Sonne bist, die Liebesenergie auf alles und alle um Dich herum ausstrahlt. Sage Dir: "Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich und leuchten aus mir auf alles um mich herum." Wiederhole das immer wieder, bis Du Deine spirituelle Energie wirklich spürst.
Göttliches Licht und göttliche Liebe fließen durch mich.
(Shakti Gawain/Reflektionen im Licht)
Aufgeschoben, aufgehoben
Es waren einmal zwei Mönche - ein Lehrer und ein Schüler. Um seinen Schüler zu ermutigen, versprach der Lehrer: "Wir machen demnächst ein Picknick." Aber nach wenigen Tagen war alles vergessen. Daraufhin erinnerte später der Schüler seinen Lehrer an sein gemachtes Versprechen, erhielt jedoch von diesem nur die Antwort, dass es jetzt zu beschäftigt sein, um ein Picknick zu machen. Eine lange Zeit verstrich: kein Picknick. Als er erneut an sein Versprechen erinnert wurde, sagte der Lehrer: "Nicht jetzt, ich habe zuviel zu tun." Eines Tages sah der Schüler, wie eine Leiche fort getragen wurde, und der Lehrer fragte ihn, was denn geschehen sei. Worauf sein Schüler ihm antwortete: "Nun, dieser arme Mann geht zu einem Picknick." Also: Wenn man für eine Angelegenheit, die man als wichtig empfindet, keinen genauen Zeitpunkt für deren Erledigung festlegt, wird man immer andere Verpflichtungen finden, die einen an der Ausführung hindern.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 104)
Schwerelosigkeits-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus --> etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, dass Ihr Gewicht genauso leicht wie
Baumwolle ist. Sie verlieren Ihr Gewicht und durchbrecht die Gravitationskraft
der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Nutze die Chance
Die Zeit hält nicht inne noch wartet sie, sondern fließt ungehindert dahin. Dementsprechend schreitet auch unser Leben immer weiter voran. Wenn etwas im Leben misslingt oder uns ein Unglück widerfährt, können wir uns nicht umwenden, die Zeit anhalten und von Neuem beginnen. So gesehen gibt es keine echte zweite Chance oder Gelegenheit.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 105)
Meditation: Im Fluss schwimmen
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Dann atmen Sie normal und stellen sich vor, Sie sind an einem großen Fluss. Gehen
Sie in
Gedanken in den Fluss und beginnen dort zu schwimmen.
(Machen Sie diese Übung mehrere
Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 43; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Nicht über Nacht
Ein kleines Kind wächst zu einem jungen Menschen heran; dies geschieht nicht über Nacht, sondern braucht Zeit. In ähnlicher Weise verhält es sich, wenn man seine geistigen Gewohnheiten ändern möchte. Heutzutage werden bestimmte wachstumsfördernde Mittel gespritzt, um Kühe, Schweine und Geflügel schneller heranwachsen zu lassen - nur um sie dann zu schlachten und zu konsumieren. Dieser Umgang mit der Natur hat einen negativen Einfluss auf den Menschen. Wenn wir uns also mit geistiger Tätigkeit, Veränderung und Wandlung befassen, dann können wir nicht einfach bestimmte Eigenschaften und Qualitäten injizieren und erwarten, dass sich der Geist plötzlich und schnell verändert.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 106 )
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Finger zeigen zum Boden (verbrauchtes abfließen lassen).
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich bildlich vor: Sie sitzen am Meer. Einatmend lassen Sie das Wasser auf sich zukommen und Ihr Becken warm umspülen. Ausatmend geht die Welle zurück, und Sie übergeben mit ihr alles was Sie belastet Schmerzen, Krankheit, Schwäche, Nervosität dem Meer.
Der gedankliche Leitsatz (mehrfach wiederholen): Alles, was mich belastet, bewusst oder unbewusst, lasse ich los und überlasse es dem Meer der Heilung.
Verändern Sie den Leitsatz, wenn nötig, bis er für Sie passt. Beobachten Sie, wie mit der Welle, während Sie ausatmen, alles, was Sie belastet, zurück ins Meer fließt und verschwindet.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Haare in den Ohren
Es gibt Menschen, die körperlich alt sind, aber so tun, als ob sie jung wären. Manchmal, wenn ich in Ländern wie den Vereinigten Staaten Freunde treffe, die ich schon lange kenne, begrüße ich sie mit den Worten "mein alter Freund". Ich meine damit, dass wir uns schon seit langer Zeit kennen und nicht unbedingt "körperlich alt". Aber wenn ich das sage, werde ich oft nachdrücklich korrigiert: "Wir sind nicht alt! Wir sind alte Freunde." Aber sie sind alt - ihnen wachsen Haare in den Ohren, und das ist ein sicheres Zeichen für das Alter - aber es ist ihnen unangenehm, alt zu sein. Das ist dumm.
Ich denke, dass die maximale Dauer eines menschlichen Lebens einhundert Jahre beträgt, was im Vergleich zur Lebensdauer unsere Planeten sehr kurz ist. Dieses kurze Leben sollte in einer Weise benutzt werden, dass es anderen keine Schmerzen zufügt. Es sollte nicht dazu genutzt werden, schädliche Handlungen zu begehen, sondern eher konstruktiv und positiv tätig zu sein - zumindest jedoch nicht dazu, anderen zu schaden oder ihnen Probleme zu bereiten.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 107 - 108)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Ihre Hände liegen im Schoß wie zwei Schalen, die linke in der rechten.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich folgendes bildlich vor: Sie sind ein loderndes Feuer (oder sitzen davor). Das Feuer soll vorerst alles verzehren, was an Verbrauchtem in Ihnen ist (Ängste, Groll, Schuldgefühle, Pessimismus usw.). Einatmend lassen Sie nun die Flammen hoch und höher steigen und ausatmend sich von der Kraft und Wärme der Feuers erfüllen. Dem lodernden Feuer wird niemand zu nahe treten, aber die Umgebung labt sich an der wohltuenden Wärme und Geborgenheit Ihres Feuers.
Der Leitsatz (mehrfach wiederholen): Das Feuer erhitzt und stärkt jede Zelle meines Körpers, erhellt meinen Geist und lässt meine Seele in göttlichem Licht erstrahlen. Erleben Sie die Kraft des Feuers.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend kräftig recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Vier Berge
Es gibt keinen Weg, dem Tod zu entkommen oder vor ihm zu flüchten - das wäre so, als ob man von vier Bergen umgeben wäre, die den Himmel berühren, und die man überwinden wollte, um der Umkesselung zu entfliehen. Vor diesen vier Bergen, Geburt, Alter, Krankheit und Tod gibt es kein Entrinnen. Das Älterwerden verdrängt die Jugend, Krankheit beeinträchtigt die Gesundheit, der Verfall des Lebens hebt alle guten, dem Menschen mitgegebenen Eigenschaften auf, und der Tod beendet das Leben. Mit welchen Qualitäten wir auch ausgestattet sein mögen, vor dem Tod können wir nicht weglaufen. Wir können weder durch Reichtum oder Zauberei noch durch das Wiederholen von Mantras und Gebeten oder Medizin den Tod aufhalten. Deshalb sind wir gut beraten, uns auf den Tod vorzubereiten.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 109)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Sitzen Sie stabil. Ihre Daumen drücken Sie an das Brustbein, die beiden Handteller berühren sich.
Beim Einatmen spannen Sie den PC-Muskel (zwischen Scham- und Steißbein) an, ziehen die Bauchdecke ein und das Kinn fest an. Halten Sie diese Spannung ca. 10 Sekunden und lassen Sie diese während der Ausatmung langsam los. Etwa 10 mal wiederholen. (Anspannung des PC-Muskels lädt das Gehirn energetisch auf.
Dann beobachten Sie den Atem und versuchen sich dabei der vier Phasen bewusst zu sein: Einatmung Pause Ausatmung Pause.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken
(esotera Juni 6/97)
Tagesbilanz
So wie wir vielleicht am Ende eines Tages auf die Schnelle überschlagen oder ausrechnen, wie erfolgreich sich unser Geschäft entwickelt hat, indem wir Zahlen zusammenzählen oder den erwirtschafteten Gewinn taxieren, sollten wir auch überprüfen, welche Art von Leben wir während des verstrichenen Tages geführt haben - ob es gut oder weniger gut war.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 110)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich eine Kinoleinwand vor: Darauf projizieren Sie einen Film, in dem Sie Hauptdarsteller/in sind und der Ihre glückliche Zukunft darstellt. Sie sind mit ganzem Herzen dabei und teilen die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson. Beziehen Sie auch Ihre Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Ihrer Umgebung großen Gewinn bringen. So bereichern Sie Ihr Umfeld, und das wiederum beschenkt Sie mit allem, was Sie glücklich macht. Sie können sich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)
Hoffnung hilft
Ohne Hoffnung würde unser Leben seinen Bezug auf den Sinn verlieren. Wenn wir unsere Hoffnung aufgeben, wird unser Leben leer und flach - wird aber unser Leben leer und flach, verkürzen wir es auch. Deswegen ist die Hoffnung auf Glück, das Streben nach Glück, einer der wichtigsten Faktoren in unserem Leben.
Wie macht sich diese Hoffnung in unserem Leben bemerkbar? Nach meiner Erfahrung artikuliert sie sich in einer inneren Stärke, in einer optimistischen Grundeinstellung, im Grundvertrauen in sich und die Welt. Wo wir diese Eigenschaften ausprägen, sind wir dem glücklichen und sinnvollen Leben schon ein großes Stück näher gekommen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 111)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, die Spitzen von Daumen und Ringfinger berühren sich.
Sie machen sechs tiefe Atemzüge, richten sich noch mehr auf und entspannen sich.
Stellen Sie sich nun bildlich vor: einen (bekannten oder unbekannten) Ort, der Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie entspricht, wo Sie gerne einige Minuten, Stunden oder Tage verweilen würden, der Sie erfrischt und all Ihre Sinne weckt. Genießen Sie bewusst die Formen und Farben und den Duft des Ortes, und versuchen Sie auch etwa Schönes zu hören: Musik, Vogelgesang, Wind, Wasser ...
Sie können dieses Bild überall entstehen lassen im Stehen, Sitzen oder Liegen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange Sie darin verweilen. Nicht auf die Zeit kommt es an, sondern auf die Intensität.
(esotera Juni 6/97)
Hoffentlich
Unser Alltagsleben, besonders das der fernen Zukunft, hängt sehr stark von unserer Hoffnung ab. Es gibt keine Garantie für die Zukunft, nur eine, die auf Hoffnung gründet. Hoffnung bedeutet etwas Gutes. Niemand hofft auf etwas Schlechtes. Deswegen ist das wahre Ziel unseres Lebens das Glück: glücklichere Tage, glücklichere Wochen, glücklichere Jahre, eine glücklichere menschliche Gemeinschaft zu erlangen. Da die geistige Einstellung ein Hauptfaktor ist, sollten wir meiner Ansicht nach mehr Aufmerksamkeit auf unsere innere Entwicklung lenken.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 112)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen auf den Oberschenkeln und zeigen nach oben; alle Fingerspitzen berühren sich.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich vor auf einer Reise zu sein: Sie kommen an ein Tor den Eingang zur neuen Woche. Dort begegnen Sie Ihrer inneren Weisheit (als Lichtgestalt oder Symbol) und fragen sie:
Was kann ich tun oder lassen, um Sinn und Freude in meinem zukünftigen Leben zu finden?
Bleiben Sie einige Atemzüge lang still sitzen, um die Antwort zu vernehmen.
(esotera Juni 6/97)
Die Vier Edlen Wahrheiten
Um uns vom Daseinskreislauf zu befreien, brachen wir ein Verständnis davon, wie dieser beschaffen ist. Wir müssen 1) die spezifischen Arten von Leiden kennen; 2) die Ursachen dieser Leiden aufdecken; 3) herausfinden, ob es möglich ist, diese Ursachen zu beseitigen; und dann 4) festlegen, was zu tun ist. Entsagung beinhaltet daher zumindest ein teilweises Verständnis der Vier Edlen Wahrheiten:
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 113)
Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein: Die Hände liegen wie offene Blumen auf den Oberschenkeln.
Machen Sie sechs tiefe Atemzüge. Während der Einatmung richten Sie sich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lassen Sie jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen folgendes Bild vor: Sie sitzen unter der strahlenden Sonne. Auf Ihrem Kopf haben Sie eine offene Blüte. Einatmend nehmen Sie das einströmende Licht auf, lassen sich in der Atempause davon erfüllen und ausatmend verströmen Sie es durch Ihr Herz wieder an Ihre Umwelt. Dabei wiederholen Sie in Gedanken mehrmals den folgenden Leitsatz:
Ich öffne mich der göttlichen Freude, lasse mich davon erfüllen und strahle sie durch mein Herz hinaus in die Welt.
Sie können auch etwas anderes einsetzen, das für Sie zur Zeit wichtig ist, z.B. heilende Kräfte, Licht, Liebe, Frieden ...
Dauer 5 20 Minuten. Beenden Sie die Meditation mit einem kräftigen Recken und Strecken.
(esotera Juni 6/97)
Billiger
Einige meiner Freunde, die den Dharma praktizieren, leiden unter zu hohem Blutdruck und haben trotzdem keinerlei gesundheitliche Krisen, sie fühlen sich nie erschöpft. Andere Freunde leben in großem materiellen Wohlstand, beginnen aber nach dem Austausch der ersten Begrüßungsworte gleich zu klagen und zu jammern. Trotz ihrer angenehmen Lebensumstände kennt der Geist dieser Menschen keine Ruhe und keinen Frieden, und folglich machen sie sich ständig Sorgen über ihre Verdauung, über ihren Schlaf - einfach über alles. Geistige Ruhe und Gelassenheit sind also eine wichtige Bedingung für gute Gesundheit. Hierfür brachen Sie keinen Arzt, schauen Sie in Ihr Inneres, versuchen Sie etwas von Ihrem Potential zu nutzen. Dies kommt außerdem billiger!
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 116)
Wurzelchakra-Meditation: (Das Wurzelchakra ist an der Unterseite des Rückgrates an der Stelle des Po. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Wurzelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Mahlzeit
Lassen Sie uns die Freuden des Essens betrachten. Heute hatte ich ein köstliches Mahl. Als ich es aß, sah es einladend aus, doch als es meinen Magen und meine Gedärme passierte, hat es sich in etwas nicht mehr so Schönes verwandelt. Wenn wir essen, vermeiden wir es, wahrzunehmen, dass genau das geschieht, und wir finden Vergnügen an der Mahlzeit, indem wir denken: "Oh, dieses Essen ist wunderbar. Ich bin wirklich sehr zufrieden." Aber diese wunderbaren Speisen wandern durch unseren Körper und enden schließlich in der Toilette in einer Form, die niemand mehr als schön betrachtet. Dieses Zeug, das die meisten als äußerst schmutzig ansehen, wird in unserem menschlichen Körper produziert. In gewisser Hinsicht ist die Erzeugung von Stuhlgang eine der Hauptfunktionen unseres Körpers. Essen, arbeiten und Geld verdienen sind in sich selbst bedeutungslos. Eine noch so kleine Handlung des Mitgefühls jedoch verleiht unserem Leben Sinn und Bedeutung.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 117)
Nabelchakra-Meditation: (Das Nabelchakra ist an der Stelle des Bauchnabels. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Nabelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Oberflächlich
Es gibt vorübergehende Erfahrungen, wie das Essen von guten Speisen, die in und aus sich selbst angenehm und vergnüglich erscheinen, die sich aber in Schmerzen verwandeln, wenn man sie ununterbrochen genießt - das ist das Leiden der Veränderung. Wenn eine Situation von Vergnügen in Schmerzen übergeht, denken Sie über die Tatsachen nach, dass sich nun die tiefere Natur des ursprünglichen Vergnügens enthüllt. Die Anhaftung an solch oberflächliche Freuden wird nur weiteres Leid bringen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 118)
Solarplexuschakra-Meditation: (Das Solarplexuschakra ist unterhalb der Rippen, dort, wo die Rippen in der Mitte zusammenkommen und eine Mulde ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Solarplexuschakra und senden Ihre gesamte Energie
in dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 63; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Das rechte Maß
Unser Körper muss durch grobe Substanzen wie die Nahrung in Gang gehalten werden. Doch wenn wir zu viel essen, das verwandelt sich genau das, was notwenig ist, um die Gesundheit hervorzurufen, in eine Quelle von Krankheiten und Leiden. In den Ländern, in denen Knappheit an Nahrungsmitteln herrscht, stellen Hunger und der Hungertod die Hauptursachen von Leiden dar. In den Ländern jedoch, in denen Nahrungsmittel in großer Vielzahl und vielen nahrhaften Variationen zur Verfügung stehen, gibt es Leiden aufgrund von zu vielem Essen und Magenverstimmungen. Wenn eine Balance herrscht ohne offenkundige Probleme, dann nennen wir die "Glück"; doch es wäre dumm zu denken, dass wir frei von Krankheiten wären oder jemals frei von Krankheiten werden könnten. Der Körper, den wir haben, ist ein Zuhause für Probleme. Es ist nicht so, als ob wir in der Abwesenheit von Krankheit, Krieg oder Hunger nicht sterben würden. Es liegt in der Natur des Körpers, sich aufzulösen. Vom Beginn der Zeugung an ist der Körper dem Sterben unterworfen.
Somit stellt dieser menschliche Körper einen unschätzbaren Reichtum dar, mächtig und stark, und dennoch zerbrechlich. Einfach dadurch, dass Sie am Leben sind, befinden Sie sich an einem kritischen Kreuzungspunkt und tragen eine große Verantwortung. In diesem Leben kann für Sie selbst und für andere großes Gutes erreicht werden, und so wäre es eine fürchterliche Verschwendung, von den unbedeutende Angelegenheiten abgelenkt zu werden.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 119 - 120)
Herzchakra-Meditation: (Das Herzchakra ist auf der Höhe des Herzens, aber in der Mitte des Körpers und nicht links. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Herzchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 65; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Der gleiche Magen
Buddhistische Nonnen und Mönche halten sich beispielsweise beim Essen zurück: ein kleines Frühstück, dann ein Mittagessen und danach nichts mehr. Sie haben kein Recht zu fordern: "Ich möchte dieses oder jenes essen." Was immer ihnen auf ihren täglichen Bettelrunden gegeben wird, müssen sie akzeptieren. Sie sind nicht notwendigerweise Vegetarier. Was immer ihnen gegeben wird, essen sie. Das ist die Übung in der Zufriedenheit, was das Essen anbelangt. Es lindert die Sorge, dass man gerne dieses oder jenes essen möchte. Laienpraktizierende können dieser Übung nacheifern, indem sie nicht auf einer besonderen Speise bestehen. Auch wenn Sie reich sind, können sie deswegen nicht viel mehr zu sich nehmen als arme Menschen, außer zu Ihrem eigenen Schaden. Reiche und arme Menschen haben den gleichen Magen.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 121)
Halschakra-Meditation: (Das Halschakra ist an der Stelle, an welcher der Kehlkopf ist. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Halschakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Zuviel ist zuviel
Wir Mönche und Nonnen dürfen keine teuren Kleidungsstücke tragen. Vor dem Überfall der chinesischen Kommunisten in Tibet trugen Mönche und Nonnen manchmal jedoch luxuriöse Kleidung, was Korruption und Selbstbetrug gleichkam. (In gewisser Hinsicht waren die kommunistischen Chinesen gütig, dass sie diese Korruptheit zerstört haben!) Diese Einschränkungen sind die Übung in Bezug auf Kleidung. Laienpraktizierende können eine ähnlich Übung auf sich nehmen, indem sie Maß halten, was Kleidung betrifft. Das Gleiche trifft auf Schmuck zu. Mehr als ein Ring an jedem Finger ist zweifellos zu viel!
Es ist ein Fehler zu denken, dass es sich wirklich lohne, mehr Geld für Essen, Kleidung und Schmuck auszugeben, nur weil man mehr Geld hat. Es wäre besser, wenn man stattdessen mehr Geld für die Erziehung und die Gesundheit armer Menschen ausgäbe. Das wäre kein aufgezwungener Sozialismus, sondern freiwilliges Mitgefühl.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 122)
Ajnachakra-Meditation: (Das Ajnachakra, oder auch das dritte Auge genannt, ist zwischen den Augenbrauen auf der unteren Stirnseite. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Ajnachakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 67; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Geist und Leib
Wir alle kennen Situationen, in denen wir uns geistig so wohl fühlen, dass wir unter den gleichzeitig auftretenden körperlichen Problemen überhaupt nicht leiden. Man kann sagen, dass in solchen Zuständen das geistige Glück unsere körperlichen Leiden überstrahlt. Wie aber, wenn wir uns körperlich sehr wohl fühlen, dabei aber im Geiste bedrückt, niedergeschlagen und mutlos sind? In solchen Fällen bleibt unser leibliches Wohlbefinden ohnmächtig. Auch die angenehmsten körperlichen Empfindungen vermögen unser geistiges Leiden nicht zu lindern. Daraus können wir erkennen, dass die geistige Ebene unseres Lebens seiner leiblichen Ebene vorgeordnet ist.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 123)
Scheitelchakra-Meditation: (Das Scheitelchakra ist in der Mitte auf Ihrem Kopf etwa dort wo sich der Mittelscheitel befindet. Ein Chakra kann man sich vorstellen wie ein Rad. Die Energie bewegt sich rotierend.)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun konzentrieren Sie sich auf das Scheitelchakra und senden Ihre gesamte Energie in
dieses Chakra.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 62; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Kein tibetischen Spezialmittel
Unser Geist sollte immer in Gelassenheit verweilen, auch wenn man von Angst überfallen wird, wie das zwangsläufig im Leben vorkommt. Diese Verstörungen sind kurzlebig, wie Wellen, die sich aus dem Wasser erheben und wieder zurücksinken. Deshalb sollte Ihre geistige Grundeinstellung davon nicht berührt werden. Wenn Sie gelassen bleiben, bleibt auch Ihr Blutdruck normal, was für Ihre Gesundheit förderlich ist. Ich habe keine wissenschaftliche Erklärung dafür, ich weiß nur, dass meine eigene körperliche Verfassung sich mit zunehmendem Alter verbessert, obwohl ich immer die gleiche Arznei einnehme, den gleichen Arzt habe, das gleiche Essen. Es muss also an meiner geistigen Einstellung liegen. Manchmal sagt man mir: Sie haben sicherlich ein tibetischen Spezialmittel. Nein, das habe ich nicht!
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 124)
Wiedererleben-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Jetzt denken Sie an ein sehr schönes Erlebnis aus der Vergangenheit und
beginnen, es noch einmal zu erleben.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 97; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Mitgefühl gibt Kraft
Als ich vor einiger Zeit in Bodh Gaya war, erkrankte ich aufgrund einer chronischen Darminfektion. Auf dem Weg ins Krankenhaus hatte ich heftige Schmerzen, und ich schwitzte sehr stark. Das Auto führ durch die Gegend des Geierberges (Buddha hat dort gelehrt), wo die Dorfbewohner sehr arm sind. Der indische Bundesstaat Bihar, in dem der Geierberg liegt, ist allgemein sehr arm, aber in dieser Gegend sind die Menschen noch viel ärmer. Ich habe noch nicht einmal Kinder gesehen, die auf dem Weg zur oder von der Schule waren. Nur Armut. Und Krankheit. Ich erinnere mich lebhaft an einen kleinen Jungen mit Kinderlähmung, der rostige metallene Stützbänder an seinen Beinen hatte und metallene Krücken, die er unter die Achseln geklemmt hatte. Es war offensichtlich, dass er niemanden hatte, der nach ihm schaute. Ich war zutiefst berührt. Ein wenig später sah ich an einem Teestopp an der Straße einen alten Mann, der nur mit einem schmutzigen Stück Stoff bekleidet war. Er war auf den Boden gefallen und dort liegen geblieben, und niemand kümmerte sich um ihn.
Später im Krankenhaus drehten sich meine Gedanken weiter um das, was ich gesehen hatte, und ich dachte darüber nach, wie traurig es ist, dass ich Menschen hatte, die sich um mich kümmerten, während diese armen Menschen dort auf der Straße niemanden hatten. Ich habe meine Gedanken darauf gelenkt, nicht auf mein eigenes Leiden. Obwohl mit der Schweiß am Körper herunter lief, waren meine Sorgen woanders.
Auf diese Weise litt mein Geist weder Furcht noch Unbehagen, obwohl mein Körper starke Schmerzen durchmachte, die mich am Schlafen hinderten (es hätte sich ein Loch in der Darmwand gebildet). Es hätte die Lage nur verschlimmert, wenn ich mich auf meine eigenen Probleme konzentriert hätte.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 125 - 126)
Jagdin-Meditation:
Dies ist eine Meditation, um Euch selbst zu schützen.
"Es ist eine Übung für Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Diese Übung
wurde von den Buddhisten übernommen, denn es ist ebenfalls eine sehr gute Übung.
Sie nannten sie Jadgin. Es bedeutet, dass man nichts tut, dass man nur sitzt.
Aber die originale Tantra-Übung sagt, Ihr könnt sitzen oder liegen und Ihr sollt
daran denken, wie die Gnade Gotte auf Euch kommt." (S. 115)
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal
Nun denken Sie daran, dass die allumfassende Gnade Gottes zu Ihnen kommt.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 115; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Sag "Ja"
Sehen wir uns noch einmal das körperliche Leiden an: Wenn wir Schmerzen spüren, können wir diese Schmerzen nicht einfach beseitigen. Wir können aber diese Situation akzeptieren und "Ja" zu ihr sagen. Vielleicht können wir sie sogar als etwas Wertvolles betrachten, das im Zusammenhang unseres Lebens Sinn macht. Wenn wir auf diese Weise freiwillig unser körperliches Leiden auf uns nehmen, kann dies dazu führen, dass unsere innere Kraft gestärkt wird. Auch daran wird der große Einfluss unserer inneren Haltung auf unsere gesamte Lebendigkeit erkennbar.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 127)
Feuer-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus
Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer
mehr aus.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Statt Medikamente
Am Anfang unseres Lebens steht die Geburt, bei der wir leiden, und am Ende unseres Lebens steht der Tod, bei dem wir ebenso leiden. Zwischen diesen beiden stehen Alter und Krankheit. Wie reich und wie gesund wir auch sein mögen, wir haben keine andere Wahl, als diese Lebenssituationen zu durchleiden.
Zu allem hinzu kommt noch die Unzufriedenheit. Wir wollen mehr und mehr und mehr. Das ist, in gewisser Weise, wirkliche Armut - immerzu hungrig und hungrig und hungrig zu sein, ohne ein bisschen Zeit zur Zufriedenheit. Andere mögen nicht reich sein, aber die Zufriedenheit stattet sie mit weniger Sorgen, weniger Feinden, weniger Problemen und sehr gutem Schlaf aus. Nicht nur einmal habe ich , als ich die eindrucksvollen Häuser reicher Leute besuchte, einen heimlichen Blick in den Medizinschrank im Badezimmer geworfen und darin Medizin gefunden, die entweder Energie am Tag spenden oder zu Schlaf in der Nacht verhelfen soll. Zufriedenheit könnte diese beiden Aufgaben besser erfüllen, da sie Angst und Sorge am Tag verringern, was dann den Weg für einen sanften Schlaf ebnet.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 128 - 129)
Wasser-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes
gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass
Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Meine Schlaftablette
Wenn man im Halbschlaf oder wenn man zu träumen beginnt, das Bewusstsein und die Konzentration auf die Kehle lenkt, intensivieren sich die Träume und drängen sich verstärkt in den Schlaf. Lenkt man seine Gedanken jedoch auf das Herz, wird der Schlaf tiefer und fester. Dies ist meine ganz subjektive Schlaftablette.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 130)
Luft-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere
nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom
Baum usw.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Innerlich abrüsten
Was treibt uns an? Gibt es in uns Hass oder Eifersucht? Sie sind Zerstörer des inneren Friedens. Wenn wir uns wirklich für den Frieden in der Welt einsetzen wollen, müssen wir uns darum bemühen, diese negativen und gefährlichen Emotionen loszuwerden und statt ihrer die positiven Emotionen wie Mitgefühl und Liebe zu stärken. Es geht also um eine Art "innerer Abrüstung". Um sie sollten wir uns in erster Linie bemühen. Wenn wir dies tun und dabei Fortschritte machen, wird sich ganz von selbst eine friedlichere Gesellschaft herausbilden.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 132)
Erde-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle
möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in
der Erde.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Ruhe kommt von innen
Ein innerlich ruhiger und ausgeglichener Geist lässt sich durch die auf ihn eindringenden Probleme nicht aus der Fassung bringen. Uneinigkeit und Kontroversen beunruhigen ihn nicht. Er lässt sich von ihnen nicht zu großen Konflikten provozieren. Solange aber unser Geist nicht von dieser inneren Ruhe durchdrungen ist, kann sich auch die leichteste Meinungsverschiedenheit zu einem tiefgehenden Krach ausweiten. Bevor wir also vom Weltfrieden reden, müssen wir uns zunächst über die innere Welt der Individuen Gedanken machen. Hier gilt es, einen inneren Frieden zu schaffen - und wenn dies der Fall ist, dann kann dieser innere Frieden nach außen strahlen: in die eigene Familie, in die eigene Gemeinschaft, in die Politik. Dies ist der eigentliche Weg zu einer dauerhaft friedlichen Weltordnung.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 133)
Universum-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr
vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und
dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das
Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein
Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können
Sie leicht in das universelle Bewusstsein (Buddha-, Christusbewusstsein) kommen.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Guruji Mohan hat diese Meditation in einem Meditationscamp gemacht.
Glücksquell
Wenn Sie sich in Ihrem täglichen Leben bewusst sind, dass Sie in Ihrem Inneren gute Eigenschaften besitzen - wie Mitgefühl, die Fähigkeit zur Vergebung oder das Vermögen, die Dinge aus einer erweiterten Perspektive zu sehen -, dann können äußere Faktoren dem inneren geistigen Frieden nichts anhaben, seien die Umstände noch so schwierig. Das gilt selbst dann, wenn Sie von Feindseligkeit umgeben sind. Deswegen ist das Mitgefühl die Quelle des Glücks. Wenn Sie andererseits an einem Tag verstimmt sind oder ein Gefühl des Hasses mit sich herumtragen, dann werden Sie den ganzen Tag nicht glücklich sein, auch wenn die äußeren Bedingungen gut sind oder Sie von guten Freunden umgeben sind. Ich glaube deshalb, dass die innere geistige Einstellung der wichtigste Faktor für Glück oder Unglück ist.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 134)
Meditation:
Segnung der Erde mit Herzens-Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra. Stellen Sie sich vor, wie ein
rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum Planeten Erde strömt und segnen Sie
damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Ein Juwel
Falls wir, mitten im Abfallhaufen von Begierde, Hass und Unwissenheit - Emotionen, die unserem Geist und unserer Welt Leiden bringen -, eine mitfühlende Haltung entwickeln, sollten wir dies wie einen Edelstein wertschätzen. Diese kostbare Entdeckung kann uns Glück und wirklichen Frieden und Gelassenheit bringen. Andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel einen Urlaub zu machen, Medikamente oder Drogen zu nehmen, verschaffen nur vorübergehende Erleichterung. Eine disziplinierte Haltung von aufrichtigem Interesse an anderen, indem Sie andere höher schätzen als sich selbst, ist sowohl für Sie als auch für andere hilfreich. Sie schadet niemandem, weder kurzfristig noch auf lange Sicht. Mitgefühl ist ein unschätzbares Juwel.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 125)
Meditation:
Segnung der Erde mit göttlicher Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Kronenchakra. Ihr Kronenchakra stellt die
Verbindung dar zu Ihrer göttlichen Energie. Stellen Sie sich vor, wie ein
strahlend weißes Licht von Ihrem Kronenchakra zum Planeten Erde strömt und
segnen Sie damit die Erde mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Kein Vergleich
Mit wem wir auch zusammen sein mögen, sehr oft denken wir "Ich bin stärker als er", "Ich bin reicher", "Ich bin fähiger als er" und so fort - wir entwickeln ein hohes Maß an Stolz. Das ist ganz und gar nicht gut. Stattdessen sollten wir bescheiden und genügsam bleiben. Selbst dann, wenn wir anderen helfen und uns in Wohltätigkeitsprojekten engagieren, sollten wir uns nicht überheblich für große Wohltäter halten, die als Einzige den Schwachen in ihrer Notlage helfen können.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 136)
Meditation:
Segnung der Erde mit Herzens- und göttlicher Energie
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summt das "M".
Visualisieren Sie den Planeten Erde vor sich, wie einen kleinen Ball.
Konzentrieren sie sich auf Ihr Herzchakra und gleichzeitig auf Ihr Kronenchakra.
Stellen Sie sich vor, wie ein rosafarbenes Licht von Ihrem Herzchakra zum
Planeten Erde strömt und gleichzeitig strahlend weißes Licht von Ihrem
Kronenchakra zur Erde strömt. Segnen Sie damit die Erde mit Ihrer Herzensenergie
sowie gleichzeitig mit göttlicher Energie.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Bescheidenheit
Wenn man eine bescheidene Haltung annimmt, werden die eigenen guten Eigenschaften sich mehren. Wenn man hingegen stolz ist, wird man anderen gegenüber eifersüchtig sein, man wird zornig auf andere sein, und man wird auf andere herabsehen. Aus diesem Grund wird es Unzufriedenheit in der Gesellschaft geben.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 137)
Meditation des Verzeihens:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Ganz langsam erinnern Sie sich jetzt an Menschen, denen Sie Schmerz oder Schaden
zugefügt haben, emotional oder körperlich. Bitten Sie sie um Vergebung. Spüren
Sie die Freude, dass Ihnen vergeben wird.
Ganz sanft erinnern Sie sich nun an Menschen, von denen Sie verletzt wurden,
emotional oder körperlich. Vergeben Sie Ihnen. Spüren Sie die Freude zu
vergeben.
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation)
Erleichterung
Als ich ungefähr vierzehn Jahre alt war, hat mich der Regent, der damals mein erster Privatlehrer war, einmal während des Sommers im Norbulinka-Palast nach einer Belehrung, die er jedes Jahr gab, gescholten. In einer schroffen Haltung sagte er: "Auch wenn deine Verwirklichung der eines Gottes ebenbürtig ist, muss dein Verhalten dennoch dem eines menschlichen Wesens entsprechen." Ich war verletzt, da ich mich bereits wie ein gewöhnlicher Schüler, der ihm zuhörte, verhielt, obwohl ich der Dalai Lama war und im Rang über ihm stand. Ich war irritiert und fühlte mich während der nächsten Monate unwohl. Dann marschierten die Chinesen 1950 in Osttibet ein, und ich musste von Lhasa nach Tromo in Südwesttibet, nahe der Grenze zu Indien, fliehen. Nach einiger Zeit haben mir die Beamten in Lhasa geraten, zurückzukehren, da die Situation beeinflussbar erschien. Auf dem Weg zurück nach Lhasa haben wir einige Tage in Talungdra, dem Kloster des Regenten, verbracht. Eines Tages fragte er mich während einer ungezwungenen Unterhaltung, ob er mich jemals durch sein Verhalten aus der Fassung gebracht habe. Ich sagte ihm, etwas vage, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, was passiert war. Was war das für eine Erleichterung! Wir hatten einen vergnüglichen weiteren Aufenthalt im Kloster.
Es ist besser, über solche Dinge, die nur einmal geschehen, zu reden, wohingegen man die andere Klasse von kontraproduktiven Emotionen, die Gefühle wie Lust, Hass, Feindseligkeit, Eifersucht und Streitsucht einschließen, besser nicht ausdrückt, da sie sonst immer mehr zunehmen. Indem man sie zum Ausdruck bringt, verbreiten sie sich und werden stärker. Es ist besser, über die Nachteile nachzudenken, die entstehen, wenn man sich auf solche Emotionen einlässt, und zu versuchen, sie durch Gefühle von Zufriedenheit und Liebe zu ersetzen. Wir sollten negative Emotionen, wenn sie in Erscheinung treten, kraftvoll überwinden. Noch besser wäre aber, Wege zu finden, wie wir ihnen zuvorkommen können.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 138 - 139)
Liebes-Friedens-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus, machen Sie immer eine kurze Pause in
der Atmung, beim vollen Atem und beim leeren Atem.
Atmen Sie ein - aus etwa 6 Mal
Daraufhin singen Sie 6 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben. Einen Moment, in
dem Sie jemand geholfen haben. Einen Moment, in dem Sie verliebt waren. Einen
Moment, in dem Sie sich Gott nahe fühlten. Genießen Sie diesen glücklichen
Moment mit einem Lächeln.
Übertragen Sie dieses Glücksgefühl zu jedem Menschen, der Ihnen gerade einfällt.
Senden Sie das Glück auch zu Regionen, die Ihnen wichtig sind, z.B. dort, wo
Ihre Angehörigen wohnen oder Sie wohnen. Senden Sie dieses Glücksgefühl auch an
Ihr Land und überall dorthin, wo es Ihnen gerade einfällt.
Wünschen Sie allen Liebe und Frieden. Schicken Sie allen Staaten im Krieg und
in Auseinandersetzungen Liebe und Frieden.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Choa Kok Sui (vgl. 2 Herz-Meditation),
Was nutzt? Was schadet?
Zuerst einmal sollten wir ganz bewusst analysieren, ob es uns langfristig nützt oder schadet, mit Wut oder Neid zu reagieren. Wir müssen gründlich darüber nachdenken, ob eine solche Reaktion uns in eine glücklichere oder friedlichere Geistesverfassung versetzt oder ob solche Emotionen lediglich die Wirkung haben, uns noch unglücklicher zu machen. Und wir müssen sie mit früher gemachten Erfahrungen in Verbindung bringen und uns vergegenwärtigen, welchen Einfluss diese Emotionen auf unsere körperliche Gesundheit und unsere geistige Verfassung haben. Denken Sie an einen früheren Zeitpunkt zurück, an dem Sie heftigen Neid und wilden Hass fühlten, und fragen Sie sich, ob dies Ihr Leben zufriedener machte und es Ihnen half, Ihre Ziele zu erreichen. Denken Sie darüber nach, wie andere auf Sie reagierten, wenn Sie große Wut oder Eifersucht äußerten und analysieren Sie, ob es dazu beitrug, Ihre Beziehungen zu verbessern. Denken Sie also über diese Dinge nach, bis Sie ganz und gar überzeugt davon sind, wie sehr es Ihnen schadet, auf bestimmte Situationen ständig mit Feindseligkeit und Neid zu reagieren, und wie vorteilhaft dagegen positive Emotionen wir Toleranz oder Zufriedenheit sind.
(Dalai Lama / So einfach ist das Glück, S. 140 - 141)
Liebe-Licht-Kraft-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus (12 mal)
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O" und danach
summen Sie das "M".
Bei einem Lächeln senden Sie Licht und Kraft an die Person oder Region, an die
Sie gerade denken. Lächeln Sie und senden Sie dabei Licht und Kraft an alle und
alles, wer und was Ihnen wichtig ist.
Erinnern Sie sich an Ihre große Liebe. Erinnern Sie sich des Gefühl der Liebe.
Senden Sie dieses Gefühl der Vibration an alle und alles, wer und was Ihnen
wichtig ist.
Senden Sie die Liebes-Energie und gleichzeitig die Licht-Kraft-Energie an alle
und alles.
(Machen Sie diese Übung mehrere Minuten lang)
Copyright: Peter Berg
Eine spirituelle Aussage aus:
Dalai Lama / So einfach ist das Glück
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2004
ISBN 978-3-451-07031-0
Eine Meditation des Tages aus:
Guruji Mohan: Die Wahrheit ist immer da, S. 61; Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Gisela Maria Vöcking. Das Buch ist erhältlich durch: Lebensenergie 'Guruji Mohan' Postfach 1238, 65532 Limburg
Shakti Gawain/Reflektionen im Licht -
Ein Buch für jeden Tag
Sphinx Medien Verlag, Basel
ISBN 3-85914-617-3
esotera: Neues Denken und Handeln
Verlag Hermann Bauer KG, Kronenstr. 2, 79100 Freiburg
Aufzeichnungen aus einem Meditationscamp von Guruji Mohan im Kloster Walberberg bei Brühl.
Choa Kok Sui, der Begründer der Pranaheilung hat viele Bücher geschrieben und CD's besprochen. Er hat auch die Meditation über die 2 Herzen herausgebracht. Informationen über ihn finden Sie unter Pranaheilung auf dieser Website. Die vorgestellten Kurzmeditationen sind in der Meditation über die 2 Herzen enthalten.