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Dieses Camp ist mein letztes in diesem Jahr. Ich habe mit meinen Camps für europäische Länder in London begonnen, dann kam Düsseldorf, Köln, dann das Meditations-Camp und in diesem Monat das Camp in Berlin. Dies ist das letzte Camp für 2000. Ich denke, dass ich - wie ein Künstler, wie ein Maler, gleich einem empfindsamen Menschen - meine Arbeit in Bremen zu vollenden versuche. Bremen war die erste Stadt, von der aus ich meine Laufbahn begann, als Guru (Lehrer), als Heiler, als eine Person, die mit Energien arbeiten kann. ’92 wurde ich zum ersten Mal nach Worpswede eingeladen. Ich zeigte meine Fähigkeiten und dann setzte sich diese Arbeit fort – Leute, Hunderte von Menschen kamen in meine Camps. Es ist sehr schwierig, diesen Begriff zu verwenden. Mit „Camp“ ist nicht Camp (Lager) gemeint wie Konzentrationslager oder sonst eine Art von Lager – sondern, es ist sehr schwierig, mit diesem Wort umzugehen. Ein „Camp“ machen bedeutet, dass ich für gewöhnlich unterwegs bin, auf Reisen, dabei Camps organisiere, dass Menschen dahin kommen, dass sie dort mit mir zusammen leben, meine Energie genießen, mit mir gemeinsam essen, an Gesprächen mit mir teilhaben – all das ist mit Camps gemeint. Ich versuche, ihr Leben, ihre Art zu leben zu verändern. Deshalb ist dies als Camp bekannt.
Ich möchte von meinen Erfahrungen berichten, ich möchte meine Erfahrungen mit Ihnen teilen. Ich bin nicht hier, um irgendeine Art von Religion zu erschaffen, ich bin nicht hier, um irgendeine Art von Anhängerschaft zu gründen, ich werde Ihnen keinerlei Hinduismus oder Christentum oder muslimischen Glauben predigen, ich stehe in keinerlei politischer Verbindung. Ich bin ein einfacher Mensch. Das, was ich in mir selbst entdeckt habe, das ist nützlich für die Menschheit. Das ist der Grund, warum ich für die Menschen arbeite.
In den vergangenen Monaten, als ich in Indien war, war ich Gast eines berühmten Arztes. Ich besuchte ihn und lebte dort bei ihm. Er war ein berühmter Chirurg in Indien. Er wollte manches von mir hören, er wollte an manchem teilhaben, und auch ich wollte ihn kennen lernen. Wir lebten drei Tage lang zusammen. Eines morgens wollte ich nach draußen gehen, um ein paar Gärten anzuschauen, und dieser Arzt begleitete mich. Als wir das Haus verließen, fing sein 10jähriger Sohn an zu niesen. Da sagte er zu mir: „ Guruji, halte mal an, der Junge hat geniest.“ Ich sagte zu ihm: „Wo ist das Problem? Du bist Arzt. Du weißt, was das bedeutet, wenn jemand niest, du kennst dich aus. Ist es eine Erkältung? Gibt es irgendein Problem im Hals des Jungen? Ich werde nicht anhalten. Das Niesen deines Jungen wird mich nicht dazu bringen, anzuhalten.“ Ich dachte bei mir: „Dies ist ein moderner Arzt mit neuester Naturwissenschaft im Sinn – und (seine Reaktion auf) dieses Niesen ist ein Aberglaube aus alter Zeit.“
Modernste Naturwissenschaft Hand in Hand mit dem Aberglauben über das Niesen. Modernste Naturwissenschaft Hand in Hand mit bestimmten Arten des Aberglaubens gibt es - bei uns allen: z.B. wenn uns eine schwarze Katze über den Weg läuft, wenn jemand plötzlich niest, wenn jemand uns mit üblen Worten beschimpft, wenn ein Affe plötzlich unseren Weg kreuzt. Historisch betrachtet arbeitet dieser Glaube in Ihnen und in mir immer noch. Wenn man sich den Verstand der Menschen, der Menschheit ansieht, wird man verschiedene Arten von Widersprüchlichkeiten / Unvereinbarkeiten finden.
Euer Verstand ist in etwa so: Man sitzt in einem Wagen und es gibt vier Pferde, und diese vier Pferde ziehen in verschiedene Richtungen. Ein Pferd zieht nach Norden, ein Pferd zieht nach Süden, ein Pferd nach Westen und eins nach Osten. Sie können sich vorstellen, wenn Sie in diesem Wagen sitzen – können Sie irgendwohin gelangen? Ist das möglich? Was wird die Folge sein? Was wird geschehen? Ich selbst glaube, dass der Wagen zerbrechen wird. Jetzt überprüfen Sie selbst Ihren Verstand: Wie viele Widersprüche / Unvereinbarkeiten? Sie haben keine bestimmte Art von Gedanken. Am Morgen denken Sie über eine Sache nach, am Nachmittag über etwas völlig anderes.
Dieser Arzt ist ein berühmter Arzt, ein berühmter Chirurg, der viel weiß über den Körper, über Krankheiten, aber sein Kind niest und er stoppt seinen Ausflug. Das ist ein Widerspruch, das ist ein Glaubensmuster. Dieses Glaubensmuster ist nur ein geringfügiges, aber man hat viele solcher Glaubensmuster. Z.B. wenn man zur Kirche geht, in den Tempel geht, in die Moschee, die der Menschheit eine Menge falscher Dinge gegeben / beigesteuert haben.
Ich gebe drei Beispiele:
> Das erste Beispiel: Als Jesus geboren wurde, war seine Mutter eine Jungfrau. In althergebrachter Zeit musste man das glauben. Wenn man nicht glaubte – was ist die Konsequenz? Man muss glauben, ansonsten landet man in der Hölle. Diese Hölle ist das Problem im Bewusstsein. Man kann nicht argumentieren, man kann nicht herausfinden – was ist die Wahrheit und was ist der Sinn? Sondern man muss glauben.
> Wenn man sich den Muslimen zuwendet, was sagen die Muslime? Dieser Mohammed ist der einzige Prophet Gottes. Gott tritt niemals in Erscheinung, nur der Prophet tut das. Und dieser Mohammed ist der einzige Prophet. Und dieser Mohammed kommt in den Himmel – auf einer Stute.
> Das kritisieren dann die Hindus: Oh, das ist in Ordnung, ein weibliches Pferd kann niemals in den Himmel kommen. Wenn es ein männliches Pferd ist, dann kann es gehen. Eine Frau ist im Himmel nicht erlaubt, nur Männer dürfen in den Himmel kommen. Und Mohammed sitzt auf einer Stute und kommt auf dieser Stute in den Himmel.
Wenn man irgendwelche Fragen über diesen blinden Aberglauben stellt, dann wird man verfolgt. Es gibt so eine Schablone: Wenn man nicht glaubt, dann landet man in der Hölle. Die Hölle ist hierbei wichtig. Dieses Tausende Jahre alte Lernen schuf ein Problem im Denken. Ich vermute, wenn Sie vor Hunderten von Jahren diesen Gedanken vor einem Kongress propagiert hätten, vor aller Ohren, der gesamten Zuhörerschaft, dann können (konnten) es alle akzeptieren, alle daran glauben. Dieser Glaube konnte bestehen, weil zwischen Indien und Europa eine weite Entfernung lag. Aber heutzutage? Leute können aus Indien nach Europa kommen. Dieser gesamte Planet ist zu einem Dorf geworden. Heutzutage ist das unmöglich geworden. Jetzt können Sie Muslime studieren, Sie können Christen studieren, Sie können Hindus studieren. Man kann jede Art von Religion studieren. Und jede Art von Religion trug Tausende von Gedanken zu Ihrem Bewusstsein bei, und diese Tausenden von Gedanken erschaffen Widersprüche in Ihrem Verstand. Das ist der Grund, warum Sie in solch einem Wagen sitzen und dass all die Pferde den Wagen in verschiedene Richtungen fahren oder ziehen. Dafür war nicht der Arzt verantwortlich. Dafür verantwortlich ist das, was wir jeweils dazu beitragen.
Dann kam Karl Marx: „Diese Religion ist Opium, sie ist sinnlos. Wenn man an Religion glaubt, dann kommt man nirgendwo hin“. Marx schuf die Diktatur des Proletariats. Alle Arbeiter, versammelt euch als ein Großes Ganzes und versucht, euch Dinge naturgemäß anzueignen. Ihr seid die Eigentümer. „Das Kapital“ sagt, glaubt nicht an den Koran, glaubt nicht an die Bibel, glaubt nicht an die (Bhagavad) Gita. Glaubt nur an „Das Kapital“. „Das Kapital“ ist die einzig wahre Rettung in dieser Welt. Einerseits las ich die (Bhagavat) Gita, das Prinzip von (Bhagavad) Gita. Die Gita sagt, Lord Krishna sagt: „ Ich bin der einzige Retter.“ Dann kam dieser Marx, Marx sagt: „ Ich bin der einzige Retter.“ Das ist ein Unterschied, ein Unterschied im Denken. Marx sagt: „Es gibt keinen Gott. Es ist sinnlos, an Gott zu glauben.“ Aber ich möchte Ihnen sagen, ob Sie an Gott glauben, oder ob Sie nicht an Gott glauben - darum geht es gar nicht. Wenn Sie an Gott glauben, ist das etwas anderes. Wenn Sie nicht an Gott glauben, ist das auch eine andere Form von Glaube. Z.B. ich glaube nicht an Gott, das bedeutet, dass ich nicht an die Existenz Gottes glaube. Aber das ist auch ein Glaube. Einerseits glauben Sie daran, dass es Gott gibt - andererseits glauben Sie, es gibt keinen Gott – beides sind Glaubensmodelle. Das Problem des Glaubens (woran Sie glauben) ist nicht wichtig, denn - wenn Sie glauben, ich sage Ihnen die Wahrheit, findet Ihre Ausbeutung statt – gleichgültig, ob Sie an Gott glauben, ob Sie an Religion glauben, ob Sie an „Das Kapital“ glauben, ob Sie an Kommunismus glauben – Ihr Glaube ist das Hauptproblem.
Kommen Sie jetzt in die Moderne: Ich habe ferngesehen und dort wurde Werbung gezeigt. Dieser Werbespot sagt: Dies hier ist Lux Bade-Seife. Die weltberühmte Schönheitskönigin benutzt diese Bade-Seife und wegen dieser Lux Bade-Seife bin ich schön. Das bedeutet, wenn ich diese Lux Bade-Seife nicht benutze, bin ich hässlich. Also, damit ich nicht hässlich bin, will ich Lux Bade-Seife. Diese Mentalität /Geisteshaltung. Also, noch mal: Wenn Sie nicht glauben, dass Sie in die Hölle müssen... Wenn Sie nicht Lux kaufen, dann müssen Sie hässlich sein. Dieser Mann, der Lux verkauft, der ist nicht so kühn /dreist, er kann nicht sagen, dass Sie in die Hölle müssen. Er sagt nur, wenn Sie diese Lux Bade-Seife nicht kaufen, dann sehen Sie nicht gut aus. Dann werden Sie direkt in den nächsten Laden gehen und diese Lux Bade-Seife kaufen. Immer noch sind Sie Sklaven. Lieber Freund, immer noch bist Du im Glauben. Und was geschieht? Alle diese Leute, die verschiedenen (Arten von) Religionen angehören, alle diese Leute, die verschiedene Sorten von Artikeln verkaufen wollen, denn jetzt, jetzt ist die Welt der Konsument. Früher, früher in alter Zeit war die Welt kein Konsument. Sie sind Konsumenten und deshalb konsumieren Sie die Sache. Und dies Konsumieren ist Eure Religion. Und die Mode von Religion hat sich verändert. Heute kann man kein solches Argument finden, dass, wenn man diese Lux Bade-Seife nicht kauft, man in der Hölle landet. Wenn es einen solchen Werbespot im Fernsehen gäbe, würde niemand diesen Artikel kaufen. Die kennen diese Sache. Ich möchte Ihnen einige Geschichten erzählen:
Ich las das „Panchatantra“. Dies „Panchatantra“ ist ein Buch mit berühmten Erzählungen in Indien, und dies „Panchatantra“ sagt:
Es war einmal ein Bramane – ich nehme an, die meisten Leuten wissen, was ein Bramane ist (ein Geistlicher / Priester) – es gab einen Bramanen. Der ging auf den Markt. Da gab es ein kleines Ziegenbaby. Er kaufte dieses Ziegenbaby, ein vier Monate altes Ziegenbaby. Er war sehr glücklich, er kaufte dies kleine Tier und legte dies kleine Tier auf seine Schulter und ging so in Richtung seines Dorfes. Vier bis fünf Drogenabhängige – ich kann ein sehr passendes Wort nennen – vier bis fünf Rowdies - Rowdies bedeutet, sie haben keine Arbeit, sie versuchen, andere Leute zu betrügen, sie probieren, andere Leute auszurauben, vier bis fünf Rowdies sahen diesen Bramanen, wie er dieses Ziegenbaby auf seiner Schulter trug. Sie dachten darüber nach, wie sie es anstellen sollten, das Tier zu ergattern, es ist eine sehr gute Ziege mit sehr gutem Fleisch. Wie sie von dem Bramanen ergattern? Denn dieser Bramane sieht jung aus. Und Rowdies sind wie Raucher, Drogenabhängige, sie können nicht mit diesem Bramanen kämpfen. Der Bramane hat Kraft. Wenn es zu einem Kampf zwischen diesen Rowdies und diesem Bramanen kommt, dann wird der Bramane gewinnen. Dann dachten sie darüber nach, wie sie an diese Ziege gelangen könnten.
Sie hatten eine Idee: Ein Rowdy stand am Stadtrand und sagte, nun, was sagte er zu dem Bramanen: „Guten Morgen, Bramane.“ Und der Bramane sagte „Guten Morgen.“ „Das ist aber ein schöner Hund.“ Der Bramane sagt: „Soll dies ein Hund sein? Dies ist eine Ziege, kein Hund.“ Der Rowdy sagt: „Das glauben Sie, aber es ist ein Hund.“ Dann ging der Bramane ein wenig weiter und dachte: „Ich habe viel Geld bezahlt für dieses Ziegenbaby und dieser Mann sagt, dass dies ein Hund ist?“ Eine Verwirrung, eine Irritation entstand in seinem Verstand. Nach einigen Metern kam der zweite Rowdy. Der zweite Rowdy sagte: „Guten Morgen, verehrter Pandid, wie viel haben Sie für diesen schönen Hund bezahlt?“ Und Pandid sagt: „ Das ist kein Hund, es ist eine Ziege.“ Dann sagt der Rowdy.“ Vater, Ihr seid ein Bramane und Sie tragen einen Hund auf Ihrer Schulter.“ Dann sagte Pandid. „Dies hier, dies ist eine Ziege.“ Aber dieser Zweifel machte sich in seinem Bewusstsein breit. Dann ging er wieder ein Stückchen weiter und er überlegte, „Hat dieser Mann mich nun reingelegt – oder nicht?“ Er langte nach hinten auf seine Schulter, er setzte das Ziegenbaby auf den Boden und berührte es vorsichtig: „Was ist das ?“ Dann fand er sich bestätigt, dass dies eine Ziege ist und legte sie sich wieder über die Schulter. Er ging noch etwas weiter und plötzlich – was geschah?
Da war der dritte Rowdy. Dieser dritte Rowdy sagt: „Dieser Hund ist sehr schön. Wenn Sie ihn mir geben mögen, kann ich Ihnen das Geld geben. Dann war der Bramane völlig verwirrt. Das war Verwirrung, da war Dunkelheit: „Jeder sagt, dies ist ein Hund. Jeder sagt, dies ist ein Hund. Die kennen mich nicht. Es sieht aus wie ein Hund.“ Dann änderte sich sein Denken. Er setzte das Ziegenbaby auf den Boden. Ich sage Ihnen die Wahrheit – dies Ziegenbaby sah aus wie ein Hund. Und der Bramane war verwirrt. Was tun? „ Ich bin Bramane, ich bin ein kluger Mann. Wenn ich in mein Dorf komme und diesen Hund auf meiner Schulter trage, dann werden die Leute lachen und sagen: „Oh, er ist Bramane, er liest die (Bhagavad-) Gita, er predigt im Tempel und er trägt einen Hund auf der Schulter. Das ist die Hölle.“ Dann dachte er bei sich: „Dieser Mann hat mich reingelegt, ich sollte es wegwerfen. Und er warf es weg. Und Sie wissen schon, dieser Rowdy, alle Rowdies schnappten sich die Ziege und aßen das Fleisch dieser Ziege.
Euer Verstand funktioniert so: Wenn Ihr etwas Falsches, das nicht die Wahrheit ist, immer wieder wiederholt, dann sieht es aus wie die Wahrheit.
Jetzt zur modernen Naturwissenschaft, kommen wir gemeinsam zu den modernen Naturwissenschaften. Ich las ein paar naturwissenschaftliche Fachzeitschriften. Diese modernen Naturwissenschaften sagen: „Glauben Sie nicht an Religion, glauben Sie nicht an Kommunismus, glauben Sie nicht den Überlieferungen alter Bücher. Glauben Sie (an) das, was moderne Naturwissenschaft sagt.“ Und manchmal betrügen auch die modernen Naturwissenschaften. Der eine Wissenschaftler sagt: „Es ist gut, einem Kind die Brust zu geben.“ Ein anderer Wissenschaftler sagt: „ Wenn Sie ihrem Kind die Brust geben, dann verlieren Sie Ihre Schönheit.“ Die Folge ist Verwirrung. Drei Monate später sagen sie: “Dieses Antibiotikum ist gut für Sie. “ – drei Monate später sagen sie: „Dieses schwefelhaltige Medikament ist gut für Sie.“ – nach weiteren drei Monaten sagen sie. „Dies ist gut für Sie.“ Ein Zahnarzt verkaufte Zahnpasta. Er sagt.“ Das ist gut für Sie, 24 Stunden lang. Diese Zahnpasta ist gut für Ihre Zähne.“ Es ist ein Glaube und die ganze Zeit sind Sie Konsumenten aufgrund der Ratschläge anderer Leute, Sie kennen die Wahrheit nicht. Wie (funktioniert das)?
Zum Beispiel, frühmorgens gehe ich aus dem Haus und ich sehe eine Frau. Ich denke so bei mir: “Das ist eine tolle, schöne Frau. Jetzt kann ich aber diese Frau nicht berühren, weil ich ein Guru bin, ich habe Frau und Kinder.“ Dieser Wunsch, diese Frau zu haben, ist bereits in meinem Sinn / Verstand. Aber aufgrund meiner gesellschaftlichen-sozialen Verpflichtung, wegen eines äußerlichen Grundes, kann ich sie nicht berühren. Was also passiert (folgt daraus)? Ich unterdrücke mein Verlangen in meinem Verstand. Da gibt es dann zwei Arten, damit umzugehen: Die eine: Wenn ich nachts schlafe, kommt dasselbe Verlangen, nachts, in der Zeit der Träume, gibt es keine familiäre Verpflichtung. Wenn diese Frau in meinen Träumen erscheint, kann ich sie anfassen. Da ist dann keine Gesellschaft, auch sonst nichts, das verdrängte Verlangen äußert sich in der Traumphase. Das ist die eine Art. Wenn dieses Verdrängte sich nie in meinen Träumen zeigt, was geschieht dann? Dieses Verdrängte stiftet Verwirrung in meinem Denken. Und pro Tag – und ich frage Sie ernsthaft – wie häufig pro Tag unterdrücken Sie Ihre Wünsche (Ihre Sehnsüchte, Ihr Verlangen)? Wenn Sie einen schönen Mercedes sehen, ... wenn ich den hätte. Sie Konsumenten. Ihre Gesellschaft ist eine Gesellschaft von Verbrauchern. Die ganze Welt wird zu Verbrauchern – wenn man nach China fährt, sie sind Konsumenten, wenn man nach Asien fährt, sie sind Verbraucher, wenn man nach Westen oder nach Amerika fährt, überall, am Nordpol, am Südpol: die Menschen sind Verbraucher. Und diese Menschen als Verbraucher haben verschiedene Arten von Wünschen, und jeden Tag verdrängen sie viele, viele Sehnsüchte, und jeden Tag stiften sie eine Menge Verwirrung in ihrem Verstand. Und diese Verwirrung, ich sage Ihnen die Wahrheit, dieses Verdrängen, diese Verwirrung, diese Verwirrung ist Krankheit. Diese Verwirrung ist das Problem. Diese Verwirrung schafft Ungesundsein. Diese Verwirrung ist die Blockade des freien Energieflusses. Wegen der Verwirrung kann die Energie nicht mehr frei fließen. Aufgrund der Verwirrung sind Sie nicht gesund. Deshalb erzähle ich Ihnen, dass Sie in einem Wagen sitzen und es gibt verschiede Pferde, und sie ziehen in verschiedene Richtungen. Der Wagen fährt nirgendwohin. Und was wird am Ende passieren? Wir werden sterben, der Wagen wird kaputt gehen. Wir werden auf dieser Welt nichts erreichen. Und diese Verwirrung ist nichts Neues. Die letzten 5000 Jahre lang haben wir diese Verwirrung gelernt, wie man in Verwirrung gerät. Und mein lieber Freund, ich bin hier, um in Deinem Körper einen freien Energiefluss zu machen. Wo es Blockaden gibt, ist Krankheit, ist Behinderung. Meine Energie bricht diese Behinderung auf. Ich bin kein Naturwissenschaftler, ich werde Ihnen keine Art von Glauben geben, ich biete nie jemandem irgendeine Art von Glauben an. Nie im Leben habe ich gesagt, dass Sie an meine Arbeit glauben sollen. Ich sage Ihnen die Wahrheit – beobachten Sie das Experiment. Sie wissen es selbst (finden Sie es selbst heraus). Wenn Sie es selbst wissen, versuche ich den (blinden) Glauben der Menschen zu brechen. Wenn jemand sagt, ich glaube an Dich, dann bin ich sehr vorsichtig. Ich werde Sie keinerlei Religion lehren, aber dieser Mann sagt: Ich glaube an Dich. Ich schaffe keinerlei Glauben in Ihnen. Ich habe noch nie Glauben gestiftet. Was ich hier tue – jetzt werde ich die Auflösung des Problems geben. Ich habe ein Problem geschaffen, jetzt gebe ich die Lösung.
Es gab einmal einen blinden Mann, und dieser Blinde war recht stark, er argumentierte (stritt) sehr viel. Blinde erörtern wirklich viel. Sie kennen ihn vielleicht nicht – wir haben Lord Ganesh. Sie haben diese Art von Bildern mit Hindu-Göttern gesehen, Ganesh hat den Kopf eines Elefanten und der Körper ist der eines Menschen. Was bedeutet das? Elefantenkopf bedeutet, dass die Menschen, die viel argumentieren (streiten), nicht ihren eigenen Kopf haben. Sie borgen ihren Kopf von anderen Leuten. Sie schaffen Probleme. Wenn Sie sich die Gedanken von anderen Leuten ausleihen, dann werden Sie ganz eindeutig Probleme schaffen. Dieser Gedanke ist nicht Ihr Gedanke, es ist nicht Ihr authentischer Gedanke. Was also geschah? Dieser Blinde argumentierte (stritt) sehr viel, weil er seine Gedanken (von andern) übernahm: „Und die Leute sagen: „ Es gibt Licht, Sonnenlicht. Gott ist wie das Licht. Dunkelheit ist wie der Teufel. Der Teufel lebt in der Dunkelheit. Gott lebt immer im Licht. Licht ist Gott – mein „Lichtkörper“, „Lichtkörper“ ist wie Gott.“ So debattierten (stritten) sie mit dem Blinden. Der Blinde sagt: „Ich weiß nicht. Ich kenne kein Licht. Wenn es Licht gibt, dann möchte ich es hören, den Klang von Licht hören.“ Aber weder ein Blinder noch Sie können den Klang von Licht beweisen. „Wenn man den Klang nicht beweisen kann, dann bitte, beweist mir, dass ich es schmecken kann.“ „Man kann Licht nicht schmecken, das ist sehr, sehr schwierig.“ „Ich kann fühlen.“ „Man kann Licht nicht fühlen, wenn es Sonnenschein gibt, kann man nicht fühlen, was da vor sich geht.“ Das war sehr schwierig, alle Leute aus dem Dorf fanden das sehr, sehr schwierig. Sie sagen, es gibt Licht, aber der Blinde sagt: „Es gibt keine Licht.“ Der Blinde hat auch Recht. Die anderen Leute haben auch Recht. Aber das ist ein Problem. Was geschah schließlich?
Glücklicherweise war Lord Buddha in diesem Dorf. Buddha saß in Stille unter einem Baum. Dann brachten die Menschen aus dem Dorf den Blinden zu Lord Buddha und stellten eine Frage: „Oh, Lord Buddha, wir möchten eine Frage stellen. Du weißt, wir wissen, jedermann weiß, dass es Licht gibt. Aber dieser Blinde hier stimmt dem nie zu.“ Da sagt Buddha: „Das ist ein Problem. Ich kenne einen berühmten Heiler. Geht zu diesem Heiler.“ Und die Dorfbewohner brachten den Blinden zu dem Heiler, und der Heiler tat seine Arbeit, und der Blinde begann zu sehen. Als er zu sehen begann, war sein Glaube zerstört. Als er zu sehen begann, konnte er sehen, was Licht ist. Wenn es keinen Beweis gibt, gibt es keine Erklärung.
Ich möchte Ihnen sagen, dass es zwei Wörter gibt, wenn man etwas wissen möchte:
Zu glauben oder zu wissen. Zu glauben - in unserem Leben- ist das ein Problem. Und zu wissen - heißt in unserem Leben – das Licht zu kennen. Wenn man weiß, wenn man etwas kennt, wenn man die Erfahrung der Kenntnis hat, dann ist das authentisch. Wenn man glaubt, dann ist das nicht authentisch. Wenn Sie glauben, dann konsumieren Sie die Dinge. Wenn Sie selbst wissen, was gut für Sie ist, mag das anders sein. Die eine Sache mag gut sein für Moses und dieselbe Sache mag nicht gut sein für Barbara. Das ist ein Unterschied, weil hier jeder individuell ist. Jeder ist hier wie Gott. Also zu wissen ist wichtig. Mein Motto ist: Ich schaffe nie Glauben bei den Menschen – ich schaffe Wissen bei den Menschen. Wenn manche Leute sagen, oh, ich glaube nicht an irgendeine Art von Heilen, dann sage ich ihnen nicht, sie sollen an mich glauben. Glaube ist ein sehr altes Wort. Ich möchte Sie auffordern, mich kennen zu lernen. Wenn Sie mich kennen, dann werden Sie sich selbst kennen. Wenn Sie sich selbst kennen, dann wird Ihre Welt, Ihr Denkmuster sich verändern. So möchte ich heute Abend immer mehr Nachdruck darauf legen, zu wissen, nicht zu glauben. Das ist mein Resümé. Und ich meine, wenn Sie sich zukünftig selbst (er)kennen, werden sich Ihr Denken, Ihre Perspektive und Ihre Erfahrung verändern. Wenn Sie glauben, wird alles anders sein. Sie leben im Jahr 2000, Sie sind der neue, moderne Mensch und ich erwarte von Ihnen, dass Altes sterben und Neues kommen soll. Heute Abend werden wir versuchen, diesen neuen Menschen willkommen zu heißen. Dieser neue Mensch schläft in Ihrem Herzen, und ich gebe Ihnen den Segen, dass Sie das Wissen dieses neuen Menschen erlangen können. Vielen Dank.