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Berichte
DER WEG NACH INNEN
ins Universelle Bewusstsein
Es gibt zwei Wege ins Universelle Bewusstsein. Einen direkten- und einen indirekten Weg. Beide bringen Sie ans Ziel. Sri Aurobindo hat in einem seiner Bücher beschrieben, dass er nur 3 Tage brauchte, um das Ziel zu erreichen. Er ging den direkten Weg. Dieser direkte Weg wird Ihnen in diesem Kapitel gezeigt.
Was sind die ganz großen Vorteile des Universellen oder Universalen Bewusstseins. Es gibt viele Warnungen für Unvorhersehbares. Ihre Intuition zum Beispiel ist eine dieser Warnsysteme. Meist wissen wir aber nicht genau, worauf sich diese Warnungen beziehen. Sollen wir etwas Bestimmtes nicht tun oder ist es eine Warnung für den Weg dahin. So verhält es sich auch, wenn Sie nach dem Gefühl gehen. Auch hier wissen Sie nie genau, wie Sie sich hier verhalten sollen. Auch Ihre innere Stimme sagt Ihnen manchmal Sachen, die Ihnen nicht klar sind und Ihnen somit nicht wirklich weiterhelfen.
Anders ist das im Universellen Bewusstsein. Da erhalten Sie viele Informationen aus dem Universellen Gedächtnis, der sogenannten Akasha-Chronik. Solche Informationen sind immer wahr. Sie wissen es dann über Ihre innere Stimme. Diese sagt es Ihnen so, dass Sie es auch verstehen.
Als erstes zeige ich Ihnen fünf wichtige Meditationen. Diese können Ihnen helfen schnell in die Gedankenleere und auch ins Universelle Bewusstsein zu kommen. Die Länge der Meditationen bestimmen Sie, je nach Ihrer Zeit. Ich persönlich würde 30 - 60 Minuten etwa als Minimum ansehen. Am besten nehmen Sie sich einen Tag Zeit, um alle diese 5 Meditationen hintereinander zu machen.
Bevor ich Ihnen diese Meditationen zeige, will ich Ihnen gerne die 5 Elemente erklären.
Alles, was erschaffen wurde, ist durch die Wirkung der Elemente zustande gekommen. Das Universum gleicht einem Uhrwerk mit ineinander greifenden Rädern. (1)
Alles entstammt einem Urelement, das allgemein Akasha genannt wird. Akasha ist das Ursprüngliche, das nicht Erschaffene, das was immer da ist und immer da war.
Akasha ist die formlose Form. Akasha ist das Gedächtnis des Universums und hierin sind auch die Formen gespeichert. Deshalb die formlose Form. Es wird auch gerne das Ätherprinzip genannt. Insofern ist Akasha vergleichbar mit Gas, das überall vorhanden ist und durch seine formlose Form auch Formen schafft und diese speichert.
Akasha ist das Ursprüngliche, welche in den Religionen auch Gott genannt wird. Es ist das, was alles erschaffen hat und alles im Gleichgewicht hält. Es ist das Alles in Allem (2).
"Akasha
ist ein Sanskrit-Wort. Akasha bedeutet die überall vorhandene materielle
Existenz. Alle Formen, ob die Form der Erde, die Form der Sonne, die Form der
Tiere oder die Form der Menschen - alle diese Formen kommen von Akasha. Luft
kommt von Akasha, Feuer kommt von Akasha, jede materielle Existenz. Ihr könnt
die Form sehen, die Form eines Menschen, die Form eines Tieres - dies hängt mit
Akasha zusammen.
Die indische Philosophie besagt, dass am Ende des Kreislaufs, wenn jede Form
ihre Identität verliert, alles zurück zu Akasha geht. Denn alle Formen kommen
von Akasha. Wenn die Welt zu Ende gehen wird, wird alles zu Akasha zurückgehen.
Akasha ist formlos. Akasha ist überall. In anderen Worten kann ich es
folgendermaßen erklären: Akasha ist die gesamte Abdeckung des Universums. Als
die Erde, der Mond, die Sonne entschieden haben, in Existenz zu treten, bildeten
sie sich aus Akasha. Am Ende geht die Form zurück in diese überall präsente
materielle Existenz. Eines Tages geht Eure Form ebenso zurück zu Akasha, Ihr
kommt von Akasha und Ihr geht zurück zu Akasha.
Dies ist der erste Faktor der indischen Philosophie über die Frage, wie die
Dinge in Existenz kommen. Wenn Ihr die Wissenschaft studieren würdet, würdet Ihr
dieselbe Antwort finden. Jedes Ding kommt aus der Formlosigkeit, denn die
Formlosigkeit hat keine Form. Als Beispiel: ein Mensch kann einen Menschen
gebären. Eine Mango kann eine Mango hervorbringen, eine Ziege kann eine Ziege
hervorbringen. Ein Schaf kann ein Schaf gebären, es kommt niemals vor, dass ein
Schaf einen Menschen gebärt. Alle möglichen Formen sind in der Akasha-Chronik
gespeichert, so dass sie nicht durcheinander kommen. Alles
kommt aus Akasha und geht zu Akasha zurück." (3)
Element: Feuer
Akasha ist als Ätherprinzip die Ursache der Entstehung der Elemente. Aus diesem Element entstand das Feuer. Es wirkt sich nicht nur in unserer grobstofflichen Welt aus, sondern in allem, was erschaffen wurde. Das Feuer hat als Grundelement die Hitze und die Ausdehnung. Deshalb war zu Beginn von allem Erschaffenen das Feuer und das Licht. In der Bibel heißt es: "Es werde Licht und es war Licht". Das Licht hat Feuer zur Grundlage.
Element: Wasser
Wasser ist das entgegengesetzte Element zu Feuer. Beides, Feuer, wie auch Wasser, entstammen dem Akasha. Im Vergleich zu Feuer hat es entgegengesetzte Eigenschaften. Die Grundeigenschaften des Wassers sind Kälte und Zusammenziehung.
Element: Luft
Luft ist auch aus Akasha entstanden. Manche meinen, Luft wäre kein wirkliches Element, denn es enthält direkt Feuer und Wasser. Die Grundeigenschaft ist das Durchdringung und Ausdehnung. In jeder Luft ist Wärme und Feuchtigkeit enthalten. Ohne diese Eigenschaften wäre kein Leben möglich. Luft ist also entstanden aus Akasha, Feuer und Wasser.
Element: Erde
Erde ist auch aus Akasha entstanden, aber ähnlich wie Luft kein wirkliches Element, denn es enthält direkt Feuer, Wasser und Luft und als viertes Element Akasha. Es kann als das Gegenteil von Luft bezeichnet werden. Seine Grundeigenschaft ist die Erstarrung und Zusammenziehung. Dadurch wurde auch eine konkrete Form erschaffen. Infolgedessen sind Raum, Maße, Gewicht und Zeit entstanden.
Man sollte hierzu noch sagen, dass es bei diesen Elementen nicht um gewöhnliches Feuer, Wasser, Luft und Erde handelt. Es geht hier nur um die universalen Eigenschaften.
Wir haben also 5 Elemente: Akasha, Feuer, Wasser, Luft und Erde, wobei Akasha als allumfassendes und somit auch universales Element anzusehen ist. Wir wollen jetzt nachfolgend 5 Meditationen machen und zwar welche für Feuer, Wasser, Luft und Erde und dann als fünfte eine Meditation, die universal wirken kann. Machen Sie diese Meditationen bitte der Reihe nach und nehmen Sie sich genügend Zeit dafür. Sie brauchen diese Meditation nicht im sitzen machen. Sie können dabei auch liegen oder stehen oder gehen. Mein Rat wäre, sie im sitzen oder liegen zu machen. Achten Sie immer darauf, dass Ihr Rückgrat gerade ist. Deshalb sollten Sie im liegen kein Kopfkissen nutzen. Zudem überkreuzen Sie weder Arme noch Beine.
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus.
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal und achten Sie auf Ihren Atem.
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O"
und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Feuer sind und alles um Sie herum nur aus
Feuer besteht. Feuer dehnt sich normalerweise aus und so dehnen Sie sich immer
mehr aus (5).
5 Elemente: Wasser-Meditation:
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus.
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal und achten Sie auf Ihren Atem.
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O"
und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Wasser sind und es in Ihrer Welt nichts anderes
gibt als Wasser. Was für Lebewesen leben in Ihnen? Stellen Sie sich vor, dass
Sie die Weiten und Tiefen der Meere sind (5).
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus.
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal und achten Sie auf Ihren Atem.
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O"
und danach summen Sie das "M".
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie nur Luft sind. Sie sind die Luft und andere
nutzen Sie. Vögel fliegen in Ihnen herum, Flugzeuge ebenso, Blätter fallen vom
Baum usw (5).
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus.
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal und achten Sie auf Ihren Atem.
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O"
und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie Erde sind und in Ihnen die Bäume wurzeln und alle
möglichen Tiere ihre Höhlen in Ihnen bauen. Was passiert sonst noch so alles in
der Erde (5).
Zum Schluss wollen wir die universale Meditation machen, welche für Akasha steht. Bei dieser Meditation sollten Sie aufpassen, ob Ihnen irgend ein Bild oder eine Besonderheit von Ihrem Inneren mitgegeben wird.
Nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein. Sie können die Meditation im Sitzen oder im Liegen machen, so wie es für Sie am besten ist:
Atmen Sie tief ein - atmen Sie tief aus.
Atmen Sie ein - aus etwa 12 Mal und achten Sie auf Ihren Atem.
Daraufhin singen Sie 12 mal das OM. Singen Sie auf einer Tonlage ein langes "O"
und danach summen Sie das "M".
Stellen Sie sich vor, dass Sie irgendwo liegen und Ihr Körper sich immer mehr
vergrößert. Bald passt der Raum, in dem sie sich aufhalten, in Ihren Körper und
dann das Haus, dann die ganze Gegend, dann die Erde, dann der Mond, dann das
Sonnensystem, dann das ganze Universum. Wenn Ihnen bei dieser Meditation ein
Bild oder ein Zeichen gezeigt wird, dann merken Sie sich dieses. Damit können
Sie in die Gedankenleere oder in das Universale Bewusstsein kommen (5).
Wenn Ihnen hier ein Bild oder Zeichen gegeben wurde, dann nutzen Sie es.
Diese Meditation ist auch noch aus anderem Grund sehr wichtig. Sie erzeugen in sich das universale Gefühl der Größe. Immer, wenn bei Ihnen dieses Gefühl entsteht, haben Sie besondere Erfolge oder kommen in bestimmte Bewusstseinsformen.
Dies will ich Ihnen an einem Beispiel verdeutlichen. Wenn Sie in der Gedankenleere sind und in Ihnen plötzlich dieses Gefühl aufsteigt, das Sie bei der Meditation hatten, dann sind Sie oft schon im Universalen Bewusstsein. Sie erkennen das Universale Bewusstsein daran, dass Sie sich plötzlich so groß empfinden, als ob Sie das gesamte Universum umfassen können.
Haben Sie bei der Meditation ein Bild oder ein Zeichen erhalten, dann nutzen Sie es, um in die Gedankenleere zu kommen. Wenn Sie wieder aus diesem Zustand heraus wollen, ist das ganz einfach. Sie müssen dann nur wieder immer bewusst denken. Dann kommen Sie wieder in Ihren alten Zustand. Um in die Gedankenleere zu kommen, müssen Sie mit 3 Tagen rechnen. Um die Gedankenleere wieder zu verlassen, braucht es auch wieder 3 Tage.
Ich will Ihnen nicht verheimlichen, dass die Gedankenleere für manche Menschen unangenehm ist, denn Sie erhalten in der Zeit so viel Energie, dass Sie nur sehr schlecht schlafen. Sie sollten dann in Ihrer Wachzeit auch etwas vernünftiges machen. Sie sollten jedoch nicht wegen Ihrem Schlaf auf diesen Zustand verzichten.
Nachdem ich in diesem Zustand war, habe ich ihn direkt wieder verlassen. Mir ist es dann mit diesem Bild nicht wieder gelungen noch ein zweites Mal in diesen Zustand zu kommen. Es schien mir, als hätte sich die Wirkung dieses Bildes reduziert, da es bereits einmal diesen Zustand erschaffen hat. Deshalb sollten Sie entscheiden, wann Sie diesen Schritt gehen.
Wenn Sie bei diesen Meditationen keinen Erfolg hatten und weder ein Bild noch ein Zeichen erhalten haben, dann können Sie immer noch den indirekten Weg über die Gedankenschulung nutzen und damit in das Universale Bewusstsein finden.
Auch dieser Weg ist sehr einfach. Ich gebe Ihnen viele Techniken vor, die Sie machen können. Irgendeine wird Ihnen helfen, diesen Weg zu gehen.
(1) vgl. Franz Bardon / Der Weg zum wahren Adepten, Verlag Hermann Bauer KG, Freiburg im Breisgau, ISBN 3-7626-0004-X, S. 23
(2) vgl. Franz Bardon / Der Weg zum wahren Adepten, Verlag Hermann Bauer KG, Freiburg im Breisgau, ISBN 3-7626-0004-X, S. 17
(3) vgl. Gisela Maria Vöcking/Die Wahrheit ist immer da S. 75 - 78, Meditationscamp von Mohan lal Sharma in Walberberg 1998, genannt Guruji Mohan )
(4) vgl. Franz Bardon / Der Weg zum wahren Adepten, Verlag Hermann Bauer KG, Freiburg im Breisgau, ISBN 3-7626-0004-X, S. 18 ff
(5) Mohan lal Sharma, genannt Guruji Mohan hat diese Meditationen in mehreren Meditationscamps in Walberberg gemacht.